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Kaufen oder nicht: iPhone X, Xr und Xs

Das iPhone X hat Nachfolger bekommen und wird nicht mehr produziert. Bei den Restposten kann man ein Schnäppchen machen. Ansonsten sorgen iPhone Xs und Xr mit fallenden Preisen für gute Laune. Was ist aktuell der beste Deal?

Beim letzten Update dieses Artikels lautete die Überschrift: „Warum man das iPhone X jetzt nicht mehr kaufen sollte“. Er erschien kurz vor der Veröffentlichung der Nachfolger; ein unmittelbar anstehender Preisverfall war zu erwarten. Und tatsächlich: In den letzten Wochen ist das iPhone X noch einmal 100 Euro oder circa 11 Prozent billiger geworden.

Vermutlich ist jetzt gerade die letzte Chance, noch ein iPhone X zum guten Kurs zu bekommen. Die Lager der Händler leeren sich, viele gute Angebote kommen schon jetzt aus dem EU-Ausland. Das muss kein Nachteil sein, aber das Zeitfenster schließt sich.

Die 64-GByte-Modelle kosten aktuell etwa 830 bis 850 Euro, das sind gut 300 Euro weniger als zur Markteinführung vor gut einem Jahr – das entspricht einer Ersparnis von knapp 30 Prozent. Im Gegensatz zu vielen Android-Geräten ist es bei Apple auch nicht von Nachteil, ein „Auslaufmodell“ zu erwerben: Das iPhone X wird noch über Jahre hinweg Software-Updates bekommen, aktuell wurde beispielsweise das neue iOS 12 für das über fünf Jahre alte iPhone 5s aufgelegt. Wenn es so weiter geht, werden Käufer des „alten“ iPhone X auch in vier Jahren noch mit Updates versorgt. Davon können Android-Nutzer häufig nur träumen, wie unser Beitrag Marktüberischt: Android 9 Pie kommt auf diese Smartphones zeigt.

Das Xr ist der neue Star am iPhone-Himmel. Ähnlich wie damals das iPhone 5c mutet es mit seinem Kunststoff-Gehäuse, der Single-Kamera auf der Rückseite und dem LCD- statt Oled-Bildschirm zwar etwas wie „Verzicht“ an, doch mit Blick auf die inneren Werte ist das Quatsch. Die meisten Nutzer werden mit einem iPhone Xr genau so glücklich wie mit dem Xs, wenn sie eben damit leben können, nicht das Top-Modell gekauft zu haben. Dafür ist das Xr sogar noch günstiger als das alte X, bei knapp 800 Euro geht es aktuell los.

Wer es nicht eilig hat, sollte mit dem Kauf aber noch ein wenig warten: Laut unseren Aufzeichnungen im Preisverlauf war das Xr in den letzten zwei November-Wochen mit 750 Euro noch einmal etwa 50 Euro günstiger als jetzt.

Den nächsten starken Preisverfall erwarten wir in den Wochen nach Weihnachten. Im letzten Jahr war das iPhone X zwar stabiler als das Xr; vor mitte Dezember hat sich der Preis nicht verändert. Dafür ist es in der Zeit von Januar bis mitte Februar um 200 Euro respektive 17 Prozent gefallen; der Preis war dann aber für sechs Monate relativ stabil.

Wenn es aufs Geld nicht ankommt, ist das iPhone Xs der bessere Kauf – ganz einfach. Trotzdem sollte man auch hier den richtigen Zeitpunkt treffen. Ähnlich wie beim Xr ist das Xs mit knapp 1050 Euro in der 64-GByte-Version (grau) aktuell etwa 50 Euro teurer als noch vor ein, zwei Wochen. Die Erfahrung zeigt, dass ein weiterer Preisverfall nach Weihnachten ansteht. Im Gegensatz zum iPhone X vor einem Jahr ist das Xs aber schon in den ersten Monaten nach seiner Markteinführung etwa 100 Euro günstiger als die UVP.

Spätestens im Januar dürfte der Preis für das kleine 64-GByte-Modell unter 1000 Euro fallen, im Februar dann auf 950 Euro – so war es zumindest beim Vorgänger. Der Preis blieb dann aber auch bis zur Vorstellung des Nachfolgers im Herbst relativ stabil.

