Der Cloud-Gaming-Rückblick am Sonntag – KW 22

Neue Woche, neues Glück. Oder so. Jedenfalls ist der Sonntag mittlerweile auch schon wieder am späteren Nachmittag angelangt, weshalb wir euch an dieser Stelle wieder einmal unseren Rückblick auf die Cloud-Gaming-News der vergangenen Woche präsentieren möchten. Jener stammt von unserem Gastautor Stefan, der unser Cloud-Gaming-Experte und leidenschaftlicher YouTuber bei Cloudplay ist.

GeForce NOW

Nvidia hat im vergangenen Monat damit begonnen, die ersten Xbox-Spiele in die Cloud zu bringen. Jetzt folgen die Age of Empires-Titel von Ensemble Studios. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 1997 hat sich Age of Empires als eine der am längsten laufenden Echtzeit-Strategiespielserien (RTS) etabliert. Die von Kritikern hochgelobte RTS-Reihe versetzt den Spieler in die Lage, die Kontrolle über ein ganzes Imperium zu übernehmen, mit dem Ziel, dieses zu vergrößern und zu einer blühenden Zivilisation zu entwickeln.

Die vier neuesten Steam-Versionen der Franchise werden im Laufe des Monats bei GeForce NOW erhältlich sein: Age of Empires: Definitive Edition, Age of Empires II: Definitive Edition, Age of Empires III: Definitive Edition und Age of Empires IV: Anniversary Edition. Jeder Titel wird auch neue Inhalte und Updates unterstützen, wie z.B. die kommenden Seasons oder die kürzlich veröffentlichte „Return of Rome“-Erweiterung für Age of Empires II: Definitive Edition.

In dieser Woche sind für euch diese Titel neu:

  • System Shock (Neuerscheinung auf Steam)
  • Killer Frequency (Neuerscheinung auf Steam, 1. Juni)

Und so sieht der Rest des Monats Juni aus:

  • Amnesia: The Bunker (Neuerscheinung auf Steam, 6. Juni)
  • Harmony: The Fall of Reverie (Neuerscheinung auf Steam, 8. Juni)
  • Dordogne (Neuerscheinung auf Steam, 13. Juni)
  • Aliens: Dark Descent (Neuerscheinung auf Steam, 20. Juni)
  • Trepang2 (Neuerscheinung auf Steam, 21. Juni)
  • Layers of Fear (Neuerscheinung auf Steam)
  • Park Beyond (Neuerscheinung auf Steam)
  • Tom Clancy’s Rainbow Six Extraction (Neuerscheinung auf Steam)
  • Age of Empires: Definitive Edition (Steam)
  • Age of Empires II: Definitive Edition (Steam)
  • Age of Empires III: Definitive Edition (Steam)
  • Age of Empires IV: Anniversary Edition (Steam)
  • Derail Valley (Steam)
  • I Am Fish (Steam)
  • Golf Gang (Steam)
  • Contraband Police (Steam)
  • Bloons TD 6 (Steam)
  • Darkest Dungeon (Steam)
  • Darkest Dungeon II (Steam)

Außerdem wählten wieder 16 Titel das Opt-in und könnten demnächst erscheinen:

  • Pacific Drive
  • Derail Valley
  • The Talos Principle 2
  • Fairy Fencer F: Refrain Chord
  • Aquarist
  • Monospaced Lovers
  • House Builder
  • Dordogne
  • The Repair House (The Repair House: Restoration Sim)
  • Beast Slayer
  • Brickadia
  • Neva
  • The Talos Principle
  • Stargate: Timekeepers
  • Ships At Sea
  • Combat Mission: Red Thunder

xCloud – Xbox Cloud Gaming




Folgende Titel fliegen demnächst aus dem Gamepass und sind nicht mehr zum Streamen verfügbar:


  • Bridge Constructor: Portal
  • Serious Sam 4
  • Maneater (16.06.2023)
  • Chorus (16.06.2023)
  • Mortal Shell (16.06.2023)

Dafür kommen demnächst oder sind bereits erschienen:


