#DealMonitor – Quantum Diamonds erhält 91 Millionen – Lissi sammelt 3,5 Millionen ein – Finto bekommt 3,4 Millionen

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#DealMonitor Quantum Diamonds erhält 91 Millionen Lissi sammelt 3,5 Millionen ein Finto bekommt 3,4 Millionen Birdsview erhält 2,5 Millionen Carewell streicht 1,5 Millionen ein Propcorn bekommt sechsstellige Summe

Quantum Diamonds erhält 91 Millionen – Lissi sammelt 3,5 Millionen ein – Finto bekommt 3,4 Millionen

Donnerstag, 9. Juli 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 9. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

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INVESTMENTS

Quantum Diamonds

Der Berliner Impact-Investor World Fund, IQ Capital, Earlybird, First Momentum, UnternehmerTUM Funding for Innovators, Creator Fund, Onsight Ventures, Bayern Kapital und mehrere Business Angels investieren 15 Millionen Euro in QuantumDiamonds. Hinzu kommen 76 Millionen Euro an Fördergeldern durch den European Chips Acts. Das Startup aus München, 2022 von Kevin Berghoff, Kristina Liu, Dominik Bucher, Tammo Sievers und Fleming Bruckmaier gegründet, entwickelt „Sensoren, die eine zerstörungsfreie Bildgebung von Magnetfeldern im Nanobereich ermöglichen“. IQ Capital, Earlybird, Onsight Ventures, First Momentum, Creator Fund und UnternehmerTUM investierten zuvor bereits 3 Millionen Euro in Quantum Diamonds. „Mit den Mitteln aus der Runde plant QuantumDiamonds, seine Technologie weiter zu skalieren und sein Ingenieurteam zu erweitern“, heißt es in einer Presseaussendung. Der World Fund hielt zuletzt rund 17 % am Unternehmen. Mehr über Quantum Diamonds

Lissi

Der französische Investor Ventech, BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, main incubator und Ninepointfive Ventures investieren 3,5 Millionen Euro in Lissi. Das junge FinTech aus Frankfurt am Main, das vom Commerzbank-Ableger neosfer ausgebrütet und 2023 von Helge Michael, Sebastian Bickerle und Adrian Doerk ausgegründet wurde, bietet eine „Software für Unternehmen und den öffentlichen Sektor an, um mit EUDI-Wallets nach eIDAS 2.0 zu interagieren“. Ventech hält nun 31,6 % am Unternehmen. Mehr über Lissi

Finto

Der US-Investor Lightspeed, Gradient, Y Combinator und Business Angels wie Lukas Deutsch, Jürgen Klöpffer und Michael Felix investieren 3,4 Millionen US-Dollar in Finto. Das FinTech aus München, 2025 von Jonas Morgner, Lorenz Neuner und Linus Boehm gegründet, automatisiert die Rechnungsverarbeitung in Unternehmen mit KI-Agenten. Die Plattform verarbeitet Eingangsrechnungen von der Datenerfassung und Prüfung bis zur Verbuchung im ERP-System und reduziert so den manuellen Aufwand in Finanzabteilungen. Mehr über Finto

Birdsview 

Der belgische Investor Fortino Ventures und Newion aus den Niederlanden investieren 2,5 Millionen Euro in BirdsViewsiehe EU-Startups. Das Startup aus Leipzig, von den Datenwissenschaftlern Tim Kuesters und Ozan Tuerker gegründet, kümmert sich um High-end-Marketing-Automatisierung. Das Team möchte insbesondere „kleinen E-Commerce-Unternehmen dabei helfen, ihre eigenen Kundendaten in leistungsstarke, personalisierte Marketingstrategien zu transformieren und einmalige Käufer in treue Kunden zu verwandeln“. Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investierte zuvor bereits eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Fortino und Newion halten nun jeweils 9,5 % am Unternehmen. Mehr über BirdsView

Carewell 

StartAngels Network (Lucian Wagner) SICTIC, Kickfund und Business Angels investieren 1,5 Millionen Schweizer Franken in Carewell. Das Startup aus Lausanne, 2024 von Soazig Olivin, Josselin Meylan, Mathieu Dubois und Fabian Mösli gegründet, hilft Gesundheitseinrichtungen dabei, Personallücken zu schließen. Die Plattform vermittelt Pflege- und Gesundheitsfachkräfte für flexible Einsätze und bringt beide Seiten per Algorithmus zusammen. Mehr über Carewell

