Sony Xperia 1 VI erscheint in neuer Farbe Scarlet und mit 512 GByte Speicher

Das Sony Xperia 1 VI ist jetzt auch in der Farbe Scarlet (Rot) und mit 512 GByte Speicherplatz erhältlich. Somit gibt es da für euch eine neue Variante, in welcher ihr das Smartphone-Flaggschiff erwerben könnt. Laut Sony kann die mattierte Glasoberfläche der Rückseite in Scarlet je nach Blickwinkel oder Umgebung wie ein leuchtendes Orange oder ein dunkles Rot wirken.

Technisch bleibt ansonsten aber alles beim Alten. Das Sony Xperia 1 VI wartet also weiterhin auf seinem 6,5 Zoll großen AMOLED-Bildschirm mit 1 bis 120 Hz dynamischer Bildwiederholrate auf und bietet eine Farbwiedergabe, die laut Sony durch die TV-Geräte der Master Series inspiriert worden sei. Daher wirbt man auch mit „Powered by Bravia“. Die Hauptkamera bringt für euch effektiv 48 (Weitwinkel, 1/ 1,35 Zoll, Exmor T für Mobile, OIS) 12 (Telephoto, Exmor RS für Mobile) 12 (Ultra-Weitwinkel, Exmor RS für Mobile) Megapixel mit. Für die Zoom-Linse hat man eine erhöhte Brennweite von 85 bis 170 mm in petto. Die Cam wartet generell mit Branding von Zeiss auf.

Das Sony Xperia 1 VI verwendet einen Akku mit 5.000 mAh und kann mit 30 Watt aufgeladen werden. Zur weiteren Ausstattung zählen der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 als SoC, 12 GByte RAM und nun eben 512 GByte Speicherplatz. Es gibt hier sogar einen Slot für microSD-Speicherkarten, bei Flaggschiffen sonst nicht mehr üblich. Die Kühlung haben die Japaner zudem jetzt durch eine Vapor Chamber optimiert.

Das Sony Xperia 1 VI Scarlet ist zu einem Preis von 1.499 Euro ab dem 14. Oktober 2024 erhältlich. Es kostet also 100 Euro mehr als die bisherige Version, welche allerdings auch nur 256 GByte Speicherplatz mitbringt.

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webOS 24 erreicht verfrüht OLED-TVs aus dem Jahr 2023 (LG C3, G3, etc.)

Mit webOS 24 hat LG auch eine neue Update-Strategie eingeführt. Denn bisher blieb die jeweils neueste webOS-Version auch der neuesten TV-Generation der Südkoreaner vorbehalten. Doch jetzt reicht man diese auch für ältere Modelle nach. Zum Beispiel haben deswegen die Smart-TVs des Jahres 2022 bereits webOS 23 erhalten. Verfrüht verteilt LG inzwischen ebenfalls webOS 24 für die OLED C3 und G3 aus dem letzten Jahr.

Eigentlich sollten die Smart-TVs aus dem Jahr 2023 das neueste webOS erst 2025 erhalten. Doch wie Flatpanels HD berichtet, erreicht ein Update auf webOS 24 die LG OLED C3 und G3 in Form der frischen Firmware 23.20.50 schon jetzt. In den USA lassen sich die entsprechenden Dateien für ein Upgrade per USB-Stick sogar manuell von der Support-Website herunterladen. In Europa sind wir derzeit aber auf die OTA-Verteilung angewiesen.

Später soll webOS 24 natürlich auch über die LG OLED C3 und G3 hinaus TV-Modelle des Vorjahres versorgen – z. B. auch die QNED-LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Offenbar will LG da aber etwas später ans Werk geben. Auch jetzt sieht es so aus, dass die Verteilung der neuen Firmware schrittweise erfolgt. Während der eine also vielleicht schon in den Genuss kommt, muss der andere noch abwarten.

webOS 24 enthält auch Google Cast

Enthalten ist in der Aktualisierung auch die Funktionalität Google Cast (ehemals Chromecast). Zu beachten ist, dass die jährlichen Upgrades auf neue webOS-Versionen voraussichtlich nicht nur Vorteile mit sich bringen. So baut LG nämlich auch die Werbeoffensive in seiner Software stetig aus. Es geht also sicherlich aus Sicht des Unternehmens auch darin, Werbepartnern eine einheitlichere Oberfläche für das Schalten von Anzeigen anzubieten.

