MagentaZuhause App: Neue App der Telekom veröffentlicht

Wir konnten schon vorab Ende letzten Jahres darüber berichten, dass die Telekom eine neue Mein Magenta App auf den Markt bringen wird. Doch das ist nicht die einzige App, die die Telekom neu veröffentlichen wird. Seit heute ist die „MagentaZuhause App“ für Android und iOS verfügbar. Die MagentaZuhause App ist laut der Telekom die Zentrale für den Haushalt. So lässt sich das Smart Home steuern, ferner lassen sich gemeinsam Einkaufs- und To-Do-Listen von den Nutzern verwalten.

Neben der reinen Steuerung von Start-Home-Geräten lassen sich auch Routinen anlegen und verwalten, auch informiert die MagentaZuhause App, wenn im Zuhause etwas verändert wurde, zum Beispiel wenn eine Bewegung erkannt, ein Alarm ausgelöst oder ein Fenster geöffnet wurde.

Jedes Haushaltsmitglied kann die App individuell gestalten. So lassen sich z. B. Lieblingsroutinen oder häufig genutzte Geräte und Listen auf dem Startbildschirm platzieren. Mit einer „Magenta SmartHome Zentrale“ können Nutzer neben den WLAN-basierten Geräten auch kompatible Geräte auf Funkbasis in der MagentaZuhause App nutzen und sie von unterwegs oder der Couch aus steuern.

Das alles kostenlos?

Nun, nicht ganz, die Telekom bietet die App auch in einer Pro-Version an. Hier sind neben der Steuerung von Smart-Home-Geräten über WLAN auch andere Funkstandards enthalten. Als Eröffnungsangebot ist die Pro-Version für einen limitierten Zeitraum für 0 EUR erhältlich. Anschließend zahlen Nutzer 2,95 Euro monatlich. Mit den neuen „WLAN Comfort“-Paketen für die Heimvernetzung ist die Nutzung der Pro-Version ebenfalls kostenfrei.

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Peloton: Geräteproduktion ruht vorerst, Nachfrage seit letztem Jahr deutlich gesunken

Ende 2020 bis Mitte des letzten Jahres sah es dank der andauernden Pandemie für Peloton noch richtig gut aus. Die Nachfrage nach den Sportgeräten des Unternehmens mitsamt Abo-Modell stieg rasant, immer mehr Menschen wollten daheim im Home-Office oder der Quarantäne fit bleiben und das Rundum-Paket von Peloton sah für viele durchaus richtig aus. Doch die Zeiten haben sich geändert, wie man beim CNBC aus einer internen Präsentation erfahren haben will. Zum einen sind weltweit wieder viele Fitnesscenter geöffnet und bieten ihren Mitgliedern unter Auflagen wieder an, dort Sport zu betreiben. Zum anderen musste das Unternehmen nach eigenen Aussagen einsehen, dass die Nachfrage der Kunden in der letzten Zeit drastisch gesunken ist und das unter anderem auch wegen der anfallen, nicht unbedingt geringen Kosten für die zugehörigen Abonnements.

Ab Ende Januar werden Peloton-Kunden zudem 250 Dollar zusätzliche Liefer- und Einrichtungsgebühren für ein Bike und weitere 350 Dollar für ein Laufband in Rechnung gestellt. Diese Tatsache sei noch gar nicht bei der aktuellen Prognose berücksichtigt worden, die Nachfrage dürfte das jedenfalls nicht steigern. Aktuell habe Peloton die Produktion seiner Bikes und Co. vorerst auf Eis gelegt, man wolle vor allem die Entwicklung abwarten und dann weitere Schritte entscheiden.

Zudem sei schon jetzt anhand von niedrigen E-Mail-Erfassungsraten zu erkennen, dass nur wenige Kunden überhaupt Interesse am ganz neuen Produkt Peloton Guide haben. Die E-Mail-Erfassungsraten geben die Anzahl der Personen an, die ihre E-Mail-Adressen auf der Peloton-Website eingeben, um Informationen über das Produkt zu erhalten. Sieht also alles gerade gar nicht mehr so rosig aus fürs Unternehmen und sorgt nun hoffentlich nicht direkt für eine drohende Insolvenz, sondern eher für ein Umdenken in der Preispolitik von Peloton. Für Sport muss heute niemand zwingend sauteure Abos abschließen, nur weil die Geräte dazu besonders toll sind.

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Amazon Alexa forderte Kind zur gefährlichen „Penny Challenge“ auf

Amazon Alexa hatte in Großbritannien eine Zehnjährige zur sogenannten „Penny Challenge“ aufgefordert, nachdem das Mädchen die digitale Assistentin um eine neue Herausforderung gebeten hatte. Glücklicherweise passierte kein Unglück, denn zum einen war die Mutter zugegen und zum anderen hätte das Kind sich laut dem Elternteil auf die gefährliche Mutprobe so oder so nicht eingelassen.

