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Moto G6 Plus im Test: schnelle Kamera, schwacher Akku

Das Moto G6 Plus kommt mit einer Dual-Kamera und einem großen 5,9 Zoll Display zum Preis von 299 Euro auf den Markt. Damit ist es das teuerste Modell aus der Moto-G-Reihe. Wir haben getestet, wie sich das Smartphone im Alltag macht.

Im Lieferumfang des Moto G6 Plus ist all das dabei, was es auch bei den zwei kleinen Brüdern Moto G6 Play (Testbericht) und Moto G6 (Testbericht) gibt. Das Smartphone kommt gut verpackt in einer Schutzhülle aus Kunststoff zum Kunden. Sie ist für das Telefon maßgefertigt und für’s Erste als Schutz vollkommend ausreichend.

Darüber hinaus liegen noch ein Kabel mit USB-C und ein Schnellladegerät bei. Zum Auswerfen des Dual-SIM-Kartenhalters ist ein Werkzeug notwendig, das gibt es dazu. Was ist noch dabei? Kleine Handbücher für den Erststart und Hinweise zur Herstellergarantie.

Das Motorola Moto G6 Plus ist ein Smartphone des mittleren Preissegments. Dafür ist die Verarbeitungsqualität überraschend hoch. Alle Übergänge zwischen den Materialien sind nahtlos und ohne sichtbare Spaltmaße. Das Telefon ist aus Glas und Metall gefertigt und bietet ein Gehäuse mit Nanobeschichtung, das die Elektronik vor Spritzwasser schützt.

Die Rückseite des Moto G6 Plus ist an der linken und rechten Seite abgerundet. Dadurch liegt das 167 g schwere Smartphone trotz einer Höhe von 160 mm gut und sicher in der Hand. Die Bedienung mit einer Hand ist bei einer Breite von 75,5 mm nur schwer bis gar nicht möglich.

Im Moto G6 Plus sitzt eine Dual-Kamera, ähnlich wie das Moto G6. Unschön zu sehen: Die Kamera-Einheit ragt deutlich aus dem Gehäuse heraus. Im Alltag ist das zwar nicht störend, aber legt man das Telefon flach auf den Tisch, gibt es eine nach unten zum Mikrofon verlaufende Schräge, sodass man eher von einem keilförmigen statt rechteckigen Design sprechen kann.

Der Fingerabdrucksensor des Moto G6 Plus sitzt auf der vorderen Seite. Er arbeitet zuverlässig und schnell. Er entsperrt nicht nur das Telefon, sondern dient auch Bedienfeld für weitere Funktionen: Optional ersetzt er die Bildschirm-Bedienfelder und arbeitet mit Gesten wie Wischen für zurück, oder länger festhalten für Sperren. Diese Art der Bedienung ist intuitiv, nimmt jedoch etwas Gewöhnungszeit in Anspruch. Der daraus resultierende Vorteil: Es bleibt mehr Platz zum Darstellen von Inhalten übrig, weil die On-Screen-Tasten wegfallen.

Von allen drei Smartphones der neuen Moto-G6-Reihe ist das Plus-Modell das leistungsfähigste. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 630 mit 4 GByte RAM. Der Prozessor mit acht Kernen hat eine Taktfrequenz von bis 2,2 GHz. Bei der alltäglichen Nutzung mit mehreren gleichzeitig laufenden Apps liefert das Moto G6 Plus eine souveräne Leistung ab. Es arbeitet flüssig und verzögerungsfrei. An seine Grenze kommt das Telefon jedoch bei hochauflösenden 3D-Spielen mit erhöhter Bildwiederholfrequenz. Die Leistung in diesem Bereich ist aber noch ausreichend, ähnlich verhält es sich bei der dreidimensionalen Bildverarbeitung mit Details, Schatten und Licht. Das Moto G6 Plus ist eben kein Top-Smartphone wie das LG G7 Thinq (Testbericht) oder das Oneplus 6 (Testbericht).

Im Bewertungssystem Antutu Benchmark erreicht das Moto G6 Plus 90.000 Punkte. Damit ist es rund 26 Prozent schneller als sein kleiner Bruder, das Moto G6 mit 71.000 Punkten. Im Stresstest bewahrte das Moto G6 Plus einen kühlen Kopf und zeigte eine konstante Leistungsstabilität an. Die Temperatur stieg von 25 auf 33 Grad Celsius an.

