Mehr Community, mehr Empfehlungen: Plex entfernt sich vom Medienserver-Kern




Plex baut seine Plattform weiter um und will weg vom reinen Medienserver-Image. Ab sofort rücken soziale Funktionen in den Mittelpunkt, um Platzhirschen wie Reddit oder Letterboxd Konkurrenz zu machen. Neu dabei ist die Funktion Discussions. Hierbei handelt es sich um ein Forum, in dem sich über Filme und Serien ausgetauscht werden kann. Eine Mischung aus KI und menschlicher Moderation soll dabei für Ordnung sorgen. Ich höre euch unken: Braucht vermutlich keine Sau.

Zusätzlich führt Plex Listen ein. Damit lassen sich Sammlungen von Inhalten erstellen und teilen. Statt der klassischen Sternebewertung gibt es nun Reaktionen per Emoji. Im Laufe des Jahres soll zudem der Import von Listen anderer Dienste möglich sein. Passend dazu kommt der Match Score. Diese Prozentanzeige berechnet basierend auf dem bisherigen Sehverhalten, wie gut ein Film zum eigenen Geschmack passt. Benachrichtigungen über Aktivitäten von Freunden oder Neuigkeiten zu gefolgten Schauspielern runden das Paket ab.

Ich sage mal so: Ich weiß, was ich an Medien habe und benötige den ganzen Krempel nicht. Aber hey, wird sicherlich Menschen geben, die das toll finden – und die gestiegenen Preise wollen ja auch gerechtfertigt sein.Da berichtete ich ja über den lächerlichen Lifetime Preis des Plex Pass und den auch in Deutschland gestiegenen Preis des Remote Watch Passes.

Während die Listen ab sofort bereitstehen, startet Discussions laut Techcrunch im Laufe des Monats. Die anderen Neuerungen folgen schrittweise. Der Hintergrund dieser Offensive ist klar: Die Aufmerksamkeit der Nutzer soll auf der eigenen Plattform bleiben. Und ich? Stelle alle Funktionen ab und bleibe nur noch bei Plex als Server für Jellyfin oder andere. Bis es irgendwann mal vielleicht ganz rausfällt. Wäre schade, habe den Lifetime Pass und bin quasi seit Anfang aller Zeiten dabei.

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GoPro warnt Anleger vor seiner drohenden Insolvenz

Der Hersteller GoPro, bekannt geworden durch seine Actionkameras, sucht nach einem Käufer. Inzwischen hat der Anbieter zusätzlich die Stakeholder davor gewarnt, dass in absehbarer Zeit die Insolvenz droht. Wer von diesem offenen Bekenntnis überrascht ist: Aufgrund der US-Gesetzgebung ist GoPro dazu verpflichtet, in so einer absehbaren Krisensituation Anlegern reinen Wein einzuschenken.

In die Schräglage ist GoPro offenbar durch verschiedene Einflussfaktoren geraten. Zum einen sind die Einnahmen zuletzt um 26 % eingebrochen. Dazu macht die Speicherkrise dem Hersteller zu schaffen, welche die RAM- und Speicherpreise hat explodieren lassen. Man wägt derzeit verschiedene Zukunftsoptionen ab. Weiterhin zählen dazu ein Verkauf, ein radikaler Wechsel des Produktangebots und auch eine Entlassungswelle, der 23 % der Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollen.

Als Reaktion auf die offenen Worte sind die Aktien von GoPro direkt um 14 % im Wert gefallen. Der Hersteller konnte einige seiner Kreditrückzahlungen zwar stunden, gibt aber zu, dass man kommende Verpflichtungen aller Voraussicht nach nicht werde bedienen können. Der Hersteller steckt dabei in der Klemme: Man kann die Preissteigerungen bei den Komponenten nicht einfach schlucken und hat auch nicht die Verhandlungsmacht von großen Abnehmern wie Apple. Gleichzeitig wird es schwierig, die Preise der hauseigenen Actionkameras zu erhöhen, die ohnehin von einem Trend- zu einem Nischenprodukt geworden sind.

GoPro wägt ab, Luftfahrt und Militär zu beliefern

Um aus der Misere zu kommen, denkt GoPro auch darüber nach, sein Produktangebot anzupassen, um z. B. vorwiegend das Militär oder die Luftfahrt zu bedienen. Dazu muss sich aber noch klären, ob GoPro die entsprechenden Anforderungen auch erfüllen kann. Der Hersteller schaffte es anno dazumal, Actionkameras populär zu machen. Die Aktie erreichte 2014 mit einem Kurs von 90 US-Dollar ihren Höhepunkt. Inzwischen rangiert ihr Wert nur noch unter 1 US-Dollar.

