BEGA nun im „Works with Home Assistant“-Programm

Home Assistant hat mit BEGA einen neuen Partner im „Works with Home Assistant“-Programm. Der Name dürfte nicht jedem direkt etwas sagen, viele von euch werden deren Leuchten aber schon gesehen haben, etwa an Hotels, öffentlichen Gebäuden oder modernen Wohnhäusern. Spannend ist der Neuzugang vor allem deshalb, weil BEGA auf einen Schlag sehr viele zertifizierte Geräte in das Programm bringt.

Konkret geht es um BEGA Smart, also das Zigbee-basierte Lichtsystem des Herstellers. Das läuft lokal, benötigt keine Cloud und passt damit ziemlich gut zur Home-Assistant-Philosophie. Laut Home Assistant soll sich die Zahl der verfügbaren zertifizierten Geräte durch den Neuzugang fast verdoppeln.

Abgedeckt werden zahlreiche Innen- und Außenleuchten, darunter Decken-, Wand- und Gartenleuchten. BEGA setzt zudem auf austauschbare Komponenten, was aus Nachhaltigkeitssicht natürlich ein Pluspunkt ist. Wer also gerade smarte Beleuchtung für Haus, Terrasse oder Garten plant, bekommt hier künftig deutlich mehr Auswahl. Die komplette Liste der zertifizierten Modelle findet ihr bei Home Assistant.

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Google Home Update: Frische Optik für Kameras und Gemini 3.1 am Start




Google hat ein ordentliches Paket für das Smart Home geschnürt und bringt im Mai-Update einige Neuerungen unter, die den Alltag mit Nest-Hardware und der App vereinfachen sollen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kameraerfahrung innerhalb der Google-Home-App.

Die Nutzeroberfläche wurde laut Google modernisiert, was sich in einer flotteren Navigation und flüssigerem Scrollen durch die Videoaufnahmen bemerkbar machen soll. Die Detailansicht für Ereignisse sieht nun anders aus und Benachrichtigungen zeigen direkt vergrößerte Vorschaubilder, damit man sofort sieht, was vor der Linse los ist. Diese Verbesserungen landen teilweise auch auf älteren Kameragenerationen, was Nutzer der ersten Stunde freuen dürfte.

Beim Sprachassistenten gibt es ebenfalls einen Sprung, was für Nutzer in Deutschland momentan aber eh lachs ist. Wer im Early-Access-Programm und in einem unterstützten Land ist, nutzt nun Gemini 3.1. Das Modell ist schlauer geworden und versteht komplexe Befehle besser. Man muss Aufgaben nicht mehr einzeln nacheinander abarbeiten, sondern kann etwa Einkaufslisten aktualisieren und gleichzeitig Termine verwalten oder Alarme setzen, ohne zwischendurch Luft zu holen. Das System erkennt die Zusammenhänge bei mehrstufigen Anweisungen laut Google deutlich zuverlässiger. Vielleicht funktioniert das ja mal wirklich gut, wenn es nach Deutschland kommt. You’ll never know….

In Sachen Automatisierung hat Google ebenfalls nachgelegt. Es gibt neue Funktionen für Staubsaugerroboter, Küchengeräte und Türschlösser. Auch der Batteriestatus von Geräten lässt sich jetzt besser in Abläufe einbinden. Wer die Public Preview nutzt, bekommt zudem interaktive Schaltflächen in den Benachrichtigungen für den schnellen Zugriff. Praktisch für Leute mit mehreren Standorten ist die automatische Umschaltung der App zum jeweiligen Zuhause, sobald man vor Ort ist.

Demnächst soll zudem die Funktion Ask Home im Webbrowser starten, mit der man die Kamera-Historie durchsuchen und Automatisierungen direkt am Rechner erstellen kann. Das Update rollt ab sofort für die entsprechenden Nutzergruppen aus.

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EcoFlow und everHome: Integration für das Balkonkraftwerk ist am Start

Wer ein Balkonkraftwerk betreibt und auf Komponenten von EcoFlow setzt, bekommt jetzt eine neue Option zur Steuerung. Die im letzten Jahr angekündigte Zusammenarbeit zwischen EcoFlow und everHome trägt Früchte. Ab sofort lässt sich der everHome EcoTracker IR direkt mit der EcoFlow STREAM-Serie koppeln. Die Idee dahinter ist simpel, aber effektiv für den Geldbeutel: Der EcoTracker liest die Daten am digitalen Stromzähler in Echtzeit aus und gibt diese Informationen an das EcoFlow-System weiter.

Dadurch weiß der Speicher genau, wie viel Strom gerade im Haushalt verbraucht wird. Anstatt überschüssige Sonnenenergie einfach ins öffentliche Netz zu verschenken, laden die Akkus der STREAM-Serie genau dann auf, wenn ein Überschuss da ist. Reicht die Sonne nicht aus, wird der gespeicherte Strom passgenau abgegeben. Das Ganze funktioniert ohne Umweg über die Cloud per direkter Geräteverbindung, was die Kommunikation zwischen den Komponenten beschleunigt.

