Monsieur Cuisine connect trend im Handel, neuer Monsieur Cuisine smart vor der Tür

Alle Jahre wieder… nimmt LIDL unter der Eigenmarke SILVERCREST den Monsieur Cuisine ins Angebot. Hierbei handelt es sich um den beliebten und smarten Küchenhelfer, von vielen als günstiger Thermomix-Klon bezeichnet. Für viele Glaubens – oder Geldfrage, was man da nimmt.

Der Monsieur Cuisine Connect kann ins heimische WLAN eingebunden werden und über jenes Rezepte und Updates herunterladen. Bedient wird das Gerät (integrierte Waage, rühren, mixen kochen etc.) über ein 7 Zoll großes Touch-Display, zahlreiche Rezepte sind vorinstalliert, allerdings findet man online auch unfassbar viele – und ich weiß auch von Besitzern des Monsieur Cuisine Connect, dass die „Thermomix-Rezepte“ auch meistens 1:1 gut gelingen.

Durchaus wichtig zu erwähnen, da ich sowohl Besitzer als auch Interessierte kenne: Der Monsieur Cuisine Connect SKMC 1200 kam bereits für 349 Euro im letzten Jahr auf den Markt. LIDL hat da nichts neu erfunden, sondern mit dem SILVERCREST Monsieur Cuisine connect trend „SKMC 1200F6“ Verbesserungen einfließen lassen, im konkreten Fall hat man da nun ein neues Heizelement an Bord. Auch der Preis ist ein anderer, denn der „Neue“ liegt mittlerweile bei 399 Euro. Das sind die Eckdaten:

Technische Daten

  • Kochfunktion: 1.050 Watt
  • Mixen: 800 Watt
  • Drehzahl: ca. 120 bis 5.200 U/min
  • Temperatureinstellung von 37 bis 130 °C
  • Temperatur in 5 °C Schritten einstellbar – für punktgenaues Garen

Maße

  • Geräteabmessung: ca. 49,5 x 31,0 x 37,5 cm
  • Netzkabellänge: ca. 110 cm – Kabelstaufach mit -aufwicklung

Gewicht

  • Gerät: ca. 7,1 kg
  • Gerät inkl. Zubehör: ca. 10,6 kg

Lieferumfang

  • Großer, abnehmbarer Edelstahl Mixbehälter mit einem Kochvolumen von 3 Litern bei einem Fassungsvermögen von 4.5 Litern
  • Inklusive Deckel mit Einfüllöffnung
  • Messbecher
  • Dampfgaraufsatz (tief und flach) mit Deckel
  • Kocheinsatz
  • Messereinsatz
  • Rühraufsatz und Spatel
  • Das komplette Zubehör ist spülmaschinengeeignet

Nun habe ich vorletzte Woche aber gesehen, dass man in Frankreich bei LIDL schon eine neue Version bekommt. Das ist dann der SILVERCREST Monsieur Cuisine connect smart. Der funktioniert beispielsweise mit dem Google Assistant und hat auch ein größeres Display, nämlich 8 Zoll, der oben beschriebene Monsieur Cuisine connect trend kommt weiterhin mit 7-Zoll-Display. Jedenfalls munkelt man, dass 2022 der neue Monsieur Cuisine connect smart auch nach Deutschland kommen könnte (der schon für „teuer Geld“ von Importeuren bei eBay Deutschland verkauft wird).

Auf der von uns verlinkten LIDL-Seite gibt’s dann noch Videos und technische Informationen. 399 Euro will man für den SILVERCREST Monsieur Cuisine connect smart in Frankreich haben.

