Google Home Update: Gemini Live für alte Nest-Lautsprecher, besseres Kontext-Gedächtnis und Kamera-Fixes

Wenn man Googles Smart-Home-Aktivitäten „seit immer“ kennt, ist man momentan verwirrt, wie häufig da Updates kommen. Im Rahmen des Early-Access-Programms bringt Google die flüssigen, natürlichen Unterhaltungen via Gemini Live nun auch auf ältere Geräte. Wer ein Google-Home-Premium-Abo besitzt, kann das Feature ab sofort auch auf der ersten Generation des Google Home Mini sowie dem ursprünglichen Google Nest Hub nutzen. Damit schließt Google die Lücke zu Nest Mini, Nest Audio, Nest Hub Max und dem neuen Google Home Speaker. Gestartet wird der Chat schlicht mit „Hey Google, lass uns quatschen“.

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Ebenfalls überarbeitet wurde das Kontext-Gedächtnis: Das Zeitfenster für Folgefragen und Kontextverständnis über Gemini for Home liegt nun bei 15 Minuten. Ihr könnt also die Küchenlampe einschalten und eine Viertelstunde später schlicht sagen: „Hey Google, dimme sie auf 50 %“, ohne den Raum erneut nennen zu müssen.

Updates für die Google Home App

  • Automationen: Beim Speichern von Abläufen gibt es nun Warnhinweise, wenn Bedingungen ohne Starter definiert wurden, damit Automationen nicht im Leeren verlaufen.
  • Fensterverdunklung: Die Steuerung und Beschriftungen für smarte Jalousien und Rollläden wurden überarbeitet, um genaue Positionen einfacher anzusteuern.
  • Smart Locks: Wenn Mitglieder aus dem Zuhause entfernt werden, weist die App nun explizit darauf hin, dass Tür-Passcodes manuell gelöscht werden müssen.
  • iOS-Optimierungen: Der Videostream von Kameras auf iOS-Geräten läuft stabiler, zeigt weniger Fehler und startet nach dem Entsperren des iPhones verlässlicher an der gestoppten Stelle. Auch Anzeigefehler bei vollen Kamera-Akkus (die fälschlicherweise als leer angezeigt wurden) sind behoben.

Firmware-Update für Nest Cams & neue Hardware


Ein schrittweises Update rollt für die Nest Cam Indoor (3. Gen, kabelgebunden), Nest Cam Outdoor (2. Gen, kabelgebunden) sowie die Nest Doorbell (3. Gen, kabelgebunden) aus. Das Update bringt eine stabilere WLAN-Verbindung, eine beschleunigte Ersteinrichtung und repariert fehlerhafte Benachrichtigungen bei aktivierten Aktivitätszonen.

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Aqara Power Plug H2 EU: Neuer Zwischenstecker unterstützt Matter over Thread und Zigbee

Aqara bringt mit dem Power Plug H2 EU einen neuen Smart-Home-Zwischenstecker auf den europäischen Markt, der bei den Funkstandards auf maximale Flexibilität setzt. Das Gerät unterstützt sowohl Matter over Thread als auch das hauseigene Zigbee-Protokoll, sodass sich Nutzer nicht mehr festlegen müssen.

Durch die Dual-Protokoll-Unterstützung lässt sich der Stecker im Thread-Modus direkt ohne herstellereigenen Hub in bestehende Matter-Ökosysteme wie Apple Home, Google Home oder Home Assistant einbinden. Wer dagegen den Zigbee-Modus wählt oder den Stecker mit einem klassischen Aqara-Hub koppelt, erhält Zugriff auf erweiterte Aqara-Funktionen, behält über den Hub aber dennoch die Matter-Kompatibilität. Der Wechsel zwischen den Protokollen ist je nach Präferenz möglich.


Aqara Smarte Steckdose H2 EU, Matter/Thread & Zigbee


Aqara Smarte Steckdose H2 EU, Matter/Thread & Zigbee

  • 【Matter,Thread & Zigbee – maximale Kompatibilität】 Die Smarte Steckdose H2 EU unterstützt sowohl…
  • 【Stromverbrauch messen & Energie sparen】 Die Smartsteckdose zeichnet den Verbrauch Ihrer Geräte in…
  • 【Mehr Sicherheit im Alltag】Die Smarte Steckdose H2 schützt Ihre Geräte mit Überhitzungs- und…

Ausgelegt ist die europäische Version für bis zu 16 Ampere und eine maximale Leistung von 3680 Watt, womit sich auch leistungshungrige Haushaltsgeräte schalten lassen. Neben der reinen Schaltfunktion misst der Zwischenstecker auch den Stromverbrauch und ermöglicht es, Automatisierungen basierend auf dem Energiebedarf der angeschlossenen Geräte zu erstellen, beispielsweise um Standby-Fresser gezielt abzuschalten.