  • Slayers X: Terminal Aftermath: Vengence of the Slayer
  • Car Mechanic Simulator 2021
  • The Big Con
  1. Juni
  • Amnesia: The Bunker
  • Hypnospace Outlaw
  1. Juni


  • Rune Factory 4 Special
  • Stacking
  1. Juni


  • Dordogne

Utomik




Utomik wird 5 und die Utomik Cloud ist ein Jahr alt! Um diese Jubiläen zu feiern, hat sich der Dienst mit Samsung für das Summer Game Fest zusammengetan und wird einige Überraschungen präsentieren. Darunter die neue Partnerschaft mit DON’T NOD und die Veröffentlichung des Spiels “Twin Mirror”. Aber auch “Fling to the Finish” und “Rytmos” werden bald erscheinen. Noch unbekannt sind 4 weitere Spiele, die demnächst erscheinen werden.

Bis zum 15. Juli kostet die Kombination aus PC-Abonnement und Cloud-Abonnement nur 5 Euro pro Monat! Für immer. Zumindest bis zur Kündigung.

Antstream

Willkommen zur wöchentlichen Präsentation der neuen Retro-Spiele auf Antstream, inklusive der Wahl des besten Covers der Woche! Am Ende des Jahres küren wir übrigens das beste Antstream-Cover des Jahres. Welches Cover ist diese Woche euer Favorit? Unseren präsentieren wir euch wie immer hier: https://cloudplay.show/podcast 

Das sind die neuen Games:

  • Eliminator Boat Duel (‘91 NES)
  • Bee 52 (‘92 NES)

und eine neue Herausforderung:

  • Cameltry mit Rotate To Victory

Außerdem ist Antstream nun auch auf ausgewählten Samsung Smart-TVs verfügbar!

Boosteroid 

Neu bei Boosteroid findet ihr demnächst oder in dieser Woche:

  • Diablo 4
  • System Shock
  • The Outlast Trials
  • Metal Mutation
  • Blacksad: Under the Skin
  • Gear. Club Unlimited 2 – Ultimate Edition
  • Age of Empire I – IV (später diesen Monat)

Amazon Luna

In dieser Woche starten wir leider wieder mit einer eher negativen News. Amazon entfernt die Windows- und Mac-Desktop Anwendungen. Caschy berichtete darüber. Allerdings spielt das keine wirkliche Rolle, weshalb diese Clients wohl auch verschwinden. Denn Luna funktioniert problemlos im Browser. Das gilt auch für Smartphones. 

Seit dem 1. Juni neu für alle Prime-Abonnenten:

  • Batman: Arkham Knight
  • Citizen Sleeper
  • Monster Harvest
  • SteamWorld Heist: Ultimate Edition

Coming Soon ins Luna Abo:

  • Perish
  • Haven

Ab sofort ebenfalls in der Bibliothek:

  • Tetris Effect Connected (Luna )
  • Rainbow Six Siege

In eigener Sache

Falls ihr uns kontaktieren möchtet, aber z.B. nicht den Weg über Discord oder Social Media gehen mögt, das hier ist unsere Mail-Adresse:

kontakt (at) cloudplay (dot) show

Über unseren Gastautor:

Stefan Dehnert

Mitbegründer von Cloudplay, einer deutschsprachigen Community mit Talkshow, Podcast, regelmäßigen Streams und Videos auf YouTube und Discord. Zu Gast haben wir Größen der Branche, Entwickler, Publisher, Streamer, Influencer, aber am Ende eben alles: Gamer. Eine Übersicht der Gäste, Inhalte und mehr findet ihr auf der zugehörigen Internetseite.

Twitter: @CheekyBoinc

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Umfrage Juni 2023: Spielst du „Diablo IV“?

Am Freitag ist „Diablo IV“ erschienen – zumindest für Käufer der Deluxe und Ultimate Edition. Wer sich die Standardversion des dämonischen Krachers vorbestellt hat, muss leider noch bis übermorgen abwarten. Das Franchise von Blizzard bedarf für die meisten Leser wohl kaum noch einer Vorstellung – kaum zu glauben, aber schon 1997 erschien das erste Spiel, das den Stein ins Rollen gebracht hat. Im Juni 2023 möchte ich gerne wissen: Spielt ihr „Diablo IV“?