Propcorn 

Die Wiener Compass-Gruppe, die sich um Wirtschaftsinformationen kümmert, Hansmann Family Office, Weilburg Ventures, Calm/Storm und tecnet equity investieren eine sechsstellige Summe in Propcorn – siehe Brutkasten. Das Startup aus Wien, von  Niki Stadler, Benjamin Buchta und Bertty Contreras gegründet, hat sich vorgenommen, den Immobiliensektor mit AI zu revolutionieren. Es ist „unser Ziel, die Kraft der KI zu nutzen, um automatisch das volle Baupotenzial unserer Kunden zu erschließen“, heißt es zum Konzept. tecnet equity, Hansmann Family Office, Calm/Storm und Weilburg Ventures investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über Propcorn

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Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – Nets kauft Orderbird – AMCS übernimmt Quentic – Magaloop sammelt 9 Millionen ein – Insight investiert in Sento

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Orderbird, Quentic, Realytics. Magaloop, Sento, Parloa, Lightly, AG5, Fuel und Organic Garden.

Nets kauft Orderbird – AMCS übernimmt Quentic – Magaloop sammelt 9 Millionen ein – Insight investiert in Sento

Donnerstag, 12. Mai 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 12. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Orderbird


Der Zahlungsdienstleister Nets, der zur Nexi Group gehört, übernimmt das Berliner Kassensystem Orderbird. “Ziel dieser Partnerschaft ist es, das Angebot von Orderbird an integrierten Zahlungsdiensten für Kunden aus dem Gastgewerbe zu stärken und das internationale Wachstum von Orderbird zu beschleunigen”, heißt es in der Presseaussendung. Nets war via Concardis schon etliche Jahren an Orderbird beteiligt. Seit Ende 2021 hielt Nets bereits rund 40 % der Orderbird-Anteile. Zum Kaufpreis teilen die Unternehmen mit: “Nach der Transaktion durch Nets wird Nexi 100 % der Anteile an orderbird halten. Damit erfolgt eine Barauszahlung von insgesamt ca. 100 Millionen Euro, die auch frühere Anteilserwerbe beinhaltet.” Die Bewertung von Orderbird soll bei rund 140 Millionen Euro liegen – siehe dazu auch Gründerszene. Das Berliner Kassensystem, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 32 Millionen Euro ein – unter anderem von Digital Partners, Alstin (Carsten Maschmeyer) und dem Family Office Makre. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschaftete das Unternehmen ein Rohergebnis in Höhe von 11,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 902.998 Euro. Mehr über Orderbird

Quentic 


Das irische Unternehmen AMCS, das sich um Software und Fahrzeugtechnologie für die Umwelt-, Recycling- und Ressourcenindustrie kümmert, übernimmt die Berliner Jungfirma Quentic, einen Lösungsanbieter von Software as a Service (SaaS) für HSEQ- und ESG-Management. 250 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit an über 14 Standorten für Quentic, das 2007 von Markus Becker, Hardy Menzel und Sebastian Mönnich gegründet wurde. “Mit dieser Akquisition erweitert AMCS seine Expertise in der Umweltdienstleistungsbranche weltweit erheblich”, heißt es in der Presseaussendung. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte bereits 2008 in das Unternehmen. 2019 investierten der HTGF, One Peak Partners und Morgan Stanley Expansion Capital dann 15 Millionen Euro in Quentic, “Für den HTGF ist es eine der profitabelsten Investitionen. Der Seed-Investor wird durch die Transaktion den dritthöchsten Multiple seiner Fondsgeschichte erzielen”, teilt der Geldgeber zum Exit mit.

Realytics


Das AdTech-Unternehmen smartclip (gehört zu RTL Deutschland) übernimmt das französische Unternehmen Realytics. “smartclip und Realytics bieten erstens leistungsstarke Attributionsfunktionen, damit Werbungtreibende TV-Zuschauer nach ihrem Online-Verhalten zuordnen können, und eine marktorientierte Datenanalyse”, teilen die Unternehmen mit.

