Tesla: Spotify fliegt aus den Premium-Konnektivitätsfunktionen

Keine guten Nachrichten für Tesla-Fahrer mit dem Konnektivitätspaket Premium. Ab dem 1. Dezember 2024 ist das „Spotify Premium“-Fahrzeugkonto nicht mehr im Premium-Konnektivitäts-Abonnement enthalten. Wer sein Fahrzeug jetzt erhält, kann bereits nicht mehr auf die Funktion als Inklusive-Angebot zurückgreifen. Um weiterhin Spotify nutzen zu müssen, sollten Kunden ihr persönliches Konto im System hinterlegen. Es gibt aber Ausnahmen. Alle Tesla-Fahrzeuge, die am oder vor dem 30. Juni 2018 bestellt wurden, erhalten weiterhin kostenlosen Zugriff auf bestehende Premium-Konnektivitätsfunktionen während der gesamten Lebensdauer des Fahrzeugs (ausgenommen sind Nachrüstungen oder Upgrades des Fahrzeugs, die für Funktionen oder Dienstleistungen erforderlich sind, die von externen Anbietern bereitgestellt werden – z. B. Telekommunikationsnetz). Sobald neue Funktionen und Dienste in der Zukunft verfügbar werden, bekommen Tesla-Besitzer die Möglichkeit zum Upgrade Ihres Konnektivitäts-Abonnements. Eine Hilfeseite hat Tesla hier geschaltet.

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AAWireless TWO: Start Ende Oktober, TWO+ in Q1 / 2025

Der AAWireless TWO soll am 20. Oktober starten. Wer davon noch nichts hörte, sei kurz ins Boot geholt, indem wir den Vorgänger, den wir auch im Test hatten, beschreiben: AAWireless ist ein kabelloser Dongle, der die Nutzung von Android Auto drahtlos in Autos ermöglicht. Er verbindet sich automatisch mit dem Android-Auto-System und ist einfach mit einer Begleit-App einzurichten.

Der AAWireless TWO soll kleiner als sein Vorgänger sein, der Button wird frei belegbar und multifunktional sein. Benutzer können das Gerät auch mit der Taste in den Standby-Modus versetzen, um vorübergehend zu verhindern, dass das Gerät eine Verbindung zu ihrem Telefon herstellt. Was auch besser am TWO ist, ist seine Größe. Dank seines effizienten Hardware-Designs ist der TWO 30 % kleiner als der erste Adapter.

Obwohl man CarPlay seit längerer Zeit testet, wird es nicht an Bord sein, wenn der AAWireless TWO auf den Markt kommt. Da gibt es mittlerweile auch schon ein Statement, CTO Chiel Prins erklärte: „Letztes Jahr haben wir unsere CarPlay-Beta auf dem aktuellen AAWireless-Adapter eingeführt, aber bald festgestellt, dass es bestimmte Einschränkungen gab. In der Zwischenzeit hatten wir bereits mit der Design- und Entwicklungsphase für den AAWireless TWO begonnen. Nach umfangreichen Tests der CarPlay-Beta mussten wir zu dem Schluss kommen, dass wir ein anderes Hardware-Design benötigten, um eine angemessene CarPlay-Unterstützung zu implementieren. So haben wir mit einem neuen Designprozess für ein neues Produkt begonnen.“

Das bedeutet auch, dass die CarPlay-Beta auf dem ersten AAWireless-Adapter dauerhaft in der Beta-Phase bleiben wird. Im ersten Quartal 2025 wird AAWireless den „TWO “ Adapter veröffentlichen, der Unterstützung für sowohl CarPlay als auch Android Auto bietet. „Mit diesem neuen Hardware-Design schaffen wir ein Produkt, das kabelloses CarPlay mit den gleichen hohen Standards wie unsere Android-Auto-Adapter liefert“, sagt Prins.

Preise für den TWO gibt es noch nicht, der TWO soll in Europa zwischen 60 und 68 Euro kosten, laut des Unternehmens werden unsere Schweizer Leser aufgrund irgendwelcher regulatorischer und logistischer Dinge etwas länger warten müssen.

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Bundesnetzagentur sieht wettbewerbsschädliche Strukturen beim Angebot von Ladestrom

Das Bundeskartellamt hat den finalen Bericht seiner Sektoranalyse über die Bereitstellung und Vermarktung von öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektroautos herausgegeben. Stellt sich raus – so gut sieht das Ganze gar nicht aus.