Beim Design setzt Aqara auf ein kompaktes Gehäuse, das benachbarte Steckdosen in Mehrfachleisten nicht zwingend verdeckt. Sicherheitstechnisch sind eine Überlast- und Überhitzungsschutzfunktion sowie eine Kindersicherung an Bord. Auch die integrierte LED-Anzeige lässt sich anpassen: Sie kann den Schaltzustand anzeigen, für Automatisierungen genutzt oder z. B. im Schlafzimmer komplett deaktiviert werden.

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Ring bringt zwei neue Sicherheitskameras: Outdoor Camera (2. Generation) und Peephole Camera 2K

Ring erweitert Sicherheitskamera-Portfolio um neue Modelle mit „Retinal 2K“, wie die Marke von Amazon es selbst nennt. Mit dabei sind jedenfalls bald die neue Ring Outdoor Camera (2. Generation) sowie die Ring Peephole Camera 2K. Erstere bietet euch mehrere Optionen für die Stromversorgung an und soll selbst bei schlechten Lichtverhältnissen ein scharfes Bild in Farbe liefern. Die Ring Peephole Camera 2K wiederum ist für kompatible Türspione in Haus- und Wohnungstüren gedacht – per se unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben auch in Mietwohnungen.Zählpixel

Denn laut Amazon ist die Montage und Demontage ohne Bohren möglich. Bleiben wir dann doch auch kurz bei diesem Modell. Die Ring Peephole Camera 2K bietet euch eine Weitwinkelansicht, kann aber auch bis zu sechsfach für Nahaufnahmen heranzoomen. Obendrein ist sie mit Live-Video- und Gegensprechfunktion versehen. Dank Bewegungserfassung erhaltet ihr Benachrichtigungen in Echtzeit aufs Smartphone, sobald eine Bewegung vor eurer Tür erkannt wird. Die Cam arbeitet mit einem Schnellwechsel-Akkupack. Zu den Laufzeiten schweigt sich Amazon allerdings aktuell noch aus.

Solltet ihr beachten: Die Ring Peephole Camera 2K ist nur mit handelsüblichen Türspionen mit einem Durchmesser von 12 mm bis 14 mm und für Türstärken zwischen 32,5 mm und 60 mm kompatibel. Da dieses Gerät außerdem euren vorhandenen Türspion verdeckt, entfällt die klassische optische Durchsicht. Um Besucher weiterhin auch ohne Smartphone sehen zu können, schlägt Amazon vor, das Gerät mit einem kompatiblen Echo Show zu koppeln.

Das ist die Ring Outdoor Camera (2. Generation)

Dann hätten wir da als zweiten Neuzugang noch die eingangs erwähnte Ring Outdoor Camera (2. Generation). Auch sie ermöglicht Weitwinkel-Videos und beherrscht zusätzlich den sechsfachen Zoom. An Bord ist auch eine Nachtsicht-Funktion, die auch bei wenig Licht eine farbige Darstellung erlaubt. Bei fast völliger Dunkelheit wechselt die Kamera automatisch zur Schwarzweißansicht. Ihr könnt diese Kamera sowohl mit einem Akku, mit Solarzelle als auch mit Netzstrom betreiben, was die Befestigung vereinfacht.

Wie es für Outdoor-Kameras Standard ist, so könnt ihr individuelle Privatsphärenbereiche und Bewegungseinstellungen festlegen und damit bestimmen, was die Kamera sehen darf und was nicht. Sobald eine Bewegung erfasst wird, erhaltet ihr sofort eine Benachrichtigung und könnt auf Wunsch auch die Sirene über die App aktivieren. Eindringlinge könnt ihr per Live-Video und Gegensprechfunktion konfrontieren. Der Blickwinjel der Kamera beträgt 140° horizontal und 85° vertikal.

Preise und Verfügbarkeit

Die Ring Outdoor Camera (2. Generation) (99,99 Euro) und die Ring Peephole Camera 2K (99,99 Euro) können ab sofort auf Amazon.de vorbestellt werden. Die passenden Links findet ihr in den beiden Boxen in diesem Beitrag. Die Auslieferung beginnt ab dem 12. bzw. 19. August 2026.