INVESTMENTS

Magaloop


Fuse Venture Partners, Créateurs de Convivialité Ventures und Hesta Investments sowie die Altinvestoren Market One Capital, FoodLabs, Redalpine Capital und Bitburger Ventures investieren 9 Millionen Euro in Magaloop. Das Berliner Startup, das 2018 vom DaWanda-Gründer Michael Högemann und dem Handelsmanager Uwe Hölzer gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatz für unabhängige Einzelhändler””. Späti-, Büdchen- und Kioskbetreiber können über Magaloop, das man auch als transaktionalen Messengerdienst beschreiben kann, direkt bei Lieferanten bestellen. Redalpine, Atlantic Food Labs, Piton Capital, Market One Capital, Bitburger Ventures und FJ Labs investierten zuvor bereits 5,9 Millionen Euro in Magaloop. Mehr über Magaloop

Sento


Insight Partners, Discovery Ventures (Jan Deepen und Stefan Jeschonnek) sowie Altinvestoren wie Picus Capital investieren 9 Millionen Euro in Sento. Die Jungfirma aus München, die 2021 von Lucian Riediger, Felix Krauth und Nimar Blume gegründet wurde, positioniert sich als “cloudbasierte EDI Plattform für die Supply Chain”. Erst Ende des vergangenen Jahres sammelte das Unternehmen 2 Millionen ein. “Nur sechs Monate nach der letzten Investition soll das neue Kapital es erlauben Wachstum und Produktentwicklung massiv zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Sento

Parloa


 Newion, Senovo, Michael Wax und Erik Muttersbach (beide Forto), Nicolas Peters (Signavio) und weitere renommierte Business Angels investieren 4 Millionen Euro in Parloa. Das Berliner Unternehmen, das 2017 als Future of Voice von Malte Kosub und Stefan Ostwald gegründet wurde, kümmert sich als “Conversational AI-Plattform” um die Automatisierung des Omni-Channel-Kundenservices. “Mit der jüngsten Finanzierungsrunde plant Parloa seinen Betrieb sowie seine internationale Präsenz weiter auszubauen, um Unternehmen weltweit dabei zu helfen, ihre Call Center kosteneffizienter zu gestalten und gleichzeitig die Kundenbindung zu erhöhen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Parloa

Lightly 


Wingman Ventures und Co. investieren 3 Millionen US-Dollar in Lightly. Das Unternehmen aus Zürich, das 2020 von Matthias Heller und Igor Susmelj gegründet wurde, automatisiert die Datenaufbereitung für Anwendungen des Maschinellen Lernens.  “Lightly’s data curation tool enables machine learning teams to save time and money on data selection and labelling, whilst at the same time improving the performance of models”, teilt die Jungfirma zum Konzept mit. Y Combinator setzte bereits 2021 auf das Unternehmen.

AG5


Der niederländische Frühphasen-Investor Peak investiert 1,2 Millionen Euro in AG5. Das Unternehmen aus Berlin, das 2019 von Mathieu van Echtelt gegründet wurde, setzt auf eine Software rund um das Thema Qualifikationsmanagement. “Die Software macht die Fähigkeiten und die zugehörige Skills gap der Arbeitnehmer(innen) sichtbar, sodass sie effizient angewandt werden können und im Rahmen ihrer Kompetenzen und ihres Wissens anerkannt werden”, heißt es in der Selbstbeschreibung. 21 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für AG5. Das frische Kapital soll unter anderem in die Internationalisierung fließen.

Fuel


Die Rapper Cro und Bausa sowie das Plattenlabel Two Sides investieren in Fuel. Das Berliner Startup, das von Csongor Barabasi, Thanh Binh Tran, Stefan Tietze und Patrice Deckert gegründet wurde, bringt sich als “Shopify for NFTs” in Stellung. Auf der Website heißt es: “Maintain full control over your branding, form deeper connections with your fans and add real value to your NFTs. Everything via one platform”. FintechCollective, Seedcamp, Notion Capital, David Osojnik, Michael Pennington und Paul Forster investierten im März bereits 1,5 Millionen Euro in Fuel. Mehr über Fuel

Organic Garden


Der ehemalige Fußballprofi Mario Gomez investiert in Organic Garden. Das Food-Startup aus Ingolstadt, das 2019 von Holger Stromberg, dem ehemaligen Koch der Deutschen Fußballnationalmannschaft, Martin Wild und Martin Seitle gegründet wurde, bezieht bei seinen Produkten – etwa Hotdogs und Bowls – den “gesamten Lebensmittelkreislauf mit ein: Von der Erzeugung bis zum fertigen Gericht”. 80 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

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