PlayStation: Sony schließt ein weiteres Entwicklerstudio

Sony hat kürzlich die „Masters of Remasters“ geschlossen: Bluepoint Games. Traurige Sache, doch jetzt folgt auch schon die nächste Schließung eines Entwicklerstudios. In diesem Fall muss Dark Outlaw Games dichtmachen. Vor ca. einem Jahr wurde das Studio als Inkubationsteam gegründet, geleitet vom „Call of Duty“-Veteranen Jason Blundell. Man befand sich noch in der frühen Vorbereitungsphase seines ersten Spiels.

Somit bekam Dark Outlaw Games gar nicht erst die Chance, überhaupt richtig an die Entwicklung zu gehen, geschweige denn ein Spiel zu veröffentlichen. Pikanterweise handelt es sich um das zweite Projekt unter Blundells Leitung, das Sony schon in einer frühen Phase abgeblasen hat. Auch sein vorheriges Studio Deviation Games stampfte der PlayStation-Gigant ein, bevor wirklich etwas entstehen konnte (via Resetera).

Unabhängig davon soll Sony auch in den USA und Großbritannien im PlayStation-Bereich eine kleine Anzahl von Mitarbeitern entlassen haben. Ebenfalls heißt es, Sony entferne sich weiter vom mobilen Bereich. Man will zwar bereits erhältliche Titel wie „MLB The Show Mobile“, „Ratchet & Clank: Ranger Rumble“ und die Games von NCSOFT weiter unterstützen, sein Engagement in jenem Bereich sonst aber zurückfahren.

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Nintendo Switch 2: Digitale und physische Spiele erhalten unterschiedliche UVP

Nintendo nimmt Anpassungen an der Preisstruktur für die aktuelle Konsolengeneration vor. Ab Mai 2026 werden neue, direkt von Nintendo veröffentlichte Exklusivtitel für die Nintendo Switch 2 global mit einer unverbindlichen Preisempfehlung versehen, die sich zwischen der digitalen und der physischen Version unterscheidet. Den Anfang machen hierbei die Vorbestellungen für Yoshi and the Mysterious Book.

Nutzer erhalten unabhängig vom Format logischerweise das gleiche Spielerlebnis. Der Hersteller begründet diesen Schritt mit den differenzierten Kosten, die bei Produktion und Vertrieb der beiden Formate anfallen. Man wolle den Spielern so mehr Optionen beim Kauf anbieten. Wie üblich legen die Handelspartner ihre Preise für physische und digitale Waren eigenständig fest, weshalb die tatsächlichen Kosten für einzelne Titel im Markt variieren werden. Rechnet sich hoffentlich. Ich bin Fan von Dingen, die ich weiterveräußern kann. Spiele, die nur an meinem Account hängen, fühlen sich wie Miete an, mehr nicht.

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PlayStation Store: Frühlingsangebote mit Rabatten gestartet




Sony hat den Startschuss für die Frühlingsangebote im PlayStation Store gegeben. Das bedeutet, dass ab sofort und bis zum 22. April diverse Spiele für die PlayStation 4 und PlayStation 5 günstiger zu haben sind. Man spricht hier von Rabatten bis zu 75 Prozent. Wer also noch Guthaben auf dem Konto hat oder schon länger mit einem bestimmten Titel liebäugelt, kann jetzt mal einen Blick in den Store werfen.

Wie üblich bei solchen Aktionen ist die Liste der reduzierten Spiele lang. Sony hat da einige bekannte Namen in die Auslage gepackt. So gibt es beispielsweise Call of Duty: Black Ops 7 für knapp 40 Euro. Auch Battlefield 6 wurde im Preis gesenkt und liegt nun bei 47,99 Euro. Wer eher auf Sport steht, bekommt EA SPORTS FC 26 derzeit für 23,99 Euro oder NBA 2K26 für knapp 20 Euro.

Astro Bot ist ebenfalls dabei und kostet aktuell 49,69 Euro. Für Fans von Rennsimulationen ist Gran Turismo 7 auf 39,99 Euro reduziert. Auch Dauerbrenner wie Red Dead Redemption 2 sind wieder mit von der Partie, hier werden 14,99 Euro fällig. Cyberpunk 2077 gibt es für 22,49 Euro und das riesige Baldur’s Gate 3 ist für 52,49 Euro zu haben. Kleinere Titel wie ARC Raiders oder Split Fiction sind ebenfalls Teil der Aktion.