Seit der Regalverfügbarkeit nutzen zwei TechStage-Redakteure das iPhone X im täglichen Einsatz, sodass wir hier von Erfahrungen aus einem Langzeittest sprechen können. Wer ein Smartphone für mehr als 1000 Euro bar bezahlt, geht damit hoffentlich sorgfältig und vorsichtig um. Schon am ersten Tag waren unsere iPhones von Schutzhüllen umspannt. Welche Cases für das iPhone X gut geeignet sind, haben wir getestet: iPhone X – die besten Hüllen aus Leder, Carbon und Silikon.

Auch für die aktuellen Modelle haben wir das wichtigste Zubehör herausgesucht:

  • Hüllen für das iPhone Xs
  • Hüllen für das iPhone Xr
  • Hüllen für das iPhone Xs Max

Wie sehen die Telefone jetzt aus?

Beide iPhones haben leichte Gebrauchsspuren, aber im Großen und Ganzen ist der Zustand gut. Neuwertig ist lediglich eines der iPhone X: Es wurde während der Garantiezeit ausgetauscht, weil das Display tote Pixel aufwies. Das andere iPhone X hat einen Kratzer im Bildschirm, der während eines Umzugs durch Metallgegenstände verursacht wurde. Große Schäden gab es nicht. Gut zu wissen: Der Rahmen aus Edelstahl beim älteren iPhone X ist komplett frei von Kratzern – selbst nach einigen Monaten ohne Schutzhülle, die bei diesem Modell nach sechs Monaten wieder abgenommen wurde.

Wie schlägt sich der Akku?

Wie bei nahezu allen aktuellen Top-Smartphones ist auch der Akku des iPhone fest verbaut. Je älter der Akku ist, desto geringer ist die verbleibene Restkapazität, beeinflusst auch durch Faktoren wie die Art des Ladens. Bei dem iPhone X, das nicht durch Apple ausgetauscht wurde, liegt die Kapazität noch bei 85 Prozent. Statt zwölf, hält das Telefon nun noch um die zehn Stunden durch.

Muss es denn unbedingt ein iPhone im neuen Notch-Design sein? Man sollte sich ehrlich fragen, was man wirklich braucht und was man gerne hätte. Ist es die Optik? Oder doch die Technik, und man möchte das iPhone X wegen des Oled-Displays oder der Face-ID-Kamera zum Entsperren über die Gesichtserkennung?

Um es klar zu sagen: Alle Gründe, sich für die neuen iPhones zu entscheiden, sind legitim. Fachlich ist das iPhone 8 aber nicht schlechter als das X. Es läuft die gleiche Software, es laufen die gleichen Apps, und beide Geräte werden wohl gleichlang ihre Updates kriegen.

Und auch die 8er-Modelle haben ihre Vorteile. Wer einen kleineren Formfaktor präferiert oder die längere Akkulaufzeit des Plus-Modells haben möchte, fährt mit dem 8er besser. Auch der Homebutton mit integriertem Fingerabdrucksensor ist für manche Käufer ein Punkt, das iPhone X links liegen zu lassen. Hauptgrund für das iPhone 8 ist natürlich der Preis: Mit knapp 600 Euro kostet das 64-GByte-Modell nur etwa die Hälfte wie das iPhone Xs, und selbst im Vergleich zum iPhone X ist es noch fast 200 Euro oder 25 Prozent billiger.

Wer das charakterliche Aussehen des iPhone X mag, jedoch genug von Apples mobilem Betriebssystem iOS hat, findet diverse Alternativen mit Android. Technisch sind diese Smartphones in der Regel besser aufgestellt und kosten weniger. Schon ab 580 Euro gibt es das Galaxy S9 Plus von Samsung (Testbericht). Es ist ein schlankes Smartphones mit starker Kamera und exzellenter Hardware-Ausstattung.

Ein anderer Favorit ist das Oneplus 6t (Testbericht). Optisch und technisch ist das Android-Smartphone dem iPhone ebenbürtig. Das Oneplus 6 geht für 550 Euro über die Ladentheke. Für den Preis muss man allerdings auch Abstriche machen: Drahtloses Laden und Wasserfestigkeit fehlt dem Oneplus.

Wem eine stets aktuelle Software wichtig ist und wer viel Wert auf Kamera und Speicher legt, kann zum Pixel 3 von Google (Testbericht) greifen. Kamera und Display sind super, und schneller kommen Android-Nutzer nicht an neue Software-Versionen, als durch das Nutzen eines Google-eigenen Smartphones.

