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Jabra Elite Sport im Test: True Wireless nicht nur für Sportler

Bei den Jabra Elite Sport handelt es sich um True Wireless Headphones, die in erster Linie für Sportler konzipiert sind. Bislang ist der Markt an komplett kabellosen Bluetooth-In-Ears allerdings noch recht überschaubar. Und so dürften die Ohrstöpsel aufgrund ihres guten Klangs, des ordentlichen Lieferumfangs und der angehörigen Features auch für diejenigen interessant sein, die keinerlei körperlicher Ertüchtigung nachgehen. Warum uns Jabra Elite Sport sehr gut gefällt, und was das Headset im Detail zu bieten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.

Die In-Ear-Stöpsel präsentieren sich funktionell und sind optisch nicht gerade das, was man einen Hingucker nennt. Der Fokus liegt jedoch auch darauf, dass sie bombig sitzen und auch beim Sport nicht herausfallen. Zu diesem Zweck befinden sich im Lieferumfang Ohrpassstücke in drei Größen, jeweils einmal aus Kunststoff und einmal aus Schaumstoff. Weiterhin gibt es EarWings in drei Größen – sie zeigen sich für einen zusätzlich guten Sitz innerhalb der Ohrmuschel verantwortlich.

An der Außenseite jedes Ohrstöpsels sind zwei Taster. Mit diesen geht die Mediensteuerung vonstatten, außerdem werden damit Anrufe angenommen, Siri oder Google Assistant auf dem Smartphone gestartet oder die zu den Jabra Elite Sport gehörende Handy-App aufgerufen. Neben Bezeichnungen für die richtige Seite und den Pins für den Kontakt beim Aufladen in der Transportbox findet sich jeweils noch eine Status-LED an den Ohrstöpseln.

Wie die In-Ears ist auch die Transportbox aus grauem, robust wirkendem Kunststoff. LEDs auf der Vorderseite zeigen den aktuellen Ladestand an. Ein microUSB-Anschluss zum Aufladen ist rechts untergebracht. Ladestation und Ohrstöpsel sind gut verarbeitet.

Der Jabra Elite Sport verbindet sich mit Smartphones per Bluetooth in Version 4.1. Laut Hersteller laufen die Ohrstöpsel mit einer Ladung bis zu 4 ½ Stunden. Die zugehörige Transportbox, die ja auch gleichzeitig eine Ladestation ist, soll zwei zusätzliche volle Aufladungen gewährleisten – macht summa summarum insgesamt 13,5 Stunden, bis wieder aufgeladen werden muss. Dies bis auf die Minute nachzuprüfen ist schwierig, allerdings mussten wir in der ganzen Testzeit nicht einmal wieder aufladen und einige Stunden kamen dabei zusammen.

Die im Inneren der Ohrstöpsel sitzenden Lautsprecher mit passiver Geräuschunterdrückung haben einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz. Zur Nutzung als Freisprecheinrichtung zum Telefonieren gibt es vier digitale MEMS-Mikrofone mit Geräuschunterdrückung und einem Frequenzbereich von 100 Hz bis 10 kHz. Praktisch zeigte sich die HearTrough-Funktion. Diese blendet Umgebungsgeräusche ein um sich beispielsweise mit jemandem unterhalten zu können, oder auf Bahndurchsagen achten zu können, ohne die In-Ears herausnehmen zu müssen.

Vor allem für Sportler interessant ist der integrierte Herzfrequenzmesser, der in Zusammenarbeit mit einer speziellen Jabra-Sports-App für Android und iOS beim Training und bei damit zusammenhängenden Zielen genutzt wird. Diese bietet Performance Tracking in allen für Sportler wichtigen Bereichen, beispielsweise Dauer, Geschwindigkeit, Tempo, Trittfrequenz, Kalorien und Herzfrequenz. Für das Zählen von zurückgelegten Schritten zeigt sich ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor verantwortlich. Jabra Elite Sport ist nach IP67-Zertifizierung wasserdicht und gegen Staub geschützt.

