Wir hatten schon darüber berichtet, dass ein Entwickler am Google Pixel 6a 90 Hz für das Display freischalten möchte. Dass dies möglich ist, hatte er bereits bewiesen. Seine Modifikation war allerdings bisher noch nicht wirklich alltagstauglich, da es zu allerlei Fehlern kommen kann. Nun hat der Verantwortliche, Nathan Brooke (Lunarixus), seine bisherigen Ergebnisse bei GitHub veröffentlicht. Dahinter verbirgt sich die Hoffnung, dass die größere Community die Weiterentwicklung unterstützt.
Brooke gibt an, dass ihm letztendlich die Zeit fehle, um die Modifikation zu vollenden. Ab Werk beherrscht das Google Pixel 6a im Übrigen nur 60 Hz. Hier besteht also die Chance auf 90 Hz zu gehen und die Darstellung deutlich flüssiger zu machen. Derzeit funktioniert die Mod zwar schon, sorgt aber bei einigen Usern für einen Grünstich im Display. Laut Brooke solle sich diese Nebenwirkung aber durch eine optimierte Kalibrierung abschalten lassen. Hier fehle ihm derzeit aber eben das notwendige Zeitpensum.
In light of selling my Pixel 6a and having less and less time at uni I have decided to open source my changes for 90Hz on the Pixel 6a
Die Mod auf ein Google Pixel 6a zu hieven, ist weiterhin kompliziert und mit Risiken verbunden. So ist unklar, ob der Bildschirm des Smartphones wirklich nativ für 90 Hz gerüstet ist oder hier schlichtweg übertaktet wird – was die Langlebigkeit beeinträchtigen könnte. Mal sehen, ob es nun durch die potenzielle Einbeziehung weiterer Entwickler mit dem Projekt vorangeht.
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Dabei gibt es einige Unterschiede zwischen den Modellen. Fangen wir mal mit dem Honor 80 Pro an, welches natürlich das hochwertigste der drei Geräte ist. Als SoC dient hier der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1, dem 8 bzw. 12 GByte RAM und 256 bzw. 512 GByte Speicherplatz zur Seite stehen. Der OLED-Bildschirm des Geräts mit 10-bit löst mit 2.700 x 1.224 Pixeln auf und kommt auf eine Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Selfie-Kamera beeindruckt hier mit 50 Megapixeln und einem zusätzlichen Tiefensensor mit 2 Megapixeln.
Zu erwähnen ist, dass der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 seine Kerne etwas niedriger als gewohnt taktet – 3 statt 3,2 GHz für den Prime-Core und 2,5 statt 2,75 GHz für die Performance-Kerne. Was die Hauptkamera betrifft, so nutzt das Honor 80 Pro eine Weitwinkel-Linse mit 160 Megapixeln, der eine Ultra-Weitwinkel-Linse mit 50 Megapixeln zur Seite steht. Dazu kommt ein Tiefensensor mit 2 Megapixeln.
Ab Werk dient zwar MagicOS 7.0 als Oberfläche, aber noch basierend auf Android 12. Der Akku mit 4.800 lässt sich mit 66 Watt wieder aufladen. Es kommen die Farbvarianten Grün, Blau, Pink und Schwarz auf den Markt. Mit 8 / 256 GByte kostet das Smartphone umgerechnet ca. 472 Euro. Für die Version mit 12 / 512 GByte soll man in China ca. 553 Euro zahlen.
Das Honor 80 hingegen setzt auf ein OLED-Display mit 6,67 Zoll, 2.400 x 1.080 Pixeln als Auflösung und erneut 120 Hz Bildwiederholrate. Die Selfie-Kamera begnügt sich hier mit einem Sensor mit 32 MP. Als SoC dient hier der brandneue Snapdragon 782G, über den ich erst kürzlich berichtet hatte. Bei den Kameras ist zwar die Weitwinkel-Linse zum Pro-Modell identisch und auch der Tiefensensor verbleibt, die Ultra-Weitwinkel-Kamera wird aber auf 8 Megapixel reduziert.
Das Honor 80 nutzt ebenfalls MagicOS 7 basierend auf Android 12 und die gleiche Akkukapazität und Schnellladung wie der große Bruder. Auch hier gibt es Farbvarianten in Blau, Grün, Pink und Schwarz. Preislich liegt ihr in diesem Fall für die Version mit 8 / 256 GByte bei umgerechnet 363 Euro. Wer es auf 12 / 512 GByte anlegt, wird mit ca. 444 Euro zur Kasse gebeten.
