HBO Max: Keine Unterstützung mehr für ältere Fire TV-Modelle




Wer noch einen alten Fire TV Stick oder eine Box der früheren Generationen nutzt, schaut bei HBO Max künftig in die Röhre. Der Streaminganbieter hat seine App aktualisiert und setzt nun mindestens Fire OS 6 voraus (bzw. Vega OS 1) Damit fliegen theoretisch alle Geräte raus, die noch mit Fire OS 5 laufen.

Da Amazon seine Hardware bekanntlich nie auf eine neue Hauptversion des Betriebssystems hievt, ist für diese Modelle supporttechnisch hier Endstation. Betroffen sind unter anderem der Fire TV Stick der zweiten Generation und etliche andere Geräte, die zwischen 2015 und 2020 über die Ladentheke gingen.

Während andere Hersteller ihre Boxen durchaus mal aktualisieren, bleibt ein Fire TV bei der Version, mit der er ausgeliefert wurde. Sicherheitspatches kommen zwar rein, aber die Basis bleibt alt. Das verkürzt die Lebensdauer der Hardware künstlich, obwohl die Rechenleistung für einfaches Videostreaming oft noch völlig ausreicht.

Entdeckt wurde das Ganze auf den US-Supportseiten, die deutschen sind noch nicht aktualisiert, das Ganze dürfte aber global gelten. Vermutung: Es sind noch viele mit so einem Oldtimer-Stick unterwegs, unsere Leser gehören vermutlich nicht dazu.

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Flughäfen in Deutschland: Digitaler Check-in soll zur Urlaubszeit starten

Lufthansa, Symbolbild

Wer demnächst in den Urlaub fliegt, kann alles vielleicht etwas digitaler erledigen. Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der die Abfertigung an deutschen Flughäfen digitalisieren soll. Das Ziel: kürzere Schlangen und weniger Zettelwirtschaft bei der Identitätsprüfung. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder möchte laut Bericht die Prozesse bis zum Sommer modernisieren, damit Reisende ihre Daten biometrisch oder per App abgleichen können, statt ständig den Ausweis vorzuzeigen.

Bisher bremsten wohl rechtliche Unsicherheiten und analoge Abläufe den Betrieb an den Terminals aus. Während andere Länder schon länger auf automatisierte Softwaresysteme setzen, hinkte Deutschland hinterher. Die Luftverkehrswirtschaft sieht in der Entscheidung einen wichtigen Schritt, um den Anschluss an internationale Drehkreuze nicht zu verlieren.

Die Teilnahme an diesem digitalen Verfahren ist kein Zwang. Wer lieber den klassischen Weg über den Schalter nimmt oder seine Dokumente physisch vorzeigt, kann das weiterhin tun. Die Neuerung soll pünktlich zur Hauptreisezeit greifen, sofern das Gesetz zügig verabschiedet wird.

Das spart im Idealfall Zeit beim Boarding und sorgt für einen flüssigeren Ablauf vom Check-in bis zum Gate.

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Anker Nano mit Display: Kleiner 45-Watt-Lader ist da

Anker bringt mit dem neuen Nano-Ladegerät frischen Wind in die Steckdose. Das Netzteil liefert 45 Watt und kommt mit einem integrierten Display daher, das Informationen zur Ladeleistung, Temperatur und zum Status in Echtzeit ausgibt. Wer ein iPhone der Serien 15 bis 17 oder ein iPad Pro ab dem Modelljahr 2020 nutzt, profitiert von einer automatischen Geräteerkennung, die den Ladevorgang direkt abstimmt. Das Ladegerät kostet regulär 39,99 Euro, wird zum Start bis zum 10. Mai jedoch für 29,99 Euro angeboten.

Technisch setzt Anker auf ein dynamisches System, das die Energiezufuhr bedarfsgerecht regelt. Ein Feature ist der per Fingertipp aktivierbare Care Mode. Dieser Modus ist vom TÜV zertifiziert und sorgt dafür, dass das Ladegerät bis zu 20 Grad Celsius kühler arbeitet, während das iPhone um bis zu 5 Grad Celsius weniger Hitze entwickelt. Das schont angeblich die Hardware und den Akku.

