Der Cloud-Gaming-Rückblick am Sonntag – KW 51

Es weihnachtet sehr, das Jahr neigt sich dem Ende zu und mit zwischen den Feiertagen muss der eine oder andere sicherlich auch nochmal wieder zur Maloche. Der Rest ist dann entweder am Verdauen des Weihnachtsbratens oder aber hat ein wenig Interesse am Zocken, nebst anderen Möglichkeiten, sich die Zeit bis Silvester zu vertreiben. Da passt Stefans Cloud-Gaming-Rückblick ja vielleicht noch einmal ganz gut ins Bild, diesmal für die vergangene 51. Kalenderwoche.

Stadia

In der letzten Woche haben wir bereits ausführlich die Möglichkeiten beschrieben, wie ihr eure Spielstände sichern könnt und ggf. auf andere Plattformen bringt. Als kleiner Zusatz dazu: Bei Ubisoft sind folgende Spiele auf Stadia mit der Synchronisation per Ubisoft Connect kompatibel:

  • Assassin’s Creed Valhalla
  • Far Cry 6
  • Immortals Fenyx Rising
  • Tom Clancy’s The Division 2
  • Watch Dogs: Legion

Für weitere Infos lest doch gerne auch nochmal den Beitrag der Kalenderwoche 50/2022Prüft auch auf jeden Fall euer Mail-Postfach. Dort sollten mehrere, aber mindestens eine E-Mail von Ubisoft zu Stadia eingegangen sein. Schaut dort dringend nach, auch wenn es nach Werbung aussieht. Es verbirgt sich ein 1-Monat-für-lau-Key für GeForce Now Priority in dieser E-Mail. Bei mir lautete der Titel dieser Mail „Stadia wird am 18. Januar 2023 abgeschaltet”.

Alle Ubisoft Spiele, die ihr bei Stadia gekauft habt, sollten nun auch per Ubisoft Connect auf PC und kompatiblen Cloudgaming-Plattformen verfügbar sein. Bei mir hat es wunderbar funktioniert. Auf GeForce Now zum Beispiel könnt ihr euer Ubisoft-Konto verbinden und so die Spiele synchronisieren. Zusätzlich gibt euch Ubisoft einige Informationen an die Hand.

Sehr interessant ist auch der Punkt, dass wir die gleiche oder eine höherwertige Edition erhalten. Aufgefallen ist es mir allerdings nicht bei meinen Titeln. 

Das klingt alles ziemlich gut. Wie ist es bei euch gelaufen?

Xcloud

Leider werden einige Spiele ab dem 1. Januar 2023 aus dem Gamepass fliegen. Erwischt hat es folgende Spiele:


  • Iron Harvest
  • Immortal Realms: Vampire Wars
  • Tropico 6
  • Scarlet Nexus
  • Secret Neighbor
  • Outer Wilds
  • Gorogoa
  • The Pedestrian
  • Embr

Diese sind dann auch nicht mehr per Cloud-Gaming verfügbar. Welche Spiele jeden Monat aus dem Dienst rotieren, zeigen wir euch auch auf unserem YouTube-Kanal. Für Dezember sind es 2 Videos: Teil 1 und Teil 2.

Antstream

Neue Spiele:

  • The Official Father Christmas (‘89 Amstrad)
  • Cauldron (‘85 Amstrad)
  • Mig 29: Soviet Fighter (‘92 NES)

Neue Herausforderungen:

  • Double Dragon 2 mit Double Hardest
  • Flea! mit The Blood Bank
  • R-Type mit Arrowhead to Glory

Blacknut Games

Auch bei Blacknut gibt es wieder ein paar neue Spiele. 9, um genau zu sein.

  • Blackwind
  • Obey Me
  • Krut : The Mythic Wings
  • Azkend 2 : The World Beneath
  • King Oddball
  • Sparkle Unleashed
  • Sparkle 2
  • Tesla VS Lovecraft
  • Xenoraid: The First Space War

GeForce Now

Ziemlich ruhig bei GeForce Now. Das ändert sich auch diese Woche nicht.

Neu dabei:

Monopoly Madness bekommt ein größeres Update mit “Dino City”.