Das Honor 80 SE stapelt etwas tiefer und nutzt ein OLED-Display mit 6,67 Zoll und FHD als Auflösung sowie erneut 120 Hz Bildwiederholrate. Es dient wieder ein 10-bit-Panel als Basis, dem man 1.920-Hz-PWM-Dimming zuschreibt. Die Selfie-Cam mit 32 Megapixeln sitzt in einem Punch-Hole. Für die Hauptkamera sind 64 (Weitwinkel) 5 (Ultra-Weitwinkel) 2 (Makro) Megapixel angegeben. Als SoC dient in diesem Fall der MediaTek Dimensity 900. Der Akku mit 4.600 mAh kann mit 66 Watt aufgeladen werden.
Das Honor 80 SE kommt in den Farben Schwarz, Crystal, Blau und Pink auf den Markt. Auch hier gibt es wieder Varianten mit 8 / 12 GByte RAM, aber jeweils alle mit 256 GByte Speicherplatz. Preislich geht es in diesem Fall bei umgerechnet 323 Euro los.
Zu einem internationalen Launch der Honor 80, Honor 80 Pro und Honor 80 SE fehlen derzeit noch Informationen.
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Im Gespräch ist seit Jahren, dass Hersteller länger Ersatzteile für Geräte vorhalten sollen. Zumindest bei Smartphones und Tablets gibt’s nun einen weiteren Durchbruch. Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben sich auf neue Ökodesign-Regeln für Smartphones, Tablets, Mobiltelefone und schnurlose Telefone geeinigt.
Erstmals müssen die Hersteller dieser Produkte nun bestimmte Ersatzteile (z. B. Displays und Akkus) und Reparaturinformationen zur Verfügung stellen und 5 Jahre Software-Updates gewährleisten (wie das aussehen soll, dürfte spannend zu sehen sein). Software-Updates dürfen gleichzeitig nicht dazu führen, dass die Hardware beeinträchtigt wird. Ferner werden die Rechte von Unternehmen, die Smartphones und Tablets professionell wiederaufbereiten, mit der neuen Verordnung gestärkt.
Laut Europäischer Kommission reduziert die neue Ökodesign-Verordnung, zusammen mit der zukünftigen Energielabel-Verordnung, den Primärenergieverbrauch der betroffenen Produkte im Jahr 2030 EU-weit um 13,9 TWh. Die neuen Anforderungen treten nach ihrer Verabschiedung durch die Europäische Kommission im kommenden Jahr in Kraft und gelten nach einer Übergangszeit von 21 Monaten für alle in der EU verkauften Geräte.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: „Die Verhandlungen sind ein großer Erfolg und ein weiterer Schritt in Richtung einer gelebten Kreislaufwirtschaft, im Einklang mit dem Koalitionsvertrag. Mit den neuen Verordnungen vereinfachen wir die Reparatur und die Wiederaufbereitung von Smartphones und Tablets und verlängern so ihre Nutzungsdauer. Gleichzeitig haben wir mit den künftigen Produktanforderungen einen guten Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und des Klimaschutzes gefunden.“
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Xiaomi hat vor einiger Zeit neue Smart-TVs angekündigt, die direkt mit einem eingebauten Fire TV von Amazon ausgestattet sind. Das Modell hört auf den Namen Xiaomi F2 und ist in den Größen 43, 50 und 55 Zoll erhältlich. Als Alexa-Nutzer weiß man somit direkt, was einen in puncto Oberfläche erwartet. Ich habe mir das 43-Zoll-Modell mal etwas näher angeschaut. Ich muss direkt dazu sagen, dass ich keinen „normalen“ TV-Anschluss mehr in meinem Haus habe. Weder eine Satelliten-Schüssel, noch ein Kabelanschluss liegen bei mir an. Bei uns läuft alles über die Mediatheken, YouTube, Netflix, Disney oder Apple TV . Daher werdet ihr hier in diesem Erfahrungsbericht den Teil mit dem linearen Teil und Senderlisten hin- und herschieben vermissen. Das vielleicht gleich vorweg.