Wer wert legt auf das Design des iPhone X, auf die Face-ID-Kamera und das Oled-Display, kann derzeit vielleicht noch ein gutes Schnäppchen machen – vor allem im Vergleich zum Nachfolger, dem iPhone Xs. Wer das Xs haben möchte und sich noch etwas gedulden kann, wird in einigen Wochen einen guten Preis bekommen.

Günstiger geht es mit dem iPhone Xr, für das aber auch gilt: Möglichst noch ein paar Wochen warten. Und wer ein aktuelles, gutes iPhone sucht und möglichst wenig Geld ausgeben möchte, kann mit dem 8er-Modell einen guten Schnitt machen. Deutlich günstiger geht es nur mit starkem Verzicht – oder mit dem Wechsel zu Android. Die Preis-Einschätzungen treffen übrigens auch auf die Max-Modelle zu.

Den Preisverlauf kann man übrigens im Preisvergleich von TechStage zu jedem Produkt einsehen.

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Kaufberatung: Das wichtigste Zubehör für DJI Mavic Air

Mit dem passenden Zubehör steigt nicht nur die Haltbarkeit der Drohne, es hilft auch bessere Ergebnisse in Sachen Video-, Foto- und Empfangsqualität zu erziehlen. Wir zeigen, welche Anschaffungen für die Mavic Air sinnvoll sind.

Obwohl die Mavic Air verhältnismäßig stabil ist, sollte sie ordentlich verpackt sein. Transportschäden sind unnötig und teuer. Hilfe versprechen spezielle Rucksäcke, Koffer und Taschen mit zugeschnittenen Schaumstoffeinlagen.

Vor dem Kauf sollte man überlegen, wie die Drohne transportiert werden soll. Soll die Mavic Air zum Beispiel mit anderen Dingen in einen Tourenrucksack für Wanderungen, muss die Drohnen-Verpackung möglichst kompakt ausfallen. Die Preise für die günstigsten Taschen beginnen bei etwa 15 bis 20 Euro. Wir nutzen privat ein sehr preiswertes Modell und sind grundsätzlich zufrieden. Störend ist lediglich der penetrante Kunststoffgeruch direkt nach dem Auspacken. In diesem Fall hilft nur langes Auslüften. Nach einigen Tagen an der frischen Luft verfliegt der unangenehme Geruch.

Wer die Mavic Air ohne ohne zusätzliches Gepäck transportiert, sollte sich einen Drohnen-Rucksack ansehen. Diese bieten ausreichend Schutz und der Transport ist bequem – ideal für längere Fußmärsche mit der Drohne, etwa für Tagesausflüge in die Berge. Preise für günstige Modelle beginnen bei etwa 30 Euro. Rucksäcke von Markenherstellern sind etwa dreimal so teuer. Teurer wird es, wenn auch Platz für die VR-Brille sein soll. Wem keiner der Drohnen-Rucksäcke gefällt, der kann sich alternativ klassische Kamera-Rucksäcke ansehen. Diese sind ebenfalls gepolstert und haben variable Innenräume, die sich für den Transport von Video-Drohnen eignen.

Unbequemer, aber auch deutlich stabiler und sicherer sind wasserdichte Hartschalenkoffer aus Kunststoff – und vor allem dann geeignet, wenn man mit dem Auto zum Drehort fährt. Der Preis ein Markenprodukt von B&W liegt, je nach Anbieter, zwischen 80 und 100 Euro. Die größeren Koffer mit Platz für die DJI Goggles sind noch teurer. Modelle aus chinesischer Produktion sind zwar häufig günstiger, können in Sachen Verarbeitung und Stabilität nicht mit Marken-Koffern mithalten. Wer auf die Wasserdichtigkeit verzichtet, kann ordentlich sparen. Beim Kauf muss man darauf achten, dass eine entsprechende Schaumstoffeinlage mit zum Lieferumfang gehört. B&W vertreibt die Koffer auch ohne Einsatz.