TV-Geräte aus dem Jahr 2023 werden dabei bis inklusive webOS 27 versorgt. Modelle aus dem Jahr 2022 erhalten z. B. analog Updates bis inklusive webOS 26. Zuletzt fiel LG negativ dadurch auf, dass man ohne große Ankündigungen Bildschirmschoner-Werbung als Standard aktivierte. Datenschützer sprechen längst davon, dass sich aktuelle Smart-TVs zum Privatsphäre-Albtraum entwickelt hätten.

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Govee AI Sync Box 2 ausprobiert

Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2024 stellte Govee die neueste Generation seiner Lichtsynchronisationslösung vor: die Govee AI Sync Box 2. Diese neue Version ist eine Alternative zur bekannten Hue Sync Box und unterstützt 8K und 4K bei 120 Hz über HDMI 2.1. Damit können Govee-Lichter mit dem HDMI-Eingangssignal synchronisiert werden.

Zusätzlich hat Govee sein Synchronisationsfeature CogniGlow weiterentwickelt. Es erreicht nun eine Präzision von 99 %, was es ideal für dynamische Effekte wie Siegesanimationen in Videospielen macht. Das Set umfasst ein verbessertes LED-Lichtband mit 75 LEDs sowie zwei aufgerüstete Light-Bars. Die Govee AI Sync Box Kit 2 bietet insgesamt vier HDMI-Eingänge und einen HDMI-Ausgang. Außerdem ist die Box mit Govee Home, Alexa, Matter und Google Assistant kompatibel.

Die Box startet nun offiziell in den Handel. Ich hatte bereits seit einiger Zeit die Möglichkeit, sie zu nutzen. Das Ganze ist natürlich keine Raketenwissenschaft, dennoch verliere ich gern ein paar Worte dazu.

Grundsätzlich ist alles wertig verarbeitet und schnell einsatzbereit. Wer sich früher einfach Lichtschläuche an den TV geballert hat, der wird feststellen, dass Govee das ganz clever gemacht hat. Man verzichtet auf ein Biegen an den Ecken, stattdessen hat man da einfach zwischen den Elementen flexibles Kabel liegen, sodass man den Schlauch gut ins Quadrat bekommt, ohne am Schlauch rumzufuckeln.

So verzichtet man auch auf die typischen Winkel, die sonst an den TV angebracht werden müssen. Der Schlauch selbst ist mit Klebeband bestückt, dazu gibt es ausreichend Klebehalter. Das Anbringen sollte in ein paar Minuten erledigt sein. Danach wird die Box angeklemmt. Zuspieler werden an die Anschlüsse gepackt, die Box landet über HDMI am TV. Externe Soundbars können am TV verbleiben, selbst wenn diese über HDMI angeklemmt werden.

Danach ist man eigentlich fertig und muss die Box in der App einrichten. Eine Schwäche von Govee. Klar, die läuft ganz gut, wirkt aber oft überladen und unlogisch. Der Lichtschlauch selbst kann zwar ins Smart Home eingebunden werden, wird aber da nur als Licht erkannt. Sprich: An, Aus, Farben umstellen und so. Die Steuerung via Matter-Integration beschränkt sich ebenfalls auf Ein-/Ausschalten sowie Helligkeit, Farbauswahl und Farbtemperaturänderung. Unter Matter steht leider keine Segmentsteuerung zur Verfügung, sodass in HomeKit über Matter die Box nur ein Licht ist und nur eine Farbe auf dem ganzen LED-Strip dargestellt wird. Trotzdem kann man immer noch mehr DIY-Funktionen der Govee-Produkte über die Govee-Home-App nutzen.

Das klappt meines Erachtens sehr gut. Wer so etwas bisher nicht hatte, der hievt das Sehen auf ein anderes Level. Der Sync zum Bild klappt augenblicklich und auch sehr gut. Intensität und so ist einstellbar. Wer nicht TV schaut, der kann den Schlauch auch wie gehabt als Licht nutzen, da gibt es einzelne Farben oder die Unmengen an vorgefertigten, teilweise sehr guten Govee-Szenen.

Wer mehr möchte, kann auch weitere kompatible Govee-Leuchten ins Beleuchtungs-Game holen, um das Wohnzimmer zum Kino zu machen. Meine großen Bauchschmerzen sind aber, dass eigentlich jeder Bewohner im Haus die Govee-App nutzen muss, wenn es darum geht, mal was anderes zu nutzen. Spielkonsolen oder so an anderen Ports? Klar, läuft alles 1a, allerdings muss man in der App den HDMI-Port wechseln, das geht weder smart noch anderswie.