Bedenklich ist das Verhalten der smarten Assistentin natürlich dennoch. Zustande kam die brisante Empfehlung wohl, weil Alexa bei der Frage nach einer Herausforderung (Challenge) relativ stumpf im Web recherchierte und dann eben jenen Social-Media-Trend, die Penny Challenge, entdeckte. Jene dreht sich um eine Steckdose, ein nur teilweise eingestecktes Smartphone-Ladegerät und eben ein Geldstück. Diese Challenge gilt, ihr erahnt es schon anhand der Komponenten, als im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich.

Laut Amazon habe man Alexa schnell durch ein Update korrigiert: Sie dürfte solche Challenges daher mittlerweile nicht mehr hervorheben. Letzten Endes zeigt der Vorfall aber, dass smarte Assistenten manchmal doch eher simpel gestrickt sind und eben nicht hinterfragen können, was sie so bei ihrer Recherche ausgraben. Blind vertrauen sollte man ihnen daher lieber nicht.

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Nuki Smart Lock 3.0 Pro angeschaut: Handy oder Smartwatch als Haustürschlüssel

Kurz nach der Vorstellung des Nuki Smart Lock 3.0 Pro habe ich dieses bei mir eingebaut. Ein paar Leute haben mich gefragt, ob ich etwas dazu sagen kann? Kann ich natürlich. Wer noch nie etwas von Nuki gehört hat: Unternehmen aus Österreich, welches smarte Türschlosser baut.

Die lassen sich per App öffnen (auch für Freunde und Bekannte lassen sich Rechte vergeben) – alternativ gibt’s App-Ausgaben für Wearables, externe Fingerabdruckleser von Dritt-Anbietern, Keypads und Nuki Opener. Integration in gängige Smart-Home-Assistenten ist natürlich auch vorhanden. Letzten Endes arbeitet die Version 3.0 grob wie das von uns getestete Nuki Smart Lock 2.0, dennoch gibt’s natürlich Unterschiede.

Der Anbau ist gewohnt easy. Das Smart Lock wird an der Innenseite der Tür auf den bestehenden Zylinder gesteckt oder geklebt. Beide Varianten sind rückstandslos entfernbar und so auch für Mietwohnungen geeignet. Ihr steckt quasi einen Mechanismus auf euren Schlüssel, der auf der Innenseite der Tür steckt.

Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro hat vor allem auch eine optische Neuerung, denn es kommt nun in Weiß daher. Das ist – je nach Tür – eine gute Sache. Bei mir passt es beispielsweise besser als das vorherige schwarze Modell. Ebenfalls hat das Nuki Smart Lock 3.0 Pro eine integrierte Bridge für den Zugriff von Außen. Das ist dahingehend gut, weil vielleicht nicht alle eine Steckdose in der Nähe haben, um eine Bridge zu setzen. Wofür die Bridge ist? So verbindet sich das Türschloss direkt mit dem WLAN – ein Zugriff von extern, auch über das Nuki Web, ist möglich. Ebenso ist die Integration in Apple HomeKit möglich.

Neu ist auch der optionale Sensor (39 Euro), der überprüfen soll, ob die Tür geöffnet ist. Der ist flexibel anzubringen und einfach über die App einzurichten. Wie oft überprüft wird, ob die Tür auf ist, ist einstellbar. Funktioniert sogar. Kritikpunkt: Der Türsensor ist ein nicht so günstiger Zukauf und er funktioniert leider nur mit dem Schloss, er lässt sich nicht in anderen Systemen nutzen, was schade ist.

Gut ist, dass nun das Nuki Power Pack (wiederaufladbar, bis zu 4 Monate Saft) direkt dabei ist. Mit Batterien hatte ich vor langer Zeit mal das Problem, dass diese nicht erkannt wurden und ich nicht gewarnt wurde, dass die Batterien bald leer wären. Glücklicherweise hat Nuki klasse Entwickler und eine tolle Community, sodass mein Problem kurze Zeit später durch ein Firmware-Update behoben wurde. Wichtig zu wissen: Nutzer können ihre Tür weiterhin von außen mit dem Schlüssel auf- und zusperren, sofern der Zylinder über eine Not- und Gefahrenfunktion oder Prioritätsfunktion verfügt.

Wie erwähnt: Anbauen ist gewohnt einfach, einrichten auch. Man kommt schnell zu einem Erfolg und kann das Schloss smart nutzen. Persönlich muss ich jetzt nach einiger Zeit sagen, dass ich nicht aktualisieren würde, hätte ich denn ein Smart Lock 2.0 im Einsatz. Das würde mir nur wenig Mehrwert bringen. Ja, das Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist leiser als sein Vorgänger und öffnet gefühlt geschmeidiger (hier einmal ein kurzes Video, dann wisst ihr auch, warum ich selten über Siri öffne, sondern direkte über die App, das geht nämlich schneller). Ist für mich aber relativ egal, da ich einen Vorraum habe, da ist die Tür eh zu. Wer aber ein leiseres Schloss sucht, der müsste zum 3er greifen. Dennoch sei gesagt: Ein echter Schlüssel lässt sich natürlich leiser betätigen. Spitze Ohren hören auch easy das 3er. Integriertes WLAN? Auch kein besonderes Plus, wenn man den Vorgänger mit der Bridge hat.