Ich selbst stieg damals recht zeitnah nach Veröffentlichung mit dem ersten Teil am PC ein und war direkt sehr angetan. Auch die Erweiterung „Hellfire“ habe ich durchgespielt. Den legendären zweiten Teil habe ich ironischerweise irgendwie am wenigsten gezockt, kann mich aber gar nicht so genau entsinnen, woran das gelegen hat. Vielleicht hat mich damals unbewusst abgeschreckt, dass ein Bekannter von mir sein Studium schmeißen musste, weil er zu viel Zeit in „Diablo II“ gesteckt hat – kein Witz!

„Diablo III“ sorgte anfangs wegen seines Echtgeld-Marktplatzes für Kontroversen, bei dem ihr euch Items erkaufen konntet. Später entfernte Blizzard dieses Feature. „Diablo IV“ verzichtet auf derlei Sperenzchen, ist aber aus einem anderen Grund nicht weniger umstritten. „Shared World“ ist hier das Stichwort. Auch ich finde das überflüssig bis nervig, da ich da die Immersion ein wenig dahinschmelzen sehe – wer auch gerne MMORPGs spielt, wird das jedoch möglicherweise anders sehen.

So ist das Hack-and-Slash seit jeher für Koop-Gameplay bekannt und beliebt, aber ich ziehe selbst lieber mit Freunden ins Feld, als an jeder Ecke Fremde palavern zu sehen. Aber eigentlich soll es hier ja nicht um meine Meinung zu Blizzards neuem Action-Rollenspiel gehen, sondern um eure. Das führt uns eben zur Frage: „Spielst du ‚Diablo IV‘?“

Mehrfachantworten sind naturgemäß nicht möglich. Ich habe zudem die Umfrage möglichst simpel gehalten – euere Begründungen mit dem Für und Wider könnt ihr aber sehr gerne in die Kommentare schreiben – ich bin gespannt!

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„Loop8: Summer of Gods“ im Test: Visuell traumhaftes JRPG mit spielerischen Macken

Als ich die ersten Videos zu „Loop8: Summer of Gods“ gesehen habe, verliebte ich mich direkt in die Optik. So erinnert das Art-Design an die Anime-Filme von Makoto Shinkai, insbesondere an das von mir vergötterte „Your Name“. Und in der Tat: Jetzt, da ich das JRPG auf der PlayStation 5 anspielen konnte, überzeugt mich das visuelle Design immer noch voll und ganz. Leider muss ich auch berichten, dass es jedoch teilweise am Gameplay hapert.

Klarstellung. Ich habe „Loop8: Summer of Gods“ zwar an der PlayStation 5 gespielt, allerdings gibt es keine native PS5-Version. Vielmehr wird dann die PS4-Variante via Abwärtskompatibilität dargestellt. Doch was ist dieses Spiel überhaupt, von dem viele Leser vielleicht noch gar nicht gehört haben? Nun, die Entwickler von Sieg Games erzählen hier eine Coming-of-Age-Geschichte mit Science-Fiction-Elementen, was inhaltlich dezent an das grandiose „13 Sentinels: Aegis Rim“ erinnert. Man mischt dabei unterschiedliche Genres wie JRPG und Visual-Novel.

Das Gameplay wiederum ist deutlich von „Persona 5“ inspiriert. Als Protagonist Nini findet ihr euch in einer beschaulichen Hafenstadt Ashihara wieder, einer der letzten Bastionen der Menschheit. Denn die wird von den dämonischen Kegai bedroht, welche bald das Ende der Welt besiegeln werden. Das scheint unabwendbar, wäre da nicht Ninis besondere Fähigkeit, eine Zeitschleife auszulösen: Er springt zum Beginn des Monats zurück und erhält eine neue Chance, die Zerstörung der letzten Reste der Zivilisation doch noch abzuwenden.