Aus der Ladebox genommen gehen die In-Ears automatisch in den Connect-Modus und lassen sich problemlos mit dem Smartphone per Bluetooth koppeln. Innerhalb der Transportbox werden diese automatisch ausgeschaltet und aufgeladen. Die Bedienung der kleinen Taster an den Ohrstöpseln erfordert etwas Übung, ging in unserem Test dann aber schnell gut von der Hand. Am linken Stöpsel wird mit kurzem Antippen der beiden Buttons die Lautstärke geregelt, mit längerem gedrückt halten lässt sich die aktuelle Playlist durchschalten. Auch die Buttons am rechten Ohrstöpsel sind mehrfach belegt. Einer dient zum Pausieren und zum Abspielen (kurz gedrückt), um die HearTrough-Funktion einzuschalten (zweimal schnell hintereinander gedrückt) und um Google Assistant oder Siri auf dem Smartphone zu starten (1 Sekunde gedrückt halten).

Der andere Button startet (einmal kurz gedrückt) die Jabra-Elite-Sports-App und das aktuelle Workout (1 Sekunde lang gedrückt). Die Fitness-App bietet einen großen Funktionsumfang und erlaubt es dem Nutzer unter anderem Trainingspläne ganz nach seinen Wünschen zusammenzustellen, zeigt den Verlauf der Aktivitäten an und informiert über den aktuellen Zustand des Besitzers.

Bei In-Ear-Kopfhörern, die um die 200 Euro kosten, darf man einen sehr guten Klang erwarten – und den liefert Jabra Elite Sport auch. Während uns bei basslastiger Musik die unteren Frequenzen fast etwas zu dominant rüberkamen, ist das gesamte Klangbild alles in allem ausgewogen mit klaren und brillanten Höhen und warmen Mitten. Im Vergleich zu den bisher von uns getesteten True-Wireless-Headsets (
Auvisio True Wireless im Test,
HotgoTWS im Test), die allerdings auch ein gutes Stück günstiger sind, ist der Klang des Elite Sport schon eine andere Hausnummer. Was den Tragekomfort angeht, punktet das True-Wireless-Headset mit seiner Kombination aus Ohrpassstücken und EarWings für einen möglichst optimalen Sitz. Hat man die für sich bestmögliche Zusammenstellung gefunden, sitzen die In-Ears absolut bombig.

Aufgrund des integrierten Herzfrequenzmessers und der zugehörigen Fitness-App ist der Jabra Elite Sport – wie der Name ja auch schon andeutet – natürlich vor allem für Sportler interessant. Aufgrund der bisher noch sehr überschaubaren Auswahl an True-Wireless-Kopfhörern auf dem Markt bleibt unterm Strich allerdings auch ein interessantes Headset für Nicht-Sportler: Jabra Elite Sport klingt klasse, bietet einen super Halt und hat viele Bedienmöglichkeiten direkt an den Ohrstöpseln. Besonders gut hat uns die HearTrough-Funktion gefallen – um von seiner Umgebung auch etwas mitzubekommen, muss man so nicht immer die In-Ears aus dem Ohr holen.

  • Auvisio True Wireless: In-Ear-Headset mit Lade-Etui im Test
  • Hotgo TWS: True-Wireless-Kopfhörer für 25 Euro im Test

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Deutsche Glasfaser will High-Speed-Internet für kleine Unternehmen pushen #Breitband

Breitband für alle (KMUs): Entsteht hier etwa ein Boost für schnellere Internet-Anschlüsse für KMUs? Zumindest vielversprechend klingt das Angebot der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser aus Borken (NRW), mehr kleine Unternehmen mit High-Speed-Internet-Anschlüssen auszustatten. Mit dem „Professional Paket“ soll die Gruppe der Selbstständigen ohne oder mit nur wenigen Mitarbeitern nun passende Angebote für eine stabile und – fast noch wichtiger – eine schnelle Datenleitung finden.