Boosteroid

Diese Woche auch ein dickes Update für Boosteroid. Das sind die neuen Spiele:

Spannenderweise testet Boosteroid gerade etwas, das wir schon von Stadia kennen: Direktes Streamen auf YouTube aus der virtuellen Maschine heraus. Das Ganze ist aber noch nicht breit verfügbar, wird aber dann vielleicht so aussehen:

Wie immer der Hinweis. Bitte beachtet, dass diese Versionen weder von den Entwicklern noch vom Herausgeber offiziell unterstützt werden. Der Dienst kann praktisch jedes Spiel über eine Art Schlupfloch hinzufügen. Technisch gesehen vermietet Boosteroid eine Cloud-Maschine, auf der das Spiel installiert wird und ihr es dann spielen könnt. Daher auch die „Install“-Spielesammlung auf dem Dashboard.

Utomik

Langsam aber sicher baut sich der Katalog des kleinen Anbieters Utomik auf. Zum Ende des Jahres neu:

  • Corpse Party
  • Reverie Knights Tactics
  • Night Call
  • Star Renegades
  • Wolfstride

Nintendo Switch

Resident Evil 7 ist auf der Nintendo Switch gelandet und das sogar mit allen DLC-Inhalten und per Cloud-Gaming. Ich konnte das Spiel bereits vorab testen und bin ziemlich begeistert von der Umsetzung. Gerade auf der OLED-Variante kommt das Düstere, der Horror sehr gut rüber auf der kleinen Konsole. Grafisch bewegt man sich in etwa auf dem Niveau der aktuellen Konsolen, mit 60 fps. Gute Arbeit mal wieder. 

Die Demo ist kostenlos, danach kostet es 39,99 €.

Amazon Luna

Weiterhin nur US-only, wir hoffen aber, dass es bald hierzulande erscheint. Es gibt drei neue Spiele:

  • time on Frog Island
  • Yakuza Kiwami
  • WRC Generations

Drei weitere fliegen raus:

  • A Plague Tale: Innocence
  • The Surge
  • Star Wars Pinball

Übrigens gibt es aktuell 270 Spiele bei dem Amazon Dienst. 

Playstation Plus

News aus der Playstation Cloud. Die neuen Playstation-Extra- und Premium-Spiele sind nun auch am PC-Client verfügbar.

Folgende Spiele sind dabei:

Demnächst verlassen aber auch einige Titel das Abo. Das wären:

Shadow PC

Update anwerfen, es gibt Fixes!

  • Neuer Launcher 4.36.4, Renderer 4.6.0 und Overlay 1.26.5 in Beta

Korrekturen:

  • Hilfemeldung für fehlgeschlagene Anmeldungen hinzugefügt
  • Fehler bei der Anzeige der modalen Standby-Meldung behoben
  • Controller-Mappings aktualisiert
  • ShadowUSB-Treiber aktualisiert (Fehlerbehebungen und aktualisierte Liste der kompatiblen Geräte)
  • Mehrere Abstürze und kleinerer Fehler behoben
  • Overlay 1.26.6 Hotfix in Beta

Korrekturen:

  • USB Geräte sollten nun im Shadow Overlay (Quick Menu) wieder besser erkannt werden

Über unseren Gastautor:

Stefan Dehnert

Mitbegründer von Cloudplay, einer deutschsprachigen Community mit Talkshow, Podcast, regelmäßigen Streams und Videos auf Youtube und Discord. Zu Gast haben wir Größen der Branche, Entwickler, Publisher, Streamer, Influencer, aber am Ende eben alles: Gamer. Eine Übersicht der Gäste, Inhalte und mehr findet ihr auf der zugehörigen Internetseite.

Twitter: @CheekyBoinc

Mastodon: @[email protected]

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Spielzeug für Erwachsene: „Kidults“ bescheren der Industrie das größte Wachstum

Jeder hatte als Kind bei Spielzeugen so seine Favoriten. Ich selbst sammelte und spielte beispielsweise mit den Actionfiguren von Masters of the Universe, Transformers, The Real Ghostbusters und Teenage Mutant Ninja Turtles besonders gerne. Und wer heute an diese (hoffentlich) unbeschwerten Kindertage zurückdenkt, erinnert sich rasch eben auch an seine damaligen Spielzeuge. Davon profitieren die Spielzeughersteller. Sogenannte „Kidults“, bescheren ihnen laut NBC News aktuell das größte Wachstum.