Neuerungen des Smart:

> Reaktionsschnellerer und größerer 8-Zoll-Bildschirm


> Neuer ergonomischer Griff für Einhandbedienung


> 1000 W: Es ist jetzt möglich, doppelt so viel Teig zu verarbeiten


> Videogeführtes Kochen für eine Auswahl an Rezepten


> Anpassung von Rezepten


> Neue Funktionen der Rezeptanwendung: Einkaufslisten erstellen, Wochenplanungsfunktion, personalisierte Rezeptvorschläge, verbesserte Filterkriterien


> Neue Multifunktionsfunktionen: köcheln (Slow Cooking), Eier kochen, Wasser erhitzen, Smoothies zubereiten und Sous Vide kochen

Keine Infos gibt’s, wann und zu welchem Preis er nach Deutschland kommen wird. Aber wie gesagt: Müsste ich nicht zwingend so ein Gerät haben, würde ich wohl warten, bevor ich mich ärgere, den SILVERCREST Monsieur Cuisine connect trend gekauft zu haben.

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Yeelight bekennt sich zum Smart-Home-Standard Matter

Der neue Smart-Home-Standard Matter verzögerte sich bekanntlich, soll nun aber in der ersten Jahreshälfte in 2022 starten. Der Standard soll es einfach machen, Smart-Home-Geräte diverser Hersteller in euer System einzubinden und zu nutzen sowie interoperabel zu verzahnen. Dabei spielt es beispielsweise keine Rolle, ob ihr auf Google Assistant, Amazon Alexa, Apple HomeKit oder was anderes setzt. Matter (ehemals: CHIP), setzt auf drei Funkstandards: Bluetooth LE für das Setup, WLAN für die Benutzung, wenn hohe Bandbreiten erforderlich sind, z. B. Videostreaming über eine Kamera, und außerdem Thread für Sensoren, Leuchtmittel und andere Szenarien, in denen wenig Bandbreite benötigt wird.

Leuchtmittel ist das passende Stichwort zur Überleitung auf Yeelight. Die kündigten jetzt ebenfalls ihre Unterstützung für den Matter-Standard an. Man werde als einer der ersten Hersteller auf Matter-kompatible Produkte setzen und man sei bereit, sobald der Standard offiziell 2022 eingeführt wird. Nutzer mit einem Yeelight-Pro-Gateway erhalten die Anbindung an Matter beispielsweise über ein OTA-Update. Auch seitens Philips Hue hatte man entsprechende Kompatibilität über ein Update für die Hue-Bridge angekündigt.

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Eve: Matter-Unterstützung wird unter anderem Android-Kompatibilität ermöglichen

Sukzessive rüstet der Hersteller von Smart-Home-Komponenten „Eve“ seine Produkte auf das Funkprotokoll Thread um. Zuletzt geschehen für den Raum-Qualitätssensor Eve Room. Damit bereitet man auch die Kompatibilität zum Smart-Home-Standard „Matter“ vor. Der sieht nach jüngstem Kenntnisstand übrigens auch ein lokales Streaming-Protokoll als Cast- und AirPlay-Pendant vor. Neben beispielsweise Nanoleaf ist Eve als einer der ersten Hersteller überhaupt mit Thread-Produkten auf dem Markt. Den Großteil des Portfolios hat man bereits umgerüstet.

Im Februar 2022 soll auch der Wasserleck-Sensor „Eve Water Guard“ und im März die tragbare Lampe „Eve Flare“ zu den Matter-Produkten gehören, wie man gegenüber dem US-Medium The Verge verriet. In Kürze sollen zudem auch der Eve Light Switch und der Bewegungssensor Eve Motion als Thread-Versionen starten. Neben einem neuen Design soll der Bewegungsmelder nun auch über einen Helligkeitssensor verfügen. Auch die für Januar angekündigten MotionBlinds kommen direkt mit Thread.

Im Gespräch gab man auch bekannt, dass man sämtliche bestehenden kompatiblen Geräte auf Matter aufrüsten wird. Zum Start des Standards sollen da der Eve Energy, der Eve Motion und auch der Eve Door & Window mit von der Partie sein. Bis Ende 2022 sollen weitere Produkte an Matter angebunden werden. Darunter die Lichtschalter, Eve Thermo, Eve Weather sowie Eve Room. Die Eve Cam dürfte folgen, sobald Kameras Bestandteil der Matter-Spezifikation werden. Hier setzt man zwecks Bandbreite weiterhin auf Wi-Fi.