Der Speicher des Telefons ist 64 GByte groß. Nach Abzug von Betriebssystem und vorinstallierten Apps bleiben dem Nutzer 49,8 GByte übrig. Der Speicher lässt sich erweitern: Zeitgleich zu einer Speicherkarte im Format Micro-SD nimmt das Moto G6 Plus zwei Nano-SIM-Karten auf. Entscheiden, ob man die Dual-SIM-Funktion nimmt oder Speicher erweitert, muss man sich nicht. Die im Test verwendete Micro-SDXC mit 400 GByte funktionierte tadellos. Welche Speicherkarte die beste für Android ist, haben wir ausführlich getestet: Kaufberatung & Test: Welche MicroSD-Karte für Android?

Der Akku des Moto G6 Plus hat eine Kapazität von 3200 mAh. Das sind 200 mAh mehr der kleine Bruder Moto G6. Das heißt aber nicht, dass die Akkulaufzeit auch besser ist. Im Gegenteil: Statt fast zwei Tage hält die Plus-Variante lediglich einen vollen Arbeitstag aus. Im Test mit einem kontinuierlich laufenden Videostream über WLAN bei maximaler Display-Helligkeit hält das Moto G6 Plus nicht mehr als sechs Stunden. Das sind 43 Prozent weniger als das Moto G6. Das Schnellladegerät lädt den festeingebauten Akku in durchschnittlich einer Stunde und 45 Minuten auf.

Das größte Unterscheidungsmerkmal des Moto G6 Plus gegenüber den anderen zwei Moto-G6-Smartphones ist das Display: Statt 5,7 misst die Anzeige 5,9 Zoll in der Diagonalen. Außerdem ist die Auflösung gegenüber dem Moto G6 Play um 125 Prozent höher. Der Bildschirm des Moto G6 Plus ist hell und hat eine Lichtstärke von 597 Candela pro Quadratmeter.

Das Moto G6 Plus schießt Fotos mit einer Dual-Kamera, ähnlich wie das Moto G6. Die zwei Objektive lösen 5 und 12 Megapixel auf. Im Gegensatz zum kleineren Modell ist die Blende bei der Plus-Variante größer und damit lichtstärker: f/1,7 statt f/1,8. Unterschiede sind bei nächtlichen Aufnahmen zu erkennen.

Überzeugen kann die Kamera des Moto G6 Plus mit ihrem schnellen Fokus: Motive stellt sie schnell scharf und vermeidet dabei den Pump-Effekt, der beispielsweise bei High-End-Smartphones wie dem LG G7 Thinq (Testbericht) sichtbar ist.

Die zweite Kamera hat eine Assistenzfunktion. Sie ermöglicht das Aufnehmen von Fotos mit unscharfem Hintergrund. Der produzierte Effekt ist sehr ordentlich, wie auch der Rest der Bilder. Fehler sind bei feineren Elemente zu erkennen, wie Ästen oder Grashalmen. Die Unschärfe lässt sich nachträglich in der Foto-App anpassen, diese Flexibilität ist super.

Auf dem Moto G6 Plus ist ab Werk Android in der Version 8.0 Oreo installiert. Schöner wäre die aktuellere Version 8.1 Oreo. Der Sicherheits-Patch auf dem Telefon ist vom 1. April 2018. Lenovo und Motorola wollen sicherheitsrelevante Updates in einem monatlichen Intervall ausliefern. In der Praxis klappt das nicht immer termingerecht.

Die zum Einsatz kommende Oberfläche des Smartphones ist Vanilla UI von Google, leichte optische Anpassungen gibt es allerdings. Das Moto G6 Plus ist leider mit Bloatware ausgestattet – darunter finden sich Apps wie Linkedin, Microsoft Outlook und Dolby-Audio-Equalizer. Die Applikationen lassen sich leider nicht komplett deinstallieren, sondern nur ausblenden.

Das Moto G6 Plus hat einige Funktionen sowie Gesten zur Steuerung, zum Beispiel Wischen mit drei Fingern, um einen Screenshot zu machen, oder das Telefon zweimal schnell um die vertikale Achse drehen, um die Kamera zu starten. Diese Möglichkeiten empfinden wir für sinnvoll. Erreichbar sind sie über die Moto-App im Hauptmenü.