Auch wenn rundenbasierte Kämpfe die eine Seite von „Loop8: Summer of Gods“ sind, ist es genauso wichtig, die Stadt Ashihara zu erkunden und mit ihren Bewohnern zu interagieren. Denn einige von ihnen können euch in den Gefechten zur Seite stehen – bis zu zwei Kameraden parallel. Wie gut sie mit euch zusammenarbeiten, hängt jedoch von der Bindung ab, die ihr aufgebaut habt. Letztere verbessert ihr durch Interaktionen.

Dabei sind die Charaktere von „Loop8: Summer of Gods“ größtenteils recht kurios, was einerseits charmant sein kann, manchmal aber auch nur bizarr wirkt, da ihren Allüren oftmals der Kontext fehlt. Ich hatte mich her zudem auf vielschichtige Figuren und amüsante Gespräche wie in „Persona 5“ gefreut. Doch viele Dialoge erschöpfen sich in wenigen Sätzen, bei denen ihr mechanisch aus den richtigen Optionen wählt, um eure Beziehungswerte zu zeigen. Die Auswirkungen eurer Auswahl prangen direkt unter den Optionen, was dies sehr dröge macht.

Statt eines gut geschriebenen Visual Novels wird der Titel so abschnittsweise fast zu einer reinen Klickorgie. Allerdings könnt ihr euch nach ausreichenden Plaudereien auch anderen Aktivitäten hingeben, um z. B. eure Geschicklichkeit zu verbessern. Dafür könnt ihr dann etwa herumklettern. Die verbesserten Stats werden beim Neustart eines Loops nicht übernommen – euere aufgewerteten Charakterbeziehungen übrigens ebenfalls nicht. Allerdings wertet ihr letztere mit jedem Neustart zumindest etwas schneller auf. Monoton bleibt das Procedere dennoch.

Zumal der Loop stets neu startet, sobald ihr mal in einem Kampf das Zeitliche segnet. Irgendwann wird das unvermeidlich, ansonsten achtet ihr aber lieber darauf euch gut auf die Kämpe in Dungeons vorzubereiten, um nicht zu früh nochmal alles von vorne beginnen zu müssen. Ähnlich wie bei „Persona 5“ zählt aber auch ein Kalender runter, ihr habt also keine reale Chance, das Spiel beim ersten Loop durchzuspielen. Jeden Tag könnt ihr dabei eine bestimmte Anzahl an Aktivitäten verrichten bzw. Gespräche führen. Anders als bei „Persona 5“ ist die Anzahl dieser Beschäftigungen aber nicht an feste Zeitkontingente gebunden, sondern kostet euch Ausdauer. Eine Sekunde in der Realität entspricht zudem im Spiel einer Minute. „Loop8: Summer of Gods“ schickt euch immer spätestens 3 Uhr nachts ins Bett oder beendet den Tag, wenn eure Ausdauer verbrauch ist. Regenerieren könnt ihr jene in einem Restaurant oder Café, was aber dann auch Zeit kostet.

Ich erwähnte schon, dass in einer neuen Zeitschleife fast der gesamte Spielfortschritt verloren geht. Die Ausnahme sind Segen, die ihr durch ein abstruses Flughörnchen erhalten könnt. Das beglückt euch und eure Teamkameraden mit der Steigerung von Attributen, wenn ihr an den richtigen Orten von Ashihara stöbert oder bestimmte Gespräche abschließt. Doch wo diese Idee eines Loops in „13 Sentinels: Aegis Rim“ ohne Monotonie umgesetzt werden konnte, ufert das Ganze in „Loop8: Summer of Gods“ größtenteils in Grinding aus. Immer wieder klickt man sich durch die gleichen, nichtssagenden Dialoge und klappert die schöne, aber sterile Stadt ab.