Bislang ist es sowohl für Bluetooth, als auch Thread-Produkte von Eve so, dass man sich da voll und ganz dem HomeKit-Universum von Apple verschreibt. Die Wahl von Thread sei gegenüber Bluetooth in Sachen Geschwindigkeit, Reichweite, Zuverlässigkeit und Batterielebensdauer die richtige Wahl, wie man seitens Eve bestätigt. Dies würden auch diverse Kunden rückmelden.

Für Eve ist eine Anbindung an Amazons Alexa, den Google Assistant genauso wenig möglich, wie die Steuerung mit einem Android-Gerät. Durch die Unterstützung von Matter wird Eve auch mit Samsung SmartThings, Alexa oder auch Google Home kompatibel werden. Dies ermöglicht dann auch die Steuerung über ein Android-Smartphone. Derzeit ist offen, ob man über diese Möglichkeit via Matter auch mit einer eigenen Android-App aufwarten wird. Ich denke für Nutzer ist in erster Linie erst einmal wichtig: Hauptsache es funktioniert. Denn viele Nutzer – mich eingeschlossen – sind mit diversen Plattformen sowohl von den Gerätschaften, als auch von den Smart-Home-Produkten unterwegs. Für Eve sei hier nun der Punkt erfüllt, dass man das Ganze eben über eine lokale Schnittstelle und damit auch Privatsphäre-konform umsetzen kann. Auch für Amazons Alexa und den Google Assistant. Man geht davon aus, dass künftig auch mehr Wi-Fi-Router mit Thread an Board kommen werden, die dann ähnlich wie bei Eero als Border-Router fungieren.

Tönt ja ganz gut, was die künftige Kompatibilität der Eve-Produkte angeht. Wichtig ist hier aber zu wissen, dass auch bei erfolgter Matter-Anbindung nicht sämtliche Funktionen eines Geräts direkt ausgeschöpft werden können. Bis dies der Fall ist, könne man aber die Produkte auch vollumfänglich mittels HomeKit über Thread weiterbetreiben. Man sei aber zuversichtlich, dass im Laufe der Zeit sämtliche Funktionen auch in den Matter-Standard eingepflegt werden und zur Verfügung gestellt werden können.

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So lange bekommen eure Amazon-Geräte Software-Sicherheitsupdates

Wir berichteten neulich davon, dass Amazon separate Informationsseiten geschaltet hat, die aufklären, wie lange welche Geräte Software-Sicherheitsupdates bekommen. So gibt’s 4 Jahre Sicherheitsupdates für Fire-TV-Geräte, aber auch für Echos, Fire Tablets und natürlich die Kindle Reader. Leider führt Amazon derzeit nicht für alle Geräte die Sicherheitsupdates auf, lediglich für die neueren in der jeweiligen Kategorie. Vermutlich wird man da aber noch einmal nacharbeiten.

Sofern ihr halbwegs aktuelle Geräte habt und in ein paar Jahren wissen wollt, wie lange diese Sicherheitsupdates bekommen, so habt ihr zwei Möglichkeiten. Ihr könnt auf den Amazon-Support-Seiten nachschauen, müsst dann aber auch wirklich wissen, welches Gerät ihr im Einsatz habt. Gerade beim Kindle oder dem Fire TV Stick kann man das ja mal vergessen – oder es generell uninteressant finden.

Deshalb mein Tipp an euch: Schaut nicht auf Amazons Supportseiten, sondern einfach in eure persönliche Geräte-Übersicht. Amazon hat da aufgeführt, wie lange jedes eurer Geräte Software-Sicherheitsupdates bekommt, allerdings mit derselben Einschränkung wie eben beschrieben: Das gilt derzeit nur für aktuelleren Generationen.