Letztendlich bewahrheiten sich die düsteren Prognosen des CEOs von Phison, der angesichts der Speicherkrise die Pleiten hochkarätiger Hersteller vorausgesagt hatte. Zumal ein Ende der Speicherkrise nicht absehbar ist, denn mehr Kapazitäten aufzubauen, wird noch Monate bzw. Jahre dauern.

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Hoppers: Ab dem 3. Juni bei Disney+ streamen

Disney Pixars Animationsfilm Hoppers debütiert am 3. Juni auf Disney . Erst im März kam der tierische Film, eine Mischung aus Action und Komödie, in die Kinos. Schon kommende Woche kann man ihn mit Disney -Abo dann auch bequem vom heimischen Sofa streamen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Tierliebhaberin Mabel. Sie nutzt eine revolutionäre Technologie, die es Menschen ermöglicht, mit Tieren zu kommunizieren, und zwar auf eine völlig neue Art und Weise. Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der sich das menschliche Bewusstsein in Tiermodelle übertragen lässt. Diese Technologie ermöglicht es den Menschen auch, als Tiere mit anderen Tieren zu kommunizieren. Mabel nutzt diese Gelegenheit und taucht in eine Welt ein, die ihr völlig neue Geheimnisse offenbart.

Regie führt Daniel Chong, produziert ist „Hoppers“ von Nicole Paradis Grindle und der Soundtrack entstammt der Feder des Komponisten Mark Mothersbaugh. In der deutschen Fassung spricht Martina Hill die anmutige Insektenkönigin sowie den Fischkönig. Die Synchronstimme des Amphibienkönigs sowie des Vogelkönigs ist Max Giermann. Alina Khani synchronisiert gleich drei Schlangen, die Reptilienköniginnen. Außerdem spricht Heidi Klum Hai „Hai-Di“.

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Silo: Trailer zur dritten Staffel ist da

Apple hat den Trailer zur dritten Staffel veröffentlicht. Die Geschichte um die 10.000 Menschen im Untergrund geht also weiter und beleuchtet neben der Gegenwart auch die Vergangenheit. Rebecca Ferguson kehrt als Juliette Nichols zurück. Nicht weiterlesen, falls ihr nicht auf dem aktuellen Stand seid!

Nach ihrer Reinigung kämpft Juliette mit Gedächtnisverlust, während das Silo die Folgen einer Rebellion verarbeitet und eine neue Gefahr auftaucht. In Rückblenden spielen Jessica Henwick als Journalistin Helen Drew und Ashley Zukerman als Abgeordneter Daniel Keene zentrale Rollen. Die Handlung zeigt eine Verschwörung aus der Zeit vor dem Silo, die fatale Kettenreaktionen auslöste. Die Serie basiert weiterhin auf der Romanvorlage von Hugh Howey.

Ab dem 3. Juli geht es weiter – da habe ich schon Bock! Eine vierte und finale Staffel ist bereits bestätigt, sodass Fans keine Angst vor einem offenen Ende nach dieser Season haben müssen.

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X führt Video-Reaktionen ein

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Man bohrt die Interaktionsmöglichkeiten auf X weiter auf und schaut sich dabei offenbar ein wenig bei TikTok ab. Wer mobil unter iOS unterwegs ist, kann ab sofort Video-Antworten auf Beiträge erstellen. Die Funktion versteckt sich hinter dem Repost-Button. Dort findet sich die neue Option, mit einem Video zu reagieren. Technisch stehen verschiedene Ansichten zur Auswahl. Nutzer können sich per Greenscreen direkt in das Geschehen mischen, einen geteilten Bildschirm nutzen oder die klassische Bild-im-Bild-Variante wählen.

Commentary is one of the most important pillars of X. And sometimes the best way to share your thoughts is with video.

Today we’re launching a whole new way to make them:

React with Video

Tap the repost button and start recording with green screen, split screen, or… pic.twitter.com/iF3f8wctbK

— Nikita Bier (@nikitabier) June 2, 2026

Die Neuerung zielt darauf ab, die visuelle Kommunikation innerhalb der App zu stärken und Diskussionen lebendiger zu gestalten. Android-Nutzer müssen sich wie so oft noch gedulden, da die Verteilung zunächst exklusiv für das Apple-Betriebssystem erfolgt. Ob das Feature am Ende wirklich für wertvollere Konversationen sorgt oder nur für mehr Rauschen im Feed, bleibt abzuwarten. Wer die App aktuell hält, sollte die Funktion in diesen Tagen in seinem Account vorfinden.

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