#Podcast – Insider #127: Taxfix – Trade Republic – N26 – Delivery Hero – Vaha – The Football Company – Meisterwerk

#Podcast

Es ist wieder Insider-Podcast-Tag: In der neuen Ausgabe mit Sven Schmidt geht es insbesondere um Taxfix, Trade Republic, N26, Delivery Hero, Vaha, The Football Company, Meisterwerk und It´s Q.

Insider #127: Taxfix – Trade Republic – N26 – Delivery Hero – Vaha – The Football Company – Meisterwerk

Montag, 2. Mai 2022VonTeam

In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #127 – Die Themen

Taxfix steigt zum Unicorn auf #ANALYSE


OTTP steht wohl vor Investment in Trade Republic #EXKLUSIV


N26 sucht wohl schon wieder neues Geld #EXKLUSIV


Delivery Hero präsentiert neue Zahlen #ANALYSE


Spiegel-Startup Vaha macht jetzt in Crypto-Investments #EXKLUSIV


OneFootball-Investor Dapper Labs investiert in The Football Company #EXKLUSIV


Speedinvest und Co. investieren in Meisterwerk #EXKLUSIV


VSquared Ventures investiert in It´s Q #EXKLUSIV

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von CAYA. Mit dem digitalen Posteingang von CAYA könnt ihr eure Post online empfangen. Dafür leitet CAYA eure Post um – bevor diese überhaupt bei euch im Unternehmen eintrifft – und scannt sie tagesaktuell ein. In der CAYA Document Cloud könnt ihr dann alle eure Dokumente online organisieren und bearbeiten. So könnt ihr zum Beispiel eingehende Dokumente ganz einfach im Unternehmen verteilen, Rechnungen bezahlen oder Formulare ausfüllen und unterschreiben. Der Grund, warum ich euch das erzähle? CAYA bietet mit “CAYA für Start-ups” jetzt ein Programm für Startups an. Als Startup erhaltet ihr so bis zu 50 % Rabatt auf alle Tarife bei CAYA. Damit gibt’s jetzt wirklich keine Ausreden mehr, schaut euch das Ganze mal genauer an! Alle Infos findet ihr unter www.getcaya.com/startups. Oder ihr googelt einfach mal nach “CAYA für Start-ups”.

#Podcast – Insider #122: Gorillas – Delivery Hero – Tiger Global – Mistho – Tacto – Fixably – HV Capital

#Podcast

Es ist wieder Insider-Podcast-Tag: In der neuen Ausgabe mit Sven Schmidt geht es insbesondere um Gorillas, Delivery Hero, Tiger Global, Trade Republic, Mistho, Tacto, Fixably, Ekko, 150 Minuten und HV Capital.

Insider #122: Gorillas – Delivery Hero – Tiger Global – Mistho – Tacto – Fixably – HV Capital

