#Brandneu – 6 neue Startups: Digital Smiles, Roger, coobi, WhatsLegal.ai, Zenaris, social product

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute stellen wir folgende frische Startups vor: Digital Smiles, Roger, coobi, WhatsLegal.ai, Zenaris und social product.

6 neue Startups: Digital Smiles, Roger, coobi, WhatsLegal.ai, Zenaris, social product

Donnerstag, 10. Oktober 2024VonTeam

Hier bei deutsche-startups.de ist jetzt wieder Zeit für junge, frische Startups! Wir stellen an dieser Stelle Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die kürzlich aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr brandneue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Digital Smiles


Das Münchner Startup Digital Smiles tritt an, um die Generation Alpha zu unterhalten. “Our core foundation is animated video, social, and gaming. Because we strongly believe in a frictionless media experience. In a digital world, storytelling does not stop between platforms”, heißt es zur Idee der Gründer Alexander Arndt und Sebastian Weil.

Roger


Die Jungfirma Roger aus der Schweiz, von Victor Charlier und Andreas Wolff ins Leben gerufen, positioniert sich als “virtueller Assistent für Zahnärzte”. “Roger lässt sich nahtlos in Ihr Praxis-System integrieren. Er entlastet Sie bei der Verwaltung von Patienten, Behandlungsplänen und Zahlungen. Für mehr Umsatz. Jeden Tag”, schreibt das Team zum Konzept. 

coobi


coobi aus Berlin, von Paul Aretin, Manya Agarwal und Julian Kruse an den Start gebracht, bietet eine “digitale Unterstützung für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen”. Dabei geht es darum, “auf Basis digitaler Daten Einblicke in den Zustand des Nutzers bzw. der Nutzerin” zu bekommen, um “eine erhöhte Anfälligkeit für Abhängigkeitsverhalten zu erkennen”.

WhatsLegal.ai


Bei WhatsLegal.ai aus München, von Stefan Weiss und Matthias Taplan gegründet, handelt es sich um einen “KI Assistent für Recht”. Die auf RAG-Technik und LLM basierende AI Plattform möchte Gesetze und rechtliches Wissen zugänglich und verständlich machen, kostenlos für alle Bürger:innen und als Pro Version für Kanzleien und Unternehmen.

Zenaris


Zenaris aus Darmstadt möchte die “zunehmende Isolation unter Europas älteren Menschen mit Technologie bekämpfen”. Dabei setzt das Team der Gründer Hakan Evcek, Manuel Kraus und Tim Jefferys auf ein “TV-Box-System mit Kamera und maßgeschneiderter Fernbedienung, das den Fernseher intuitiv internetfähig macht”.

social product


Die Firma social product, in Hamburg von André Lau und Björn Blawatt aus der Taufe gehoben, entwickelt gemeinsam mit NGOs Produkte. “Die NGOs haben dabei gleich zwei Vorteile: Jede NGO nutzt den Platz auf der Verpackung des eigenen Alltagsprodukts, um sich und ihre Arbeit vorzustellen. So lernen Käufer*innen die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen kennen und wissen direkt, wohin ihr Geld fließt.”

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

#DealMonitor – eGym sammelt 180 Millionen ein – Enginsight erhält 6 Millionen – Exakt Health bekommt 2,2 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Unicorn eGym sammelt 180 Millionen ein Enginsight erhält 6 Millionen Exakt Health bekommt 2,2 Millionen Biovox streicht 2,2 Millionen ein Treeo erhält 1,72 Millionen Cariqa sammelt 1 Million ein Steady kauft Torial Finanzspritze für All3DP

eGym sammelt 180 Millionen ein – Enginsight erhält 6 Millionen – Exakt Health bekommt 2,2 Millionen

