Too Good To Go liefert jetzt auch Pakete mit Lebensmitteln

Too Good To Go kennen und nutzen einige von euch vielleicht: Ihr könnt über die App bei teilnehmenden Betrieben in der Nähe sogenannte Magic Bags reservieren und diese zu bestimmten Uhrzeiten abholen. So erhaltet ihr beispielsweise beim Bäcker Abends übrig gebliebenes Gebäck zum Schnäppchenpreis. Eine gute Sache, denn ihr zahlt zum Teil nur ein Drittel des Wertes der Waren, während die Betriebe weniger Lebensmittel entsorgen müssen. Jetzt führt Too Good To Go einen neuen Service ein – man liefert auch Pakete mit überschüssigen Lebensmitteln.

Dafür tut man sich jetzt aber nicht mit regionalen Betrieben zusammen, sondern mit Marken wie z. B. Marabou, Toblerone oder Just Spices. Das Prinzip ist sonst ähnlich: Ihr könnt euch Pakete mit Überraschungs-Produkten sichern, die weniger als 50 % von dem kosten, was sonst für die enthaltenen Lebensmittel als Preis anfallen würde. Dafür könnt ihr euch eben nicht exakt aussuchen, was ihr bekommt. Auch kann es sein, dass die Waren nicht mehr so lange haltbar sind und / oder z. B. die Verpackungen Schönheits- und Druckfehler haben.

Zu finden ist die neue Option in der App von Too Good To Go im unteren Menü jetzt als „Lieferung“ – siehe mein Screenshot oben. Aktuell sind aber alle Pakete ausverkauft. Dabei weist der Anbieter aber darauf hin, dass man bald wieder neue Pakete anbieten wolle. Am besten ihr beobachtet das bei Interesse also einfach mal. Für die jeweiligen Hersteller ist das natürlich auch eine gute Chance, um Produkte abzusetzen, die sie sonst als Verluste abschreiben und entsorgen müssten. Am Ende haben also alle Seiten etwas davon.

Falls euch Too Good To Go bisher so gar nichts gesagt hat: Ich kann die App sehr empfehlen und nutze sie regelmäßig, um Überraschungstüten von regionalen Bäckern abzuholen. Aber auch im Urlaub kann das Ganze überraschend nett sein, wenn man mal einen Abend nicht essen gehen möchte und vielleicht in der Nähe des Hotels ein Restaurant teilnimmt – probiert es mal aus.

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Mistral veröffentlicht sein Mistral Large 2 LLM

Quelle: Mistral

Schlag auf Schlag geht es weiter bei den LLMs und nach Llama 3.1 folgt Mistral mit seinem Modell Mistral Large 2(2407). Es hat eine Kontextgröße von 128.000 und 123 Milliarden Parameter. Es soll effizient und schnell sein, ist aber mit ca. 5 €/Million Token nicht billig. Mistral zeigt in seinem Blogbeitrag auch Benchmarks und offenbart einige interessante Aspekte, wie die Mehrsprachigkeit und die Fähigkeit, Anweisungen zu folgen. In beiden Bereichen schneidet Mistral Large 2 gut ab und kommt an GPT-4o oder Claude 3.5 Sonnet heran.

Quelle: Mistral

Besonderer Wert soll auf die Vermeidung von „Halluzinationen“ gelegt worden sein. Das Modell soll sogar darauf trainiert worden sein, vorsichtig und genau zu antworten und gegebenenfalls zuzugeben, wenn es eine Frage nicht beantworten kann.

Quelle: Mistral

Auch dieses Modell habe ich kurz getestet und muss sagen, dass es sich teilweise besser schlägt als Llama 3.1-405B. Eine Schwäche der Llama-Modelle zeigt sich hier besonders, sie sind nicht besonders gut im Folgen von Anweisungen. Dafür ist Large-2 aber auch nicht so gut im Reasoning und hat bei meinen Tests auch einfach Dinge übersetzt, die nicht übersetzt werden sollten (Funktion in TypeScript). Im Moment ist aber Claude 3.5 Sonnet mein Favorit, es ist einfach zuverlässig in der Ausgabe und vergleichsweise günstig. Was ist euer Favorit?

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Intel veröffentlicht AI Playground Software für Intel Arc

Intel hat die im vergangenen Monat auf der Computex vorgestellte Software AI Playground als Open-Source-Betaversion mit einem Desktop-Installer für Windows veröffentlicht. AI Playground ist eine Einsteiger-KI-Anwendung für Windows mit einfach zu bedienender Benutzeroberfläche, die es jedem ermöglicht, erste Bilder und Text mithilfe von KI zu generieren. Der Schwerpunkt wurde hierbei bewusst auf die Benutzerfreundlichkeit und weniger auf Benchmark-Performance gelegt, so Intel. Fortgeschrittene Benutzer können ihre Lieblingsmodelle installieren und manuelle Einstellungen anpassen, um den KI-Spielplatz so zu konfigurieren, dass er so funktioniert, wie sie es möchten.“

AI Playground bietet eine Vielzahl von benutzerfreundlichen KI-Funktionen, um Bilder zu erstellen und zu verbessern oder Antworten von einem KI-Chatbot zu erhalten, alles lokal auf Ihrem eigenen PC, der entweder von einem Intel Core Ultra-H-Prozessor oder mit einer Intel Arc dGPU mit mindestens 8 GB vRAM betrieben wird.“

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Ayaneo stellt seine neue Software AyaSpace 2.5 vor

Die Tastatur des Ayaneo Slide ist nur in wenigen Fällen wirklich sinnvoll.