Montag, 21. Februar 2022VonTeam

In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #122 – Die Themen

Gorillas plant SPAC-IPO (oder eine neue Investmentrunde) #EXKLUSIV


Delivery Hero im freien Fall #ANALYSE


Tiger Global verzichtet vorerst auf Pre-IPO-Deals #EXKLUSIV


Viele Grownups schieben ihre nächste Investmentrunde #ANALYSE


Trade Republic zog wohl ein Decacorn-Term-Sheet zurück #EXKLUSIV


Lightbird, Nauta und Co. investieren in Mistho #EXKLUSIV


Cherry Ventures investiert in Tacto #EXKLUSIV


468 Capital und Cusp Capital investieren in Fixably #EXKLUSIV


Ekko sammelt 2 Millionen ein #EXKLUSIV


Atlantic Labs investiert in 150 Minuten #EXKLUSIV


HV Capital legt Continuation Fonds auf #ANALYSE

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von sms77. SMS sind oldschool? Von wegen! Immer mehr Unternehmen entdecken die effektiven Kurznachrichten für sich. Kein Wunder, denn SMS erreichen problemlos jedes Mobiltelefon und können durch flexible APIs mühelos in Software eingebunden und sogar automatisiert verschickt werden. Der deutsche Anbieter sms77.io versendet mehr als 60 Millionen SMS im Jahr für Unternehmen jeder Größe und arbeitet dabei garantiert DSGVO-konform. sms77.io hilft auch euch dabei, euer Business-Messaging erfolgreich um einen kraftvollen Kanal zu erweitern, der sich leicht personalisieren lässt. Von Alarmierungen über Terminerinnerungen bis hin zum mobilen Marketing – SMS eignen sich für alle Situationen, in denen ihr viele verschiedene Empfänger zuverlässig und ohne großen Aufwand erreichen müsst. Übrigens: Die Öffnungsrate von SMS beträgt schon in den ersten fünf Minuten nach Versand durchschnittlich 90 % – dagegen sehen viele andere Nachrichten alt aus. Profitiert jetzt von der universellen Einsetzbarkeit und macht SMS zu einem Teil eurer Kommunikationsstrategie. Für alle Hörer:innen gibt es jetzt ein exklusives Angebot: Sichert euch 20 % Rabatt auf alle Produkte in den ersten sechs Monaten. Schreibt einfach eine Email an [email protected] und erwähnt den DS Podcast. Weitere Infos unter www.sms77.io.

#StartupTicker – +++ Trade Republic – Pitch – Twaice – tado – Morressier – Yova – Arive – FinTecSystems – Chronext 

Im #StartupTicker geben wir einmal in der Woche einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Taktile


Das Berliner Startup Taktile, das von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer gegründet wurde, positioniert sich als Art Low-Code-Plattform für Machine Learning. “Taktile enables enterprises to easily develop business critical Machine Learning applications”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit.

Sophia


Das Linzer Startup Sophia möchte Beratung “effizient und bequem machen”. Auf dem Marktplatz der Jungfirma finden Nutzer:innen anhand von Themen angeben, nach welcher Expertise sie suchen.Die Terminfindung erfolgt direkt im Anschluss. Der Austausch erfolgt dann über digitale Meeting-Räume.

FrontNow


Das Berliner Startup FrontNow, das von Getnow-Gründer Marc Funk, FMCG-Unternehmer Bernhard Lihotzky und Cedric May, ehemals CTO von DailyDeal, gegründet wurde, positioniert sich als B2B-Plattform, “die nahtlos Lieferanten mit Einzelhändlern verbindet”.

Brandneu


In den vergangenen Tagen haben wir zudem folgende Startups vorgestellt: Pionize, elvah, modelwise, Sportstandort24, wryte, zippeo, bomocha, Knowron, Leadbase und adnomaly. Mehr im Startup-Radar

INVESTMENTS

Trade Republic


 Sequoia, TCV und Thrive Capital sowie die Altinvestoren Accel, Creandum, Founders Fund, also Peter Thiel, und Project A Ventures investieren 900 Millionen US-Dollar in Trade Republic. Die Bewertung liegt bei beachtlichen 5 Milliarden Dollar. Hinter Trade Republic verbirgt sich ein mobiler und provisionsfreier Broker mit dem Kunden mobil und provisionsfrei mit Aktien, ETFs und Derivate handeln können. Mehr über Trade Republic

Pitch


Tiger Global investiert – wie erwartet – in Pitch. Neben dem amerikanischen Über-Investor investieren auch Lakestar, Index Ventures und Thrive Capital in das junge Berliner Unternehmen. In der Series B-Finanzierungsrunde fließen 85 Millionen US-Dollar in Pitch. Mit Pitch möchte Wunderlist-Gründer Christian Reber Präsentationen für die Generation Slack bauen. Im Insider-Podcast hatten wir Ende März über das Interesse von Tiger Gobal an Pitch berichtet. Mehr über Pitch