Für Nutzer der STREAM Ultra X, STREAM Ultra oder der AC Pro Version bedeutet das ein deutlich smarteres Energiemanagement, ohne dass ein Elektriker für den Einbau eines Smart Meters kommen muss. Der EcoTracker wird einfach auf die Infrarotschnittstelle des Zählers gesteckt. Die Steuerung erfolgt wie gewohnt über die App von EcoFlow. Aktuell ist diese Live-Funktion für Kunden in Deutschland verfügbar und zielt darauf ab, den Eigenverbrauch der selbst erzeugten Energie ohne großen Installationsaufwand zu erhöhen.

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Homebridge 2.0: Matter-Unterstützung ist endlich da

Wer sein Smart Home mit Apple-Geräten steuert, kennt Homebridge sicher als die Rettung für Hardware, die eigentlich nicht mit Apple Home spricht. Ich hatte damals einiges darüber geschrieben, da man so gut die Ring-Kameras gut an Apple Home durchreichen konnte. Und ja, klappte natürlich auch mit vielen anderen Kameras.

Nach über drei Jahren in der Beta-Phase ist nun die Version 2.0 erschienen. Der große Knaller in diesem Update ist die Integration von Matter. Damit agiert die Software nicht mehr nur als Brücke für Apple Home, sondern öffnet sich für den herstellerübergreifenden Standard. Das ist praktisch, weil Homebridge so auch Geräte an Alexa, Google Home oder Home Assistant durchreichen kann.

Die Entwickler verfolgen dabei zwei Ansätze. Zuerst geht es darum, Lücken in der HomeKit-Unterstützung zu füllen. Apple setzt bei neuen Kategorien wie Saugrobotern mittlerweile voll auf Matter statt auf das eigene Protokoll. Homebridge kann diese Geräte jetzt korrekt als Saugroboter einbinden, anstatt sie wie bisher als einfachen Schalter oder als Lampe zu tarnen. Der zweite Punkt ist die langfristige Öffnung der über 4.000 vorhandenen Plugins für andere Matter-Controller. So könnten Geräte über ein Homebridge-Plugin beispielsweise direkt in der Aqara-App auftauchen.

Nutzer sollten jedoch beachten, dass die einzelnen Plugins nach und nach von den jeweiligen Entwicklern angepasst werden müssen, damit die Matter-Funktionen überall greifen. Das Update ist übrigens kein Zwang, wer mit dem aktuellen Stand zufrieden ist, kann erst einmal abwarten.

Grundsätzlich muss ich für mich festhalten, dass Homebridge an Relevanz verloren hat – mit Matter, den nativen Funktionen und notfalls Home Assistant bin ich da für mich eigentlich safe.

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Aqara FP400: Sensor für Anwesenheitserkennung startet bald

Aqara bringt mit dem FP400 bald einen neuen Sensor für die Anwesenheitserkennung an den Start, der im Vergleich zum Vorgänger ordentlich nachlegt. Das Teil nutzt Radar-Technik und kann bis zu zehn Personen gleichzeitig im Blick behalten. In der App lässt sich die Fläche in ein Raster von 0,5 mal 0,5 Metern unterteilen, was insgesamt 320 Rasterpunkte und 30 einstellbare Zonen ergibt. So lässt sich ziemlich genau festlegen, wo im Raum was passieren soll, wenn jemand eine bestimmte Ecke betritt.

Die Entwickler haben laut eigener Aussage am KI-Algorithmus geschraubt, um Fehlalarme durch Haustiere, Ventilatoren oder wackelnde Vorhänge zu minimieren. Auch das Problem mit den sogenannten Geisterbildern, bei denen der Sensor Personen sieht, wo keine sind, soll damit der Vergangenheit angehören. Spannend ist die Zählung der Leute im Raum. Der FP400 verlässt sich nicht nur auf das Radarbild, sondern rechnet die Ein- und Ausgänge zusammen, um die genaue Anzahl der Anwesenden zu ermitteln.

Bei der Integration zeigt sich Aqara offen und setzt auf ein Dual-Protokoll mit Zigbee und Thread. Durch die Matter-Unterstützung landet das Gerät problemlos in Apple Home, Google Home, Alexa oder Home Assistant. Ein Lichtsensor ist ebenfalls wieder an Bord, um Automationen von der Helligkeit abhängig zu machen. Die Stromversorgung läuft dauerhaft über USB-C mit 5V/1A.

Bei der Montage gibt es verschiedene Möglichkeiten. An der Wand schafft der Sensor eine Tiefe von 10 Metern und eine Breite von 8 Metern. In der Ecke montiert sind es noch 7 mal 7 Meter. Wer das Gerät lieber an der Decke sieht, deckt bei einer Höhe von 2,80 Metern einen Radius von 3 Metern ab. Eine automatische Erkennung hilft bei der ersten Einrichtung, indem sie Raumgrenzen und Störquellen selbstständig identifiziert und Vorschläge für die Zonen liefert. Einen Preis für den deutschen Markt gibt es momentan bisher nicht.

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