Alle 5 Tage strömen dabei die erwähnten Kegai durch eine Barriere um die Stadt und ihr müsst sie vertreiben. In den Kämpfen steuert ihr aber nur Nini direkt. Enttäuschend ist, dass die Kämpfe euch weder direkt Erfahrungspunkte noch neue Ausrüstung bescheren. Dadurch wirken die Gefechte eher lästig als motivierend. Zumal der Ablauf auch immer ähnlich ist: Einer der Bewohner von Ashihara wird von einem Kegai besessen, ihr müsst herausfinden welcher und dann den Dämonen vertreiben.

Das läuft aber nicht mit Knobeleien a la „Sherlock Holmes: Chapter One“ ab, sondern ihr klappert schlichtweg alle Bewohner ab, bis der richtige gefunden ist. Die Kämpfe sind dann ebenfalls eher monoton, denn es fehlt bei den Gegnern, aber auch euren Angriffen an Abwechslungsreichtum. Beispielsweise könnt ihr zwar wählen, welche Gefühle eure Angriffe prägen sollen, etwa Freundschaft oder Hass, was einerseits mehr oder weniger Schaden anrichten kann, aber auch andererseits Buffs und Debuffs für euch und die Gehner auslöst, doch wirklich taktisch ist das auch nicht, da es an Tiefe fehlt. Besiegt ihr einen Kegai, könnt ihr ihn übrigens töten oder verschonen. Gebt ihr euch dem Kill hin, stirbt aber auch der jeweilige Bewohner.

Am Ende musste ich mir leider schon nach wenigen Spielstunden eingestehen: „Loop8: Summer of Gods“ sieht zwar fantastisch aus, wenn man Anime mag, bietet auch einen tollen Soundtrack und eine gute (japanische und englischsprachige) Synchronisation mit deutschen Untertiteln, doch beim Gameplay hatte sich Sieg Games schlichtweg zu viel vorgenommen. Eventuell wäre es besser gewesen, sich nur auf die Visual-Novel-Aspekte zu fokussieren und die ganze Energie in abwechslungsreichere und ausgreiftere Dialoge zu stecken. Denn da blitzt durchaus Potenzial auf.

Am Ende ist „Loop8: Summer of Gods“ also optisch und akustisch für mich persönlich ein Leckerbissen, doch das eher fade Gameplay lässt den anfänglichen Glanz schnell verblassen. Verfügbar ist das Spiel für 49,99 Euro für die PS4, Nintendo Switch und PC.

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#DealMonitor – GetYourGuide sammelt 194 Millionen ein – Teylor bekommt 275 Millionen – SellerX kauft Elevate Brands

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um GetYourGuide, Teylor, Ankaadia, Callirius, Sturmkind und SellerX.

GetYourGuide sammelt 194 Millionen ein – Teylor bekommt 275 Millionen – SellerX kauft Elevate Brands

Donnerstag, 1. Juni 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetYourGuide


Blue Pool Capital, KKR und Temasek sowie Unicredit, BNP Paribas, Citibank und KfW investieren 194 Millionen US-Dollar (85 Millionen Eigen- und 109 Millionen Fremdkapital) in GetYourGuidesiehe auch Handelsblatt. Die Bewertung steigt auf 2 Milliarden Dollar. Im Zuge der letzten Investmentrunde wurde GetYourGuide noch mit rund 1,4 Milliarden Dollar bzw. 1,78 Milliarden (2019) bewertet. Die Corona-Krise traf das Startup in den vergangenen Jahren schwer, Umsätze fielen teilweise komplett aus, es kam zu Entlassungen. Das Team schrumpfte um rund 300 auf nur noch knapp 500 Mitarbeitende. Inzwischen arbeiten wieder rund 800 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. GetYourGuide, 2009 von Johannes Reck und Tao Tao gegründet, positioniert sich als Buchungsplattform für Reiseerlebnisse. Mehr über GetYourGuide

Teylor


 Barclays, M&G Investments und weitere Geldgeber investieren 275 Millionen Euro in Teylorsiehe Finance ForwardDas FinTech, das 2018 von Patrick Stäuble in Zürich gegründet wurde, vermittelte zunächst Kredite an Mittelständler. Inzwischen bietet das Unternehmen seine Kredit-Technologie auch Banken an. Ilavska Vuillermoz, Weisshorn Asset und ehemalige Banker investierten zuletzt 6,5 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen.