Das Moto G6 Plus ist nur leicht besser als das Moto G6. Unser Fazit deshalb: Kaufen Sie lieber das mittlere Modell und sparen Sie sich die 40 Euro. Die marginal bessere Performance ist nicht signifikant. Auch das um 0,2 Zoll größere Display schafft wenig Mehrwert.

Das Moto G6 liegt deutlich besser in der Hand und verspricht eine längere Akkulaufzeit. Der einzige Grund, der für den Kauf des Moto G6 Plus spricht, ist die leicht lichtstärkere Kamera.

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TV | Ende des analogen Kabelfernsehens beginnt: Checkliste für den Umstieg

Digitales Kabel TV

Die Zeit des analogen Fernsehens im Kabel geht ihrem Ende entgegen. Ein Großteil Westdeutschlands schaut bereits volldigital. Anbieter Unitymedia hat die Analogabschaltung in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg 2017 abgeschlossen.

Bis Mitte 2019 folgt der Rest des Landes mit Anbietern wie Vodafone (Kabel Deutschland), Pyur (ehemals Tele Columbus und Primacom), der Telekom und etlichen Regionalanbietern. Das sollte man wissen:Betrifft diese Digitalisierung alle Fernsehzuschauer?

Nein. Es geht nur um TV-Signale, die über den Kabelanschluss ins Haus kommen. Alle, die Fernsehen über Antenne (DVB-T2 HD), Satellit (DVB-S) oder übers Internet (IPTV) empfangen, sind nicht betroffen.

Warum machen die das?

Der Grund für das Analog-Aus ist einfach: Das analoge Restprogramm nimmt Platz im Kabel weg, den die Anbieter lieber anders nutzen wollen. Zum Beispiel für schnelles Internet oder mehr Fernsehkanäle.

In welchem Zeitraum wird umgeschaltet?

In Bayern, Bremen und Sachsen ist die Analogabschaltung bis Ende 2018 gesetzlich festgelegt. Vodafone hat in einigen Pilotregionen bereits angefangen, etwa im Raum Nürnberg oder Landshut. Pyur will im Juli beginnen. In den anderen Bundesländern kann es schon dieses Jahr in einigen Regionen so weit sein, grundsätzlich zieht sich der ganze Prozess aber bis ungefähr Mitte 2019 hin, schätzt TV-Experte Michael Gundall von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Wer schaut eigentlich noch analog?

Laut Digitalisierungsbericht der Medienanstalten sind das noch rund 11,4 Prozent der Kabelkunden – etwa 3,1 Millionen Haushalte.

Schaue ich analog? Wie erkenne ich das?

Vor dem Umschalttermin laufen im Analogprogramm zum einen Textbänder durchs Bild. Wer sie sieht, schaut analog und kann im Zweifel zudem ablesen, wer der eigene Kabelanbieter ist. Auch wer ein Röhren-TV ohne Extra-Empfangsgerät hat, schaut ziemlich sicher analog.

Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Zahl der Kanäle, sagt Michael Gundall. Sind es rund 30 Programme, schaut man analog, sind es mehr, schaut man digital. Und: Ist bei ARD oder ZDF ein «HD»-Logo eingeblendet, schaut man mit Sicherheit digital.

Ich schaue analog. Was muss ich tun?

Wer den alten Fernseher behalten möchte, braucht einen DVB-C-Empfänger (Receiver), der ab rund 35 Euro zu haben ist. Wer damit auch hochauflösendes HD-Fernsehen (HDTV) empfangen möchte, muss beim Kauf auf eine entsprechende Eignung achten. Bei modernen Fernsehern ist ein Digitalempfänger meist schon integriert, sagt Gundall. Dann muss im Menü des Fernsehers nur der Empfangsweg geändert werden, etwa hin zu «Digital-TV» oder «DVB-C». Gundall rät grundsätzlich zu Geräten mit eingebauten Empfängern. So ist kein zusätzlicher Kasten mit zusätzlicher Fernbedienung nötig. Und ein neuer Fernseher spart vielleicht auch Strom ein.

Wie erfahre ich, wann genau bei mir umgeschaltet wird?

