
Spotify bastelt mal wieder an der eigenen Plattform und integriert nun vorgelesene Magazinartikel in das Angebot. Das Ganze startet mit über 650 englischsprachigen Texten von bekannten Verlagen wie Wired, Rolling Stone oder GQ. Die Beiträge werden vom hauseigenen Team vertont und sind in der Regel kürzer als zwei Stunden. Wer ein Premium-Abo besitzt, kann die Artikel einfach über das monatliche Zeitkontingent für Hörbücher nutzen. Nutzer ohne Abo zahlen für einen einzelnen Artikel 1,99 Dollar. Laut Spotify soll dieses Format eine Brücke zwischen Podcasts und richtigen Büchern schlagen, da die Hemmschwelle bei kürzeren Inhalten niedriger liegt. Der Testlauf findet erst einmal in den Ländern statt, in denen Spotify bereits Hörbücher anbietet. Durch die Personalisierung landen die passenden Themen direkt in der Auswahl der Hörer. Seit dem Start der Hörbuchsparte vor zwei Jahren hat Spotify das Geschäft auf 22 Märkte ausgeweitet und die Wiedergabezeit laut eigener Aussage gesteigert. Ob und wann deutsche Magazine folgen, bleibt abzuwarten. Das Unternehmen sieht in dem kürzeren Audioformat eine gute Möglichkeit, die tägliche Nutzung weiter zu erhöhen und neue Zielgruppen an das längere Hören heranzuführen.
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