Schlag gegen illegale Streams: Europol räumt bei IPTV-Anbietern auf

Wer meint, für ein paar schmale Taler das komplette Sport- und Filmprogramm im Netz abgreifen zu können, landet oft bei Kriminellen. Die Behörden haben in den letzten sieben Monaten bei der Operation KRATOS 2 ordentlich durchgewischt. Koordiniert von Bulgarien und mit Unterstützung von Europol wurden neun Netzwerke zerschlagen, die Millionen mit illegalen Inhalten gescheffelt haben. Am Ende stehen 29 Verhaftungen und über 27.000 gelöschte Web-Adressen in den Akten.

Zwischen September 2025 und April 2026 nahmen sich Ermittler aus Europa und den USA die Infrastruktur dieser Banden vor. Die Typen sind technisch versiert und verteilen ihre Server über etliche Länder, um unentdeckt zu bleiben. Für Nutzer solcher Angebote ist das Ganze nicht ohne Risiko, da man sich Schadsoftware einfangen kann. Die Ermittler konzentrierten sich nicht nur auf einzelne Seiten, sondern auf das gesamte System dahinter.

Die Zahlen der Aktion lesen sich wie ein Krimi. 148 Hausdurchsuchungen wurden durchgeführt und 86 Verdächtige identifiziert. Neben den Verhaftungen wurden 169 Domains gemeldet und über 720.000 urheberrechtlich geschützte Objekte sichergestellt. Durch die Zusammenarbeit mit privaten Partnern aus der Medienbranche kamen noch einmal tausende neue Domains und über 18.000 IP-Adressen ans Licht, die mit Piraterie zu tun haben. Europol half dabei, die Daten zwischen den beteiligten Ländern wie Deutschland, Frankreich oder den USA schnell auszutauschen.

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Prime Video zieht den Stecker: Das Stargate-Projekt ist Geschichte

Fans des Stargate-Franchise müssen jetzt stark sein. Die geplante Serie unter der Leitung von Martin Gero wird bei Amazon nicht umgesetzt. Erst im November 2025 gab es grünes Licht für das Projekt, doch nun folgt das vorzeitige Aus. Gero war kein Unbekannter im Universum und arbeitete bereits früher an Stargate SG-1 sowie Stargate: Atlantis mit. Intern gab es bei Amazon wohl Bedenken, dass sein Ansatz zu nischig ausfällt und lediglich die Hardcore-Fans abholt, statt ein breites Publikum zu begeistern, so Variety.

Seit der Übernahme von MGM im Jahr 2022 sondiert Amazon die Möglichkeiten für neue Ableger. Auch wenn dieser Versuch gescheitert ist, bleibt das Franchise grundsätzlich auf dem Tisch für zukünftige Entwicklungen. Ob ich das Aus schade finde? „In der Tat.“

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DAZN Mobile Pass: Sport-Streaming für das Smartphone




DAZN schraubt mal wieder an seinem Abo-Modell und bringt mit dem Mobile Pass eine neue Option an den Start, die sich preislich deutlich unter den bisherigen Paketen einsortiert. Für 9,99 Euro im Monat gibt es Zugriff auf diverse Sportinhalte, allerdings mit einer massiven Einschränkung beim Endgerät. Der Name ist Programm, denn der Abruf klappt ausschließlich auf dem Smartphone. Wer hofft, das Bild auf das Tablet oder den Fernseher zu werfen, schaut in die Röhre, da diese Geräteklasse sowie Desktop-Browser komplett außen vor bleiben.

Inhaltlich orientiert sich das Paket am bekannten DAZN Super Sports. Enthalten sind die Bundesliga-Konferenz am Samstag, internationaler Fußball aus der LaLiga, Serie A oder Ligue 1 sowie Darts, Handball und Kampfsport wie Boxen oder die UFC. Auch die linearen Kanäle und Dokumentationen lassen sich mobil konsumieren. Bei den Premium-Rechten müssen Kunden jedoch Abstriche machen. Die Champions League und die Sonntagsspiele der Bundesliga fehlen im Live-Programm. Diese Partien stehen im Mobile Pass erst nach Abpfiff als Re-Live oder in der Zusammenfassung zur Verfügung.

Das Angebot richtet sich an Leute, die ohnehin nur unterwegs mal kurz reinschauen oder keinen Wert auf die große Leinwand legen. Der Preis von 9,99 Euro gilt für das Monatsabo, das jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden kann. Ein festes Jahresabo für einen schmaleren Taler gibt es bei dieser Variante nicht. Falls der kleine Bildschirm irgendwann nicht mehr reicht, ist ein Upgrade auf die Pakete Super Sports oder Unlimited über die Webseite des Anbieters möglich. Ob das Ganze bei der Beschränkung auf das reine Smartphone am Ende viele Abnehmer findet, bleibt abzuwarten, zumal Tablets heute zum Standard-Reisegepäck gehören und hier nicht unterstützt werden.