Nostalgie ist mächtig, das weiß man eben auch in der Industrie. Kidults, also Erwachsene, die Spielzeuge für sich selbst kaufen, stehen mittlerweile für rund ein Viertel des Umsatzes mit allen verkauften Spielzeugen weltweit, was einem Wert von ca. 9 Mrd. US-Dollar im Jahr entspricht. Allerdings rechnen die Marktforscher der NPD, welche die Daten zusammengetragen haben, hier Personen ab einem Alter von 12 Jahren ein. Da definiert man die Altersspanne also recht großzügig.

Kidults sind dabei wichtige Kunden, da ihre Anzahl bzw. ihre Ausgaben wachsen und sie bereit sind mehr Geld zu investieren, als jüngere Zielgruppen bzw. deren Eltern. Ich persönlich unterstelle, das hängt auch mit der zugenommenen Akzeptanz für Geek- und Nerd-Kultur in der Gesellschaft zusammen. Wurde es früher eher belächelt, wenn ein Erwachsener Actionfiguren sammelte, ist es heute nichts Ungewöhnliches mehr, wenn jemand Lego-Sets, Star-Wars-Figuren oder anderweitige Toys im Wohnzimmer „ausstellt“.

Man kann ja auch beobachten, dass mehr und mehr Hersteller auf diesen Zug aufspringen und z. B. alte Figuren aus den 1980er-Jahren möglichst originalgetreu neu auflegen – so geschehen z. B. mit Sets zu The Real Ghostbusters, Teenage Mutant Ninja Turtles oder auch Transformers G1, um nur einige Beispiele zu nennen. Manager aus der Spielzeugindustrie bestätigen, dass Erwachsenen früher striktere Rollenerwartungen auferlegt worden sind. Heute haben sie mehr Raum, auf ihre Kindheit zurückzublicken und sich auch mal von Nostalgie vereinnahmen zu lassen.

Die Entwicklung hängt auch wesentlich mit Star Wars zusammen, denn das Blockbuster-Franchise löste in den 1970er- und 1980er-Jahren einen regelrechten Lizenz-Boom in der Spielzeugindustrie aus. Kinder, die also ab jenen Jahrzehnten aufgewachsen sind, haben heute eine andere Beziehung zu ihren Lieblingsmarken, die sie eben auch als Spielzeuge begleitet haben. Umgekehrt erhalten auch große Hollywood-Studios Spielzeuge über neue Verfilmungen am Leben – siehe „Toy Story“, „Transformers“ oder „Barbie“.

Tja, wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr schon als Erwachsene Spielzeuge für euch selbst gekauft? Und damit meine ich jetzt explizit eben nicht jene, die ins Schlafzimmer gehören. Ich gebe zu, dass ich tatsächlich ein paar Star-Wars-Actionfiguren besitze. Abseits dessen bin ich aber ganz erwachsen und beschränke mich auf Mangas, Anime, Comics und Videospiele. So, wie es sich gehört.

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Red Magic 8 Pro: Offizielle Angaben zum kommenden Gaming-Smartphone

Ich hatte kürzlich bereits über das kommende Gaming-Smartphone Red Magic 8 Pro berichtet. Konnte ich zunächst nur auf Gerüchte zurückgreifen, gibt es jetzt schon offizielle Angaben zur Technik. Vorgestellt wird das mobile Endgerät am 26.12.2022. Bestätigt ist nun, dass ein neues OLED-Panel von BOE Verwendung finden wird.

Der Screen wird mit 120 Hz operieren und auch eine Under-Display-Selfie-Kamera integrieren. An den Rändern sollen nur 1,48 mm Rand verbleiben, weswegen es zu einem Screen-to-Body-Verhältnis von 93,7 % kommt. Es wird das Red Magic 8 Pro auch als transparente Edition geben. Zudem ist bestätigt, dass der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 im Inneren werkeln wird. Für die Hauptkamera mit 50 Megapixeln (Weitwinkel) hält im Übrigen der Samsung Isocell GN5 her.