In meinem Alltag arbeitete das Schloss bei mir und meiner Frau fehlerfrei, wobei wir in 99 Prozent aller Fälle manuell per Apple Watch die Haustür öffnen. Nuki unterstützt auch Auto Unlock – also das Aufschließen in der Nähe -, da hat man mit einem Update gerade erst die Problemchen von iOS 15 angepackt. Es lief nach dem Update bei mir etwas besser im Test, wobei ich das automatische Öffnen eh deaktiviert habe.

Was bleibt nach einem knappen Monat mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro?

Mein Lieblings-Türschloss ist noch besser geworden.

  • Einfache Montage
  • Wertige Verarbeitung
  • Super einfache Einrichtung
  • Einfache Funktion
  • Neuer Türsensor funktioniert besser als das alte Modell

Die Unterschiede zum Vorgänger in Kurzform:

Unter der Haube hat sich viel getan!

  • Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist bereits mit einem integrierten Wi-Fi-Modul ausgestattet. Nutzer benötigen somit keine Bridge mehr, um es aus der Ferne zu steuern und es in das Smart Home einzubinden.
  • Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro erhält man nun standardmäßig mit dem Nuki Power Pack für mehr Power.
  • In Smart Lock 3.0 und Smart Lock 3.0 Pro ist jetzt eine farbige LED verbaut, die Nutzer bei niedrigem Batteriestand oder Fehlern informiert.
  • Beide Smart Locks der neuen Generation unterstützen den neuen Nuki Door Sensor. Die neue Technologie hinter dem verbesserten Türsensor ermöglicht eine hohe Zuverlässigkeit bei minimalem Batterieverbrauch. Zudem ist die Montage des Nuki Door Sensors flexibel möglich und wird über die Nuki App begleitet. Der Door Sensor ist dabei in der Farbe Weiß erhältlich und somit unauffällig am Türrahmen befestigt.

Nuki 3 Smart Lock vs. Nuki 3 Pro Smart Lock

Nuki 3 Smart Lock

Nuki 3 Pro Smart Lock

Abmessung & Gewicht

  • 110 x 60 x 60 cm

  • 460g

  • 110 x 60 x 60 cm

  • 580g

Stromversorgung

4x AA-Batterien

Akku PowerPack 2.500mAh

Türsensor

X

X

Bluetooth

Bluetooth 5

Bluetooth 5

WLAN

X

2.4 GHz

Fernsteuerung

X (über Bridge)

Ja

Sprachsteuerung

  • Apple Siri (weitere Sprachassistenten via Bridge)

  • Google Assistant

  • Amazon Alexa

  • Apple Siri

Apple HomeKit

Ja

Ja

Farben

  • weiß

  • weiß

  • schwarz

Kosten

149,- Euro OVP

249,- Euro OVP

Gibt’s eine generelle Empfehlung? Nein, die gebe ich ungern und nur äußerst selten ab. Es gibt mit dem Yale Linus, dem tedee und dem Homematic-Schloss noch Mitbewerber. Meine Wahl wäre aber Nuki, da ich Soft- und Hardware kenne, sie einschätzen kann – und ich Entwickler und Community klasse finde. Als Neueinsteiger in diesem Bereich muss man natürlich schauen, was man möchte. Die Unterschiede von Nuki Smart Lock 3.0 Pro und Nuki Smart Lock 3.0 habe ich ja oben noch einmal aufgeführt. Wenn man nur direkt vor der Tür aufsperren will, dann kann man sich die Bridge und das Powerpack sparen und das günstigere Modell nehmen. Smart-Home-Enthusiasten greifen vermutlich – so wie ich – zum Nuki Smart Lock 3.0 Pro. Ein gutes Allround-Paket, um die Haustür smart zu machen. Lasst euch aber von mir sagen: Ein Upgrade vom 2er würde ich nicht anstreben, das „tut nicht Not“.

-> Nuki Onlineshop

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Neue Hintergründe für Apple HomeKit

Ich hatte in der Vergangenheit schon auf Möglichkeiten hingewiesen, wie man Apple HomeKit „schöner“ macht. Nutzer können bekanntlich eigene Hintergründe hinterlegen. Da hatten wir damals einen ganzen Schwung verlinkt und ich möchte diesen Beitrag nutzen, um auf ein paar weitere hinzuweisen, die ein Reddit-Nutzer erstellt hat. So etwas ist natürlich immer Geschmackssache. Bei den früheren Beiträgen war beispielsweise auch eine Vorlage dabei, damit man sich selbst seine Hintergründe anpassen kann.

Zu bedenken ist bei den HomeKit-Hintergründen natürlich, dass diese leider nur auf ein Gerät bezogen sind, solltet ihr also mehr als eines haben, so werden die von euch genutzten Hintergründe nicht automatisch auf ein anderes iPhone oder iPad synchronisiert. Vielleicht auch besser, so sehen für das iPhone angepasste Hintergründe vielleicht nicht so toll auf dem iPad aus. Mittlerweile gibt’s sogar Apps für das Erstellen dieser Hintergründe. HomePaper beispielsweise, welches einen knappen Euro kostet.

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