Will ich also von meiner Kinozentrale namens Apple TV mal auf die Xbox oder die Switch, dann muss ich in der Govee-App vorstellig werden. Das wird vielleicht nicht jeder mögen, gerade, wenn man vielleicht Kiddies hat, den man mittlerweile beigebracht hat, wie man ansonsten den HDMI-Port umschaltet. Ist zwar In-App nichts anderes, erfordert aber eben ein Smartphone nebst App. Ansonsten? Gut gelungenes Ding von Govee, gute Leistung, sieht gut aus und ist günstiger als die Hue Sync Box.

Es gibt zwei Varianten: eine für 27–34 Zoll große Monitore und die andere für 55–65 Zoll große Fernseher:

  • HDMI 2.1 ermöglicht die Auflösungen von 8k@60Hz und 4K@144Hz
  • Unterstützt VRR/G-Sync/FreeSync und ALLM
  • KI-Algorithmus CogniGlow von Govee für personalisierte Lichteffekte
  • Matter-Kompatibilität
  • 75 RGBW LEDs per Meter in Lightstrip

Preise:

Govee AI Sync Box Kit 2 für 27-34-Zoll-Monitore: EUR 279,99


Govee AI Sync Box 2 mit Hintergrundbeleuchtung für 55-65-Zoll-Fernseher: EUR 239,99

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MSI bringt limitierte Grafikkarten und Peripheriegeräte zu „S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“

MSI bietet unterschiedlichste Produkte im PC-Markt an. Dazu zählen PC-Gehäuse, Netzteile, Mainboards, aber natürlich auch Grafikkarten und weitere Peripheriegeräte. Hinter den Kulissen hat man seit mehreren Monaten mit dem Entwicklerstudio GSC Game World kooperiert. Jetzt hat man das Ergebnis vorgestellt: eine limitierte Grafikkarte sowie eine Gaming-Maus und ein Controller im Stil von „S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“.

Konkret handelt es sich bei den neuen Produkten um die MSI GeForce RTX 4070 Ti Super 16G Gaming Slim Stalker 2 Edition, die Maus Clutch GM41 Lightweight Wireless Stalker 2 Edition und den Wireless-Controller Force Pro Wireless Stalker 2 Edition. Der Controller ist primär für Xbox-Konsolen und den PC gedacht. Ihr könnt ihn sowohl per 2,4 GHz als auch via Bluetooth kabellos verbinden. Der Hersteller verwendet Hall-Effekt-Trigger mit drei einstellbaren Tiefen. Obendrein findet ihr im Lieferumfang anpassbare Zubehörteile, darunter 1,8-mm-Joysticks, austauschbare magnetische Top-Cover und D-Pads vor.

Die Clutch GM41 Lightweight wiederum ist eine Gaming-Maus mit einem Gewicht von 74 g. Mit einer Akkuladung soll sie 80 Stunden durchhalten. Als Basis dient für das Eingabegerät der Sensor PixArt PAW-3370, der bis zu 20.000 DPI erreicht. Zu beachten: Die Gaming-Maus Clutch GM41 Lightweight Wireless Stalker 2 Edition und der neue Gaming-Controller Force Pro Wireless Stalker 2 Edition sind im Laufe des Oktobers exklusiv bei Amazon erhältlich.

„S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“ als Dreingabe

Solltet ihr zur Grafikkarte GeForce RTX 4070 Ti Super 16G Gaming Slim Stalker 2 greifen, dann erhaltet ihr im Übrigen als Dreingabe das Spiel „S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“ direkt in der Deluxe-Edition dazu. Kauft ihr den erwähnten Controller, dann nehmt ihr immerhin noch die Standard-Variante mit. Die GeForce RTX 4070 Ti Super 16G Gaming Slim Stalker 2 Edition ist ab sofort bei folgenden Handelspartnern verfügbar: Alternate, Amazon und Mindfactory sowie im MSI eShop. Die UVP inkl. MwSt. beträgt 1.029 Euro.

Dazu sei gesagt: Für die limitierte Optik zahlt ihr da durchaus einen Aufpreis. Denn für den genannten Preis lässt sich dann auch schon eine leistungsstärkere GeForce RTX 4080 Super erstehen. Die würde ich persönlich dann doch bevorzugen und auf das Spiel sowie das Design pfeifen. Das ist aber natürlich Geschmackssache.