Bevor wir zu den Spezifikationen kommen, lasst uns einen Blick in die Kiste werfen. Dort findet ihr natürlich den Fernseher, eine Fernbedienung, die Standfüße, einen Beutel voller Schrauben, das Netzkabel, eine Garantiekarte und das Benutzerhandbuch. Wie üblich muss der Fernseher erst betriebsbereit gemacht werden. Wer das Gerät an eine Halterung schrauben möchte, kann das auch hier ohne Probleme tun (300 x 300 mm). Das Anschrauben der Füße kann man sich in diesem Fall sparen, ich habe das aber erledigt. Ist in wenigen Minuten getan.
Dann steht das gute Stück vor einem und sieht aus ausgeschaltet nicht so übel aus. Das Display ist links, rechts und oben nur von einem sehr dünnen Rand umgeben. Lediglich unten sieht man etwas mehr davon. Mit Sockel misst der Fernseher 957,2 x 241,4 x 607,1 mm, für die Größe und heutige Verhältnisse so kompakt wie eben möglich. Auf die Waage bringt das Gerät damit knapp 7 Kilogramm.
Die Verarbeitung des Gerätes geht vollkommen in Ordnung. Man findet keine unsauberen Kanten, Spaltmaße oder ähnliche Mängel. Der Mittelrahmen und die hintere Abdeckung sind aus Metall, während die Ständer aus Kunststoff sind. Anschlüsse gibt es am Rücken reichlich. Dort hat Xiaomi unter anderem einen optischen Ausgang, einen Netzwerkanschluss, zwei USB-2.0-Ports, Anschlüsse für Satellit und Antenne, vier HDMI-Anschlüsse (einer davon 2.1 mit eARC), einen AV IN und einen Kopfhöreranschluss platziert. An kabellosen Standards ist Bluetooth 5.0 und WLAN an Bord.
So viel zum Äußeren des Gerätes. Schaut man sich die Fernbedienung an, dann handelt es sich hierbei quasi um eine Fire-TV-Remote auf Doping. Hier finden sich die üblichen Tasten, ein Nummern-Block, separate Farb-Tasten und Buttons für den Schnellzugriff auf Prime Video, Netflix, Disney und weitere Apps.
Eingerichtet ist das Gerät sehr schnell und auch hier ist es sozusagen ein Fire TV, durch dessen Setup-Prozess man läuft. Gerät mit dem WLAN verbinden, eventuell ein Update machen, Amazon-Konto anlegen oder anmelden und das war es dann auch schon. Wer schon Fire-TV-Geräte zu Hause hat, kann seine Apps etc. wiederherstellen und startet nicht bei Null. Für Apple-Nutzer interessant und hilfreich: Der Fernseher kommt mit HomeKit und AirPlay und kann per HomeKit-Code innerhalb von einer Minute in das bestehende Smart Home eingebunden werden. Dann könnt ihr auch per Siri die Anschlüsse wählen und mehr.
Bereits bei der Einrichtung merkt man, dass der TV nicht schwach auf der Brust ist. Der MediaTek MT9020 mit seiner Quad A55 CPU und Mali G52 MP2 GPU läuft mit den vorhandenen 2 GB RAM und den 16 GB internen Speicher hervorragend. Während der Nutzung des Fernsehers konnte ich keinerlei Verzögerungen feststellen. Im Vergleich zu meinem Fire TV Stick ist das wirklich sehr erfreulich. Das geht alles verdammt fix. An Apps habt ihr hiermit Zugriff auf das komplette Alexa- und Amazon-Ökosystem. Wer sein Smart Home mit Amazon aufgebaut hat, schon mit Fire TV vertraut ist und darüber viel macht, wird sich über diesen Fernseher sehr freuen. Prinzipiell muss es hiermit kein zusätzlicher Stick oder separate Set-Top-Box sein, es sei denn, man möchte in den Apple-Kosmos und mehr als die App von Apple TV nutzen.
Alexa muss ich wahrscheinlich auch nicht besonders auswalzen. Der separate Mikrofon-Knopf auf der Remote lässt euch mit der virtuellen Assistentin sprechen, ihr könnt das Smart Home steuern, euch einen Spielfilm zeigen lassen, eine Serie starten, nach dem Wetter fragen und, und, und.