Ankaadia


 Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, Scalehouse Capital und der OHA Osnabrück Healthcare Accelerator investieren 1,8 Millionen in Ankaadia. Das Startup aus Oberursel, 2021 von Stefan Reininger, Jan Wilmanns und Fabio Enge gegründet, entwickelt eine Software, “die den Prozess der Anwerbung, Berufsanerkennung und Integration von internationalen Fachkräften, insbesondere Pflegefachkräften, digitalisiert und automatisiert”.

Callirius


Nicht genannte Family Offices und “vermögenden Privatpersonen” investieren 1,5 Millionen Schweizer Franken in Callirius. Das ClimateTech aus Pfäffikon in der Schweiz, das 2022 von Ebrahim Attarzadeh gegründet wurde, kümmert sich um die “Finanzierung von naturbasierten Klimaschutzprojekten sowie die Vermarktung, die Nachverfolgung und den Handel von CO2-Zertifikaten, die aus diesen Projekten resultieren”.

Sturmkind


Der Spielwarenhersteller Carrera investiert in Sturmkind. Das Unternehmen aus Speyer, 2016 von Martin Müller gegründet, entwickelt mit DR!FT Hybrid Gaming eine Kombination aus “Mobilegame und realen Roboterfahrzeugen”. Die haptisch und physisch erlebbaren DR!FT-Racer im Maßstab 1:43 verblüffen beim bahnunabhängigen Racen durch ihre realistische Fahrphysik mit maßstabsgetreuem Beschleunigen, Driften und Bremsen.”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

SellerX


Jetzt offiziell! Das Berliner Unicorn SellerX, ein Amazon-Shop-Aufkäufer, übernimmt – wie bereits berichtet – den amerikanischen E-Commerce-Aggregator Elevate Brands. “The combined business will have a strong global footprint and sales of over €400m”, teilt das Unternehmen mit. Die Konsolidierung im Aggregator-Segment ist somit weiter in vollem Gang. Der Amazon-Shop-Betreiber Razor Group übernahm erst kürzlich seinen Wettbewerber The Stryze Group. SellerX sammelte zudem erneut Kapital ein: “In connection with the acquisition, a number of existing SellerX shareholders are investing new equity financing of more than €60m. The investment is led by Sofina with participation from L Catterton, Cherry Ventures, Felix Capital, 83North, Upper90 and TRCM Fund.  Mehr über SellerX

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Foto (oben): azrael74

„The Witcher“: Spielereihe kommt auf über 75 Mio. verkaufte Exemplare

Die Spielereihe „The Witcher“ kommt laut CD Projekt RED mittlerweile auf 75 Mio. verkaufte Exemplare. Allein mhr als 50 Mio. davon sollen auf das Konto von „The Witcher 3: Wild Hunt“ gehen. Nach diesen Angaben der polnischen Entwickler hat sich die Reihe um den Hexer Geralt von einem Nischen-RPG zu einer der erfolgreichsten Spielemarken überhaupt entwickelt.

Ich finde das verdient, denn speziell der dritte Teil der Reihe ist für mich eines der besten Spiele aller Zeiten. Aber auch Teil 1 und 2 habe ich zeitnah zur Veröffentlichung genossen. Bei Veröffentlichung des Erstlings, der anno dazumal noch durch seine kontroversen Nackedei-Sammelkarten in die Schlagzeilen geriet, hätte ich aber auch nicht geahnt, wie erfolgreich „The Witcher“ einmal werden würde.

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— CD PROJEKT IR (@CDPROJEKTRED_IR) May 29, 2023

„The Witcher 3: Wild Hunt“ dürfte sich immer noch ganz gut verkaufen, immerhin steht der Titel mittlerweile auch für die Nintendo Switch sowie als Next-Gen-Version zur Verfügung. Aktuell arbeitet CD Projekt RED unter anderem an einem Remake des ersten Spiels sowie einem Spin-off namens „Project Sirius“ und einer neuen Trilogie.

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