Alle iPhone XI Gerüchte der Woche | Tim Cook Interview über Apple Probleme – Apfelplausch 77

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Jetzt aber wirklich: Galaxy Note9 erhält finales Android Pie Update

Besitzer eines Galaxy Note9 können sich ab sofort freuen, denn Samsung hat nun endlich das finale Update auf Android 9.0 Pie freigegeben. Alles was man dafür braucht ist ein deutsches, brandingfreies Galaxy Note9.

Schon vor einer Weile haben wir darüber berichtet, dass das Update für das Galaxy Note9 in Deutschland zur Verfügung steht. Doch damals rollte Samsung jenes Update lediglich für (ehemalige) Tester der Android Pie Beta aus. 

Nun aber ändert sich die Situation endlich. Denn Samsung rollt das Update seit heute tatsächlich auch an User in Deutschland aus, die nicht am Betatest teilgenommen haben. Das beweist die Größe von ca. 1,6 GB des Software-Updates mit der Buildnummer N960FXXU2CSA2.

Mit dem Update gibt es auch den Sicherheitspatch von Januar 2019 und die neue One UI, welche sich besonders durch die Einhandbedienung hervorhebt. Alle Symbole und wichtige Einstellungen sind nun an den unteren Displayrand gewandert. Außerdem kann der User nun auch die Navigationsleiste ausblenden und die Gestensteuerung nutzen. Desweiteren gibt es nun auch einen Nachtmodus, den ich genauso wenig missen möchte wie die Gestensteuerung.

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Im Test: Shure SE425 inklusive RMCE-BT2-Bluetooth-5.0-Kabel

Kopfhörer gibt es viele am Markt und wer sich gerne sportlich betätigt oder vom Tragegefühl von Over- und On-Ear-Lösungen nicht unbedingt angetan ist, der hat immer noch die Möglichkeit, In-Ear-Ohrhörer für seinen Musikgenuss und mehr zu verwenden. Einer der zahlreichen Hersteller, die eine größere Auswahl von In-Ears vorweisen können, ist das amerikanische Unternehmen Shure. Hier finden sich einige wirklich hochwertige Lösungen, zu denen seit geraumer Zeit auch die Shure SE425 gehören.

Diese wurden vor allem für den Monitoring-Einsatz auf der Bühne entwickelt und konnten schon in diversen Tests ordentlich begeistern. Doch zeigt der Kalender mittlerweile das Jahr 2019 und In-Ears werden oftmals im mobilen Einsatz – sprich: mit dem Smartphone – verwendet. Kabel sind da nicht mehr unbedingt gern gesehen, auch wenn dem kabelgebundenen Betrieb noch immer der bessere Klang nachgesagt wird. Wenn man aber mit einem Smartphone unterwegs ist, welches nicht mehr über einen 3,5 mm-Klinkenanschluss verfügt, dann kommt man ohne Umwege gar nicht mehr dazu, solche Ohrhörer zu nutzen. Daher hat Shure nachgelegt und nun auch eine Wireless-Variante seines SE425 auf dem Markt, die mit knapp 299 € zu Buche schlägt.

Besser gesagt handelt es sich hier noch immer um den bisherigen SE425, nur dass diesem nun auch das sogenannte BT1-Bluetooth-Kabel mit integriertem Mikrofon und Fernbedienung beiliegt. Für meinen Test habe ich außerdem auch das neue Kabel – das RMCE-BT2 – erhalten, welches neben Bluetooth 5- und aptX-Unterstützung auch einen Clip zum Anbringen des Kabels an eure Kleidung bietet.

Der Lieferumfang des Sets (SE425-V+BT1-EFS) fällt angenehm üppig aus:

  • Bluetooth-Kabel mit integriertem Mikrofon, Fernbedienung (BT1 Version) und Umschalter für den Wechsel zwischen Apple- und Android-Geräten
  • Micro-USB Ladekabel (BT1 Version)
  • Universal 3.5 mm Ohrhörer-Kabel (BT1 Version)
  • Standard 3.5 mm Ohrhörer-Kabel (-CL Version)
  • Schwarze Schaumstoff-Ohrpassstücke (S, M, L)
  • Silikon-Ohrpassstücke (S, M, L)
  • Gelbe Schaumstoff-Ohrpassstücke
  • Tannenbaum-Ohrpassstücke
  • Premium Transport-Case
  • 3,5 auf 6,3 mm Klinken-Adapter

Das Bluetooth-Kabel (welches meiner Meinung nach eher als Modul bezeichnet werden sollte) soll laut Hersteller mit seinem integrierten Akku auf eine Gesamtlaufzeit von bis zu acht Stunden kommen. Eines vorweg: das kann ich so bestätigen, in meinem Fall waren sogar bis zu 8,5 Stunden drin, was vermutlich an der recht schwachen Lautstärke gelegen hat, die ich an diesen beiden Tagen nutzte.

