
Das Produktivitätswerkzeug Raycast bohrt in Version 0.67 die Dateisuche weiter auf. Diese ist mit der Beta von Raycast V2 bereits verbessert worden und Dateien sowie Ordner lassen sich, ohne separaten Befehl, jetzt direkt über die „Root Search“ aufspüren. Ab sofort ist diese noch mächtiger, denn auch der Inhalt der Dateien wird indexiert: Dateien kann man so anhand ihres Textinhalts finden.
Die Raycast-Dateisuche liefert dadurch Dateien auch dann, wenn man sich an ein Wort oder bestimmte Worte aus der Datei, aber nicht mehr an den Dateinamen erinnert. Die Inhaltssuche muss in den Einstellungen der Dateisuche aktiviert werden. Danach werden in der Dateisuche nach den Ergebnissen zu Namen oder Pfaden auch inhaltsbasierte Ergebnisse angezeigt.
Neuerungen gibt es auch für KI-Anwendungen: So führt man das Tool „Frage an den Benutzer stellen“ ein, um Informationen per Multiple-Choice-Abfrage vom Nutzer zu erfragen. Lange Benutzernachrichten im KI-Chat blendet man nun aus, um weniger Platz einzunehmen. Das lässt sich jederzeit aber auch wieder einblenden und vice versa.
Für Mac-Nutzer unterstützt man für die Hyper-Taste jetzt einen Kompatibilitätsmodus. Dann kann diese auch in Passwortfeldern und anderen Feldern mit sicherer Eingabeumgebung verwendet werden. Windows-Nutzer können jetzt die Copilot-Taste als Hyper-Taste zuweisen. Außerdem neu für Windows-Nutzer mit Version 0.76: Die Unterstützung für „Push-to-Talk“ bei der Diktierfunktion und die Möglichkeit zum Minimieren von Fenstern sowie das Auslösen des Bluetooth-Schalters per Raycast.
Übrigens ist mit Glaze jetzt auch ein Vibe-Coding-Tool aus dem Hause Raycast für Mac-Nutzer erhältlich.
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