Firefox für Linux wird effizienter: Neue Komprimierung spart Zeit und Datenvolumen

Mozilla verbessert die Distribution von Firefox für Linux-Nutzer durch einen Wechsel des Komprimierungsformats. Die bisher verwendete .tar.bz2-Komprimierung wird durch das modernere .tar.xz-Format ersetzt, das auf dem LZMA-Algorithmus basiert.

Die Umstellung bringt laut Mozilla zwei wesentliche Vorteile für Anwender: Die komprimierten Installationspakete werden um durchschnittlich 25 Prozent kleiner, wodurch sich die Downloadzeit und das benötigte Datenvolumen reduzieren. Zusätzlich beschleunigt sich die Dekomprimierung der Pakete auf mehr als das Doppelte im Vergleich zum bisherigen Format.

Die Entscheidung für .tar.xz fiel nach sorgfältiger Abwägung verschiedener Optionen, so die Entwickler in ihrer Ankündigung. Obwohl das Zstandard-Format (.zst) eine noch schnellere Dekomprimierung ermöglicht, bietet .tar.xz eine bessere Kompressionsrate. Ein weiterer Vorteil ist die breite Unterstützung des Formats in aktuellen Linux-Distributionen ohne zusätzliche Abhängigkeiten.

Die Umstellung beginnt ab sofort mit der Nightly-Version von Firefox. Beta- und Release-Versionen folgen in den kommenden Wochen. Bestehende Firefox-Installationen sind von der Änderung nicht betroffen und funktionieren weiterhin wie gewohnt.

Für Systemadministratoren und Paketbetreuer empfiehlt Mozilla, ihre Skripte anzupassen. Diese sollten übergangsweise beide Formate unterstützen oder zum geeigneten Zeitpunkt auf .tar.xz umgestellt werden. Die neuen Pakete stehen ab sofort auf der offiziellen Download-Seite von Firefox zur Verfügung.

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Firefox 133: Besserer Datenschutz und neue Entwickler-Features

Firefox-Logo, KI-generiert

Der Firefox ist in Deutschland – mehr als global gesehen – ein beliebter Browser. 19,67 % aller Desktop-Nutzer sollen ihn laut letzter Erhebungen im Einsatz haben. Nun hat Mozilla die Version 133.0 veröffentlicht.

Mozilla setzt mit dem neuesten Firefox-Update den Fokus auf verbesserten Datenschutz und erweiterte Funktionen für Entwickler. Die Version 133 des Browsers führt eine neue Anti-Tracking-Funktion namens Bounce Tracking Protection ein. Diese ist im verstärkten Tracking-Schutz im „Strict“-Modus verfügbar und erkennt Bounce-Tracker anhand ihres Weiterleitungsverhaltens. Das System löscht regelmäßig Cookies und Website-Daten dieser Tracker, um eine Verfolgung zu verhindern.

Die Benutzeroberfläche wurde durch eine praktische Neuerung ergänzt: Über das Tab-Übersichtsmenü können Nutzer nun eine Seitenleiste öffnen, die Tabs von anderen Geräten anzeigt. Dies verbessert die geräteübergreifende Nutzung des Browsers.

Für Windows-Nutzer gibt es eine Performance-Verbesserung durch die standardmäßige Aktivierung der GPU-Beschleunigung für Canvas2D. Eine weitere Optimierung betrifft die Picture-in-Picture-Funktion aus den Firefox Labs. Die automatische Öffnung beim Tab-Wechsel wurde verbessert und funktioniert nun zuverlässiger auf verschiedenen Websites. Das System kann besser zwischen relevanten und nicht relevanten Videos unterscheiden.

Für Entwickler bringt Firefox 133 mehrere neue Funktionen. Die Fetch API unterstützt nun die keepalive-Option, wodurch HTTP-Anfragen auch nach dem Entladen einer Seite weiterlaufen können. Die Permissions API ist jetzt im Worker Context verfügbar. Neu sind auch die beforetoggle- und toggle-Events für Dialoge, die analog zum Verhalten von Popovern implementiert wurden. UInt8Array erhält neue Methoden zur Konvertierung zwischen Base64 und hexadezimaler Kodierung. Die WebCodecs API wurde um die Unterstützung für Bilddecodierung erweitert, die sowohl im Haupt- als auch im Worker-Thread funktioniert.

In diesem Sinne: Schönes Browsen allerseits.

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Thunderbird 128.5.0esr: Fehlerbehebungen für mehr Stabilität

Mozilla hat heute die neue Version 128.5.0 des E-Mail-Clients Thunderbird veröffentlicht. Diese Version konzentriert sich auf die Behebung verschiedener Fehler, die in vorherigen Versionen aufgetreten sind. Ein zentrales Problem, das behoben wurde, betraf die IMAP-Funktionalität. Hier konnte es beim Lesen zwischengespeicherter Nachrichten zu Abstürzen kommen. Eine weitere Verbesserung betrifft die Funktion „Ordnergröße anzeigen“ bei Maildir-Profilen. In früheren Versionen konnte die Aktivierung dieser Option dazu führen, dass Thunderbird nicht mehr nutzbar war. Dieses Problem wurde nun behoben.