Wer seine Mavic Air mit in den Urlaub nehmen will, sollte sich nicht nur über die Rechtslage des jeweiligen Landes informieren, sondern sich auch über die Bestimmungen der Airline. Die Lufthansa verlangt beispielsweise, dass die Akkus gegen Kurzschlüsse zu sichern sind. Das funktioniert im einfachsten Fall durch Abkleben der Kontakte mit Isolierband oder das Aufsetzen spezieller Schutzkappen, eine Alternative sind brandhemmende Lipo-Taschen. In der Praxis haben sich bei uns die sogenannten Lipo-Bags bewährt, da sie sich auch zur Lagerung der Akkus eignen.

Egal, ob man sich für Koffer, Rucksack oder Tasche entscheidet: Wir raten zu einer zusätzlichen Absicherung der besonders empfindlichen Komponenten. So sollten beispielsweise die Sticks des Senders geschützt sein, damit sie nicht abbrechen. Das gleiche gilt für das Gimbal und die Propeller, wenn diese beim Transport an der Drohne verbleiben. Wer die Propeller in der Tasche abnimmt, sollte die Motoren gegen mechanische Beschädigungen schützen. Entsprechende Schutzkappen kosten unter 5 Euro, wer einen 3D-Drucker hat, findet auf Thingiverse diverse kostenlose Druckvorlagen.

Wer in Deutschland legal mit seiner Mavic Air fliegen möchte, braucht neben einer Modellflugversicherung auch eine feuerfeste Namensplakette. Diese ist für Modelle über 250 Gramm zwingend erforderlich und soll bei Verlust helfen, den Piloten zu identifizieren.

Gravierte Aluminium-Plaketten mit gelaserter Aufschrift gibt es in verschiedenen Größen zu sehr unterschiedlichen Preisen. Die hier aufgeführten Plaketten haben eine selbstklebende Rückseite und sind unserer Erfahrung nach gut verarbeitet. Zwei Stück in der Größe 20 × 10 mm kosten 6 Euro.

Verglichen mit DJI Mavic Pro (Testbericht) oder Parrot Anafi (Testbericht) ist die Flugzeit der DJI Mavic Air mit maximal 21 Minuten etwas kürzer. Wer seine Drohne länger in der Luft halten möchte, ohne zwischendurch aufzuladen, braucht mehr Akkus. Der aktuelle Marktpreis liegt bei etwa 70 bis 80 Euro pro Stück. Für die Mavic Air gibt es unserer Recherche nach bisher keine günstigen Akkus von Drittherstellern. Trotzdem weisen wir darauf hin, dass wir aus Sicherheitsgründen dringend von der Nutzung solcher Billig-Akkus abraten. Bei der Nutzung von Fremdprodukten besteht die Gefahr, dass die Garantie erlischt und Schäden entstehen.

Wer drei oder vier Akkus besitzt, kann sich ein Mehrfachladegerät ansehen. Der Komfort-Gewinn durch Wegfall des Akku-Wechsels kostet, je nach Modell, zwischen 70 und 100 Euro. Wer seinen Multicopter häufig im PKW transportiert, kann schon während der Fahrt nachladen. Die Preise für KFZ-Lader liegen bei 40 bis 50 Euro.

Mit Skins oder Decals – oder schlicht Aufklebern – kann man die Drohne optisch aufmotzen. Neben einfarbigen Stickern stehen auch Folien im Carbonlook, Camouflage oder Signalfarbe zur Auswahl. Die Kosten für die zugeschnitten Skins liegen bei 15 bis 25 Euro.

Soll die Videodrohne auf Feldern oder Schotterwegen starten und landen, empfehlen wir die Anschaffung einer Landematte. Diese verhindert Beschädigungen an Kamera, Gimbal und Drohne und reduziert gleichzeitig aufwirbelnden Schmutz. Die Pop-Up-Matten sind sehr leicht und passen zusammengefaltet bequem in jeden Rucksack.

Wem eine extra Landematte übertrieben erscheint, der kann auch eine Erhöhung des Landegestells in Betracht ziehen. Auch die aufsteckbare Füßchen helfen, Schäden bei Landung und Start zu vermeiden. Wer sich mit seiner Mavic Air über offene Gewässer traut, sollte sich sicherheitshalber eine Schwimmhilfe anschaffen. Landegestelle mit schwimmfähigen Kufen sollten zwar nicht zu absichtlichen Landungen im Wasser verleiten, im Falle eines technischen Problems sind die Schaumstoff-Kufen aber allemal besser als ein versenkter Multicopter.