Trotz der verbauten Technik fällt das Gehäuse kompakt aus. Im Vergleich zu alten 30-Watt-Modellen spart man 47 Prozent an Volumen und 20 Prozent an Gewicht ein, was das Teil zum passenden Begleiter für die Tasche macht.

Verfügbar ist das Ladegerät ab sofort direkt bei Anker, auf Amazon und im restlichen Handel. Muss man natürlich schauen, ob einem das Display oder der Care-Modus etwas bringt. Wären für mich persönlich keine Kaufargumente bei so einem Netzteil.

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Proton: Das ist die Roadmap fürs erste Halbjahr 2026

Der Anbieter Proton, vielen vielleicht bekannt durch seine Dienste mit Fokus auf Datenschutz ein Begriff. Darunter: Der E-Mail-Dienst Proton Mail, der Passwortmanager Proton Pass oder auch den VPN-Dienst Proton VPN. Mittlerweile hat man ein umfangreiches Portfolio am Start.

In einem Update ließ Proton jetzt verlauten, welche Funktionen und Neuerungen man für die verschiedenen Dienste für den Frühling und Sommer 2026 noch so auf der Roadmap hat. Nach dem Entwicklungstempo und diversen neuen Diensten im vergangenen Jahr steht eines fest: Das Tempo will man nicht drosseln, der Fokus soll (und muss) aber auf Verbesserungen bestehender Dienste liegen.

Im ersten Halbjahr 2026 hat man diverse Pläne für neue Funktionen und Verbesserungen des Proton-Ökosystems:

Proton Mail: Hier soll bald ein Update für die Verwaltung und Organisation der E-Mails in den Startlöchern stehen. Neu ist die Kategorieansicht, mit der Mails automatisch in verschiedene Kategorien, wie „Soziales“, „Werbung“, „Newsletter“, „Transaktionen“ und „Updates“ eingruppiert werden. Die neue Funktion wird standardmäßig aktiv sein, lässt sich aber auch auf Wunsch ausschalten.

Die Verwaltung der E-Mail-Posteingänge soll einfacher werden. Auch E-Mails von einer bestehenden Gmail-Adresse sollen sich direkt über den neuen Posteingang senden oder empfangen lassen. Weitere Mail-Anbieter sollen ebenfalls in Kürze folgen. Neuerungen stehen zudem auch für die Mail-App bereit: Diese soll leistungsfähiger werden und die Inhaltssuche zum Aufspüren von Mails auf die Mobilgeräte bringen. Suchanfragen bleiben auf dem Gerät.

Der Kalender-Dienst Proton Calender wurde von Grund auf neu programmiert und bringt unter anderem Funktionen, wie einen Offline-Modus mit. Weitere Verbesserungen, etwa Terminbuchung oder die Nutzung als Android-Standardkalenders sollen ebenfalls folgen.

Proton VPN wiederum soll schneller, zuverlässiger und plattformübergreifend konsistenter werden. Man arbeitet an einer neuen, clientseitigen WireGuard-Codebasis. Diese soll zuverlässiger und zensurresistenter sein. Außerdem soll es weniger Verbindungsabbrüche geben. Ein Beta-Test für Windows, Android, macOS, iOS, iPadOS und Linux soll bereits in den kommenden Monaten starten. Für Linux sei obendrein eine schlankere und datenschutzfreundliche App in der Mache. Als Teil der neuen Code-Basis steht hier die lang erwartete Stealth-Protokoll-Unterstützung auf der Agenda, um den Datenverkehr zu maskieren. Die verbesserten Verbindungseinstellungen für bestimmte Länder und Städte („Schnellstes Land“ oder „Zufällig“) sollen bald auch bei Windows verfügbar sein.