Ayaneo ist ein Anbieter von PC-Gaming-Handhelds. Ich selbst habe hier im Blog schon die beiden Modelle Ayaneo Kun und Ayaneo Slide getestet. Der Hersteller nutzt für die Geräte, die grundsätzlich das reguläre Windows 11 als Betriebssystem verwenden, auch eine eigene App / Oberfläche: AyaSpace. Inzwischen hat man die neueste Version 2.5 vorgestellt. Sie bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich.

Je nach Gerät gibt es dabei auch spezielle Optimierungen. Etwa erhält das Ayaneo Flip DS Verbesserungen für die virtuelle Tastatur auf dem zweiten, unteren Bildschirm. Obendrein führt man ein virtuelles Touchpad ein, sodass ihr den unteren Screen auch mit dieser Funktionalität verwenden könnt. Über den AyaSpace 2.5 ist es auch möglich, über nur einen Knopfdruck die Windows-Ansicht vom unteren auf den oberen Screen zu verschieben.

Upgrades erhält auch die Emulation von Keyboard und Tastatur, sodass ihr die Funktionalität besser auf die Controller-Buttons und Co. verteilen könnt. Ihr könnt auch für bestimmte Spiele Konfigurationen anlegen und speichern. Auch gibt Ayaneo bekannt, dass der AyaSpace 2.5 ein neues Modell für Benachrichtigungen anlegt. Dieses soll mehr an das Notification-Management an Smartphones erinnern. Auch hilfreich: Die Darstellung des AyaSpace 2.5 passt sich automatisch via „Automatic User Interface Scaling“ an euren Bildschirm an, z. B. auch, wenn ihr ein externes Display verbindet. Weiterhin könnt ihr das Scaling aber auch manuell regeln.

Ayaneo Kun und Flip KB erhalten Firmware-Updates

Ayaneo erklärt, dass auch die Fortschrittsanzeige für Treiber-Updates angepasst worden sei, was gut dazu passt, dass die Ayaneo Kun und Flip KB Firmware-Updates erhalten. Zusätzlich führt man jetzt nach und nach Bypass Charging ein. Damit ist gemeint, dass ihr die Handhelds über den Netzstrom betreiben könnt, ohne den Akku aufzuladen / zu belasten. Das reduziert dann auch die Wärmeentwicklung. Im ersten Schritt unterstützen die Ayaneo 2, 2S, Geek und Geek 1S die Funktion. Später wird man das Feature auf weitere Geräte bringen.

Aber auch an dem Android-Gerät Pocket S gibt es separate Optimierungen. So unterstützt dieses Modell jetzt mehrere Vibrationsmodi, verbessert die Einstellungen für die RGB-Beleuchtung und bietet euch mehr Möglichkeiten bei der Konfiguration der Tastenbelegung. Obendrein will man die Performance-Modi des Geräts verbessern. CPU- und GPU-Taktraten können nun in jedem Modus manuell angepasst und gespeichert werden. Auch verfeinert Ayaneo die Lüftersteuerung, sodass ihr verschiedene Modi wählen könnt, ähnlich wie an den Windows-Handhelds des Unternehmens.

Neu wäre dann noch das Device Spoofing. Dabei kann das Ayaneo Pocket S sich in Spielen als abweichendes Android-Gerät ausgeben, um andere Performance- und Qualitätseinstellungen zu erhalten. Mit dieser Option solltet ihr jedoch vorsichtig sein. Entwickler von Spielen sehen so etwas normalerweise gar nicht gerne. Werdet ihr also ertappt, kann das z. B. zu Kontosperrungen führen. Last but not least soll die Möglichkeit folgen, die Bildschirmauflösung zwischen 1080p und 2K umzuschalten, Skripte mit Root-Rechten auszuführen und mehr.

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PlayStation 5: Bald könnt ihr direkt Sprach-Chats bei Discord beitreten

Sony weist auf eine anstehende Neuerung für die PlayStation 5 hin: PS5-Spieler können demnächst direkt über ihre Konsole einem Discord-Sprach-Chat beitreten. Als Erklärung dazu: Es ist grundsätzlich schon eine Weile möglich, über die Konsole an Sprach-Chats teilzunehmen. Aber: Initiieren musstet ihr das bislang immer über einen PC oder die mobilen Apps von Discord.

Genau dieser Umweg soll bald entfallen. Dazu wählt ihr in Kürze zuerst in der Game Base im Control Center der PS5 die Registerkarte “Discord” aus. Wählt dann den Discord-Server oder die DM-Gruppe aus, der ihr beitreten möchtet. Dann geht ihr zum passenden Sprachkanal. Ihr erhaltet außerdem eine Benachrichtigung auf der PS5-Konsole, wenn ein anderer Discord-Benutzer euch anruft, sodass ihr sofort beitreten könnt.

Das Ganze wird in den kommenden Wochen schrittweise eingeführt, beginnend in Japan/Asien, gefolgt von Europa, Australien/Neuseeland und dem Nahen Osten und schließlich dem nordamerikanischen Kontinent. Beachtet, dass ihr auf eurer Konsole ein Update auf die neueste Systemsoftware durchführen müsst, und dass eure Konten für das PlayStation Network und Discord verknüpft sein müssen.

Schon ab heute bietet Sony euch obendrein die Möglichkeit, euer PlayStation-Network-Profil in jeder Messaging- oder sozialen App zu teilen. Wählt dazu in der PlayStation-App oder auf der PS5-Konsole “Profil teilen” aus. Es wird dann ein teilbarer Link oder QR-Code generiert.

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