Mittwoch, 25. September 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 25. September werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

eGym


L Catterton und Meritech Capital investieren 180 Millionen Euro in eGym. Die Pre-Money-Bewertung des Unternehmens steigt dabei über 1 Milliarde Euro. eGym darf sich somit nun Unicorn nennen. Zuletzt stiegen in Deutschland Helsing, 1Komma5° und DeepL zum Einhorn auf. Das frische Kapital soll insbesondere in den “massiven Ausbau des Firmenfitnessnetzwerks eGym Wellpass” fließen. Zum Status quo bei eGym heißt es in einer Presseaussendung: “Im Geschäftsjahr 2023 wuchs die eGym Gruppe stark und war erstmals profitabel. Für 2024 plant das Unternehmen, das über 700 Mitarbeiter beschäftigt, sein starkes Wachstum aus dem Vorjahr fortzuschreiben”. eGym, 2010 von Philipp Roesch-Schlanderer und Florian Sauter gegründet, digitalisiert seit Jahren die Fitnesswelt. Ein Schwerpunkt ist dabei inzwischen eGym Wellpass, eine “abonnementbasierte Gesundheits- und Wellnesslösungen für Unternehmen”. Zuletzt übernahm eGym , das amerikanische Unternehmen FitReserve, das englische Firmen-Fitness-Unternehmen Hussle und den französischen Konkurrenten Gymlib. Die amerikanische Investmentgesellschaft Affinity Partners sowie Altinvestoren wie Mayfair Equity Partners und Bayern Kapital investierten zuletzt bis zu 207 Millionen Euro in eGym. Damals wurde das Unternehmen mit rund 600 Millionen bewertet. Mehr über eGym

Enginsight


 UVC Partners und seed speed Ventures, der Frühphaseninvestor von Carsten Maschmeyer, bm-t beteiligungsmanagement thüringen, Smart Infrastructure Ventures und Brandenburg Ventures investieren 6 Millionen Euro in Enginsight. Das Cybersecurity-Startup aus Jena, 2017 von Mario Jandeck und Eric Range gegründet, positioniert sich als Lösung zur IT-Überwachung und -Analyse. Das Startup sucht unter anderem Sicherheitslücken in den Systemen. seed speed Ventures, die Versicherungsgruppe HDI und Smart Infrastructure Ventures investierten zuletzt bereits einen siebenstelligen Betrag in das Cybersecurity-Startup. Mehr über Enginsight

Exakt Health


 Barmenia Next Strategies (BNS), ESB Invest, Backbone Ventures, Auxxo Female Catalyst Fund und Business Angels wie Maximilian Tayenthal investieren 2,2 Millionen Euro in Exakt Health. Das Berliner Startup, das 2021 von den ehemaligen N26-Mitarbeitern Lucia Payo und Philip Billaudelle gegründet wurde, bietet Nutzerinnen und Nutzern eine Selbst-Diagnose für Sportverletzungen an und erstellt zudem einen individualisierten Rehabilitationsplan. Zuvor flossen bereits rund 2 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Exakt Health

Biovox


High-Tech Gründerfonds (HTGF), bmh, Auxxo Female Catalyst Fund und Business Angels investieren 2,2 Millionen Euro in Biovox. Das Startup aus Darmstadt, von Julian Lotz, Vinzenz Nienhaus und Carmen Rommel gegründet, entwickelt “Biokunststoff-Systeme für Medizintechnik, Labor- und Biotechnologie sowie Hygieneprodukte”. Das Team möchte so “fossile Kunststoffe durch biobasierte Materialien ersetzen”. Mehr über Biovox

Treeo


 Das Privatinvestoren-Netzwerk Companisto investiert 1,72 Millionen Euro in Treeo. Das ClimateTech aus Stuttgart, 2021 von Johannes Schwegler, Stefan Ferber und Tomas Vítek gegründet, setzt auf “transparente und datenbasierte CO2-Entnahmezertifikate”. Dazu bietet das Team “mittels der selbstentwickelten Einzelbaum-Monitoring-Technologie präzise und für jeden nachvollziehbare, naturbasierte CO2-Entnahmen durch Aufforstungsprojekte an”.

Cariqa 


 Anthemis (Female Innovator Lab), Vento Ventures, Hatcher , Techstars, Golden Egg Check und Plug and Play investieren 1 Million Euro in Cariqa. Das Startup aus Berlin, von Issam Tidjani, Stefano Bonetta und Tamara Ciullo gegründet, entwickelt einen “Marktplatz für das Laden von Elektrofahrzeugen”. Das Team möchte “Ladestationsbetreibern dabei helfen, ihre Auslastung und Einnahmen zu maximieren und gleichzeitig sicherstellen, dass Fahrer einen fairen und transparenten Preis zahlen”.