Wie euch die offiziellen Bilder verraten, kommen auch noch zwei weitere Kamerasensoren zum Einsatz, zu denen fehlen aber noch Angaben. Ich vermute stark, einer wird für Ultra-Weitwinkel-Aufnahmen herhalten und der andere entweder ein Makro- oder ein Tiefensensor sein.

Das Red Magic 8 Pro soll in einer Variante auch Schnellladung mit 165 Watt bieten, das ist jedoch noch nicht bestätigt.

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Kostenloses Spiel: LEGO Builder’s Journey

Im Epic Games Store gibt es ein weiteres Spiel kostenlos. Ihr könnt kreativ werden und euch in LEGO Builder’s Journey rätselmäßig austoben. LEGO Builder’s Journey ist ein geometrisches Rätselspiel, bei dem der Spieler manchmal die Anleitung befolgt … und manchmal die Regeln bricht. Die Darstellung der LEGO-Elemente, inklusive Raytracing, ist laut der Entwickler realitätsnah und haucht der Welt aus LEGO-Steinen Leben ein. Das Goodie enthält übrigens auch das kostenlose Update mit dem Kreativmodus. Vorausgesetzt wird Windows als Betriebssystem.

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HTC: Kommendes Mixed-Reality-Headset soll Meta Quest und Co. den Kampf ansagen

Gegenüber The Verge habe Shen Ye, Global Head of Product bei HTC, berichtet, was genau man mit dem im Oktober angeteaserten Vive-Headset geplant habe, von dem es bislang so ziemlich gar nichts bis auf ein kleines Bild zu sehen gab. Demnach soll es sich unter anderem um ein AR/VR-Headset handeln, Mixed Reality also, welches dann auf der CES am 5. Januar vorgestellt werden soll. Das Gerät soll nicht nur leicht sein, sondern als All-in-One-Headset natürlich auch Geräten wie der Meta Quest 2 Konkurrenz machen.

Die Kameras des HTC-Headsets sind gemäß dem obigen Bild nach vorne und zur Seite hin ausgerichtet, die Hardware soll nicht nur für Spiele, sondern auch produktive Anwendungen ausreichend sein, was zumindest auf etwas potentere Architekturen hindeutet. Zwei Stunden Akkulaufzeit sollen erreichbar sein, hier orientiert man sicher her bei den Mitbewerbern. Handtracking, 6DoF-Controller und mehr werden beworben – alles erst einmal nichts, was es nicht auch woanders schon gibt. Was die Brille dann aber doch anders machen könnte, sind die Mixed-Reality-Möglichkeiten. Jene befinden sich wohl aktuell aber noch in der frühen Testphase, dennoch könnte hier bedeutend mehr geplant sein als nur der Passthrough-Modus anderer Geräte.

Im Gegensatz zur Meta Quest Pro verfüge das HTC-Headset sogar über einen Tiefensensor, der verbessertes Tracking und ein ebenfalls besseres Kartieren der Umgebung ermöglichen könnte. Laut Ye soll sich mit dem Headset dann sogar Text auf einem Laptopbildschirm lesen lassen, was bislang mit anderen Headsets kaum bis gar nicht machbar ist. Auch in Bezug auf das Thema Datenschutz mache man sich bei HTC deutlich mehr Gedanken als bei Meta und Co., so Ye wohl im Interview weiter. Einen Preis nennt er noch nicht, aber es sei nicht davon auszugehen, dass man das eigene Gerät für einen Preis wie die Meta Quest 2 anbieten könne, bei dem der Hersteller ja auch noch Benutzerdaten „absaugen“ würde, um den geringen Preis dann wieder auszugleichen.

Ich muss gestehen, dass ich, seitdem mich die Oculus Quest seinerzeit so in den Bann gezogen hat, ein großer Fan der Technologien geworden bin und wage auch zu behaupten, dass HTC da nicht einfach nur warme Luft prustet, sondern zumindest etwas Konkurrenzfähiges präsentieren wird. Gespannt darf man sicherlich sein, auch wenn die Mitbewerber in dem Segment definitiv ebenfalls nicht nachgeben werden.

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