Wenn das Smartphone-Display für Flüge im Sommer nicht hell genug ist, hilft eine aufsteckbare Sonnenblende für etwa 15 Euro. Doch vorsicht, die meisten Blenden passen nur für Smartphones mit einer Diagonalen von maximal 5,5 Zoll. Alternativ kann man die Mavic auch mit dem Tablet steuern. Die Halterung am Handsender ist dafür zwar zu klein, aber spezielle Tablet-Halterungen für 20 bis 40 Euro helfen. Aus Erfahrung raten wir allerdings von günstigen Modellen ab. Sie sind nicht stabil genug und das eingesetzte Tablet wackelt bei jeder kleinen Bewegung. Teure Halterungen sind deutlich wiederstandsfähiger. Gerade bei der Nutzung eines schweren Tablets ist es außerde sinnvoll, sich eine Umhängeschlaufe für den Handsender zuzulegen. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit, erhöht aber auch den Komfort, weil man den schweren Sender nicht die ganze Zeit in der Hand halten muss.

Ein besonders authentisches Flugerlebnis verspricht die Nutzung der VR-Brille von DJI. Rechtlich gesehen gelten beim Flug mit Brille allerdings andere Vorschriften als beim Sichtflug. Wer die DJI-Goggles einsetzt, sollte sich im Vorfeld darüber informieren.

Die Ausgaben für Propeller-Schützer kann man sich guten Gewissens sparen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kunststoffbügel bereits bei leichten Zusammenstößen kaputt gehen oder sich von der Mavic Air lösen.

Verbesserungspotential gibt es auch bei der von Haus aus sehr guten Kamera der Mavic Air. An Tagen mit starkem Sonnenschein erscheinen Aufnahmen häufig zu hell und kontrastlos. Das liegt an der hohen Lichtempfindlichkeit und am fehlendem Dynamikumfang. Besser wird's mit einem Graufilter. Er funktioniert wie eine Sonnenbrille und verlängert die Verschlusszeit der Kamera. Das führt zu einer verbesserter Bildqualität und einem harmonischen Gesamtergebnis. Die sogenannten ND-Filter gibt es einzeln oder als Set. Die Preise beginnen bei etwa 35 Euro für ein Set mit vier unterschiedlich Vorsätzen. Markenhersteller verlangen bedeutend mehr, bieten aber auch eine höhere Qualität. Der Aufpreis lohnt sich allerdings nur für Profis und Fotografen mit sehr hohen Ansprüchen. Aus unserer Sicht sind für Hobbyfilmer die Filter im unteren und mittleren Preissegment ausreichend. Wichtig ist ein niedriges Gewicht der Aufsätze, da sonst das Gimbal an seine Grenzen kommt und blockiert. Außerdem müssen die Filter gut an der Kamera halten, damit sie auch nach der Landung an Ort und Stelle sitzen.

Bei niedrig stehender Sonne hilft es, eine Sonnenblende an der Kamera der Mavic Air zu befestigen. Die sogenannte Streulichtblende verhindert unbeabsichtigte Sonneneinstrahlung und daraus resultierende Blend-Flecken (Lensflares). Die Preise für die Aufsteck-Blenden aus Kunststoff beginnen bei etwa 3 Euro.

Wer seine Mavic Air gerne für Aufnahmen am Boden und in Innenräumen einsetzen möchte, ohne sie dabei zu steuern, sollte sich die sogenannten Handheld- oder Stativ-Halterungen ansehen. Die Drohne ist zwar nicht so kompakt wie eine Actioncam, allerdings ist die Bildqualität gut und ein Gimbal zur Stabilisierung ist bereits integriert. Eine lohnende Investition für etwa 15 Euro.

Das Thema Reichweite ist aus juristischer Sicht sehr kritisch. Die Drohnen-Verordnung erlaubt ohne Sondergenehmigung nur Flüge in Sichtweite. Aufgrund der kompakten Abmessungen ist die Fluglage der Mavic Air nur in unmittelbarer Nähe erkennbar. Somit liegt die legale Reichweite deutlich unter dem technisch möglichen.

