Congstar: Mehr Daten zu Ostern und neue Homespot-Tarife

Kurz vor Ostern schraubt die Telekom-Tochter congstar an den Tarifen. Ab dem heutigen 24. März 2026 gibt es bei den Prepaid Allnet Flats mehr Datenvolumen fürs gleiche Geld. Das gilt bis einschließlich 14. April. Wer sich für das Prepaid Jahrespaket interessiert, bekommt nun 300 GB für einmalig 100 Euro. Bei den monatlichen Optionen sieht es so aus, dass die Allnet Flat XS für 5 Euro 1 GB mitbringt, während die Variante S für 7 Euro bereits 7 GB bietet. Wer 10 Euro investiert, erhält im Tarif M 30 GB. Für Vielnutzer stehen die Flats L mit 45 GB für 12 Euro und XL mit 55 GB für 16 Euro bereit.

Auch beim Homespot tut sich was. Das Portfolio heißt nun Homespot & Go und soll flexibler sein. Der Einstieg gelingt mit dem Homespot & Go S für 22 Euro im Monat, der 100 GB Inlandsdaten und 40 GB im EU-Ausland beinhaltet. Für 32 Euro gibt es im M-Tarif 200 GB, davon 55 GB in der EU. Die L-Variante bietet 400 GB für 42 Euro, wobei hier 75 GB im EU-Roaming nutzbar sind. 5G ist bei allen inklusive, wer mehr Speed will, zahlt 3 Euro drauf. Eine Standby-Option für 1 Euro ist ebenfalls an Bord.

Wer festes Internet sucht, findet bei den Congstar Zuhause Tarifen bis Ende März einen Extra-Bonus. Die Leitungen mit 100 und 150 Mbit/s kosten 35 Euro, hier gibt es 30 Euro Bonus. Die schnelleren Anschlüsse mit 250 und 300 Mbit/s sind reduziert für 40 Euro zu haben, dazu kommen 35 Euro extra. Wer 600 Mbit/s bucht, zahlt 50 Euro bei 40 Euro Bonus. Für den Gigabit-Anschluss werden 60 Euro fällig, wobei der Bonus hier bei 50 Euro liegt. Der Bereitstellungspreis entfällt in diesem Zeitraum.

congstar Prepaid Allnet Flats in der Übersicht

  • Allnet Flat XS | 1 GB | 5 €
  • Allnet Flat S | 7 GB | 7€
  • Allnet Flat M | 30 GB | 10 €
  • Allnet Flat L | 45 GB | 12 €
  • Allnet Flat XL | 55 GB | 16 €
  • Prepaid Jahrespaket | 300 GB | 100 €

congstar Homespot Portfolio in der Übersicht

Homespot & Go S

  • 100 GB statt 50 GB
  • 40 GB in EU nutzbar
  • 5G 50 inklusive
  • 5G Speed Option mit 100 Mbit/s für 3 € mtl.
  • Standby Tarif auf 1 € reduziert
  • Refresh für 12€
  • BSP 15€ bei Laufzeit- und 35€ bei Flex-Tarif
  • Preis: 22 € mtl.

Homespot & Go M

  • 200 GB statt 150 GB
  • 55 GB in EU nutzbar
  • 5G 50 inklusive
  • 5G Speed Option mit 100 Mbit/s für 3 € mtl.
  • Standby Tarif auf 1 € reduziert
  • Refresh für 12€
  • BSP 15€ bei Laufzeit- und 35€ bei Flex-Tarif
  • Preis: 32 € mtl.