High Speed Datenleitungen für KMUs im Wohn- und Mischgebiet

„DG professional“ bietet zunächst zwei Optionen, die sich in der Bandbreitenleistung unterscheiden: Im ersten Jahr gilt für beide Optionen ein Aktionspreis von 49.99 Euro. DG professional 100 bietet eine Internet- und Festnetzflatrate über 100 Mbit/s im Upload und Download und zwei Sprachkanäle. Nach den ersten 13 Monaten zahlen Kunden für dieses Angebot 59,99 Euro. DG professionell 200 sichert die doppelte Bandbreite und es sind vier Sprachkanäle verfügbar. Ab dem 13. Monat zahlt der Kunde 79,99 Euro.

Schnelles Internet von Deutsche Glasfaser ist bereits in vielen Ortschaften verfügbar, Ende 2018 sollen laut Anbieter rund 450.000 Haushalte und Unternehmen die Netze des Unternehmens nutzen können.

Private Nutzer können Firmenangaben zufolge aktuell auf den Netzen des Anbieters mit bis zu 1 Gigabit surfen. Geschäftskunden in klassischen Industrie- oder Gewerbegebieten erhalten auf Wunsch je nach Bedarf sogar bis zu 10 Gbit/s.

Links: https://www.deutsche-glasfaser.de

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EU Code Week: Apple bietet kostenlose Programmierkurse

EU Code Week: Apple bietet kostenlose Programmierkurse

Apple hat heute angekündigt, dass es Hunderte Programmierkurse in Apple Stores in ganz Europa zur Unterstützung der EU Code Week anbieten wird. Vom 7. bis 22. Oktober unterstreicht diese Initiative, die von der Europäischen Kommission unterstützt wird, die Bedeutung des Programmierens und zielt darauf ab, Menschen aller Altersgruppen dabei zu helfen, Ideen mit Code zum Leben zu erwecken.

Programmierkurse sind bereits ein wichtiger Bestandteil der Lernprogramme, die in jedem Apple Store angeboten werden. Apple plant im nächsten Jahr mehr als 6.000 Programmier-Sessions in ganz Europa im Rahmen von Today at Apple-Events in über 100 Retail Stores in zehn Ländern anzubieten. Ambitionierte Programmierer jeden Alters können mit Swift, einer der weltweit beliebtesten Programmiersprachen, lernen, wie man Code schreibt. Mit Kursen wie ‚Erste Schritte beim Programmieren‘, ‚Kids Hour: Sphero Labyrinth Challenge‘ und ‚Roboter mit Swift Playgrounds programmieren‘ gibt es Angebote für verschiedene Entwicklungsstufen.

Swift Playgrounds ist eine revolutionäre iPad App, die Einsteigern beim Programmieren Spaß bereitet und es ihnen ermöglicht, mit echtem Swift Code zu lernen und zu experimentieren. Die App wurde seit ihrer Einführung im September letzten Jahres weltweit 1,4 Millionen Mal heruntergeladen und ist in 15 Sprachen verfügbar, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Niederländisch, Spanisch und Türkisch.

Apples „Jeder kann programmieren“-Lehrplan richtet sich an Lehrkräfte und Autodidakten aller Altersgruppen. Der Lehrplan ist für den Einsatz von der Mittelstufe bis zur Hochschule verfügbar und wird mit Lehrerleitfäden und Unterrichtsplänen für den Einsatz im Klassenzimmer geliefert. Lehrkräfte und Schüler auf der ganzen Welt haben mehr als eine Million „Jeder kann programmieren“-Unterlagen aus dem iBooks Store heruntergeladen.

Infos zu lokalen Programmierkursen gibt es auf events.codeweek.eu und apple.com/de/today.

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iPhone-Speicher im Vergleichstest: Welchen kaufen?

Jeder kennt den Frust, wenn eine Videoaufnahme abbricht, da der Speicher des iPhones schon wieder voll ist. Abhilfe schaffen externe Speichermöglichkeiten mit Lightning-Anschluss. Wir haben verschiedene Modelle getestet und verraten Vor- und Nachteile der einzelnen Konzepte.

Etwas Positives gleich vorweg: Die wichtigste Funktion, zusätzlichen Speicher für das iPhone oder iPad zu schaffen, klappt mit allen Testkandidaten.