Diverse Anbieter versprechen eine höhere Reichweite für die Mavic Air mit sogenannten Antennen-Boostern ab etwa 10 Euro. Dabei handelt es sich aber nicht um aktive Komponenten oder Austausch-Antennen, wie sie wie sie für die Mavic Pro (Zubehör) erhältlich sind; etwas vergleichbares gibt es für die Air bislang nicht. Stattdessen handelt es sich dabei um eine Art Blechschild, das die Sende- und Empfangsantennen der Fernsteuerung richtet. Der Einsatz solcher Hilfsmittel kann aber illegal sein.

Eine höhere Reichweite ist ansonsten im amerikanischen Betriebsmodus („FCC-Modus“) erreichbar. Im Vergleich zum europäischen CE-Modus ist die Sende- und Empfangsleistung dann doppelt so stark, was sich natürlich positiv auf die maximale Flugentfernung auswirkt. Per Software-Trick lässt sich dieser Modus aktivieren, legal ist das aber nicht.

Wer an der Sendeleistung von Drohne und Fernsteuerung manipuliert, bricht unter Umständen geltende Gesetze und riskiert seinen Versicherungsschutz.

Wer möglichst lange Spaß an seiner Mavic Air haben möchte, braucht passendes Zubehör. Die Investition in eine vernünftige Tasche und eine Landematte lohnt sich aus unserer Sicht immer. Wer hohe Ansprüche an die Bildqualität hat, sollte zudem Filter, Streulichtblende für die Drohne und einen Sonnenschutz für das Smartphone kaufen. Alles andere hängt vom Nutzungsszenario ab: Gelegenheitspiloten brauchen weder Mehrfachlader noch KFZ-Lader, aber wer viel fliegt und filmt, kann davon durchaus profitieren.

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Getty Images: Bildersuche mit künstlicher Intelligenz (KI)

«Seeing is believing» lautet seit Jahren das Credo erfolgreicher Publikationen und Medien-Angebote. Schliesslich sagt ein Bild oftmals ja mehr als tausend Worte – und das nicht nur sprichwörtlich. Die Herausforderungen für Medienmacher sind entsprechend gross, Artikel, Reportagen oder andere redaktionelle Beiträge mit guten und aussagefähigen Fotos zu bebildern.

Auch in Hinblick auf den Anzeigenverkauf werden Fotos für Medienmacher immer wichtiger. Read More »

Handyhalterung für’s Fahrrad im Test: Silikonband Finn

Finn ist ein Silikonband – mehr nicht. Trotzdem soll die Handyhalterung jedes Smartphones an jedem Fahrrad sicher halten. Das wollten wir im Test genau wissen.

Wenn kleine Handyhalterungen teure Smartphones am Fahrrad halten sollen, überkommt viele ein mulmiges Gefühl. Schließlich will keiner bei voller Fahrt den digitalen Wegbegleiter auf den Boden der Tatsachen klatschen hören.

Wirkte schon die Spigen Velo 250 (Testbericht) auf den ersten Blick wenig vertrauenserweckend, steigert sich das Unbehagen bei der verhältnismäßig teuren Finn Fahrradhalterung nochmal deutlich. Schließlich ist die Finn nicht viel mehr als ein Silikonband. Kaum vorstellbar, dem sein Handy anzuvertrauen. Vorsichtshalber packen wir das Testhandy in eine dicke Schutzhülle und begeben uns auf Tour.

Die uns vorliegende Finn Fahrradhalterung besteht komplett aus einem transparentem Silikon. Sie ist knapp 20 cm lang und in ihrer Mitte auf Höhe des Bike-Citizens-Logos etwa 4 cm breit und 1 cm dick.

Die Funktionsweise ist simpel. Ein Ende der Finn wird um den Lenker geführt und durch die gegenüberliegende Lasche gezogen. Indem man die Enden nun um die Ecken des Smartphones legt, spannen sich die Silikonbänder. Das Ganze ist beim ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber nach etwas Übung gut von der Hand.

Finn verspricht, dass ihre Handyhalterung für jedes Smartphone passt. Das stimmt. Vom kleinem 4,7-Zoll-iPhone bis zum großen 6-Zoll-Pixel-2-XL passen alle Smartphones auch mit Schutzhülle in die Handyhalterung.

Allerdings stellte uns die Konstruktion zunächst vor Probleme. Denn Finn lässt zwischen Lenker und Handy weniger als 1 cm Platz. Deswegen passt die Handyhalterung nur an Lenker mit einer freien Fläche in der Breite des zu befestigenden Smartphones. In unserem Fall musste für eine sinnvolle Fixierung zunächst die Klingel weichen. Andere Handyhalterungen wie die Spigen Velo 250 halten das Handy über einen Arm mindestens 5 cm vom Lenker fern und kommen so tendenziell mit weniger Platz aus. Rahmentaschen (Testbericht) kennen dieses Problem nicht.