Ihre Direktkunden schreiben die Anbietern in der Regel an. Dann gibt es besagte Laufbänder und Info-Seiten wie vodafone.de/digitalezukunft oder digitaleskabel.de. Pyur richtet Mitte Juni eine Seite mit genauen Termininfos ein. Im Zweifel hilft ein Anruf beim Anbieter.

Ich zahle das Kabel-Fernsehen über die Miete. Was muss ich tun?

Viele Mieter wissen gar nicht, wer ihr Kabel-Anbieter ist. Hier lohnt die Nachfrage bei Vermieter oder Hausverwaltung. Anbieter Pyur etwa steht nach eigenen Angaben deswegen in Kontakt mit Großabnehmern, damit diese ihre Mieter über Plakate und Flyer informieren. Sprecher Mario Gongolsky rät etwa, auf Aushänge im Haus zu achten.

Worauf muss ich noch achten?

Die Umschaltung findet oft in der Nacht statt. Dabei werden die Kanäle auch neu sortiert. Meist müssen Kabelkunden – egal ob schon länger digital oder gerade erst nicht mehr analog – einen Sendersuchlauf starten. Nur wenige Geräte erkennen die Neuordnung von allein.

Verbraucherschützer Michael Gundall warnt außerdem vor unseriösen, selbst ernannten Medienberatern. Sie nutzen solche Umstellungsphasen gerne mal dazu, Kunden neue und teurere Verträge aufzuschwatzen. «Egal was die sagen: An den Verträgen muss nichts geändert werden.»

Pyur-Sprecher Gongolsky weist zudem darauf hin, dass die Privatsender auch im Digital-TV weiter kostenlos übertragen werden. Wer sie in hoher HD-Auflösung sehen will, muss monatlich etwas draufzahlen.

Website digitaleskabel.de

Auch analoges Radiosignal verschwindet aus Kabelnetzen

Mit der Abschaltung des analogen TV-Signals beenden etliche Kabelanbieter auch die Aussendung des analogen Radiosignals. Wer bisher etwa seine Stereoanlage zum Radiohören am Kabelanschluss hängen hatte, kann nun etwa eine Wurfantenne an die Anlage anschließen, um so analoges UKW-Radio zu empfangen.

Soll das neue digitale Radioangebot eines Kabelanschlusses genutzt werden, muss die Musikanlage entweder an einen Fernseher mit eingebautem DVB-C-Empfänger oder an den externen DVB-C-Receiver angeschlossen werden – die nötigen Audioausgänge vorausgesetzt.

Wer dagegen künftig lieber wieder über Antenne Radio hören möchte und mit einem neuen Gerät liebäugelt, sollte sich ein DAB+-Radio zulegen. Das empfängt nicht nur die digitalen Programme, sondern bei Bedarf auch weiter die analogen UKW-Sender.

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Bosch setzt auf Steuerung per Alexa oder „Twist“-Fernbedienung #SmartHomeTech

Bosch smart home twist

Egal, ob gerade beide Hände einen Kuchenteig kneten, Einkaufstüten tragen oder einfach nur entspannt auf der Armlehne des Lieblingssessels liegen: Die Hände können genau dortbleiben und trotzdem können Geräte und Szenarien ausgelöst werden. Dank des Sprachdienstes von Amazon Echo, Alexa, können nicht nur die Kameralösungen, sondern ab jetzt auch das gesamte Bosch Smart Home System per Sprache gesteuert werden.

„Alexa, schalte Szene Fernsehabend an“.

So können Familienmitglieder bereits vom Sofa aus sagen: „Alexa, schalte Szene Fernsehabend an“. Read More »

Dienstag-WM-Deals: Philips-TV, Kaffeeautomaten, Gopro

Heute ist Tag zwei der Amazon-Schnäppchenwoche zum WM-Auftakt. Wir haben die beworbenen Angebote durch unseren Preisvergleich geschickt, um die wirklichen Schnäppchen zu finden.

Vor dem TV-Ereignisses des Jahres gehören vor allem Fernseher und Beamer zu den beworbenen Schnäppchen. Doch Vorsicht! Während sich einige Angebote wirklich lohnen, haben andere Amazon-Preise die rote Karte verdient: Trotz WM-Rabatt sind einige Produkte bei der Konkurrenz um über zehn Prozent günstiger. Wer ein neues Gerät für die Weltmeisterschaft sucht, sollte also ganz genau hinsehen.