Die Aktion läuft seit heute und endet am 22. April um 23:59 Uhr. Man sollte aber genau hinschauen, denn für einige Spiele endet der Rabattzeitraum eventuell schon früher. Das steht dann aber direkt auf der Produktseite im Store. Wie immer gilt: Vergleicht vor dem Kauf kurz die Preise, manchmal gibt es die Disk-Version im Handel doch noch einen Euro günstiger.

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Bericht: Günstigerer Game Pass und Netflix-Kooperation in der Überlegung




Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft. Asha Sharma, die neue Chefin bei Microsoft Gaming, scheint Pläne in der Schublade zu haben, den Xbox Game Pass preislich attraktiver zu gestalten. Berichten von The Information zufolge wird über ein günstigeres Abonnement nachgedacht. Das Ziel ist dabei recht offensichtlich, denn man möchte die Spiele und Konsolen einer breiteren Masse zugänglich machen. Details fehlen derzeit noch. Das Thema ist nicht gänzlich neu, denn schon in der Vergangenheit gab es Überlegungen zu werbefinanzierten oder kostenlosen Modellen für bestimmte Märkte, und erste Schritte im Bereich werbefinanziertes Cloud Gaming wurden bereits unternommen.

Spannend wird es beim Blick auf mögliche Partnerschaften. Netflix-Co-CEO Greg Peters hat wohl bereits Gespräche mit Sharma geführt. Im Raum steht eine Kooperation bei den Abo-Paketen. Spruchreif ist da noch nichts, aber Peters schließt eine Zusammenarbeit für die Zukunft nicht aus. Es müsse eben für beide Seiten und den Kunden Sinn ergeben. Peters merkte an, Microsoft sei noch dabei herauszufinden, wie das Bundle profitabel gestaltet werden könne. Möglicherweise verrät an schon morgen etwas:

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Epic Games entlässt erneut Mitarbeiter: Über 1.000 Stellen fallen weg

Epic Games - Logo des Unternehmens hinter der Unreal Engine, Fortnite und Co.

Epic Games – Logo des Unternehmens hinter der Unreal Engine, Fortnite und Co.

Schlechte Nachrichten aus dem Hause Epic Games. Das Unternehmen hinter der Unreal Engine und dem Dauerbrenner Fortnite muss erneut den Rotstift ansetzen und trennt sich von über 1.000 Mitarbeitern. Tim Sweeney hat sich dazu in einer internen Notiz an die Belegschaft gewandt und die Gründe dargelegt. Offenbar gibt man mehr Geld aus, als man einnimmt, was primär an einem Rückgang der Nutzerzahlen bei Fortnite seit 2025 liegt. Um die Finanzierung des Unternehmens langfristig zu sichern, seien diese Einschnitte nun notwendig.

Man hat zwar bereits Einsparungen in Höhe von über 500 Millionen US-Dollar (ca. 453 Millionen Euro) identifiziert, etwa durch Kürzungen im Marketing, bei externen Auftragnehmern und dem Streichen offener Stellen, aber das reicht wohl nicht aus um das Ruder herumzureißen. Sweeney nennt diverse Gründe für die Schieflage. Zum einen gibt es branchenweite Probleme wie schwächeres Wachstum und geringere Ausgaben der Konsumenten. Auch verkaufen sich aktuelle Konsolen schlechter als die Vorgängergeneration und Spiele konkurrieren zunehmend härter mit anderen Unterhaltungsformen um die Zeit der Nutzer.

Es gibt aber auch hausgemachte Probleme. Zwar ist Fortnite immer noch riesig, aber man hat Schwierigkeiten, mit jeder Saison konstante Qualität zu liefern. Zudem steht man bei der Rückkehr auf mobile Plattformen erst am Anfang. Interessant ist der Hinweis, dass die Entlassungen explizit nichts mit KI zu tun haben. Man wolle KI nutzen um die Produktivität zu steigern, nicht um Entwickler zu ersetzen.

Der Fokus soll nun wieder auf den Kernkompetenzen liegen. Das bedeutet frische Inhalte für Fortnite, besseres Gameplay und Live-Events. Auch bei den Entwicklertools will man Gas geben und den Übergang von der Unreal Engine 5 hin zur Unreal Engine 6 vorantreiben. Gegen Ende des Jahres plant Epic wohl größere Launches für die nächste Generation des Unternehmens.

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