Für die Nutzung der Speichererweiterung ist bei allen Geräten eine eigene App notwendig. Diese ermöglicht es Daten zwischen dem externen Medium und Smartphone auszutauschen. Fotos, Videos, aber auch die Kontaktliste lassen sich so problemlos sichern; die Kopiervorgänge sind dank schnellem Lightning-Anschluss oder WLAN bei allen Modellen ausreichend schnell. Die Auswahl der gewünschten Daten erfolgt manuell durch den User. Grundsätzlich ist das super – um das Speichermedium allerdings für ein Datenbackup außerhalb der Cloud zu nutzen, ist dieser Weg recht umständlich. Eine automatische Synchronisierung mit Datenabgleich zwischen Speicher und Apple-Device bietet in unserem Testfeld nur der iXpand-Speicherstick von SanDisk.

Eine weitere praktische Funktion der Testmodelle ist die Möglichkeit Fotos, Videos oder auch Sprachmemos nicht lokal, sondern direkt extern abzuspeichern. Bis auf die WLAN-Festplatte Fuel von LaCie haben alle Testkandidaten dieses nützliche Extra in der App implementiert. Fotos und Videos auf den externen Speichermedien können bei allen Modellen ohne Probleme auf unserem iOS-Gerät wiedergegeben werden. Und das funktioniert ohne lange Wartezeiten oder Ruckler während der Wiedergabe. Sehr praktisch, um beispielsweise eine umfangreiche Filmsammlung mit in den Urlaub zu nehmen. Ausnahmslos alle Modelle funktionieren auch als externer Speicher für PC oder MAC. Bis auf den iXpand-Speicherstick ist das Testfeld außerdem kompatibel zu Android-Devices.

Die einzelnen Apps laufen auf unserem iPhone 6S stabil und funktionieren zuverlässig. Die Bedienung klappt sehr intuitiv und bedarf keiner größeren Erklärungen. Und das ist gut so; Gerade bei unseren No-Name-Produkten, die teils unter verschiedenen Markennamen erhältlich sind, ist die Übersetzung der App nicht besonders gut.

Am besten gefallen hat uns mit Abstand die App von SanDisk. Sie ist sehr einfach verständlich und logisch aufgebaut. Außerdem kann sonst keine andere App die Daten zwischen externen Speicher und dem verbundenen iOS synchronisieren.

Die Apps von EasyFlash und i-FlashDeviceHD funktionieren gut; sind aber schlecht übersetzt. Die App der WLAN-Festplatte ist zwar inhaltlich korrekt und funktioniert auch gut, aber für unseren Geschmack ist sie am wenigsten intuitiv aufgebaut.

Die Speicherkapazität spielt für viele Nutzer eine wichtige Rolle. Bis auf den i-FlashDeviceHD sind alle Modelle in Speichergrößen von bis zu 128 GByte erhältlich. Für die Sicherung eines iPhone auf jeden Fall ausreichend. Wenn es aber darum geht viele Videos und Fotos auch unterwegs dabei zu haben, darf es auch gerne mehr sein. Beim iXpand stehen auch 256 GByte zur Auswahl. Kapazitäts-Sieger ist aber mit Abstand die WLAN-Festplatte Fuel von LaCie. Diese ist mit einem oder auch zwei Terabyte Speicher erhältlich.

Der Kartenleser funktionierte in unserem Test lediglich bis zu einer Speicherkartengröße von 32 GByte. Für eine Sicherung der wichtigsten Bilder und Videos ist das ausreichend. Eine große Videosammlung muss dann aber auf mehreren Speicherkarten Platz finden. Dafür ist es mit dem Cardreader auch von unterwegs möglich, Fotos aus einer nicht ganz aktuellen Digitalkamera direkt zu versenden.

Alle Testgeräte sind mobil und auch fernab einer Steckdose nutzbar. Bis auf die WLAN-Festplatte mit eigenem Akku, beziehen alle Speichergeräte ihren Strom von unserem iPhone. Das geht dann zu Lasten der Akkulaufzeit unseres Apple-Gerätes. Gerade für große Kopiervorgänge sollte der Nutzer diese Tatsache im Hinterkopf behalten.