Auch im Bereich Smartphone-Zubehör hat Amazon eine ganze Reihe an Produkten reduziert. Diese sind laut Preisvergleich um 15 Prozent günstiger als bei den Mitbewerbern.

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Trotz zahlreicher heruntergesetzter Artikel sind heute nur wenige echte Schnäppchen dabei. Dazu gehört der 55-Zoll QLED-Smart-TV von TCL* mit Triple Tuner und UHD-Auflösung für 899,99 Euro. Laut Preisvergleich hat die Konkurrenz zwar nachgezogen, trotzdem ist Amazon noch am günstigsten. Der Wettbewerb verlangt für den annähernd rahmenlose Fernseher mit JBL-Lautsprechern mindestens 998,94 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von immerhin fast 10 Prozent.

Wer die großen Marken bevorzugt, bekommt heute diverse Modelle von Philips günstiger – wenngleich der Rabatt nicht ganz so groß ausfällt. Der Philips Smart-TV 43PUS7303* für 509,99 Euro verfügt über Ultra-HD-Auflösung, Triple-Tuner und Ambilight. Wer das 43-Zoll-Gerät heute bei Amazon kauft, spart fast 12 Prozent gegenüber dem nächstbesten Angebot.

Wenn es etwas größer sein soll, lohnt sich der Blick auf die größere 55-Zoll-Version, den Philips 55PUS7303/12* mit 139 cm Bild-Diagonale. Laut Preisvergleich schlägt dieser mit 859 Euro zu Buche. Der WM-Preis liegt heute bei 799,99 Euro. Die Ersparnis dieses Deals liegt bei immerhin 7 Prozent.

Der gleich große Philips 55POS9002* mit 4K-OLED-Dislay und integriertem Android-TV für 1619 Euro ist hingegen kein Schnäppchen, sondern ein klares Foul. Trotz WM-Aktion ist die Konkurrenz um satte 13 Prozent günstiger. Im Preisvergleich kostet das beste Angebot 1399 Euro.

Auch das Angebot des 32-Zoll-Fernsehers Philips 32PFS5362/12* lohnt sich nicht. Während das Gerät bei Amazon heute für 311,23 Euro den Besitzer wechselt, verlangen die Mitbewerber gerade einmal 278,90 Euro. Wer diesen TV haben möchte, spart beim Kauf per Preisvergleich 10 Prozent.

Der LED-TV Philips 49PFS4132/12* mit 49-Zoll-FullHD-Display kostet heute bei Amazon 391,51 Euro. Der Preisvergleich zeigt, dass es noch günstiger geht. Der beste Preis von 346,23 Euro liegt über 11 Prozent unter dem des vermeintlichen WM-Schnäppchens.

Noch höher fällt die Ersparnis des Preisvergleichs beim Philips 55PUS6262/12* aus. Das 55-Zoll-Gerät mit 4K-Auflösung, Triple Tuner und Ambilight kostet bei Amazon 605,48 Euro. An sich ein guter Preis, für so eine große Kiste. Allerdings verlangt die Konkurrenz mit 533,33 Euro noch einmal fast 12 Prozent weniger.

Das Modell Philips 49PUS6482/12*, ein LED-TV mit 4K-Auflösung, Android und Ambilight, ist heute bei Amazon auf 689,68 Euro reduziert. Wer den Preisvergleich bemüht, spart nochmal fast 10 Prozent. Die Konkurrenz verlangt für das 49-Zoll-Gerät nur 622 Euro.

Auch der Philips 50PUS6262/12* mit Ambilight, 4K-Auflösung und Triple-Tuner ist nur auf den ersten Blick ein Schnäppchen. Während Amazon 527,48 Euro verlangt, kostet das beste Angebot im Preisvergleich mit 479 Euro 8 Prozent weniger.

Bei den Beamern macht zumindest ein Amazon-Angebot eine gute Figur. Der Full-HD-DLP-Projektor Acer H6518BD* mit 3200 ANSI Lumen und einem Kontrast von 20000:1 geht heute bei Amazon für 587,62 Euro über die virtuelle Ladentheke. Laut Preisvergleich kostet der Beamer sonst mindestens 709 Euro. Der Rabatt dieses WM-Schnäppchens beträgt gute 17 Prozent.