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Shelly: Diverse Wall Displays sollen bald als Matter Controller fungieren

Shelly hat mit dem Wall Display X1i erst kürzlich ein neues Touchscreen-Display zur Haussteuerung vorgestellt. Die Displays dienen der Ansteuerung smarter Gerätschaften: Neben dem Schalten und Walten über Shelly-Komponenten lassen sich beispielsweise auch Sonos-Multiroom-Systeme ansteuern. Shelly hat inzwischen zudem große Ambitionen im Bereich Thread und ist auch, was den Smart-Home-Überstandard Matter angeht, nicht mehr so zurückhaltend, wie anfänglich.

Shelly unterstützt bereits zahlreiche Schnittstellen. Geht es nach den weiteren Plänen von Shelly, dann soll es künftig noch einfacher werden, auch die Komponenten anderer Hersteller anzusteuern. So sollen die Wanddisplays X1i, X2i und XL künftig als Matter-Controller fungieren. Ein entsprechendes Firmware-Update hierfür soll folgen, so CEO Dimitar Dimitrov.

Dies erlaubt es Shelly, auch die Komponenten anderer Hersteller, etwa wie unten dargestellt von Ikea, zu überwachen und zu steuern. Nicht zu verwechseln ist das Ganze mit einem Thread Border Router. Diese Funktion bringen die Shelly Wall Displays nicht mit, sprich für Thread-Komponenten müssen diese weiterhin über einen beliebigen anderen Border Router gekoppelt werden.

Einen genauen Zeitplan, wann das Update bereitsteht, hat man bisher nicht verlauten lassen. Man hat aber bestätigt, dass die Funktion Teil des nächsten Firmware-Updates der Wall Displays sein soll. Es dürfte also nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen und sicherlich noch in einem der verbleibenden Quartale erfolgen.

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Homematic IP: Glasdisplays jetzt auch als Funk-Variante erhältlich

eQ-3 bringt seine Smart-Home-Zentralen für die Wand in den Nachrüstbereich: Die bisher nur für das kabelgebundene Wired-System erhältlichen Homematic IP Glasdisplays stehen ab sofort auch als reine Funk-Varianten für die Montage in Bestandsbauten ohne Busverkabelung bereit.

Das normale Homematic IP Glasdisplay bietet ein beleuchtetes Touch-Panel mit fünf individuell belegbaren Seiten. Pro Seite finden bis zu vier Kacheln Platz, um Licht, Beschattung oder Szenen zu schalten. Eine sechste Seite dient als Anzeige für Wetterdaten. Beim größeren Homematic IP Glasdisplay – plus kommen noch einmal fünf zusätzliche Seiten hinzu. Über diese lassen sich unter anderem die Raumtemperatur regeln, Sensorwerte wie Luftfeuchtigkeit und Fensterstatus ablesen oder ein Homematic IP Türschlossantrieb – pro ansteuern.

Parallel zum Start der Funk-Hardware bohrt der Hersteller auch den Funktionsumfang aller Glasdisplays per Software auf. Neu ist unter anderem ein Colorpicker zur Wahl von Lichtfarbe und Farbtemperatur bei passenden Leuchten. Dazu kommen Steuerungsmöglichkeiten für Türöffner, die direkte Auslösung von Automatisierungen sowie eine erweiterte Lamellensteuerung für Jalousien. Die Software-Neuerungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt auch per Firmware-Update auf die bereits erhältlichen Wired-Modelle kommen.

Das Standard-Funkdisplay wechselt für eine UVP von 249,95 Euro den Besitzer, für die Plus-Variante werden 279,95 Euro fällig. Beide Ausführungen sind ab sofort im Handel verfügbar.

Modell Homematic IP Glasdisplay (Funk) Homematic IP Glasdisplay – plus (Funk)
Konnektivität Homematic IP Funk Homematic IP Funk
Display-Seiten 5 Seiten (je 4 Kacheln) 1 Wetterseite 10 Seiten (je 4 Kacheln) 1 Wetterseite
Zusatzfunktionen Licht-, Beschattungs- und Szenensteuerung Zusätzlich Temperatureinstellung, Sensorwerte und Türschloss-Ansteuerung
Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) 249,95 Euro 279,95 Euro

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