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iPhone 16 Pro und iPhone 16 im Test: Die Qual der Wahl

Seit kurz vor dem Marktstart begleiten mich zwei neue iPhones, einmal das iPhone 16 Pro und einmal das normale iPhone 16. In diesem Beitrag geht es einmal kurz um meine Erfahrungen mit dem iPhone 16 Pro im Vergleich mit dem iPhone 16. Den Beitrag möchte ich bewusst kurz halten. Was technisch in den neuen Geräten steckt und wie sie sich von ihren Vorgängern unterscheiden, das verrieten wir bereits in mehreren Beiträgen. Ansonsten gibt es hier die flotte Übersicht der Modelle.

Unspannend, aber sicherlich wichtig: Apple hat sich keine Blöße gegeben und verarbeitet beide Modelle gewohnt wertig. Das iPhone 16 Pro gibt es auch in einem Titanrahmen, das ist vielleicht etwas für Leute, die ihr iPhone nicht unbedingt in eine Hülle stecken wollen. Der Rahmen wirkte in den letzten Wochen robust und kratzfest. Im Gegensatz zum Titanrahmen des iPhone 16 Pro verwendet das iPhone 16 einen Rahmen aus Aluminium. Aluminium ist zwar nicht so robust wie Titan, aber dennoch ein hochwertiges Material, das in der Smartphone-Herstellung weit verbreitet ist.

Das iPhone 16 ähnelt im Design dem iPhone 16 Pro, einschließlich der Verwendung von Glas für die Vorder- und Rückseite. Allerdings bietet das iPhone 16 die meiner Meinung nach bessere Farbauswahl. Kleiner Ausreißer in den Bereich der Hüllen: Apple bietet nun auch Beats-Hüllen an, warum auch immer. Gut verarbeitet, fest und sicher wirkend – allerdings gefühlt auch rutschiger als das Silikon-Case. Bei den Hüllen sicherlich nicht überraschend: Apple-Preise. Da werden sicherlich viele zu Alternativen greifen, wobei auch relativ „kleine“ Player mittlerweile ordentlich zuschlagen.

Wenn wir bei der äußeren Verarbeitung sind, müssen wir auch über die neue Kamerasteuerung sprechen. Die habe ich schon separat mit den Neuerungen der Kamera in einem Beitrag vorgestellt und „getestet“. Hierbei handelt es sich um eine zusätzliche (kapazitive) Schaltfläche an den iPhones, über die man die Kamera und deren Funktionen steuern kann. Das Ganze ist kein simpler Knopf, sondern eher eine Art Trackpad, wie man es auch aus den MacBooks kennt. Vielleicht nicht ganz etwas für Aus-der-Hüfte-Fotografierer, eher eine Pro-Funktion, die es tatsächlich in beiden Geräten gibt. Funktioniert wirklich gut und wird auch sicherlich etwas für die Profis sein – oder Menschen, die sich beim Machen von Fotos Zeit lassen (können).

Ich bin da nun schon einige Wochen mit unterwegs gewesen und für mich hat das noch Touchbar-Vibes. Ich erwische mich weiterhin, dass ich die Kamera wie bisher bediene. Das ist weiterhin möglich. Egal wie ich es drehe und wende, die Funktionen über die Taste wollen weder in mein Muskelgedächtnis, noch „mag“ ich es derzeit wirklich. Ich kann nicht sagen, ob sich das zukünftig ändert, Stand jetzt hätte ich persönlich wohl drauf verzichten können. Ich kann mir aber vorstellen, dass Fotografen das mögen, es ist recht viel machbar, nicht nur in Bezug auf Bilder, sondern auch Video. Übrigens, hier einmal der Unterschied der Kameras:

iPhone 16 iPhone 16 Pro
Kamerasystem Fortschrittliches Zwei-Kamera-System (48 MP Fusion und 12 MP Ultraweitwinkel) Pro Kamera-System (48 MP Fusion, 48 MP Ultraweitwinkel und 12 MP Tele)
Fusion 48 MP, ƒ/1.6 Blende 48 MP, ƒ/1.78 Blende
Ultraweitwinkel 12 MP, ƒ/2.2 Blende 48 MP, ƒ/2.2 Blende
Tele 12 MP, ƒ/2.8 Blende
Bildstabilisierung Optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung Optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung der 2. Generation
Zoom-Optionen 0,5x, 1x, 2x optische Zoom-Optionen 0,5x, 1x, 2x, 5x optische Zoom-Optionen
Blitz True Tone Blitz Adaptiver True Tone Blitz
Photonic Engine Ja Ja
Deep Fusion Ja Ja
Smart HDR Smart HDR 5 für Fotos Smart HDR 5 für Fotos
Porträtmodus Porträts der nächsten Generation mit Fokus- und Tiefen-Kontrolle Porträts der nächsten Generation mit Fokus- und Tiefen-Kontrolle
Porträtlicht Porträtlicht mit sechs Effekten Porträtlicht mit sechs Effekten
Nachtmodus Ja Ja
Nachtmodus Porträts Ja
Fotografische Stile Fotografische Stile der neuesten Generation Fotografische Stile der neuesten Generation
Makrofotos 48 MP Makrofotos
Räumliche Fotos Ja Ja
Antireflex-Beschichtung Antireflex-Objektivbeschichtung (Fusion) Antireflex-Objektivbeschichtung
Apple ProRAW Ja

Zum Display: Das iPhone 16 Pro verfügt über ein 6,3-Zoll-Display, im Vergleich zum 6,1-Zoll-Display des iPhone 15 Pro. Der Größenunterschied ist hauptsächlich auf einen schmaleren Rahmen zurückzuführen, wodurch Apple ein größeres Display einbauen konnte, ohne die Gesamtgröße des Telefons wesentlich zu verändern. An der Helligkeit hat man nicht geschraubt, allerdings gibts eine neue Minimalhelligkeit von 1 Nit. Sowohl iPhone 16 Pro als auch iPhone 16 kommen mit Apples „Super Retina XDR Dis­play“, einem OLED, daher, gleiche Helligkeits-Eckdaten und auch der Kontrast passt, allerdings gibt es dennoch Unterschiede.

Das iPhone 16 kommt ohne Always-On-Display daher. Das Pro hat zudem einen 120-Hz-Bildschirm, beim iPhone 16 sind es 60 Hz. So ein Bildschirm mit Standard-Bildwiederholfrequenz wirkt Ende 2024 natürlich schon komisch, da gibt es schon mehr. Merkt man das? Sicher, allerdings nur im direkten Vergleich. Das menschliche Auge ist extremst flexibel, wenn ich an meinen älteren Testgeräten arbeite, merke ich das natürlich.

iPhone 16

Wer ein Mehr nicht kennt, der macht nichts falsch mit dem Display (gerade, wenn man früher ein anderes Non-Pro hatte). Dennoch: Hätte schon mehr sein dürfen. In meinem täglichen Leben unterwegs (und auf kurzen Trips) hat das nun nicht so den großen Unterschied gemacht.

Zur Leistung: Unter der Haube sieht es im direkten Vergleich besser aus. Der diesjährige Chipsatz des iPhone 16 zählt zur gleichen Serie wie jener der Pro-Modelle. Und da wird es unspannend für Anwender, die vielleicht noch mit iPhone-Modellen der Generation 14 oder 15 unterwegs sind. Der A18-Chipsatz und etwas zusätzlicher RAM bewältigen alle alltägliche Aufgaben sowie Spiele problemlos. Das Mehr an Hardware ist natürlich drin, weil Apple sicherlich sein Apple Intelligence in alle Märkte bringen will – und man weiterhin schaut, dass Nutzer ihre iPhones vielleicht 4, 5 Jahre oder länger nutzen. Deshalb wirklich mein vorgezogenes Fazit: Wer von den direkten Vorgängern kommt, kann echt noch warten! Alle anderen sollten abwägen, ob sie die Pro-Funktionen wirklich brauchen. Klar, wenn Geld kein Thema ist, dann ist man immer der Meinung, dass es das Pro sein muss, andernfalls würde ich persönlich prima mit dem iPhone 16 auskommen.

Was beide können:

„Fotografische Stile der neu­esten Gene­ra­tion“. Generell gibts die Stile schon seit ein paar Jahren, die neuen sind anders, die auch nachträglich geändert werden können. Ein echtes Schmankerl beim Fotografieren. Funktioniert standardmäßig, wenn HEIF aktiviert bleibt. Der grundlegende Prozess bleibt beim iPhone 16 im Wesentlichen derselbe wie beim iPhone 15, jedoch ist das Tone Mapping nun einer der letzten Schritte.