Mehr zum Thema findet ihr in unserem Artikel "Kaufberatung: Full-HD-Beamer für Fußball und Kino".

Der Kaffeevollautomat Melitta Caffeo Barista TS F760-200* mit Milchbehälter und One-Touch-Funktion ist heute auf 809 Euro reduziert. Der günstigste Mitbewerber verlangt mindestens 899 Euro. Die Ersparnis dieses Deals beträgt ordentliche 10 Prozent.

Der Kaffeevollautomat EA891C Evidence von Krups* verfügt über einen großem 2,3-Liter-Wassertank und OLED-Display. Das Gerät wechselt heute für 549 Euro den Besitzer. Laut Preisvergleich waren gestern mindestens 618,49 Euro fällig. Inzwischen ist die Konkurrenz aber mitgezogen und bietet das Gerät zum identischen Preis an.

Wer statt eines Heißgetränkes lieber eine Abkühlung genießt, der sollte sich die Angebote im Bereich Kühl- und Gefrierschränke ansehen. Einige Modelle unterschiedlicher Hersteller, darunter AEG*, Bauknecht* und Samsung*, sind heute deutlich reduziert.

Wer auf ein Marken-Schnäppchen von Weber hofft, wird heute leider nicht fündig. Diverse andere Gas- und Kohlegrills gibt's aber teils deutlich günstiger. Den besten Deal gibt's bei der großen Grillstation Rösle 25301 Gasgrill* für aktuell 429 Euro, im Schnitt kostet der Gasgrill mit drei Brennern 560 Euro – das entspricht einer Ersparnis von respektablen 23 Prozent. Und: Günstiger gab es das Produkt noch nie.

Vier Gasbrenner plus eine seitliche Kochplatte hat der Char-Broil Performance Series T47G*, den es heute für 519 statt durchschnittlich 600 Euro gibt; der Grill ist heute somit 14 Prozent günstiger. Wer weniger Geld ausgeben möchte, kann sich den El Fuego Gasgrill Dayton 6 Plus 1* für aktuell 169 statt durchschnittlich 200 Euro ansehen, er ist etwa 15 Prozent günstiger.

Wer lieber mit Kohle grillt, kann sich den raucharmen Tischgrill Enders Aurora* für 63 statt 73 Euro ansehen: Er ist heute immerhin 14 Prozent billiger als sonst.

Mutige Griller können sich den Char-Broil The Big Easy* ansehen. Er ist Smoker, Roaster und Grill in einem – und mit 169 Euro heute so günstig zu haben wie noch nie. Durchschnittspreis: 214 Euro, er ist heute 21 Prozent billiger.

Das 15,6-Zoll-Gaming-Notebook Legion Y720 von Lenovo* ist mit i5-Prozessor, 8 GByte Arbeitsspeicher und Nvidia Geforce GTX 1060 mit 6 GByte Grafikspeicher ordentlich ausgestattet. Die Version mit 1-TByte-HDD und 256-GByte-SSD kostet heute 1099 Euro. Laut Preisvergleich kostet das Gerät in dieser Ausstattung sonst mindestens 1268,90 Euro. Wer den Amazon-Deal nutzt, spart 13 Prozent.

Das Lenovo Yoga 720 Convertible* mit 13,3-Zoll-Full-HD-IPS-Display, i7 Prozessor und 8 GByte RAM kostet heute 999 Euro. Die Version mit 256-GByte-SSD und Intel-HD-Grafik-620 wechselt laut Preisvergleich sonst für 1279 Euro den Besitzer. Wer den Amazon-Deal nutzt, spart ordentliche 21 Prozent.

Insgesamt sind bei Amazon derzeit rund elf verschiedene Gaming-Laptops und PCs von Lenovo* reduziert.

Wer lediglich einen Gaming-Monitor sucht, der sollte sich das 35-Zoll-Monster Acer Predator Curved* ansehen. Der Normalpreis von 959 Euro wird heute um fast 22 Prozent unterboten. Der Amazon-Aktions-Preis von 749 Euro ist sehr verlockend.

