Prime Music: Amazon streicht in einigen Ländern die Downloads – und führt Werbung ein

Amazon hat bei Prime Video schon lange als Standard Werbung eingeführt. Bei Nutzern kommt das Ganze nicht gut an und es läuft auch eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Amazon selbst scheint jedoch daran Gefallen gefunden zu haben. In einigen Ländern benachrichtigt man mittlerweile Prime-Abonnenten, dass sie sich ab dem 2. Juli 2026 auch bei Prime Music auf Werbung einstellen müssen.

Doch das ist nicht die einzige Verschlechterung, die dem Musikstreaming-Dienst droht. Zusätzlich streicht Amazon in Prime Music die Download-Option komplett. Diese war allerdings schon vorher eingeschränkt. Denn Alben und Songs lassen sich nur noch per Zufallswiedergabe hören, sodass nur noch ausgewählte All-Access-Playlists für den Offline-Konsum heruntergeladen werden konnten. Selbst das soll aber ab dem genannten Stichtag entfallen.

Imagine enshittifying a service nobody even uses pic.twitter.com/L3zWde7pF6

— Aroon Deep (@AroonDeep) June 2, 2026

Aktuell geht eine entsprechende Benachrichtigung aber noch nicht in allen Ländern heraus. In Indien haben betroffene Nutzer jedoch die entsprechende E-Mail in sozialen Netzwerken geteilt. Ob Amazon auch bald in Europa bzw. Deutschland die Schere ansetzt? Das bleibt abzuwarten, ist allerdings sehr wahrscheinlich.

Zu betonen ist, dass es hier um Amazon Prime Music als Teil des Prime-Abos geht. Nicht betroffen ist das separat buchbare Amazon Music Unlimited. Da bleibt alles beim Alten.

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Plex Remote Watch Pass kostet ab sofort mehr




Wer seine Mediensammlung von unterwegs streamt und keinen Plex Pass besitzt, muss ab sofort mehr Geld auf den Tisch legen. Der Dienst hebt die Preise für den Fernzugriff an. Die monatliche Gebühr steigt von 1,99 Euro nun 2,99 Euro im Monat. Wer lieber einmal im Jahr zahlt, wird mit 27,99 Euro (vorher 19,99 Euro) zur Kasse gebeten. Wichtig zu wissen: Wer auf einem Server hängt, der „Lifetime“ hat – oder bei einem Besitzer, der den großen Plex Pass nutzt, muss man fürs Remote-Streaming nichts zahlen. Hatte ich ja mal aufgeschlüsselt.

Beim regulären Plex Pass bleibt die Lage aktuell preislich entspannt, hier ändert sich vorerst nichts am Preis von 5,99 Euro im Monat. In diesem Paket sind Features wie das Streaming aus der Ferne, Downloads und die Hardware-Transkodierung weiterhin enthalten. Auch wenn die letzte Erhöhung beim großen Abo schon eine Weile her ist, sollte man sich in der aktuellen Zeit nicht darauf verlassen, dass das ewig so bleibt.

Dass Plex die Leute ins Abo drängen will, zeigte sich neulich erst bei der irren Erhöhung des Plex Lifetime Passes. Ich sage nur: 750 Dollar ab dem 1. Juli. Mal schauen, wie es da weitergeht. Kann mir vorstellen, dass die Bezahlschranke da viele daran hindert, Plex zu nutzen oder zu empfehlen.

Alternativen? Das ist nicht ganz so einfach, da jeder andere Wünsche und / oder technische Voraussetzungen hat. Rein lokal kann man so ziemlich alles mit gängigen Playern abspielen, für den Remote-Zugriff ins eigene Netz würde sich ein VPN eignen. Also man kann das schon so deichseln, dass man Plex vorgaukelt, lokal zu arbeiten. Ergibt aber nicht immer Sinn, gerade bei Zugriffen durch Freunde oder so.

Grundsätzlich gibt es neben Plex noch Emby und Jellyfin, serverlos gibt es Kodi, wer ausschließlich im Apple-Kosmos daheim ist, kann auf das gute Infuse zurückgreifen – und daneben gibt es auch einfachere und günstigere Apps wie VidHub.

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Audible 3 Monate kostenlos nutzen

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Prime-Kunden konnten sich vor langer Zeit zum Ausprobieren von Audible 60 Tage Zeit lassen, dann aber wurde das Ganze auf 30 Tage eingedampft. Audible ist ein Abonnement-basierter Service, der von Amazon angeboten wird und sich auf Hörbücher und andere gesprochene Audioinhalte spezialisiert. Nun hat man ein neues Angebot gestartet, welches es Prime-Kunden ermöglicht, den Service wieder 90 Tage ohne Kosten zu nutzen. Das gilt allerdings wohl nur für Neukunden oder Prime-Kunden, die schon lange kein Audible-Abo mehr haben. Und: Es ist nur das Standard-Abo. Da müsst ihr bei Interesse einmal selbst schauen. Bei Nichtgefallen: Kündigen nicht vergessen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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