Einmal angebracht, wackelt das Smartphones schon bei leichten Berührungen verdächtig hin und her. Auch beim Fahren kam das Smartphone nur selten zur Ruhe und wippte stets zum Takt der Straße. Nur bei geraden Strecken war es möglich, Details auf dem Display zu erkennen. Schon ein Bordstein, brachte das Handy derart zum Wackeln, dass uns angst und bange wurde.

Diese Angst erwies sich jedoch als unberechtigt. Trotz unkontrollierbarem hin- und hergewedel hielt die Finn das Smartphone nicht nur im Straßenverkehr sicher am Lenker, sondern überstand auch wilde Fahrten durchs Unterholz problemlos.

Tatsächlich ist das Silikon stabiler, als zunächst vermutet. Auch beim Starken auseinanderziehen der Ecken riss die Finn nicht und begab sich danach unbeschädigt in ihre Ursprungsform. Das Material der in Österreich gefertigten Handyhalterung ist bezüglich seiner Widerstandsfähigkeit gut gewählt.

Die Finn kann nicht dauerhaft am Lenker befestigt werden. Durch die Schlaufenkonstruktion löst sie sich, wenn kein Handy eingespannt ist. Das ist sehr unpraktisch, wenn man regelmäßig dasselbe Fahrrad nutzt, etwa zum Pendeln. Dafür bietet sie sich im Umkehrschluss zum Beispiel bei Mieträdern im Urlaub an, da das nur 22 g schwere Silikonband in jede Tasche passt und so überall hin mitgenommen werden kann.

Die Finn von Bike Citizens ist eine sehr ungewöhnliche Handyhalterungs fürs Fahrrad. Das Silikonband ist widerstandsfähig und hält das Smartphone sicher am Lenker. Die Handyhalterung benötigt dort wegen dem fehlenden Abstand zum Lenker jedoch recht viel Platz und lässt das eingespannte Handy bei der Fahrt wild hin und her wackeln. Auch wenn die Finn nicht dauerhaft am Lenker fixiert werden kann, ist sie klein und leicht genug, um sie problemlos beim Verlassen des Fahrrads mitzunehmen. Leider ist die Finn verhältnismäßig teuer.

Wer eine dauerhafte Lösung für das Handy am Fahrrad sucht, kann einen Blick auf die Spigen Velo 250 (Testbericht) werfen. Auch Rahmentaschen (Testbericht) sind brauchbare Alternativen, die zusätzlich Stauraum bieten.

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Orbit Bluetooth-Tracker im Test: sucht Geldbeutel und Schlüssel

Bluetooth-Tracker versprechen Hilfe beim Wiederfinden verlorener Gegenstände. Wir haben zwei Tracker von Orbit getestet und verraten, wie sie sich in der Praxis schlagen.

Das wasserdichte Modell Orbit-Keys ist in einem runden Kunststoffgehäuse mit 35 Millimetern Durchmesser untergebracht und passt so gut an den Schlüsselbund. Zum Lieferumfang gehören neben dem Tracker eine Ersatzbatterie sowie zwei Werkzeuge zum Öffnen des Gehäuses.

Das Modell Orbit Card sieht aus wie eine Kreditkarte und gehört in den Geldbeutel. Statt einer Batterie ist ein aufladbarer Akku verbaut. Das passende USB-Ladekabel gehört zum Lieferumfang.

Beide Modelle verfügen über einen kleinen, unauffälligen Taster.

Die Hauptfunktion der Tracker ist der integrierte Alarm, mit dem der Nutzer nach Geldbeutel oder Schlüsselbund sucht. Das funktioniert mittels einer Bluetooth-Verbindung und einem Smartphone mit Android oder iOS und der entsprechenden App. Die Reichweite beträgt laut Hersteller 30 Meter. Wer möchte, kann auch die Rückwärtssuche nutzen. Ein kurzer Druck auf den Taster des Trackers startet einen Alarm am Smartphone. Praktisch, wenn man seinen Schlüssel hat, aber auf der Suche nach dem Smartphone ist.