All3DP


 HZG Group und die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital und Deutsche Balaton investieren eine ungenannte Summe in All3DP. Das Münchner Startup, das 2014 gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatzangebot für professionelle 3D-Druck-Dienstleister”. Zum Unternehmen gehört auch die Marke Craftcloud. HTGF, Bayern Kapital und Deutsche Balaton investierten zuletzt 2 Millionen Euro in All3DP. Derzeit wirken 30 Mitarbeitende für das Unternehmen. Mehr über All3DP

MERGERS & ACQUISITIONS

Steady – Torial


Das Berliner Medien-Startup Steady übernimmt die Freien-Plattform Torial, 2013 gegründet. “Ende ver­gangenen Jahres war das Geld knapp geworden, die Website wurde durch anonyme Spenden gerettet”, schreibt turi2 zur Übernahme. Mit Hilfe von Steadykönnen Blogger, Journalisten und Programmierer Abos für ihre Inhalte verkaufen. Mehr über Steady

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Foto (oben): azrael74

#Brandneu – 6 neue Startups: Trail, dutie, Pleeg, worcay, urbany motors, FlyPix.AI

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute stellen wir folgende frische Startups vor: Trail, dutie, Pleeg, worcay, urbany motors und FlyPix.AI.

6 neue Startups: Trail, dutie, Pleeg, worcay, urbany motors, FlyPix.AI

Donnerstag, 19. September 2024VonTeam

Hier bei deutsche-startups.de ist jetzt wieder Zeit für junge, frische Startups! Wir stellen an dieser Stelle Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die kürzlich aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr brandneue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Trail


Trail aus München bringt sich als “KI-Governance-Co-Pilot” in Stellung. “Trail offers the simplest way to operationalize AI Governance, empowering developers and businesses to create trustworthy AI solutions”, heißt es auf der Website des von Sven Hölzel, Nikolaus Pinger und Anna Spitznagel gegründeten Unternehmens. 

dutie


Die Hamburger Firma Dutie, von Jérôme Waßmuth und Jerome Würf ins Leben gerufen, bietet ein “Tool für Sicherheitsdienstleister von kleiner bis mittlerer Größe”. “Mit Dutie wird die Verwaltung von Kunden, Mitarbeitern und Sicherheitsobjekten zum Kinderspiel. Wachplanung und Dokumentation kommt ab jetzt aus einer Hand”, lautet das Versprechen. 

Pleeg


Das Berliner Startup Pleeg kümmert sich um “Recruiting, Marketing und Digitalisierung in der Pflege”. Zum Konzept der von Jacob Saß und Björn Hammer gegründeten Firma gehören unter anderem die “Positionierung als Top-Arbeitgeber”, eine Candidate Journey für HR-Maßnahmen und “Online-Sichtbarkeit im Einzugs­gebiet”.

worcay


worcay aus Koblenz, von Matthias Will an den Start gebracht, möchte sich als “Work & Travel Partner” etablieren. “We enable our worcays to visit the most beautiful vacation regions, no matter which financial background they have. At the same time we solve one of the biggest challenges for the business owners in these regions: staff shortage”, teilt das Team mit

urbany motors


Das Mannheimer Mobility-Startup urbany motors, das von Leonard Deike und Nicolas Deike gegründet wurde, entwickelt einen “urbanen Cargo-Scooter, der nachhaltigen Transport in Städten und Vororten ermöglichen” soll. Das kleine Gefährt richtet sich an Privat- und Geschäftskunden.

FlyPix.AI


Die Jungfirma FlyPix.AI, in Darmstadt gegründet, analysiert Drohnen- und Satellitenbilder. Das Team der Gründer Sergey Sukhanov und Ivan Tankoyeu verspricht dabei: “Our GEO AI platform is a game-changer in the field of geospatial technology, transforming complex imagery into actionable, geo-referenced insights.”

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#Brandneu – 7 neue Startups: WattAnyWhere, Linity, Catego, Regascold, xsupra, doings, frynz

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute stellen wir folgende frische Startups vor: WattAnyWhere, Linity, Catego, Regascold, xsupra, doings und frynz.

7 neue Startups: WattAnyWhere, Linity, Catego, Regascold, xsupra, doings, frynz

Dienstag, 17. September 2024VonTeam

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WattAnyWhere


WattAnyWhere aus Sion in der Schweiz bietet eine netzunabhängige Energieversorgung. “The company’s pollutant-free fuel cell generator converts renewable ethanol into clean electricity, offering businesses and communities a sustainable alternative to traditional grid-based power”, heißt es auf der Website der von Didier Roux, Alexandre Laybros und Philippe Ruez gegründeten Firma.