Kommen wir zum Display des Gerätes. Bei diesen handelt es sich um ein 4K-LCD-Panel mit der Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln, es ist leider nur ein 8-Bit-Display mit FRC und deckt 90 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hz, mehr bekommt man bei diesem Preis auch nicht. Informationen zur Helligkeit habe ich keine gefunden. Man laut Datenblatt zwar HLG und HDR10, aber das halte ich hier eher für einen Marketing-Gag. Die für echtes HDR notwendigen Helligkeitswerte schafft das Display meiner Meinung nach nicht. Im Vergleich zu einem normalen und einem HDR-Bild kann ich mit bloßem Auge zumindest keine deutliche Verbesserung feststellen. Aber das ist eben ein Fernseher für 400 Euro, muss man auch in Betracht ziehen.
Dennoch: Das Display sieht wirklich gut aus. Das Farbspektrum deckt man ordentlich ab und gibt die Farben auch naturgetreu wieder. Hier und da merkt man jedoch Abweichungen beim Weiß-Wert. Hier muss man etwas mit den Bildeinstellungen experimentieren. Wie üblich bei Displays in diesem Bereich hat man bei Bewegungen hier und da die übliche Schlieren-Bildung, die man auch über Optionen nicht herausbekommt. Schärfe und Co. sind bei dem Fernseher aber gut. Auch das Gaming geht auf diesem Gerät gut. Das Input-Lag konnte ich zwar nicht messen, bei Spielen auf der Xbox fiel mir aber nichts wirklich Negatives auf. Das trifft auch auf den Ton zu, der ist durch das etwas resolutere Profil doch angenehm kräftig. Die zwei 12 Watt starken Lautsprecher sorgen für einen voluminösen Klang, der doch ordentlich detailreich ist. In diesem Segment sind einige Lautsprecher der Geräte teilweise gar nicht akzeptabel.
Was bleibt am Ende? Das Fazit zum Xiaomi Fire TV F2 fällt positiv aus. Für zwischen 350 und 400 Euro bekommt man hier ein Gerät, was eine ordentliche Leistung abliefert. Das Paket ist ziemlich komplett, natürlich muss man aber hier und da mit Abstrichen leben. Wer aber gerade ein Gerät sucht und das oben genannte Budget mitbringt, macht hiermit keinen Fehler.
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Gerüchte zu einem faltbaren Google-Smartphone unter dem Pixel-Branding kursieren bereits seit längerem. Um genau zu sein, ist ein Pixel Fold sicherlich bald zwei Jahre im Gespräch. Nun gibt es überraschend Neuigkeiten. John Prosser zeigt erste Renderings, die auf Basis von Bildern entstanden sind und die das sagenumwobene Foldable zeigen sollen. Bislang hat Google ein solches Gerät weder angekündigt noch bestätigt. Wie üblich gilt, dass man derartige Gerüchte und Leaks mit gewisser Vorsicht genießen sollte. Prosser lag zwar bereits das eine oder andere Mal mit seinen Vorhersagen richtig, aber auch schon gehörig daneben.
Nach den vorliegenden Informationen sowie Renderbildern soll das Google Pixel Fold in den Farben Chalk (weiß) und Obsidian (schwarz) erscheinen. Bisher gibt es nur Details zur Optik, nicht aber zu technischen Spezifikationen. Man habe da wohl eben ein Pixel – mit „Flaggschiff-Kamera“ auf gewohntem Niveau zusammengebastelt. Günstig soll es jedenfalls nicht werden. Im Raum stehen 1799 US-Dollar sowie ein Erscheinungstermin im Mai 2023.
Rein optisch wirkt das Pixel Fold nach einer Mischung aus Galaxy Z Fold 4 und Pixel 7 Pro. Der Kamera-Bump reicht, aufgrund des Faltmechanismus, nicht bis zur Seite. Auf der Front ein großes Außendisplay mit Punch-Hole-Aussparung für die Frontkamera.
Geht es nach den vorliegenden Rendern, dann fallen die Displayränder nicht zu knapp aus:
Das innere, große Display weist keine extra Aussparung für die Kamera auf. Inwieweit da ein Falz zu sehen ist, müssen wir wohl mal abwarten. Könnte ein solches Pixel Fold ein Gerät für euch sein? Immerhin macht Google mit den Pixel-7-Geräten bekanntlich einiges richtig.
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