Die Auswertung der Branchenanalyse verdeutlicht, dass die neutrale Zuteilung öffentlicher Grundstücke auf lokaler Ebene häufig vernachlässigt wird. Die Bedingungen an Autobahnraststätten variieren, abhängig davon, ob es sich um bewirtschaftete Einrichtungen (mit Services wie Tankstellen und Restaurants) oder um einfache Parkplätze (möglicherweise mit sanitären Anlagen) handelt.

Insbesondere bei den einfachen Rastplätzen hat die Bundesregierung durch die Versteigerung von Bundesflächen im Kontext des „Deutschland-Netzes“ die Grundlagen für einen freieren Markteintritt im Bereich der Ladestationen signifikant gefördert.

Anders verhält es sich bei den bewirtschafteten Rastanlagen, wo Parkflächen auf Basis langfristiger Konzessionen vorrangig bei der Tank & Rast-Gruppe verbleiben sollen. Hierbei droht aber das Risiko, dass die Tank & Rast-Gruppe durch exklusive Nutzung dieser Flächen oder die Vergabe an nur wenige Betreiber von Ladestationen marktbeherrschende Positionen begünstigt.

Aktuelle Unterschiede in den Preisen an verschiedenen Ladesäulen könnten auf örtliche Preisübertreibungen deuten, die durchaus als missbräuchlich angesehen werden können, so der Bericht. Wenn Betreiber in bestimmten Gebieten eine dominierende Marktposition innehaben, kann dies sowohl den Anreiz als auch die Gelegenheit für Preisanhebungen schaffen. Jedoch beweisen einzelne Fälle hoher Preise noch nicht, dass die Preise für das Laden von Elektroautos in ganz Deutschland durchweg zu hoch sind. Ladesäulenbetreiber müssen zudem ihre Investitionen in die Ladeinfrastruktur amortisieren, wobei die Auslastung der Ladesäulen in manchen Bereichen noch immer gering ist, was gelegentlich höhere Preise rechtfertigen könnte.

Es ist zu beachten, dass dominante Anbieter oft nicht nur ihren eigenen Strom verkaufen, sondern auch Stromlieferungen an Kunden ermöglichen, die über Ladekarten von Mobilitätsdienstleistern abgerechnet werden. Die Preisgestaltung und die Konditionen werden jedoch von den Betreibern der Ladesäulen festgelegt. Betreiber mit lokaler Marktmacht könnten in der Lage sein, die Preise für den von Konkurrenten bereitgestellten Strom derart hoch anzusetzen, dass diesen keine angemessene Gewinnmarge bleibt, eine Praxis bekannt als Preis-Kosten-Schere oder margin-squeeze. Dies könnte Konkurrenten vom Markt drängen oder sie davon abhalten, in den Markt einzutreten, was die Probleme der Marktmacht noch verschärfen würde.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, sagt: Der Wettbewerb bei der Versorgung mit Ladestrom funktioniert vielerorts nicht richtig. Zahlreiche Städte und Kommunen haben geeignete öffentliche Flächen für Ladesäulen überwiegend oder sogar ausschließlich an das eigene kommunale Stadtwerk oder einzelne Anbieter vergeben. Das hat jetzt unmittelbar zur Folge, dass es in vielen lokalen Märkten nur sehr wenige Anbieter von Ladesäulen und Ladestrom gibt. Dort ist die Konzentration so hoch, dass marktbeherrschende Stellungen entstehen. Im Ergebnis haben die Verbraucherinnen und Verbraucher kaum Auswahl und die Gefahr höherer Ladestrompreise steigt, weil marktmächtige Anbieter keine Wechsel zur Konkurrenz befürchten müssen. Ein Zustand, der durch bessere Rahmenbedingungen für Flächenvergaben eigentlich vermeidbar gewesen wäre.

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Deutsche Bahn testet das „Lightgate“-System auch in Berlin

Copyright: Deutsche Bahn AG / Annette Riedel

Seit letzter Woche können Fahrgäste an ausgewählten, stark frequentierten Stationen der Berliner S-Bahn bereits vor der Ankunft ihres Zuges erkennen, in welchen Wagen noch freie Plätze verfügbar sind. Das neue „Lightgate“-System erfasst die Auslastung der S-Bahnwagen in Echtzeit und zeigt diese Informationen auf den Anzeigetafeln an den Bahnsteigen. Grün signalisiert viele freie Plätze, Gelb steht für eine mittlere Belegung und Rot deutet auf eine hohe Auslastung hin.