Linity


Beim EdTech Linity aus Heilbronn dreht sich alles um MINT-Bildung. Das Team der Gründer Julian Bühlmaier und Johannes Zimmer hat vor, “interessierte Personen durch maßgeschneiderte Lerninhalte in berufsreife Experten zu transformieren”. Dafür wird für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer “ein psychologisches Profil erstellt, das eine personalisierte Lernerfahrung ermöglicht”.

Catego


Catego aus Münster, von Maximilian Matlik, Martin Hungerberg und Stefan Papenberg an den Start gebracht, möchte Unternehmen beim Einkauf unterstützen. Das Team verbindet dazu “leistungsstarke Prozesstools mit einer nahtlos integrierten E-Learning-Umgebung, die jederzeit schnelles Nachschlagen ermöglicht”. Hinzu kommt ein “individuelles Coaching”.

Regascold


Das GreenTech Regascold aus Aachen recycelt Kälte. Dazu teilt das Team der Gründer:innen Sven Hudy, Carolin Krieweth und Philipp Ketteniß mit: “Imagine if we could meet the majority of industrial cooling needs from an alternative source, drastically cutting CO2 emissions. At Regascold, we make this a reality. Regascold harnesses an existing cold source from the regasification of liquefied gas.”

xsupra


Die Jungfirma xsupra aus Darmstadt kümmert sich um “nachhaltige und datengetriebene Landwirtschaft”. Das von Sebastian Lindner und Marwin Gaube gegründete Startup “kombiniert Satellitendaten mit wetterdatenbasierten Prognosen, detaillierten Bodenanalysen und wirtschaftlichen Kennzahlen”. So sollen “datengetriebene Entscheidungen” möglich sein.

doings


doings aus Berlin, von Andreas Schäfer ins Leben gerufen, setzt auf “KI basierte Mitarbeiter”, die die “Produktivität von Projekt- und Produktteams verdoppeln” sollen. “Unsere Agenten beziehen Millionen von Datenpunkten in Ihre Analysen ein und generieren damit für Sie verständliche Ausgaben”, heißt es auf der Website.

frynz


Das Stuttgarter Startup frynz, von Kai Noebel, Atacan Atasay und Robin Fayazi aus der Taufe gehoben, möchte sich als “Social Media Plattform mit Comunity Charakter” etablieren. Im Kern geht es um das gemeinsame Vernetzen sowie die Teilnahme und Planung von Events. Dabei lautet das Motto: “Mit Frynz bist du immer up-to-date über lokale Ereignisse und Aktivitäten.”

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#Interview – “Der Fokus auf Software- und KI-basierte Lösungen war ein Volltreffer”

#Interview

Das junge Unternehmen Compredict aus Darmstadt, das Autos klüger macht, sammelte in den vergangenen Jahren rund 22 Millionen ein. “In den kommenden Monaten erwarten wir, dass unsere Technologie noch stärker nachgefragt wird”, sagt Gründer Stéphane Foulard.

“Der Fokus auf Software- und KI-basierte Lösungen war ein Volltreffer”

Dienstag, 17. September 2024VonAlexander Hüsing

Hinter dem Unternehmen Compredict, 2016 von Rafael Fietzek und Stéphane Foulard in Darmstadt gegründet, verbirgt sich eine Softwarelösung, die es Automobilherstellern ermöglicht, “das Design, die Nutzung und die Wartung von Fahrzeugen zu optimieren und gleichzeitig den Kunden durch neue Funktionen und geringere Kosten einen Mehrwert zu bieten”.  Woven Capital, der Wachstumsfonds von Toyota, und Shift4Good investierten zuletzt 15 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen bisher rund 22 Millionen in Compredict.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Compredict-Macher Foulard über Daten, Sichtbarkeit und Rentabilität.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Compredict erklären?


Oma, stell dir vor, unsere Firma hilft Autos, klüger zu werden, ohne dass man neue Sensoren einbauen muss. Wir nutzen die vorhandenen Daten im Auto, um zu erkennen, wenn etwas repariert werden muss, und um das Fahren sicherer und bequemer zu machen. Es ist wie ein unsichtbarer Helfer im Auto, der ständig aufpasst.