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Prime, Alexa und Co: Amazon hat ein Profil-Problem

Amazon ist mittlerweile nicht nur Shopping-Gigant, man ist auch für viele Dreh- und Angelpunkt in Sachen Musik, Video, digitaler Assistenz und Smart Home. Das kann durchaus mal ein paar nervige Probleme geben. Manchmal sind es nur unschöne Details, die mich aber verzweifeln lassen. Wo ich mich frage, warum man für manche Fehler seit 3 oder mehr Jahren keine Lösung gefunden hat und es zahlreiche Nutzer gibt, die sich beschweren.

Als Beispiel lasst uns mal Profile nehmen. Ein Amazon-Prime-Kunde hat Zugriff auf Prime Video. Prime Video erlaubt das Anlegen von Profilen für Nutzer und für Kinder – unter einem großen Haupt-Account.

Nächster Schlenker Richtung Smart Home und Amazon Alexa. Auch dort gibt’s einen Haupt-Account, dafür aber die Möglichkeit, Profile mit eigener Stimm-ID zu nutzen – die sogenannten Alexa-Profile.

Das sind alles eigenständige Dienste und Profile, die unter einem Konto von Amazon laufen und nichts mit Haushaltsprofilen zu tun haben.  Habt ihr mehrere Profile, dann kennt ihr das ja: Ihr könnt beim Einloggen in die Amazon-Alexa-App das eigene Profil wählen – oder eure Freundin könnte ein eigenes erstellen.

Kann man ein neu erstelltes Profil in der Amazon-App löschen? Nein. Ist einfach nicht vorgesehen. Stimm-ID löschen klappt, das Profil bleibt. Das kann richtig nervig sein.

Was aber macht Amazon? Die bauen eine stümperhafte Seite zusammen, die man nach 100 Jahren des Suchens findet – denn verlinkt ist sie in der App natürlich nicht. Auf jener Seite namens „Meine Profile verwalten“ finden sich zusammengewürfelt Profile aus Prime Video, aber auch jene Alexa-Profile. Sieht so aus:

Kann man dort die Prime-Video-Profile löschen? Jau, das klappt. Kann man Alexa-Profile löschen, wie es der Screenshot über diesem Absatz suggeriert? Nun, ich hoffte es, für meinen inneren Monk. Stattdessen wird euch Amazon nach Klick auf „Dieses Profil entfernen“ wie folgt informieren:

Wir können dieses Profil momentan nicht entfernen, da mindestens eine der folgenden Einschränkungen darauf zutrifft:

  • Profile, die Alexa verwenden, können derzeit nicht entfernt werden.
  • Wenn das Profil Amazon Halo verwendet, rufen Sie bitte die Einstellungen in der Halo-App auf und löschen Sie die Gesundheitsdaten des Profils, bevor Sie das Profil von hier entfernen.
  • Profile, die Amazon Pharmacy verwenden, können derzeit nicht entfernt werden. Wenn Sie Hilfe zu Ihrem Pharmacy-Konto benötigen, wenden Sie sich bitte direkt unter 855 7455725 an den Kundenservice von Amazon Pharmacy.
  • Profile, die Amazon Dx verwenden, können derzeit nicht entfernt werden.

Es gibt dafür anscheinend keine One-Click-Lösung, wenn man Alexa-Profile loswerden will – in den Community-Foren von Amazon wird das seit über 3 Jahren diskutiert, man soll sich in diesem Fall an den Support wenden. Gar nicht mal so gut.

Um das Ganze komplett zu machen: In eurem Profil in der Alexa-App kann man seit neuestem eine PIN hinterlegen. Zum Schutz von „privaten Daten“, was Amazon nicht genau erklärt:

Erstellt man eine PIN, dann sollen irgendwelche Einstellungen geschützt werden. Welche das sind, konnte ich nicht herausfinden, weder durch Fragen an Alexa, noch in der App. Testweise wollte ich die PIN dann wieder entfernen. Ratet mal. Richtig. Ich konnte eine neue setzen, mehr aber auch nicht.

Naja, mal Daumen drücken – vielleicht baut Amazon gerade auch um und feuert halbgare Sachen raus. Eigentlich schade. So viele Möglichkeiten, teils aberwitzige Ärgernisse.

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