Spezifikationen der Shure SE425
  • Gewicht: 30 g
  • Klangsignatur: Akkurater, ausgewogener Klang
  • Empfindlichkeit: 109 dB SPL/mW
  • Impedanz: 20 Ohm
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 19 kHz
  • Kabellänge: 162 cm
  • Sound Isolation (bis zu): 37 dB
  • Mikro-Treiber: Zweiwege High-Definition
  • Kabel-Art: Abnehmbar
  • Farben: Transparent, Silber
  • Besondere Merkmale: Integriertes Mikrofon in der Kabelfernbedienung und ein Schiebeschalter, den íhr je nach Gerätetyp (iOS- oder Android-Gerät) umschalten müsst, damit die Funktionen der Fernbedienung auch wirklich mit eurem Gerät kooperieren
  • BT1-Kabel: Bluetooth 4.1, Akku mit bis zu 8 Stunden Laufzeit, 10 Meter Reichweite
  • BT2-Kabel: Bluetooth 5.0, Akku mit bis zu 10 Stunden Laufzeit, 10 Meter Reichweite, unterstützt Qualcomm aptX Audio, aptX HD, aptX Low Latency, AAC und SBC gewährleisten digitales Audio

Wie man bereits dem Lieferumfang entnehmen kann, sind dem Ohrhörer eine Vielzahl unterschiedlicher Ohrpassstücke beigefügt. Diese variieren nicht nur in der Größe, sondern auch beim Material und der Form. Hintergrund des Ganzen ist, dass ihr auch wirklich das zu euch passende Set Ohrpassstücke finden sollt, damit der Klang und das sogenannte Sound Isolating der SE425 voll zur Geltung kommt. Ich habe eine Weile umher experimentieren müssen, bis ich die für mich passende Lösung gefunden hatte. Am Ende hat sich das aber gelohnt ?

Denn wenn die Dinger erst einmal fest im Ohr sitzen, dann bekommt man von den SE425 einen wirklich überzeugenden Klang geliefert, der lediglich die Bässe einen Deut zu schwachbrüstig abliefert. Hier merkt man halt, dass das Gerät ursprünglich für den professionellen Einsatz entwickelt worden ist. Wer aber nun viel basslastige Musik hört, wird sich anderweitig umschauen müssen. Ansonsten kommt hier aber das gesamte Frequenzspektrum wirklich klasse und klar rüber.

Aber wie eingangs schon erwähnt: unter Verwendung des BT1-Kabels müssen leider ein paar Abstriche in Sachen Klangqualität hingenommen werden, da dieses beispielsweise auch keine aptX-Unterstützung bietet. Auch beim Telefonieren können die SE425 ihre Qualität halten, mein Gegenüber war klar und deutlich zu verstehen und auch ich sei sehr gut zu verstehen gewesen, obwohl sich das Mikrofon in der Fernbedienung sogar unter meinem Jackenkragen versteckt hatte.

Doch warum muss man nun beim SE425 auf ein Kabel setzen, um das Gerät kabellos nutzen zu können. Klar, die meisten von euch wissen es natürlich: das BT1-Kabel fungiert hier eher als Modul in Form eines Umhängebands, das sich per Klemme in der Länge variieren lässt, sodass es beim Sport und dergleichen nicht störend rumflattert. Am Kabel sitzt außerdem eine Fernbedienung mit drei Tasten, einem Mikrofon für Telefonie und die Verwendung des jeweiligen smarten Assistenten eures Smartphones.

Das Wechseln des Kabels geht dank einfachem und doch stabilen Klickmechanismus schnell von der Hand. Die Ohrhörer können sich anschließend problemlos am Kabel drehen, ohne dass sich selbiges dabei verheddert. Das gilt übrigens auch schon für das Standardkabel des Geräts, da dieses auf denselben Mechanismus setzt.