War dies von Anfang an euer Konzept?


Ja, wir erkannten frühzeitig, dass die Automobilbranche einen Wandel durchläuft, vergleichbar mit der Revolution der Smartphone-Industrie. Von Anfang an war unser Konzept, die schon heute in Serienfahrzeugen reichlich vorhandenen Fahrzeugdaten zu nutzen, um Fahrzeuge rein softwarebasiert intelligenter zu machen und die Fahrzeugentwicklung bis hin zu After-Sales datengetrieben zu unterstützen. Unser Ziel blieb konstant, aber wir haben unser Produktangebot erweitert und verfeinert, um den Bedürfnissen unserer Kunden besser gerecht zu werden.

Zuletzt konntet ihr 15 Millionen einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


Wir sind mit unseren Investoren durch eine Kombination aus Netzwerkpflege, Empfehlungen, Branchenveranstaltungen und gezielten Pitches in Kontakt gekommen. Insbesondere unsere Marketingaktivitäten und unsere Teilnahme an einschlägigen Messen und Konferenzen hat uns geholfen, Sichtbarkeit zu erlangen und Beziehungen zu potenziellen Investoren aufzubauen.

Euer Firmensitz ist Darmstadt. Ist das ein Vor- oder ein Nachteil?


Das ist ganz klar ein Vorteil. Darmstadt ist die Wissenschaftsstadt, ein Zentrum für technische Innovation und Forschung, insbesondere im Bereich Automotive und Software. Die Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie eine gute Infrastruktur bieten uns hervorragende Voraussetzungen.

Es herrscht weiter leichte Krisenstimmung in der deutschen Startup-Szene. Mit welchen Erwartungen blickst Du auf die kommenden Monate?


Wir blicken optimistisch in die Zukunft und sehen in jeder Krise auch neue Chancen. In den kommenden Monaten erwarten wir, dass unsere Technologie noch stärker nachgefragt wird, da die Automobilindustrie zunehmend auf Effizienz, Kosteneinsparungen und digitale Dienste setzt – genau die Bereiche, die wir abdecken. Wir planen, unsere Marktposition weiter zu festigen und unsere internationale Präsenz, insbesondere in Japan und den USA, auszubauen.

Wie hat sich Compredict seit der Gründung entwickelt?


Seit unserer Gründung haben wir bedeutende Fortschritte erzielt. Unser Team ist auf etwa 40 Mitarbeiter angewachsen, und wir konnten mehrere große Automobilhersteller als Kunden gewinnen. Erste bedeutende Serieneinsätze unserer Technologie stehen kurz bevor, und dank der neuen Finanzierung erwarten wir weiteres Wachstum und Expansion.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Das Timing war in den letzten Jahren nicht ideal. Die Automobilindustrie bewegt sich langsamer als erwartet, was unsere Pläne verzögert hat. Zudem brachte die wirtschaftliche Krise aufgrund der Corona-Phase zusätzliche Herausforderungen mit sich, die einen Paradigmenwechsel bei den VC-Investitionen bewirkten: weg von Wachstum um jeden Preis hin zu Rentabilität als Priorität. Wir mussten unsere Go-to-Market-Strategie anpassen und gezielter mit unseren finanziellen Mitteln umgehen.





Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?


Wir haben uns durchgehend an unsere Vision gehalten und die Ausdauer bewiesen, langfristig durchzuhalten. Der Fokus auf Software- und KI-basierte Lösungen war ein Volltreffer. Durch innovative Produkte und starke Partnerschaften konnten wir uns im Markt etablieren und kontinuierlich wachsen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer;innen mit auf den Weg?


Seid flexibel, hinterfragt alles und passt eure Pläne bei Bedarf an. Stellt talentierte und erfahrene Mitarbeiter ein, die an eure Vision glauben. Hört auf eure Kunden und das Marktfeedback. Eine gute Idee allein reicht nicht – die Umsetzung und das kontinuierliche Durchhalten sind entscheidend.

Wo steht Compredict in einem Jahr?


In einem Jahr wird unsere Technologie in einer Vielzahl von Fahrzeugen weltweit implementiert sein und wir weiterhin signifikantes Wachstum verzeichnen können.


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Foto (oben): Compredict

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