Die Grundfunktion eines Schlüsselfinders beherrschen beide Tracker gut. Der Key-Tracker ist allerdings deutlich lauter und deshalb einfacher zu finden. Steckt der Card-Tracker in einem Geldbeutel, dämpft dieser den Alarm zusätzlich und so ist der Piepton nur in unmittelbarer Nähe zu hören. Außerdem sollte der Geldbeutel nicht zu voll sein, da das Bluetooth-Signal sonst nicht stark genug ist und die Verbindung gar nicht erst zustande kommt. Im Test klappte die Suche auch mit einem Geldbeutel mit RFID-Shielding.

Zusätzlich speichert das Handy die GPS-Position der Keyfinder, sobald eine Bluetooth-Verbindung besteht. So lässt sich der ungefähre Aufenthaltsort des gesuchten Gegenstandes mit Hilfe der App auf einer Karte überprüfen. Das gilt natürlich nur so lange, bis der Tracker seine Position verändert und keine Verbindung zum Handy besteht. Aber auch dafür hat sich eine einfache Lösung etabliert: die sogenannte Crowd-Suche. Letztlich bedeutet diese Zusatzfunktion, dass die Tracker mit jedem beliebigen Smartphone mit installierter Orbit-App kommunizieren. Der eigentliche Eigentümer bekommt dann die GPS-Position angezeigt, obwohl er sich nicht selbst in Reichweite befindet. Der Nachteil dieses Systems ist aber auch bei den Orbit-Trackern vorhanden: Die Idee ist gut – der praktische Nutzen ist aufgrund fehlender Verbreitung der Tracker sehr gering. Der angezeigte GPS Standort stimmt nicht exakt, reicht aber aus, um wieder in die Nähe des Trackers zu kommen. Die weitere Suche ist dank des Alarm-Tons bequem und unproblematisch.

Die angegebenen 30 Meter Reichweite sind zumindest im Freien sehr realistisch. In Gebäuden ist die maximale Distanz etwas geringer, aber immer noch ausreichend. Die Kommunikation über mehrere Räume hinweg klappt im Test problemlos.

Auch eine Trennungs-Alarm-Funktion ist vorhanden. Diese löst aus, wenn die Verbindung zwischen Smartphone und Tracker abreisst. Damit dieser nicht ständig losgeht, wird anhand eines WLAN-Netzwerkes eine sichere Umgebungen definiert, in der Alarm stumm bleibt. Im Testbetrieb funktioniert dieses Feature zuverlässig. Allerdings nervt es nach einigen Tagen.

Die Orbit-Tracker verfügen außerdem noch über eine Fernauslösefunktion für die Smartphone-Kamera. Allerdings funktioniert diese nur mit der Kamera-Funktion der App. Das Auslösen in der Standard-Foto-App klappt nicht.

Die Batterielaufzeit des Key-Trackers gibt Orbit mit bis zu einem halben Jahr an. Danach wechselt der Nutz die Batterie mit Hilfe des beigefügten Werkzeugs. Der Card-Tracker mit dem aufladbaren Akku muss nach etwa drei Monaten ans Ladegerät. Wann es tatsächlich soweit ist, zeigt die App. Der Ladezustand wird anhand einer Grafik angezeigt.

Neben den beiden getesten Modellen hat Orbit noch weitere Tracker im Angebot. Neben der Card-Version ist besonders der Brillen-Tracker eine sehr interessante Variante.

Die Tracker von Orbit funktionieren zuverlässig und helfen beim Wiederfinden von Schlüssel oder Geldbeutel. Der Alarm vom Modell Card ist zwar verhältnismäßig leise, dafür gefällt uns die flache Bauform und der wiederaufladbare Akku. Der Tracker für den Schlüsselbund funktioniert gut, kann sich aber weniger von anderen Keyfindern abheben.

Wer einen zuverlässigen Bluetooth-Tracker mit Fernauslösefunktion und ausreichender Reichweite sucht, macht den Modellen von Orbit alles richtig.

Wer eine höhere Reichweite braucht, muss sich den Finder 2 (Testbericht) ansehen. Dieser Bluetooth-Tracker funktioniert bis zu 50 Meter weit und verfügt ansonsten über vergleichbare Funktionen. Weitere Modelle finden sich in unserem Schlüsselfinder-Vergleichstest.

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