Am wenigsten stromhungrig für unser Smartphone ist definitiv die Nutzung der WLAN-Festplatte. Diese verfügt über einen eigenen Akku und braucht so keinen zusätzlichen Strom von unserem iPhone. Dafür ist die WLAN-Festplatte als einziges Modell nicht Hosentaschen-tauglich. Beim Cardreader sind alle Stecker mit Kunststoffabdeckungen geschützt – er macht deshalb auch den stabilsten Eindruck. Bei den anderen Speichersticks liegen die Anschlüsse frei, weshalb wir sie besser nicht zusammen mit dem Schlüsselbund in unsere Hosentasche stecken.

Am günstigsten in der Anschaffung ist der Cardreader i-FlashDeviceHD. Allerdings kommt er ohne Speicher, weshalb nochmal Geld für eine 32 GByte Speicherkarte fällig wird, falls man keinen zu Hause herumliegen hat. Am teuersten ist die WLAN-Festplatte Fuel von LaCie. Diese bietet aber auch mit Abstand am meisten Speicher.

Im Vergleich zum günsten Easyflash ist der iXpand-Speicherstick ein ganzes Stück teurer. Die gute App macht mit der Synchronisierungsfunktion macht den Preisunterschied locker wieder wett.

Wer wirklich viel Speicher braucht und auch mit mehreren Geräten gleichzeitig auf Videos und Fotos zugreifen will, der sollte sich die
WLAN-Festplatte Fuel von LaCiekaufen.

Wer in erster Linie ein Offline-Backup seiner Medien haben will, der sollte zum
iXpand-Speicher von SanDiskgreifen. Datensicherung ist mit keinem anderen Testkandidaten einfacher oder komfortabler.

Wer nicht unmengen an Speicher braucht und Daten vor allem zwischen mehreren Geräten austauschen will, sollte sich den
Cardreaderansehen. Er akzeptiert zwar nur Karten bis zu 32 GByte, aber er ist sehr günstig und funktioniert zuverlässig.

Wer einfach nur günstig etwas Speicherplatz braucht und auch direkt auf externen Speicher aufnehmen will, der macht auch mit dem
NoName Easyflashnichts falsch. Dieser ist bei Amazon derzeit vergriffen und sonst nur auf EBay erhältlich.

Weiterführende Links:

Test LaCie Fuel: WLAN-Festplatte für das iPhone,

Test Easyflash: externer Speicher für das iPhone,

Test iXpand-Specherstick: iPhone-Speicher mit guter App,

Test: Cardreader für das iPhone,

Marktübersicht: Speicher für iPhone und iPad

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Auvisio True Wireless: In-Ear-Headset mit Lade-Etui im Test

Knapp 50 Euro kostet das True Wireless In-Ear-Stereo-Headset von Auvisio (
IHS-620.bt), zu dem noch ein Etui mit integriertem Akku zum Aufladen unterwegs gehört. In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis hat uns die Sache gut gefallen, wer auf der Suche nach günstigen Bluetooth-In-Ears komplett ohne Kabel ist, der sollte einen Blick in unseren Test werfen.

Das In-Ear-Stereo-Headset von Auvisio (IHS-620.bt) steckt in einer größtenteils mit leicht gummiertem Material versehenen Transportbox. Der Deckel hingegen ist aus dunklem, aber dennoch transparenten Kunststoff, durch den der Nutzer die Status-LEDs leuchten sieht. Auf der Rückseite des Etuis befindet sich ein microUSB-Anschluss zum Aufladen des integrierten Akkus.

Auch die In-Ears sind zum großen Teil mit leicht gummiertem Material überzogen, nur ein Funktionstaster ist jeweils aus hochglänzendem schwarzen Kunststoff und mit dem Herstellerlogo bedruckt. Seitlich befinden sich die schon erwähnten Status-LEDs nebst Bezeichnungen für links und rechts. Die Ohrhörer haben die Abmessungen 24 x 17 x 22 und wiegen nur 5 Gramm, die Ladebox misst 69 x 30 x 30 und wiegt 29 Gramm. Die Verarbeitungsqualität von Headset und Etui ist gut.