Twaice


Energize Ventures aus Chicago und alle Altinvestoren investieren 26 Millionen US-Dollar in Twaice. Das Münchner Startup, das 2018 von Stephan Rohr und Michael Baumann gegründet wurde, entwickelt eine Batterieanalysesoftware. Konkret ermöglicht die Jungfirma Batterie- und Elektrofahrzeugherstellern, Flottenbetreibern und Finanzdienstleistern Batterien hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren. Mehr über Twaice

tado


 Die Noventic Group, die unter anderem intelligente Lösungen für das Ablesen von Heizungen anbietet, und die Altinvestoren investieren 38 Millionen Euro in tado. In den vergangenen Jahren flossen bereits über 100 Millionen Dollar in tado, das 2011 von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründet wurde. Zu den Investoren zählen unter anderem amazon, E.ON,  Total Energy Ventures, Target Partners und Shortcut Ventures. Mehr über tado

Morressier


Der amerikanische Investor Owl Ventures und Altinvestoren wie Cherry Ventures und Redalpine Venture Partners investieren 18 Millionen US-Dollar in Morressier. Das Berliner Startup, das 2014 von Sami Benchekroun und Justus Weweler gegründet wurde, digitalisiert akademische Konferenzen und den wissenschaftlichen Austausch. In den vergangenen Jahren sammelte das Morressier-Team bereits rund 4,5 Millionen Euro ein. Mehr über Morressier

Yova


Carole Ackermann und Christoph Sutter und der eidgenössische Technologiefonds investieren 11 Millionen Schweizer Franken in die Impact Investing Plattform Yova. Über die Plattform können Anleger:innen bereits ab 1.000 Franken in nachhaltige Unternehmen investieren. Die Jungfirma teilt dazu mit: “Du musst kein Finanzexperte sein, um mit Yova anzulegen. Du entscheidest, welche Themen Dir wichtig sind. Wir kümmern uns um den Rest”. Mehr im Deal-Monitor

Arive


Der Berliner Kapitalgeber 468 Capital, hinter dem unter anderm Ex-Rocket-Macher Alexander Kudlich steckt, investiert eine sechsstellige Summe in Arive. Das Startup aus München bringt das FastAF-Konzept nach Deutschland. Die Jungfirma, die von Linus Fries, Maximilian Reeker gegründet wurde, möchte Retailern mit Hilfe von Micro Fulfilment Centern und einer Marktplatz-App eine günstige Option für Lieferungen unter 60 Minuten anbieten. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

INVESTMENTSUCHE

Scailex


Das Münchner LegalTech Scailex, zu dem die Marke VerbraucherRitter gehört, sucht derzeit bis zu 100 Millionen Euro. Das Unternehmen, das von Steffen Matz, früher unter anderem steam5 und Bodychange) wurde 2017 gegründet. Das profitable Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 20 Millionen Euro. In diesem Jahr sind 40 Millionen geplant. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Forto


 Forto, früher als FreightHub bekannt, sucht weitere 50 Millionen US-Dollar. Die Jungfirma, die 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach, Michael Wax und Fabian Heilemann gegründet wurde, vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 investierten zuletzt 50 Millionen US-Dollar in Forto. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

MERGERS & ACQUISITIONS

Kyto


Das Nürnberger Unternehmen Müller Medien übernimmt das Berliner Startup Kyto. Das 2013 von Project A Ventures angeschobene Unternehmen unterstützen Unternehmen bei der Digitalisierung Ihrer Marketing-Aktivitäten – etwa durch die Platzierung von Firmeneinträgen in Branchenverzeichnissen. Müller Medien investierte bereis 2015 in die Jungfirma, die von Paul Wulff und Martin Mittermeier gegründet wurde. In den vergangenen Jahren flossen rund 4,5 Millionen Euro in Kyto. #EXKLUSIV

FinTecSystems


 Das schwedische Open-Banking-Unternehmen Tink übernimmt die Münchner API-Firma FinTecSystems – siehe Finanz-Szene.de. Das Family Office Reimann Investors investierte 2017  gemeinsam mit den Altinvestoren Ventech und Littlerock 4,5 Millionen Euro in FinTecSystems. Das Unternehmen wurde 2014 von Stefan Krautkrämer und Dirk Rudolf gegründet. Der Kaufpreis liegt wohl bei 120 Millionen Euro – siehe FinanceFWD.