3D-Pens sind definitiv nicht nur für Jugendliche geeignet. Wem die Mini-3D-Drucker bisher zu teuer waren, sollte sich das heutige Angebot des Juboury-3D-Stiftes* auf Amazon ansehen. Der Aktionspreis von 17 Euro liegt fast 50 Prozent unter dem Normalpreis von knapp 34 Euro.

Die beliebte Actioncam Gopro Hero 5 Session* ist heute auf 165 Euro reduziert. Wer eine zuverlässige, kleine und wasserdichte Kamera für Outdoor-Aktivitäten sucht, spart immerhin fast 5 Prozent. Wer sich für die kleine Gopro (Testbericht) interessiert, sollte bald zuschlagen. Der Hersteller hat die Produktion der Session-Serie mittlerweile eingestellt.

Ein praktischer Speicher-Stick mit 32 GByte*, USB-, Micro-USB-, Lightning- und USB-C-Anschluss ist heute heute für 22,09 Euro zu bekommen. Wer Platz für zusätzlich Platz für Fotos und Videos braucht und nie genügend Speicher auf dem Smartphone frei hat, sollte zuschlagen. Der Wettbewerb verlangt für das identische Produkt mindestens 25,99 Euro. Die Ersparnis dieses Deals beträgt 15 Prozent.

Wer auf Micro-USB- und USB-C-Anschluss verzichten kann und noch mehr Speicher benötigt, sollte sich den RAVPower Flash-Drive* mit 64 GByte für das iPhone ansehen. Auch dieser ist um 15 Prozent reduziert und kostet heute 38,24 Euro statt der normalerweise fälligen 44,99 Euro.

Wer einen Card-Reader für sein aktuelles Android-Smartphone sucht, sollte sich das Modell von KiWiBiRD* ansehen. Das Modell mit USB- und USB-C-Anschluss ist ebenfalls um 15 Prozent günstiger und kostet heute 8,49 Euro statt der normal üblichen 9,99 Euro.

Unter den Amazon-Angeboten sind echte Schnäppchen, allerdings sollte man sich nicht zum Spontankauf hinreißen lassen. Wie unsere Analyse der ersten zwei Tage zeigt, sind einige Angebote bei den Mitbewerbern ähnlich teuer oder gar günstiger. Ein Blick in den Preisvergleich schafft Klarheit und hilft das tatsächlich beste Angebot zu bekommen.

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Elephone U Pro: Flagschiff-China-Smartphone im Test

Mit dem Elephone U Pro versucht sich der Hersteller im Smartphone-Oberklasse-Bereich: ein gekrümmtes Amoled-Display, ein potenter Octa-Core-Prozessor, 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher gehören zur Ausstattung. Ob der Preis von knapp 450 Euro gerechtfertigt ist, zeigt unser Test.

Die Inspiration für das Elephone U Pro ist beim ersten Blick klar: Das Gerät ähnelt sehr stark Samsungs Galaxy S9 (Testbericht) oder Galaxy S8 (Testbericht) mit seinen schmalen Rändern und dem gekrümmten Bildschirm. Das U Pro ist top verarbeitet und wirkt edel. Die hochglänzende blaue Rückseite unseres Testgerätes sieht schick aus, ist allerdings anfällig für Fingerabdrücke. Die Abmessungen des 170 g schweren Telefons betragen 154 × 72,5 × 8,7 mm.

Power-Button und Lautstärkewippe sind auf der rechten Seite des Telefons, der Kartenslot oben untergebracht. Unten gibt es einen USB Type-C und den Lautsprecher. Einen Kopfhörereingang besitzt das U Pro nicht, im Lieferumfang befindet sich jedoch ein entsprechender Adapter für USB-C. Auf der Rückseite mittig weit oben sind die Dual-Kamera nebst Blitz und Fingerabdrucksensor verbaut.

Im Inneren des Elephone U Pro werkelt ein Snapdragon-660-Chip. Er hat vier Kerne mit einem Maximaltakt von 1,4 und vier Kerne mit einem Maximaltakt von 2,2 GHz. Es gibt das Smartphone mit 4 GByte und mit 6 GByte RAM sowie mit 64 GByte und 128 GByte großem internen Speicher. Zur Erweiterung gibt es einen MicroSD-Kartenslot. Wir hatten die Ausführung mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher als Testgerät.