Links das BT2-, rechts das BT1-Kabel

Die Kabelfernbedienung bietet grundsätzlich die üblichen Funktionen, wie Abspielen/Pausieren, Titel vor/zurück und das Aktivieren des Assistenten eures Smartphones. Das klappt auch alles problemlos, ein bisschen umständlicher wird es da schon bei den zusätzlichen Funktionen, wie dem Schnellvorlauf (mittlere Taste doppelklicken und dann festhalten) oder das erneute Abspielen des aktuellen Songs (nach 6 Sekunden dreimal klicken). Das sind Funktionen, die man nun zum Glück nicht allzu oft verwendet, deren Tastenkombination man sich dann aber schon wirklich einprägen muss.

Nun hatte Shure mir ja aber auch noch zusätzlich die neue Version des Bluetooth-Kabels zukommen lassen, das RMCE-BT2 High-Resolution Bluetooth 5-Ohrhörer-Kabel. Dieses kostet immerhin noch einmal 149 €, bietet dafür aber neben Bluetooth 5.0 nun auch die Unterstützung der Codecs Qualcomm aptX Audio, aptX HD, aptX Low Latency, was man dann im Vergleich zum BT1 auch wirklich hören kann. Der Unterschied zur kabelgebundenen Lösung wird hier wirklich so klein, dass ich definitiv die Variante mit BT2-Kabel präferiere. Außerdem hält der neue Akku nun auch bis zu zehn statt den vorherigen acht Stunden und am Ende des Kabels befindet sich ein zusätzlicher Clip, mit dem sich das Ganze einigermaßen sinnvoll an eurer Klamotte befestigen lässt.

Was bleibt mir nun also zum Shure SE425 abschließend zu sagen? Der Klang der Ohrhörer ist dank der beiden einzelnen Treiber für hohe und tiefe Töne wirklich erstklassig, hier werden lediglich Freunde gepflegter Bässe nicht ausreichend bedient. Das im Lieferumfang enthaltene BT1-Kabel erweitert die Ohrhörer um die Möglichkeit, ohne Kabelverbindung sinnvoll genutzt werden zu können, wobei man allerdings klanglich ein paar kleine Abstriche hinnehmen muss. Der aufladbare Akku des Kabels hält gut bis zu acht Stunden durch und dank der Verstärkung am jeweils oberen Ende vor dem Ohrhörer lässt sich das Kabel stabil um die beiden Ohren herum führen, was für einen noch besseren Halt sorgt.

Wer sich zusätzlich für das BT2-Kabel entscheidet, bekommt dann auch noch aptX-Unterstützung, eine längere Akkulaufzeit und besseren Tragekomfort. Allerdings ist der SE425 im Verbund mit dem BT1-Kabel mit 299 € schon nicht der Günstigste. Addiert man dann noch die 149 € für das BT2, dann liegen wir schon in einem Rahmen, den viele vermutlich als “zu hoch” betrachten, wenn sie nur auf der Suche nach guten Ohrhörern für den täglichen Sport sind. Hierbei muss man sich dem professionellen Einsatzbereich der SE425 aber nunmal bewusst sein. Und auch ohne das BT1-Kabel kosten die Geräte noch immer 249 € (UVP), was meiner Meinung nach ein durchaus fairer Preis ist.

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Surface Laptop: Beide Generationen erhalten Firmware-Updates

Microsoft hat heute neue Firmware-Updates für die eigenen Laptops im Surface-Lineup veröffentlicht. Beide Generationen des Surface Laptop bekommen eine Reihe von Aktualisierungen, welche die Stabilität des Systems und weitere kleinere Verbesserungen mitbringen sollten.

Surface Laptop Changelog

Das Firmware-Update für den Surface Laptop der ersten Generation bringt eine Vielzahl an Neuerungen, die Microsoft allesamt im Changelog aufgelistet hat. WindowsArea.de hat den Changelog wie immer für euch übersetzt und im Folgende eingefügt.