Beim Passwortmanager Proton Pass stehen ebenfalls neue Funktionen auf der Roadmap. Das automatische Ausfüllen soll intelligenter werden. So soll das automatische Ausfüllen von iFrames bei Anmeldefeldern mit komplexeren Layouts, etwa Banking-Anwendungen, tätig werden. Mittels URL-Übereinstimmung schlägt Proton Pass künftig auch die passende Website vor. Verbesserungen am Kryptografie-Modell sollen die Anmeldedaten besser schützen. Bald können die Einträge in benutzerdefinierten Ordnern sortiert und organisiert werden. Außerdem lassen sich SSH-Schlüssel im Proton Pass bereits im Proton Pass speichern, die sollen sich künftig und ohne manuelle Synchronisierung beim Gerätewechsel, geräteübergreifend nutzen lassen.

Bei Proton Drive stehen Benutzerfreundlichkeit und die Kernfunktionen im Frühjahr und Sommer im Fokus. Man arbeitet daran, Dateien und Fotos schneller hoch- und herunterzuladen. Dank neuem SDK stehen schnellere Apps, unabhängig von der Plattform in den Startlöchern. Die Leistung soll über alle Proton-Drive-Apps in den kommenden Monaten weiter verbessert werden. Für macOS wird das Synchronisieren von Dokumenten und Ordnern kommen. Auch eine Linux-App steht an.

Bei den Office-Lösungen Proton Sheets und Proton Docs setzt man auf den Ausbau der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Dazu gehört auch Shared Drive, ein sicherer, gemeinsamer Speicherplatz, für Familien und Unternehmen. Auch das Erstellen von Inhaltsverzeichnissen soll bald möglich sein.

Und dann wäre da noch der KI-Assistent Lumo AI. Der soll ebenfalls neue Funktionen und eine höhere Geschwindigkeit, nebst mehr Leistung, erhalten. Lumo steht neben dem Browser und fortan auch per Desktop-App bereit. Auch an den mobilen Apps von Lumo und weiteren Funktionen arbeite man, so Proton. Außerdem wird man Lumo per API zur Integration in andere KI-Tools zur Verfügung stellen, um damit datenschutzrechtlich unbedenklich arbeiten zu können.

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Nothing bringt Essential Voice auf die Smartphones




Nothing bohrt seine Softwaretools weiter auf und stellt mit Essential Voice eine neue Funktion vor, die das Smartphone-Erlebnis flüssiger gestalten soll. Die Idee dahinter ist recht simpel, denn das Unternehmen möchte das  Tippen durch natürliche Sprache ersetzen. Während der Durchschnittsnutzer etwa 36 Wörter pro Minute tippt, schafft man sprechend locker 150 Wörter im gleichen Zeitraum.

Herkömmliche Diktierfunktionen haben vielleicht das Problem, dass sie jedes Äh und jede Pause starr mitprotokollieren, was am Ende meist unordentlich aussieht. Hier setzt Essential Voice an und bereinigt den Text direkt in Echtzeit. Wer die Essential-Taste lang drückt oder die Funktion über die Tastatur startet, bekommt sofort strukturierte Sätze ohne unnötige Füllwörter geliefert. Grundsätzlich ja nicht wirklich neu, wenn man schon in der Google- oder Apple-Welt mal mit Spracheingabe gearbeitet hat.

Das System integriert sich direkt in die Schreibumgebung, man muss die jeweilige App für die Nutzung also nicht verlassen. Zu den Kernfunktionen gehören eine automatische Korrektur der Satzstruktur, personalisierte Sprach-Shortcuts für Links oder Vorlagen sowie eine direkte Übersetzungsfunktion in über 100 Sprachen. Das Tool erkennt dabei automatisch die gesprochene Sprache und berücksichtigt regionale Varianten.

Zunächst kommen Nutzer eines Phone (3) oder Phone (4a) Pro in den Genuss des Updates, das Phone (4a) soll kurze Zeit später folgen. Für die Zukunft plant der Hersteller weitere Updates, die den Kontext der Eingabe erkennen, egal ob es sich um eine kurze Nachricht oder eine förmliche E-Mail handelt. Langfristig soll Essential Voice auf das gesamte Ökosystem von Nothing ausgeweitet werden. Wichtig zu wissen: Das alles läuft über die Nothing-Server. Gespeichert werden soll da aber nichts.

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