Die Verbindung mit dem Smartphone oder Tablet erfolgt per Bluetooth 4.2 und einer Reichweite von bis zu 20 Metern. Der Frequenzbereich der In-Ear-Stöpsel geht von 20 bis 20.000 Hz, die Empfindlichkeit beträgt laut Datenblatt 96 dB bei den Ohrhörern und 42 dB beim Mikrofon. Letzteres dient zur Nutzung als Freisprecheinrichtung und ist in jedem Ohrhörer verbaut. Zum Lieferumfang gehören neben einem Ladekabel Ohrpassstücke in insgesamt drei Größen.

Die Akkus der Ohrhörer haben eine Kapazität von jeweils 45 mAh, der Akku der Ladebox hat eine Kapazität von 460 mAh. Zum Aufladen gibt es Kontakte an den In-Ears und im Etui, während des Ladevorgangs leuchten die LEDs des Headsets Rot und Blau sobald voll aufgeladen. Die Transportbox wir über einen microUSB-Anschluss aufgeladen.

Im Test kamen wir auf Laufzeiten von bis zu dreieinhalb Stunden und konnten die Ohrhörer dreimal wieder komplett mit der Transportbox aufladen. Das entspricht auch ungefähr dem, was die Produktbeschreibung verspricht.

Das Verbinden des Headsets mit Smartphone oder Tablet zeigte sich im Test als sehr unkompliziert. Sobald aus der Box genommen befindet es sich Connect-Modus (blinkt Rot und Blau) und kann in den Bluetootheinstellungen des gewünschten Gerätes ausgewählt und verbunden werden. Untereinander verbinden sich die beiden Stöpsel selbstständig, hier muss dies nicht der Nutzer selbst erledigen wie beim kürzlich von uns getesteten
Hotgo TWS (True-Wireless-Kopfhörer für 25 Euro im Test).

Mit den an beiden Seiten sitzenden Hardwaretastern stoppt und startet man die aktuelle Wiedergabe und nimmt eingehende Gespräche an und beendet sie. Einen Ein/Aus-Schalter gibt es beim Headset nicht. Sobald sie wieder im Etui verstaut sind, schalten sie automatisch ab und der Ladevorgang startet.

Mit ihrem geringen Gewicht und dem bestmöglich sitzenden Ohrpassstück lassen sich die Bluetooth-In-Ear-Stöpsel angenehm tragen. Und was den Klang angeht, ist das Headset von Auvisio schon eine andere Hausnummer als der nicht viel günstigere
Hotgo TWS (True-Wireless-Kopfhörer im Test). Das fängt damit an, dass es keine Störgeräusche gibt, die der Nutzer in stilleren Passagen oder bei pausierter Wiedergabe deutlich wahrnimmt. Auch hatten wir im Test keine Verbindungsabbrüche und mussten auch die Bluetoothverbindung nur ein einziges Mal herstellen – und die In-Ears nicht ab und an wieder neu verbinden. Außerdem ist die Verbindung zum Smartphone nach Herausnehmen aus der Box automatisch schnell wiederhergestellt. Und auch, was die Klangqualität angeht, besteht ein deutlich wahrnehmbarer Unterschied: Die Ohrstöpsel von Auvisio klingen nicht nur im Bass- und Mittenbereich satt aber auch differenziert und detailliert, auch die Höhen haben eine gute und nicht zu schrille Brillanz.

Das True Wireless In-Ear-Stereo-Headset von Auvisio gefällt uns. Es klingt gut für Kopfhörer dieser Preisklasse, lässt sich angenehm tragen und ist mit einem Preis von knapp 50 Euro nicht allzu teuer. Positiv fanden wir auch die jeweils schnelle und stabile Verbindung zum Smartphone im Test. Und natürlich ist auch die Ladefunktion des Aufbewahrungsetuis noch ein großer Pluspunkt.

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