  • Intel HD Graphics 620 620 24.20.100.6293 – Verbessert die Stabilität des Systems.
  • Intel Smart Sound Technology (Intel SST) OED 9.21.00.3755 – Verbessert Audio in der Pandora-App.
  • Detection Verification 01.00.120.00 – Aktiviert Intel SST Erkennungsfunktionalität.
  • Intel Dynamic Platform und Thermal Framework Power Participant 8.4.11000.6436 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Intel Management Engine Interface 1815.12.0.2021 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Intel Serial IO 12C Host Controller 30.100.1823.1 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Intel Serial IO UART Host Controller 30.100.1823.1 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Marvel AVASTAR Bluetooth Radio Adapter – Bluetooth 15.68.9125.57 – Verbessert Wireless-Sicherheit.
  • Marvel AVASTAR Wireless-AC Network Controller – Network adapters 15.68.9125.57 – Verbessert Wireless-Sicherheit.
  • Realtek High Definition Audio (SST) – Sound, video and game controllers 6.0.1.8439 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Surface Display Color 3.16.136.0 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Surface Integration 14.7.139.0 – Verbessert Berichte zur Akkulaufzeit.
  • Surface Integration Service Device 4.18.136.0 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Surface Pen Pairing 3.21.139.0 – Verbessert die Kommunikation zwischen Surface-App und Surface Pen.
  • Intel Dynamic Platform und Thermal Framework Generic Participant 8.4.11000.6436 – Verbessert Stabilität des Systems.
    Intel Serial IO GPIO Host Controller 30.100.1823.1 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Intel Smart Sound Technology (Intel® SST) OED 9.21.00.3755 – Verbessert Audio in der Pandora-App.
  • Surface UEFI 137.2307.769 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Surface System Aggregator 145.4.139.0 – Verbessert Stabilität des Systems.

Surface Laptop 2 Changelog

  • Intel UHD Graphics 620 24.20.100.6294 – Verbessert die Stabilität des Microsoft Edge Browsers.
  • Intel UHD Graphics 62024.20.100.6294 – Graphics Extension Treiber.
  • Surface System Aggregator 145.4.139.0 – Verbessert Stabilität des Systems.
  • Surface Serial Hub Driver 6.35.139.0 – Verbessert die Stabilität des Systems.

Quelle: Microsoft

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Flacher Staubsauger-Roboter Deebot Ozmo Slim 10 im Test

Mit dem Deebot Ozmo Slim 10 bietet Ecovacs einen 5,7 cm flachen Haushaltsroboter, der zeitgleich saugt und wischt. Ob sich der Kauf für 299 Euro lohnt, verrät der Testbericht von TechStage.

Mit den Dimensionen 2,5 kg im Gewicht und einem Durchmesser von 31 cm zählt der Deebot Ozmo Slim 10 zu den kleinsten und den leichtesten Staubsaugerrobotern. Seine Besonderheit ist die flache Bauhöhe von 5,7 cm. Damit kommt er an schwer zugänglichen Bereiche, er saugt etwa unter der Sofagarnitur oder unter Kommoden.

Der Deebot Ozmo Slim 10 besitzt weder eine D-Form, wie beispielsweise der Kobold VR200 von Vorwerk (Testbericht), noch ist er perfekt rund. Stattdessen ist das rechteckige Gehäuse stark abgerundet. Ist das von Vorteil? Darüber herrscht Uneinigkeit, man streitet sich, ob diese oder jene Form für Ecken besser sei. Der Test zeigt: Selbst ein Deebot Ozmo Slim 10, der weder das eine noch das andere ist, reinigt die vier Ecken unseres Testraums einwandfrei. Möglich machen das zwei an den Seiten angebrachten Bürsten, die den Schmutz von der linken und der rechten Seite in die Mitte kehren. Es spricht also viel mehr für die richtige Technik, statt für die Gehäuseform.

Die Verarbeitung des Deebot Ozmo Slim 10 ist qualitativ gut. Das Gehäuse ist zwar größtenteils aus einfachem Kunststoff hergestellt, doch die Ausführung ist hochwertig. Mit seiner Stoßleiste berührt der Roboter leicht und oft Hindernisse wie Möbel oder streift die Fußleisten. Dennoch bleibt die Hochglanzoptik am Gehäuse unbeschadet, gleiches gilt auch für die Raumausstattung.

Der Deebot Ozmo Slim 10 hat einen Direktsauger verbaut: Schmutz und Staub nimmt er ohne eine Walzbürste auf. Das macht ihn besonders interessant für Haushalte mit Tieren. So verfangen sich keine Haare von Hunden oder Katzen, die der Nutzer entnehmen und selbst entsorgen muss.

