Google Home: KI-Kameras erkennen jetzt Haustiere beim Namen

Google Gemini für Home in Deutschland? Das hatten wir bereits. Das war aber nicht alles. Google hat neue Funktionen für Google Home angekündigt. Während ein großer Teil des aktuellen Updates den neuen Sprachassistenten „Gemini for Home“ betrifft, gibt es auch Neuerungen für die Kamera-Funktionen, die unabhängig davon interessant sind. Im Fokus steht eine neue Funktion namens „Pet Memory“. Nutzer können ihrer Kamera künftig Informationen über ihre Haustiere mitteilen. Dazu gehören beispielsweise Name und Tierart. Anschließend soll das System die Tiere in Aufnahmen und Ereignissen besser erkennen können.

Statt einer generischen Meldung wie „Ein Hund läuft durch die Küche“ könnte Google Home dann beispielsweise mitteilen, dass sich „Bello in der Küche bewegt“. Laut Google soll dies Fehleinschätzungen reduzieren und gleichzeitig individuellere Benachrichtigungen ermöglichen. Nutzer könnten so gezieltere Informationen darüber erhalten, was ihre Haustiere zu Hause gerade treiben. Die Einrichtung erfolgt über den Bereich „Ask Home“ innerhalb der Google-Home-App. Unterstützt werden laut Google Indoor-Nest-Kameras sowie ausgewählte Kameras mit integrierter Gemini-Technologie.

Die Funktion ist allerdings nicht für alle Nutzer verfügbar. Voraussetzung ist der Advanced-Tarif von Google Home Premium. Google positioniert das Feature damit klar als Bestandteil seiner erweiterten KI-Funktionen rund um die Heimüberwachung. Mit dem Schritt baut Google die Möglichkeiten seiner Kamera-KI weiter aus. Nachdem die Systeme bereits Personen, Pakete oder Fahrzeuge erkennen können, hält nun auch eine stärker personalisierte Haustiererkennung Einzug.

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Switchbot-Mutter übernimmt Nanoleaf

Überraschender Paukenschlag im Smart Home: OneRobotics, der Konzern hinter Switchbot, schluckt Nanoleaf. Für 40 Millionen Dollar geht der Spezialist für modulare Lichtpaneele über den Ladentisch. Laut einer Meldung an der Börse in Hongkong zieht sich die komplette Abwicklung des Kaufs über zwei Jahre hin.

Nanoleaf sorgte neulich erst für Schlagzeilen, weil das Unternehmen den Fokus massiv auf Robotik und künstliche Intelligenz schieben will. Die Ankündigung war aber echt äußerst nichtssagend und vage gehalten, komplett leeres Marketinggeschwätz. Dennoch passt das Ganze, denn Switchbot macht ja auch immer mehr und will in alle Bereiche, selbst in den der smarten Kuscheltiere.

Mal schauen, was auf lange Sicht mit den Produktpaletten passiert. Vielleicht tut sich gar bei den ganzen Apps was, Minus mal Minus ergibt ja Plus …

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Gemini für Google Home: Erste Deutsche Nutzer werden versorgt




Google schickt den klassischen Assistant bekanntlich in Rente und ersetzt ihn im Smart Home durch Gemini. Bislang haben wir in Deutschland vor allem eines bei dieser Funktion, nämlich dämlich aus der Wäsche geschaut. Nun wendet sich das Blyat (ha!) und erste Leser haben uns bestätigt, dass sie Gemini für Google Home in Deutschland nutzen können.

Der Wechsel erfolgt dauerhaft und bringt eine modernere Architektur für die Sprachsteuerung mit. Sobald das Upgrade durchgeführt wurde, steht der neue Assistent sofort auf allen kompatiblen Geräten im Haushalt bereit. Das betrifft sowohl Lautsprecher wie den Google Home als auch Displays wie den Nest Hub Max. Alle Bewohner, Gäste und auch Kinder greifen direkt auf die neue Logik zu. Bei der Sprachunterstützung gibt es zum Start noch Einschränkungen. Aktuell beherrscht das System unter anderem Deutsch und Englisch, wobei die Verfügbarkeit je nach Hardware variiert.

Wer den Umstieg nicht sofort beim ersten Hinweis erledigt, findet die entsprechende Option für die Einrichtung später in den Einstellungen der Google-Home-App. Das Update wird serverseitig verteilt und landet nach und nach bei den Anwendern. Wer Gemini bereits auf dem Smartphone nutzt, kennt die funktionalen Unterschiede zum alten Standard. Im Zusammenspiel mit den Heimlautsprechern soll die Bedienung flüssiger ablaufen. Es bleibt abzuwarten, wie schnell Google weitere Sprachen und tiefgreifende Verknüpfungen nachreicht. Mal schauen, wann Google die FAQ aktualisiert….

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Withings BodyFit: Neue Waage mit 6-Zonen-Analyse für das Badezimmer




Withings bringt mit der BodyFit eine neue Körperanalysewaage auf den Markt, die am 1. Juli für 249,95 Euro in Europa startet. Das Gerät nutzt einen ausziehbaren Griff und acht Elektroden, um in zehn Sekunden eine segmentale Analyse des Körpers durchzuführen. Dabei kommt die bioelektrische Impedanzspektroskopie zum Einsatz, die mit Frequenzen bis zu 800 kHz arbeitet. Laut Hersteller erreichen die Ergebnisse bei der Fett- und Muskelmasse eine Genauigkeit von fast einhundert Prozent im Vergleich zum medizinischen DEXA-Goldstandard.