Die Entwickler haben sich auch um die Dateiintegrität gekümmert. Nachrichten, die durch die Ordnerkomprimierung beschädigt wurden, erforderten bisher einen manuellen Eingriff des Nutzers. In der neuen Version wurde dieser Prozess optimiert. Zudem wurde ein Fehler beseitigt, der beim Lesen von Nachrichten am Ende einer Mbox-Datei auftrat.

Die Benutzeroberfläche wurde ebenfalls verbessert. Doppelte Tastaturkürzel im Menü „Ansicht -> Ordner“ wurden korrigiert. Add-ons, die zusätzliche Spalten zur Nachrichtenliste hinzufügten, funktionieren nun zuverlässiger. Die Optionen „Papierkorb beim Beenden leeren“ und „Posteingang beim Beenden bereinigen“ wurden repariert und arbeiten jetzt wie vorgesehen.

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Neue Thunderbird-Version 128.4.4esr behebt QR-Code-Probleme

Mozilla hat am 19. November 2024 ein Update für seinen E-Mail-Client Thunderbird veröffentlicht. Die Version 128.4.4esr bringt gezielte Verbesserungen für die Benutzerfreundlichkeit, insbesondere im Zusammenspiel mit mobilen Geräten.

Eine wichtige Korrektur betrifft die Darstellung von QR-Codes. Bei der Verwendung von kontrastreichen Themes war es bisher nicht möglich, die generierten QR-Codes mit Android-Geräten zu scannen. Dieses Problem wurde nun behoben, wodurch die mobile Integration deutlich verbessert wird.

Ein weiterer Fokus des Updates liegt auf der Optimierung des Exportvorgangs für mobile Geräte. Der Dialog zur Eingabe des primären Passworts wurde überarbeitet, da die bisherige Abbruchfunktion bei vielen Nutzern für Verwirrung sorgte. Die neue Implementierung macht den Prozess nun verständlicher, so die Entwickler. Da können die Nutzer von Thunderbird für Android und ja mal vielleicht verraten, wie gut die Neuerungen wirklich umgesetzt sind, wenn sie irgendwann mal wieder die Chance haben, die genannten Verbesserungen zu testen.

Thunderbird 128.4.4esr läuft auf allen gängigen Desktop-Betriebssystemen. Unter Windows wird mindestens Windows 10 vorausgesetzt. Apple-Nutzer benötigen macOS 10.15 oder eine neuere Version. Auf Linux-Systemen ist GTK 3.14 oder höher erforderlich.

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Firefox 132.0.2 und Thunderbird 128.4.3esr veröffentlicht

Es darf wieder ein Update eingespielt werden. Mozilla schiebt mit dem Firefox das übliche Bugfix-Update, dieses Mal 132.0.2, hinterher. Die Versionierung lässt es auch unschwer vermuten, dass sich da eher kleinere Änderungen dahinter verbergen.

Zu Problemen kam es wohl bei einigen Streaming-Anbietern mit der Wiedergabe verschlüsselter Medieninhalte. Die seien behoben. Auch ein Problem, das beim Drucken über den Systemdialog einiger Webseiten auftrat, soll der Vergangenheit angehören. Es wurden Absturz-Probleme behoben, der bei der Verwendung von Microsoft SSO unter macOS auftreten konnten sowie bei Verwendung des Entwicklerwerkzeugs Network Monitor. Zudem haben einige Nutzer von doppelten Push-Benachrichtigungen berichtet, das Problem habe man zumindest besser im Griff nun.

Auch für Mozillas Mail-Programm Thunderbird gibt es mit Version 128.4.3esr ein neues Update, welches diverse Bugfixes enthält. Probleme mit beschädigten Ordnern brachten Thunderbird zum Einfrieren. Und auch bei der Ordnerkomprimierung kam es wohl teils zu Fehlern. Die sollen der Vergangenheit angehören. Ebenfalls traten bei der Spaltenansicht auf Ordner und Unterordner teils Fehler auf, denen man den Garaus machte.

Neben diversen Sicherheitsfehlern habe man auch die Suchleistung bei aktualisierten Suchkriterien angepasst. Zudem hat man fehlerhafte Benachrichtigungen über entfernte Inhalte bei verschlüsselten Nachrichten behoben. Beim Navigieren zur nächsten ungelesenen Nachricht wurde nicht gewartet, bis alle Nachrichten geladen waren. Das vollständige Changelog ist oben verlinkt, das Update kann über die üblichen Kanäle eingespielt werden.

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