STOCK MARKET

Chronext 


Das junge Uhren-Startup Chronext peilt einen Börsengang an – siehe Reuters. “Chronext’s planned IPO in Zurich is expected to take place in September but could be brought forward to July if market conditions allow”, heißt es im Artikel. Die Bewertung soll bei bis zu 1 Millarde Euro liegen. Der niederländische Kapitalgeber Slingshot Ventures investierte zuletzt 10 Millionen Euro in das Luxusuhren-Startup, das zuvor schon rund 60 Millionen Euro eingesammelt hat. Mehr über Chronext 

Hear.com


Das niederländische Unternehmen hear.com, das in den vergangenen Jahren rund um das Berliner Hörgeräte Grownup audibene entstanden ist, sagt seinen IPO ab. Beim Börsengang an der New Yorker Börse wollte das Unternehmen ursprünglich rund 100 Millionen US-Dollar einsammeln. audibene wurde 2012 von Paul Crusius und Marco Vietor in Berlin gegründet. 2015 wurde das Unternehmen vom Hörgerätehersteller Sivantos, der von EQT finanziert wird, übernommen. Mehr über hear.com/audibene 

PODCAST

Insider #102


In der aktuellen Insider-Ausgabe geht es um: Scailex, About You, Arive, Gorillas Wars, Rekki, Choco, Forto, Helsing, Faaren und Kyto.

Interview #23


 
Enpal, 2017 gestartet, erwirtschaftete 2020 bereits einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. Im Interview-Podcast spricht Gründer Mario Kohle über den Klimawandel, Promi-Investor Leonardo DiCaprio, die Börsenpläne von Enpal und große bzw. ambitionierte Ziele.

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Tipp: Alle unsere Artikel der vergangenen Tage findet ihr in unser täglichen News-Übersicht

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Foto (oben): Shutterstock

Vom Studentenprojekt zum Millionen-Nutzer-Fintech: So wurde Trade Republic groß

  • Firmengeschichte

  • Profielfoto Timo Brücken

Was als kleines App-Projekt mit Piraten-Wortspiel im Namen begann, ist heute eines der gefeiertsten Finanz-Startups des Landes. Doch mit dem Erfolg kam für Trade Republic auch die Kritik.

Die Gründer von Trade Republic (v.r.): Thomas Pischke und Christian Hecker lernten sich 2011 im Studium kennen. Marco Cancellieri stieß kurz vor der Gründung 2015 zum Team.
Die Gründer von Trade Republic (v.r.): Thomas Pischke und Christian Hecker lernten sich 2011 im Studium kennen. Marco Cancellieri stieß kurz vor der Gründung 2015 zum Team.

Trade Republic

Für die einen versprechen sie die Demokratisierung des Aktienmarktes und Umverteilung von Reich nach Arm. Für die anderen sind sie Zocker-Tools mit gefährlich hohem Suchtfaktor, bei denen am Ende doch nur wieder die gleichen alten Finanzunternehmen abkassieren: Neobroker wollen extrem kostengünstigen Aktienhandel per App möglich machen und so eine besonders junge Zielgruppe ansprechen.

Der wohl bekannteste ist das US-Startup Robinhood, das bald selbst an die Börse gehen soll, aber auch in Deutschland gibt es Nachahmer der Idee. Allen voran Trade Republic, gegründet in München und mittlerweile in Berlin ansässig – ein Startup, das es im Börsen-Boom der Pandemie zur mittleren dreistelligen Millionenbewertung gebracht hat, zuletzt aber auch Kritik für sein Geschäftsmodell einstecken musste.