Interessant ist das vor allem für Sportler oder Menschen, die mit Medikamenten wie GLP-1 abspecken. Hier ist oft das Problem, dass man nicht nur Fett, sondern auch wichtige Muskeln verliert. Die Waage zeigt in einer Grafik genau an, wie sich die Masse auf sechs Zonen verteilt. So lässt sich beobachten, ob der Gewichtsverlust an den richtigen Stellen passiert und das gefährliche Bauchfett schrumpft. Das System ordnet Nutzer in Kategorien wie Athletic oder Powerhouse ein und zeigt muskuläre Ungleichgewichte auf.

Die Technik steckt in einem Gehäuse aus ITO-Glas mit Farbdisplay. In der App werden die Daten automatisch gesammelt, eine Kalorienbilanz erstellt und Tipps für den Alltag gegeben. Manuelles Tracking der Ernährung soll damit weitgehend wegfallen. Käufer erhalten zudem einen Monat lang Zugriff auf den Abo-Dienst Withings , der einen KI-Assistenten zur Auswertung der Werte enthält. Wer also wissen will, was hinter der reinen Zahl auf dem Display steckt, bekommt hier ein Werkzeug für die detaillierte Verlaufskontrolle im eigenen Flur.

Letzten Endes: Eine abgespeckte Variante der bereits erhältlichen Withings Body Scan. Die ergänzt die Körperanalyse um ein 6-Kanal-EKG und misst das Gefäßalter über die Pulswellengeschwindigkeit in einer 90-sekündigen Messung.

Kleiner Hinweis: Die Withings BodyScan 2 folgt später in diesem Jahr und erweitert das Monitoring um über 60 Biomarker in zwei zentralen Gesundheitsdimensionen. Im Herz-Kreislauf-Bereich umfasst dies Benachrichtigungen zu Bluthochdruck, zum Herzalter und zur Pumpleistung des Herzens, die mittels Impedanzkardiographie ermittelt werden.

Über einen integrierten PPG-Sensor wird zudem der Blutsauerstoff gemessen. Im Stoffwechselbereich misst der BodyScan 2 die Glukoseresilienz und macht damit sichtbar, wie sich tägliche Ernährungsgewohnheiten auf die langfristige Stoffwechselgesundheit auswirken. Ergänzt wird dies durch einen Nervengesundheitswert, der bereits Jahre vor dem Auftreten klinischer Symptome auf Nervenschäden hinweisen kann. Die kostet dann aber gleich 500 Peitschen.

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FRITZ! bringt Wi-Fi 7 an den DSL-Anschluss: Die FRITZ!Box 7630 startet

FRITZ! schickt mit der FRITZ!Box 7630 ein neues Modell in den Handel, das Wi-Fi 7 nun auch für klassische DSL-Nutzer erschwinglich machen soll. Das vor einem Jahr (!) vorgestellte Gerät funkt im Heimnetz mit bis zu 3,5 GBit/s (FRITZ! addiert immer) und lässt damit alte Bekannte wie die FRITZ!Box 7490 oder 7590 ordentlich im Regen stehen. Am Anschluss selbst stemmt die Kiste via Supervectoring 350 bis zu 300 MBit/s. Wer also noch auf Kupfer setzt, aber modernes WLAN für Gaming oder Videokonferenzen braucht, bekommt hier das passende Werkzeug serviert.

Ein WAN/LAN-Port mit 2,5 GBit/s ist an Bord, dazu gesellen sich drei normale Gigabit-Anschlüsse für die Verkabelung im Haus. Die Wi-Fi-7-Vorteile wie Multi-Link Operation sorgen dafür, dass die Verbindung auch dann stabil bleibt, wenn die Nachbarn ebenfalls fleißig funken. Das Ganze lässt sich wie gewohnt über die MyFRITZ!App einrichten, wobei der Wechselassistent beim Umzug von einem alten Modell hilft, die Einstellungen ohne großes Gebastel zu übernehmen.

In Sachen Smart Home und Telefonie bleibt alles beim Alten, was in diesem Fall positiv gemeint ist. Die DECT-Basis verwaltet bis zu sechs Mobilteile und steuert Heizkörperregler oder smarte Steckdosen. Auch analoge Telefone finden noch ihren Platz. Wer mehr Leistung oder Glasfaser-Optionen sucht, schielt eher zur FRITZ!Box 5690 Pro oder zum großen Bruder 7690, während die 7630 eher den kompakten Allrounder markiert. Das Gerät ist ab sofort für 299 Euro im Handel erhältlich.

FRITZ!Box 7630

  • Unterstützt DSL inkl. Supervectoring 35b bis 300 MBit/s
  • WLAN Mesh, 2 x 2, auf 5 GHz und 2,4 GHz, Wi-Fi 7
  • WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 2880 MBit/s; 2,4 GHz: bis zu 688 MBit/s (Wi-Fi 7)
  • 1 x 2,5-GBit/s-WAN/LAN-Anschluss und 3 LAN-Anschlüsse mit 1 GBit/s
  • 1 x USB 3.0 für Mobilfunksticks (5G/4G) sowie Speichermedien und Drucker
  • Telefonie über DECT, IP/SIP und 1 analogen Telefonanschluss (FXS)
  • Smart Home über DECT ULE

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