
Aqara bringt mit dem FP400 bald einen neuen Sensor für die Anwesenheitserkennung an den Start, der im Vergleich zum Vorgänger ordentlich nachlegt. Das Teil nutzt Radar-Technik und kann bis zu zehn Personen gleichzeitig im Blick behalten. In der App lässt sich die Fläche in ein Raster von 0,5 mal 0,5 Metern unterteilen, was insgesamt 320 Rasterpunkte und 30 einstellbare Zonen ergibt. So lässt sich ziemlich genau festlegen, wo im Raum was passieren soll, wenn jemand eine bestimmte Ecke betritt.
Die Entwickler haben laut eigener Aussage am KI-Algorithmus geschraubt, um Fehlalarme durch Haustiere, Ventilatoren oder wackelnde Vorhänge zu minimieren. Auch das Problem mit den sogenannten Geisterbildern, bei denen der Sensor Personen sieht, wo keine sind, soll damit der Vergangenheit angehören. Spannend ist die Zählung der Leute im Raum. Der FP400 verlässt sich nicht nur auf das Radarbild, sondern rechnet die Ein- und Ausgänge zusammen, um die genaue Anzahl der Anwesenden zu ermitteln.
Bei der Integration zeigt sich Aqara offen und setzt auf ein Dual-Protokoll mit Zigbee und Thread. Durch die Matter-Unterstützung landet das Gerät problemlos in Apple Home, Google Home, Alexa oder Home Assistant. Ein Lichtsensor ist ebenfalls wieder an Bord, um Automationen von der Helligkeit abhängig zu machen. Die Stromversorgung läuft dauerhaft über USB-C mit 5V/1A.
Bei der Montage gibt es verschiedene Möglichkeiten. An der Wand schafft der Sensor eine Tiefe von 10 Metern und eine Breite von 8 Metern. In der Ecke montiert sind es noch 7 mal 7 Meter. Wer das Gerät lieber an der Decke sieht, deckt bei einer Höhe von 2,80 Metern einen Radius von 3 Metern ab. Eine automatische Erkennung hilft bei der ersten Einrichtung, indem sie Raumgrenzen und Störquellen selbstständig identifiziert und Vorschläge für die Zonen liefert. Einen Preis für den deutschen Markt gibt es momentan bisher nicht.
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