Wenn ein Nutzer ein Foto in einem bestimmten Stil aufnimmt, wird dieses so gespeichert, aber das iPhone kann einen kleinen Datenblock zur Bilddatei hinzufügen, der es ermöglicht, den Stil rückgängig zu machen und das Bild auf den Standardzustand zurückzusetzen. Dadurch kann der Nutzer Stile jederzeit anpassen oder sogar vollständig ändern. Ihr habt vorgefertigte Stile, die ihr beim Fotografieren nutzen könnt – oder in der Nachbearbeitung.

Das sind also nicht nur Filter, sondern man verschiebt Farben und Intensitäten. Funktioniert aber nur so in der Apple’schen Kamera. Und falls ihr die Stile umändert, dann bleibt eure Änderung für später erhalten, kann aber oben neben der Anzeige mit den Werten über den Rückgängig-Button wieder in den Ursprungszustand gesetzt werden (siehe mittiger Screenshot in diesem Part des Textes). Echt tippi toppi, eine Sache, die Spaß macht, wenn man Freude daran hat, seine Fotos derart anzupassen.

Zum iPhone 16:

Viel Power, welche nicht zum Pro-Modell schielen lässt. Gutes Display, allerdings mit 60 Hz. Die Kameraergebnisse sind nicht überraschend sehr gut, allerdings fehlt das eigene Tele im Vergleich. Im Vergleich zum iPhone 16 Pro ist das iPhone 16 übrigens leichter (170 zu 199 Gramm). Im normalen Knipser-Alltag habe ich keine anderen Ergebnisse als mit dem Pro erzielen können.

Das iPhone 15 bietet eine ausgezeichnete Sprachqualität. Die Audioqualität ist durchweg positiv, und auch mein Gesprächspartner äußerte sich lobend über das Mikrofon. Die neue Sprachisolierung sorgt zudem für klare Telefonate, selbst bei lauten Umgebungsgeräuschen.

Die Fotos der Kamera sind ausgezeichnet und erreichen fast die Qualität des Topmodells. Unterschiede zeigen sich hauptsächlich bei schwachem Licht. Die Bilder sind farblich nah am Original, scharf und weisen viele Details auf.

Akkutechnisch ein starkes iPhone, wenn auch etwas unter dem Pro-Modell liegend. Ich könnte euch jetzt etwas von x Stunden bei Laborwerten erzählen, aber das wäre Quark. Schaue ich lediglich Videos, hält es natürlich wesentlich länger als bei der Nutzung von Games. Und wer, so wie ich, in sozialen Medien unterwegs ist, hier und da recherchiert, oft refresht, der kann froh sein, wenn er über den Tag kommt. Alles andere ist einfach gelogen. Wer nicht nur dauernd am Handy hängt, der kommt aber sehr gut über den Tag, locker sogar – und dies länger als mit dem Vorgänger. Wollt ihr laden, dann müsst ihr rund 2 Stunden für die Vollbetankung rechnen. Unterm Strich für mich: Eines der besseren Basismodelle. Allerdings sind sie das unter der Haube vermutlich nur, weil Apple mehr Power für sein Apple Intelligence benötigt. Dennoch: Wer nun von seinem Altgerät aktualisiert, wird jahrelange Freude haben. Das reguläre iPhone 16 startet bei 949 Euro.

Ach und hier, das könnt ihr nun auch machen:

Jugendfreie Hüft-Fotos aus dem iPhone 16:

Zum iPhone 16 Pro:

Beim Pro sehe ich wirklich die Möglichkeiten für Menschen, die das Ganze professioneller angehen können oder wollen. Gerade, wenn diese dann auch zu Dateiformaten wie ProRES, Log-Video, ProRAW oder Farben im Academy Color Encoding System greifen wollen, geht kein Weg um das Pro. Die Lautsprecher klingen Apple-typisch wirklich gut, ebenso soll das MIkrofon sehr gut sein, wie mir attestiert wurde.

Die typische Helligkeit des Displays liegt bei 1.000 nits, die Spitzenhelligkeit bei 1.600 nits (HDR) und im Freien schafft das Display bis zu 2.000 nits.

Damit hat man auch bei Sonneneinstrahlung keine Lesbarkeitsprobleme. Auch sonst macht das Panel einen sehr guten Eindruck mit natürlichen Farben und einer hervorragenden Blickwinkelstabilität.