Wir erzählen die Entstehungsgeschichte der Trading-App von Anfang an:

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Aktuelle News

Trade Republic sammelt 738 Millionen Euro ein – Bewertung mehr als verzehnfacht

Home » Gründerszene » Fintech »

  • Berliner Neobroker

Trade Republic sammelt 738 Millionen Euro ein – Bewertung mehr als verzehnfacht

  • Profielfoto Daniel Hüfner

Trade Republic überrascht mit einer deutlich größeren Finanzierungsrunde als von Branchenkennern erwartet. Vor allem der Name eines Investors zeigt, wie sehr Geldgeber an das Fintech glauben.

Die App des Berliner Online-Brokers Trade Republic.
Die App des Berliner Online-Brokers Trade Republic.
picture alliance / dpa

Es ist einer der umfangreichsten Finanzierungen für ein deutsches Startup seit langem, und die vermutlich größte für ein hiesiges Fintech überhaupt: Der Berliner Neobroker Trade Republic hat in einer Series-C-Runde umgerechnet rund 738 Millionen Euro (900 Millionen Dollar) erhalten. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Branchenportal Financefwd hatte zuvor zuerst über den Deal berichtet. Trade Republic selbst bekommt von der Summe rund 614 Millionen Euro, den Rest der Summe erhält der bisherige Geldgeber Sino, der seine Anteile nun verkaufte.

Angeführt wird die Runde von Sequoia Capital. Der US-Risikokapitalgeber hat in der Branche einen legendenähnlichen Status, auch weil er sich früh an Tech-Unternehmen wie Apple oder Whatsapp beteiligte. In Deutschland hat Sequoia in den zurückliegenden Jahren nur wenige Investments gemacht. Auch das macht Deal mit Trade Republic so besonders. Neben Sequoia beteiligten sich die bekannten US-VCs Thrive Capital und TCV neu an dem Fintech. Bestehende Gesellschafter wie Project A, Accel und der Founders Fund von Peter Thiel gaben ebenfalls neues Geld.

Bewertung jetzt bei 4,3 Milliarden

Auf Investorenseite war das Interesse an dem Berliner Fintech offenbar so groß, dass die Gründer stark zu ihren Gunsten verhandeln konnten. So wird die Firma laut eigenen Angaben mit nunmehr rund 4,3 Milliarden Euro bewertet – mehr als das Zehnfache im Vergleich zur vorigen Finanzierungsrunde im April 2020. Damals hatte ein Investor eine Post-Bewertung von rein rechnerisch 240 Millionen Euro angesetzt. Ende Dezember ging dieser dann bereits von 634 Millionen aus.

Trade Republic wurde 2015 gegründet und bietet seit zwei Jahren eine App für ETF- oder Aktiensparpläne an. Seit wenigen Wochen ist auch der Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin möglich. Mehr als eine Million Kunden sollen die App bereits verwenden. Das Unternehmen profitierte zuletzt stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, weil viele Menschen zuhause blieben und Lust am Aktienhandel entdeckten.

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„Für viele Deutsche, Franzosen und Österreicher ist Trade Republic bereits die Home- Screen-App für den Vermögensaufbau“, ließ sich Firmenchef Christian Hecker in der Mitteilung zitieren. Mit Hilfe der Geldspritze wolle man nun neue Finanzprodukte entwickeln und europaweit expandieren.

Trotz des rasanten Aufstiegs ist das Image von Trade Republic nicht frei von Kratzern. Erst im Frühjahr musste das Fintech heftige Kritik von Kunden einstecken, nachdem es vorübergehend den Handel mit beliebten Zockerpapieren wie Gamestop aussetzte. In der Folge gingen bei der Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) tausende Nutzerbeschwerden wegen möglicher Marktmanipulation ein. Nach einer Prüfung entlastete die Bafin das Unternehmen wenige Wochen später.

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