Im mobilen Internet unterstützt das Handy, das zwei SIM-Karten aufnehmen kann, LTE mit allen in Deutschland genutzten Frequenzbändern. WLAN gibt es nach 802.11 a, b, g und n im 2,4- und 5-GHz-Frequenzband. Neben GPS und Bluetooth in Version 5 hat das U Pro im Bereich der Konnektivität noch NFC an Bord. Der 3500-mAh-Akku unterstützt die Schnellladetechnologie Qualcom Quick Charge 3 und lässt sich außerdem auch drahtlos nach Qi-Standard aufladen.

Neben dem Ladegerät nebst entsprechendem USB-Kabel gehört neben dem schon erwähnten Audio-Ausgang-Adapter noch eine durchsichtige Gel-Schutzhülle zum Lieferumfang.

Das 5,99 Zoll große Amoled-Display löst 2160 × 1080 Pixel auf und überzeugt mit ausreichend Schärfe und plastischen Farben. Wem diese in der Standard-Einstellung zu poppig sind, der kann die Farbtemperatur in den Systemeinstellungen mit zwei Einstellungsmöglichkeiten (Warm und Kühl) anpassen. Negativ fiel uns die Blickwinkelstabilität auf: Schon ein klein wenig geneigt werden die Farben verfälscht und weiß erscheint leicht grünlich. Geschützt wird das Panel von Gorilla Glass 5. Auf Fingereingaben reagiert der Bildschirm des Elephone U Pro sehr gut. Was die maximale Helligkeit angeht, dürfte das Handy etwas mehr Reserven haben, bei hellem Sonnenlicht sind Inhalte schwer zu erkennen.

Die Hauptkamera des U Pro besteht aus einem Dual-Kamera-Setup mit zwei 13-Megapixel-Linsen für Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahmen und einer f/2.2-Blende. Mit dieser Zusammenstellung wird auch ein Unschärfe-Effekt realisiert. Vorne gibt es eine 8-Megapixel-Selfie-Cam. Auslöser und Fokus reagieren zügig und bei guten Lichtverhältnissen macht das U Pro ansehnliche Bilder. Gemessen am Preis haben wir bezüglich der Bildqualität jedoch mehr erwartet. Zwar sind Fotos in der Regel scharf genug und auch die Farbdarstellung geht in Ordnung, Details sind bei näherer Betrachtung allerdings selbst bei guten Lichtverhältnissen tendenziell etwas verwaschen.

Mit dem potenten Prozessor und dem ordentlichen Arbeitsspeicher legt das U Pro eine sehr gute Performance an den Tag. Das System läuft flüssig und flink. Hänger und Denkpausen konnten wir im Test nicht feststellen. Die Punktzahl von knapp 140.000 Zählern im Antutu-Benchmark unterstreicht die gute Performance. Der Fingerabdrucksensor zeigt sich hingegen als Nervfaktor: Oft benötigt es mehrere Anläufe, bis der Abdruck erkannt wird.

Die Akkulaufzeit des U Pro ist zufriedenstellend, wir kamen im Test auch bei reger Nutzung über den Tag. Das Aufladen per Quick Charge 3 nimmt etwas mehr als anderthalb Stunden an Anspruch. Während die Sprachqualität beim Telefonieren gut ist, klingt der Lautsprecher des Smartphones dünn und blechern.

Als Betriebssystem kommt beim Elephone U Pro Android 8 zum Einsatz. Der Google-Sicherheitspatch war zum Testzeitraum vom 05. Februar 2018. Der Hersteller drückt dem OS optisch seinen eigenen Stempel auf, nimmt aber keine größeren Änderungen am System vor. Bloatware gibt es erfreulicherweise nicht – abgesehen von einer Service-App des Herstellers, über die der Nutzer Feedback senden kann.

Das Elephone U Pro gefällt uns in den Punkten Optik und Haptik, Performance und Display gut. Ein größerer Kritikpunkt ist der nicht zufriedenstellend funktionierende Fingerabdrucksensor und bei der Kameraqualität haben wir mehr erwartet. Bei dem verhältnismäßig hohen Preis finden wird das Preis-Leistungs-Verhältnis dementsprechend nicht besonders gut. Für knapp 450 Euro bekommt man mittlerweile beispielsweise schon ein Samsung Galaxy S8 (Testbericht).

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