Zoomer fahren mit diesem Modell besser, denn optischer Zoom wird mit 0,5x, 1x, 2x und 5x geboten, den 5x-Zoom bietet das iPhone 16 nicht. Bekommt man gute Fotos hin?

Auf jeden Fall. Bekommt man schlechte hin? Aber sicher das. Ich war neulich in den Niederlanden, Indoor-Kirmes, grundsätzlich dunkel, außer eben künstliche Beleuchtung der Fahrgeschäfte, da kann es bei schnellen Bewegungen vor der Kamera beim Aus-der-Hüfte-schießen auch mal verwaschen werden. Da wird dann keiner wissen, ob du mit dem 14 Pro oder dem 16 Pro unterwegs warst. Fans von Ultraweitwinkwel werden bei schwachem Licht auch nicht immer die besten Ergebnisse hinzaubern können, dies am Rande erwähnt.

Als neuer iPhone-Nutzer darf man sich da von den grundsätzlichen Möglichkeiten nicht blenden lassen. Einer, der wirklich gar kein Auge und keine Geduld hat, der wird auch aus der besten Kamera nichts holen – auf der anderen Seite lässt mich ein Fotograf alt aussehen, der mit einer Kartoffel fotografiert, während ich ein iPhone 16 Pro nutzen. So ist das manchmal im Leben.

Wie jedes Jahr gilt: Mit diesem Gerät erhaltet ihr Hardwareressourcen, die für viele Jahre ausreichen werden. Wer keinen stark fordernden Videoschnitt betreibt, wird das Smartphone wahrscheinlich nie an seine Grenzen bringen.

In Kombination mit Apples Strategie, iOS-Updates über vier Jahre oder länger bereitzustellen, ist dieses Gerät eine langfristige Investition. Leistungstechnisch ist man besser aufgestellt, das 16er hat den A18 mit 6-Core-CPU und 5-Core-GPU, während das Pro den A18 Pro mit 6-Core-CPU und 6-Core-GPU verbaut hat.

Im Bereich des Akkus liegt man über dem Vorjahresmodell und logischerweise auch über dem iPhone 16. Wer mehr spielt, wird deutlich weniger Laufzeit erzielen als jemand mit gemischter Nutzung wie ich (Social Media, Surfen, Messaging, Video, Kamera). Ist der Akku mal leer, kann über USB-C oder drahtlos geladen werden.

Ihr könnt auch mit eurem iPhone ein anderes iPhone, einen Androiden oder USB-C-Zubehör laden. Hier ist anzumerken, dass das Pro auch USB-3 unterstützt, was bei der Übertragung großer Videomenge für kürzere Wartezeiten sorgt. Weitere Vorteile des Pro: hier gibt es das fünffache Teleobjektiv, professionelle Videoformate, die neueste 4K-Zeitlupenfunktion und eine ausgefeiltere Mikrofonausstattung. Ebenso ist es halt ein bisschen größer, ohne zu groß zu wirken. Muss man sich durchrechnen, das Pro kostet 249 Euro weniger in der Grundausstattung als das iPhone 16. Das sind bei 3 Jahren Nutzung fast 23 Cent Aufpreis pro Tag 😉

Ein abschließendes Fazit?

Zumindest für mich wäre es dieses Mal die Qual der Wahl. Klar, neuer ist imer besser und Pro eben Pro. Aber ein Pro macht mich nicht zwingend zum Pro. Apple macht es clever und bietet jedem etwas an. Dem Pro, aber auch dem angehenden Pro – und Einsteiger sind auf Jahre eh fein raus. Im Test haben mir beide iPhone-Modelle wirklich gut gefallen – und ich könnte mit allem, was ich so treibe, mein Ziel erreichen, ob iPhone 16 oder iPhone 16 Pro. Schaut man knallhart aufs Geld und gesteht sich ein, dass man die Pro-Funktionen eher nicht nutzt, dann bekommt man mit dem iPhone 16 feinste, leistungsstarke Hardware, die dicke ausreicht. Da muss man allerdings schauen, woher man kommt. Hat man vielleicht das Modell 14 oder 15, kann man gar noch ein Jährchen pokern – zumindest beim Pro.

iPhone 16, 128 GB: 949 Euro

iPhone 16 Pro, 128 GB: 1.199 Euro

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