Das System wurde von Peter Buchner, dem Chef der S-Bahn Berlin, Johannes Wieczorek, dem Staatssekretär für Mobilität und Verkehr in Berlin, Uwe Schüler, dem Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, sowie Martin Fuchs, dem Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), am S-Bahnhof Hackescher Markt vorgestellt.

Die S-Bahn Berlin bedient sich einer Technologie zur Auslastungsmessung, die ursprünglich von der S-Bahn Hamburg entwickelt und dort erfolgreich im Einsatz ist. Bei dieser Technik handelt es sich um Lightgate-Sensoren, eine Art Lichtschranke, die im Bereich der Schienen installiert wird und die vorbeifahrenden Züge registriert. Je nachdem, wie viele Personen sich in einem Zug befinden, wird der Lichtstrahl unterschiedlich oft unterbrochen, was zu einer Messgenauigkeit von über 90 Prozent führt – ein Wert, der die Anforderungen für eine Ampeldarstellung weit übertrifft. Die DB schreibt hierzu „Lichtsensorik, die links und rechts vom Gleis installiert wird. Mittels Lichtschranken wird so gemessen, wie voll der Zug ist, und kabellos die Echtzeit-Auslastung pro Wagen an die folgende S-Bahnstation übertragen.“

Die Fahrgäste ziehen mehrfachen Nutzen aus dieser Überwachung. Neben der Anzeige der Auslastung auf den Bahnsteigdisplays ermöglichen die gewonnenen Daten tiefergehende Analysen zur Auslastung der Züge zu verschiedenen Tageszeiten. Diese Erkenntnisse unterstützen die Weiterentwicklung der Fahrgastinformationen im Netz sowie die bessere Planung zukünftiger Verkehre oder Ersatzbusverbindungen, so das Unternehmen.

Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden zehn Sensoren an strategisch wichtigen Punkten zwischen Jannowitzbrücke und Hauptbahnhof sowie zwischen Tempelhof und Neukölln installiert. Diese Sensoren liefern Echtzeitdaten zur Auslastung der Züge an den Stationen Alexanderplatz, Hackescher Markt, Friedrichstraße und Hermannstraße sowie für westwärts fahrende Züge bei Bellevue und am Hauptbahnhof.

Für dieses mehrjährige Pilotprojekt haben die Deutsche Bahn sowie die Länder Berlin und Brandenburg insgesamt rund 900.000 Euro investiert. Die Projektpartner evaluieren fortlaufend die Genauigkeit der Daten und prüfen, welche weiteren Streckenabschnitte für die Installation von Lightgate-Sensoren geeignet sein könnten. Die Erprobung dieser Technologie bei der S-Bahn findet in enger Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg statt und ist Teil des Forschungsprojekts SAFIRA, das sich mit der Optimierung der Fahrgastinformation und Reisendenlenkung durch Auslastungsdaten beschäftigt.

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BahnCard 50 zum halben Preis

Die Bahn sucht neue Kunden für ihre BahnCard50. Aus diesem Grund startet man nun eine Aktion. Ab morgen und bis zum 13. Oktober bietet die Deutsche Bahn ein spezielles Angebot für die BahnCard 50 an. Im Rahmen dieser Aktion können Kunden die BahnCard 50 mit einem Preisnachlass von bis zu 50 Prozent erwerben. Für Personen im Alter von 27 bis 64 Jahren kostet die BahnCard 50 in der 2. Klasse während des Angebotszeitraums 122 Euro statt der üblichen 244 Euro. In der 1. Klasse kann sie für 246 Euro, statt regulär 492 Euro, erworben werden. Inhaber dieser Karte erhalten 50 Prozent Rabatt auf alle Flexpreis-Tickets und zusätzlich 25 Prozent Ermäßigung auf die bereits reduzierten Sparpreis-Tickets.

Auch die anderen Karten aus der BahnCard-50-Familie gibt es im Aktionszeitraum zu einem angepasstem Preis:

  • Senioren BahnCard/Ermäßigte BahnCard 2. Klasse:   99,99 statt 122 Euro
  • Senioren BahnCard/Ermäßigte BahnCard 1. Klasse:    195 statt 241 Euro
  • My BahnCard für alle unter 27 Jahren 2. Klasse:         69,99 statt 79,90 Euro
  • My BahnCard für alle unter 27 Jahren 1. Klasse:         195 statt 241 Euro

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