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Nintendo Music weitet die Reichweite aus

Nintendo bringt seinen Musikdienst Nintendo Music auf weitere Plattformen. Ab sofort lässt sich der Katalog über den Webbrowser am Computer oder Laptop nutzen. Auch Besitzer von Tablets können die App nun verwenden, sofern das iPad mindestens iPadOS 16 nutzt oder das Android-Tablet mit Version 9 sowie 2 GB Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Nintendo schränkt allerdings ein, dass die Performance je nach Hardware und paralleler App-Nutzung variieren kann.

Wer viel im Auto unterwegs ist, steuert die Spiele-Soundtracks von Reihen wie Mario oder Zelda nun direkt über Android Auto oder Apple CarPlay an. Die Bedienung erfolgt dabei klassisch über den Touchscreen im Fahrzeug oder per Sprachbefehl. Der Dienst setzt weiterhin eine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei Nintendo Switch Online voraus. Seit dem Start im Jahr 2024 bietet die Plattform Zugriff auf zahlreiche Soundtracks aus der Firmengeschichte, die nun flexibler außerhalb des Smartphones gehört werden können.

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Wiim Bar: Soundbar mit Dolby Atmos und Multiroom-Qualitäten

WiiM ist für seine Multiroom-Lautsprecher bekannt und hier im Blog schon des Öfteren ein Thema gewesen. Jetzt veröffentlicht der Hersteller auch eine Soundbar mit Dolby Atmos: die WiiM Bar. Sie soll ebenfalls mit ihren Multiroom-Features, einem integrierten Touch-Display und natürlich beeindruckendem Klang überzeugen.

Laut dem Hersteller soll die WiiM Bar den Spagat bewältigen, einerseits komfortables Musikstreaming zu bieten und sich andererseits unauffällig ins Wohnzimmer zu integrieren. Was Caschy aber in seinen Tests kritisierte und sich nicht geändert hat: Weiterhin ist Apple Music leider nicht in die Plattform von WiiM integriert. Dabei sind allerdings mehr als 20 Dienste und Protokolle, darunter Spotify Connect, Tidal Connect, Amazon Music Cast, Qobuz Connect, Google Cast, Roon und UPnP.

Die Soundbar liefert euch ab Werk 3.0.2-Klang, es sind also auch zwei Upfiring-Treiber verbaut. Insgesamt stecken laut dem Hersteller acht aktive Treiber im Inneren, darunter noch drei nach vorne spielende Hochtontreiber sowie fünf Tiefmitteltöner plus vier Passivradiatoren. Ähnlich wie bei z. B. Sonos lässt sich das System aber auch nachträglich um kompatible Lautsprecher und Subwoofer von WiiM erweitern. So könnt ihr euch dann ein 5.1.2-Set aufbauen. Die WiiM Bar unterstützt auch HDMI eARC und darüber Audioformate wie LPCM, Dolby Atmos/TrueHD/DD , AC3, DTS und DTS:X.

Die WiiM Bar integriert neben dem bereits erwähnten HDMI eARC auch Optical, Cinch, USB-C sowie Bluetooth 5.3 für Zuspielgeräte. Und sie ist natürlich via Wi-Fi oder Ethernet-Port ins Netzwerk einbindbar. Als Begleit-App dient WiiM Home. Über die Anwendung verwaltet ihr ja auch andere Produkte des Unternehmens und könnt etwa eure Lautsprecher gruppieren. Dazu bietet euch die Soundbar auch noch verschiedene Klangmodi an, etwa „Clear Voice“ zur Dialogverbesserung oder einen Nachtmodus mit reduzierter Dynamik. Die RoomFit-Autokorrektur passt den Sound wiederum individuell an eure Umgebung und die Aufstellung an.

Die WiiM Bar bietet dann eben auch das angedeutete Touch-Farbdisplay mit 2,1 Zoll Diagonale an der Vorderseite. Es kann z. B. bei der Musikwiedergabe Albumcover anzeigen. Zusätzlich gibt es oben auf dem Gehäuse Touch-Flächen für die wichtigsten Wiedergabefunktionen. Ihr könnt die WiiM Bar auch per Sprachbefehl oder mit der mitgelieferten Fernbedienung steuern.

Preise und Verfügbarkeit

Die WiiM Bar kann ab sofort vorbestellt werden und wird ab August 2026 für 499,00 Euro in Schwarz oder Weiß über den offiziellen Shop wiim-audio.de und im Fachhandel erhältlich sein.

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