Ein Nachteil, der sich durch das Fehlen der Walzbürste im Test zeigte, ist die geringe Reinigungskraft auf Teppichen. Mit den einzelnen Borsten der Walzbürste würde der Roboter tief in das Geflecht des Teppichs eindringen, so bleibt es bei der oberflächlichen Reinigung. Grundsätzlich manövriert der Deebot Ozmo Slim 10 träge auf Teppichen mit grober und langer Struktur. In manchen Situationen tut er sich so schwer, dass er seinen Sauger ausschaltet und stehen bleibt. Oft kommt es auch vor, dass der Ecovacs-Roboter die nächste Möglichkeit sucht, um wieder auf hartem Boden zu saugen. Bei hohen oder unebenen Teppichkanten macht er entweder einen Rückzieher oder schiebt den Fußbodenbelag durch den halben Raum. Letzteres ist oft im Bad mit Badematten oder im Flur mit Läufern beobachtbar. Der offizielle Wert für die Schwellenüberschreitung liegt bei 1,4 cm.

Der Sauger im Deebot Ozmo Slim 10 hat eine Standardleistung von 700 Pa. Aus dem Akku mit einer Nennladung von 2600 mAh kitzelte er so eine Betriebszeit von 90 Minuten heraus, reicht für knapp 108 m2. In der App lässt sich die Saugkraft auf 1000 Pa erhöhen, dann fiel die Akkuleistung im Test auf 75 Minuten, sie reicht für knapp 90 m2 Wohnfläche. Die Ladezeit beträgt 4 h. Im Vergleich zu anderen Staubsauger-Robotern mit durchschnittlich 1500 Pa ist die Saugkraft des Deebot Ozmo Slim 10 etwas wenig. Das ist unter anderem der kleinen und der kompakten Größe geschuldet. Davon betroffen ist auch der Behälter mit 0,3 l – wohingegen der Mittelwert bei der Konkurrenz bei 0,55 l liegt. Je nach Reinigungsgrad und wie voll der Behälter ist, muss man diesen öfter entleeren.

Im Deebot Ozmo Slim 10 hat Ecovacs auf einen HEPA-Schwebstofffilter verzichtet und greift stattdessen auf die Alternative eines Feinstaubfilters mit einem Metall- und Schwammfilter. Er soll Allergien und Asthma in der Luft reduzieren.

Der Deebot Ozmo Slim 10 soll nicht allzu viel Krach machen, bewirbt der Hersteller auf seiner Webseite mit einem Geräuschpegel von 68 dB. Bei einem Abstand von einem Meter bestätigt das Messgerät auch die Angabe, unmittelbar am Gehäuse sind es 71,1 dB.

Trotz der Stoßleiste, der Fallsensoren und der Antikollisionssensoren mittels Infrarot zählt der Deebot Ozmo Slim 10 zu den dummen Staubsauger-Robotern, denn er hat weder eine Kamera noch ein Lasermessgerät. Entsprechend kann er dem Nutzer auch keine Kartendarstellung in der App anbieten oder das Saugen an einem bestimmten Punkt fortsetzen, wenn der Akku einmal leer geht. Der Roboter arbeitet nach dem Chaosprinzip: In der Automatik versucht er seine Bahnen zu ziehen und ändert seine Richtung, wenn ein Hindernis erscheint. Wie ineffizient das manchmal ist, zeigen schmale und kurze Gänge, in denen sich der Roboter durchgehend aufhält, dreht, wendet, macht, tut und durch Zufall nach mehreren Minuten herausfährt. Auch mit bodentiefen Gardinen hat er so seine Schwierigkeiten und verfängt sich darin, bis ihn der Nutzer befreit.

Weil der Deebot Ozmo Slim 10 seine Umgebung nicht sieht, kennt er auch keine verbotenen Zonen. Auch gibt es keine Magnetbänder oder ähnliches für Sperrgebiete. Wenn man nicht möchte, dass er in bestimmten Räumen nicht säubert, muss man die Tür zu machen.

Der Deebot Ozmo Slim 10 lässt sich auf unterschiedlichster Art und Weise bedienen. Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung mit zwei AAA-Batterien ist eine Möglichkeit. Mit der Fernbedienung manövriert der Nutzer seinen Roboter auch in eine bestimmte Richtung und aktiviert anschließend die Zonenreinigung für eine Fläche von 2 × 3 m. Ein weiterer Ansatz, um die Reinigung zu starten, ist das Drücken des Knopfs auf den Staubsauger-Roboter.

Für die Betriebssysteme Android und Apple iOS gibt es auch eine kostenlose App zum Herunterladen. Sie verbindet den Roboter mit dem heimischen WLAN und koppelt ihn optional auch mit Amazon Alexa oder Google Home. Es genügt ein Satz wie „Alexa, starte die Reinigung mit Deebot“, um die Reinigung zu initialisieren. Für die Integration ins Smart Home brauchen die smarten Lautsprecher den Skill für Alexa respektive die Aktion für Google Assistant. Siri und Apple Homekit sind nicht dabei.

Die Ecovacs-Home-App setzt eine Zwangsregistrierung für die Benutzung voraus. Die App gliedert sich in den drei Bereichen Einstellungen, Steuerung und Mitteilung. Die Bedienung ist selbsterklärend und intuitiv; man macht nichts falsch. In der App stehen die verschiedenen Reinigungsmodi zur Verfügung, neben der Automatik und der unsinnigen Zonenreinigung, weil man einen Bereich selbst nicht auswählen kann, gibt es auch noch die Umriss-Reinigung. Beim Letzteren fährt der Roboter alle Fußleisten und Ecken ab, statt Linien über die Fläche zu ziehen.

In der Applikation lassen sich auch Tage und Uhrzeiten für eine Routinen-Reinigung einplanen. Eigenartigerweise arbeitet der Roboter mit einer anderen Uhrzeit als der tatsächlichen. Er bezieht das Datum und die Zeit nicht von einem Server oder einem Smartphone, auch lässt sich manuell nichts eintragen. Hoffentlich bessert der Hersteller diesen Fehler schnell nach, sonst kann es passieren, dass er statt 10:00 Uhr morgens seine Reinigung um 02:00 Uhr beginnt, falls man sich verrechnet.

Neben der flachen und der schmalen Bauweise zählt die Wischfunktion als eine weitere Besonderheit des Deebot Ozmo Slim 10. Vorweg gesagt: Die Nutzung ist optional, gerade wenn man Teppich hat, sollte man den 180 ml großen Tank nicht mit Wasser befüllen. Obwohl der Roboter das Wasser automatisch aus dem Tank abpumpt und über drei Düsen in den Wischer verteilt, fehlt ihm eine Teppicherkennung. Außerdem muss der Nutzer dem Deebot Ozmo Slim 10 in der App mitteilen, wie hoch der Wasserpegel ist; das kann der Roboter selbst nicht messen. Unabhängig von der fehlenden Sensorik und der Intelligenz ist die Wischfunktion gut und reicht für den Alltag aus, ersetzt jedoch nicht die gründliche Reinigung.

Die Applikation zeigt dem Nutzer an, wie stark die Abnutzung der Seitenbürsten sowie die des Filters ist. Das errechnet sie aus den Stunden, die der Roboter gefahren ist – nichts mittels Sensoren. Die beiden Seitenbürsten sollen laut dem Hersteller rund 150 Stunden halten, beim Filter sind es 120 Stunden. Sowohl der Filter als auch der Behälter lassen sich kinderleicht entleeren und mit Wasser reinigen.

Der Lieferumfang ist durch die Beigabe vieler Ersatzteile gekennzeichnet: Ersatzbürsten, Ersatzfilter und Ersatzwischer sind doppelt dabei. Neben der Ladestation mit einem Netzkabel, das sich im Gehäuse einwickeln lässt, gibt es noch die Fernbedienung und eine Universalbürste zum Reinigen des Staubsaugerroboters.

Der Deebot Ozmo Slim 10 von Ecovacs Robotics ist ein solider Staubsaugerroboter zum Preis von 299 Euro. Er eignet sich gut für kleine bis mittelgroße Single- und Paar-Haushalte, insbesondere bei der Haltung von Tieren. Mit hohen Teppichen kommt der Roboter nicht klar, hierfür hat er weder die ausreichende Antriebstechnik noch die Saugkraft. Wer in seinem Wohnraum durchgehend Hartboden hat und es ständig sauber und gewischt haben möchte, für den lohnt sich der Kauf – allerdings muss man viel Geduld mitbringen, wenn der Roboter gerade seinen Weg nicht findet.

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