Homespot & Go L

  • 400 GB statt 300 GB
  • 75 GB in EU nutzbar
  • 5G 50 inklusive
  • 5G Speed Option mit 100 Mbit/s für 3 € mtl.
  • Standby Tarif auf 1 € reduziert
  • Refresh für 12€
  • BSP 15€ bei Laufzeit- und 35€ bei Flex-Tarif
  • Preis: 42 € mtl.

congstar Zuhause Portfolio in der Übersicht

  • Zuhause 100: 35€ mtl. | 30€ Extra-Bonus | 0€ BSP
  • Zuhause 150: 35€ mtl. | 30€ Extra-Bonus | 0€ BSP
  • Zuhause 250: 40€ statt 45€ mtl. | 35€ Extra-Bonus | 0€ BSP
  • Zuhause 300: 40€ statt 45€ mtl. | 35€ Extra-Bonus | 0€ BSP
  • Zuhause 600: 50€ statt 55€ mtl. | 40€ Extra-Bonus | 0€ BSP
  • Zuhause 1000: 60€ statt 65€ mtl. | 50€ Extra-Bonus | 0€ BSP

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Smartphone-Markt: IDC prognostiziert historischen Einbruch für 2026




Der weltweite Smartphone-Markt steuert auf ein schwieriges Jahr zu. Glaubt man den aktuellen Zahlen der International Data Corporation (IDC), werden die Auslieferungen 2026 um 12,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Einheiten sinken. Das wäre das niedrigste Volumen seit über einem Jahrzehnt.

Grund dafür ist eine sich verschärfende Krise bei Speicherbausteinen, die laut den Analysten weit mehr als ein temporärer Engpass ist. Dieser Schock in der Lieferkette betrifft die gesamte Unterhaltungselektronik, trifft aber Android-Hersteller im Einsteigerbereich besonders hart. Da steigende Komponentenkosten die Margen schmälern, werden diese Mehrausgaben zwangsläufig an den Endkunden weitergereicht. Große Player wie Apple oder Samsung dürften die Situation besser meistern und könnten ihre Marktanteile sogar ausbauen, während kleinere Anbieter womöglich vom Markt verschwinden.

Das hat spürbare Auswirkungen auf die Preise. Während die Stückzahlen sinken, soll der durchschnittliche Verkaufspreis in diesem Jahr um 14 Prozent auf einen Rekordwert von 523 Dollar (471 Euro) klettern. Das Segment unter 100 Dollar (90 Euro) wird wohl dauerhaft unwirtschaftlich, da sich die Speicherpreise voraussichtlich erst Mitte 2027 stabilisieren, aber nicht auf das alte Niveau zurückkehren werden.

Regional trifft es den Nahen Osten und Afrika mit einem Minus von über 20 Prozent am härtesten, aber auch China und der restliche asiatische Raum verzeichnen zweistellige Rückgänge. Eine leichte Erholung des Marktes von 2 Prozent sieht die IDC erst für die zweite Jahreshälfte 2027 voraus, bevor es 2028 wieder deutlicher bergauf gehen könnte.

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Nothing Phone (4a) und Phone (4a) Pro im Ersteindruck: Mehr als nur Mittelklasse

Nothing hat mit dem Nothing Phone (4a) und Phone (4a) Pro Nachfolge-Modelle für seine Mittelklasse-Smartphones vorgestellt. Im letzten Jahr hatte ich die beiden Vorgängermodelle unter die Lupe genommen und konnte in den vergangenen Wochen nun auch erste Erfahrungen mit der diesjährigen Modellreihe sammeln. Nothing bietet in seiner a-Reihe durchaus potente Geräte an und in diesem Jahr gilt wieder einmal mehr: Die Phone-(4a)-Reihe kommt mit (kleineren, verschmerzbaren) Abstrichen gegenüber derzeitigen Flaggschiff-Geräten. Weiterhin gibt es viel Smartphone für einen schmalen Taler. So viel sei ebenfalls vorab verraten: Hatte ich derzeit noch zum Pro-Modell tendiert, so dürfte den meisten Nutzern in diesem Jahr das reguläre (4a) ausreichen, wenngleich das Pro-Modell in einigen Punkten etwas näher ans Flaggschiff heranragt.

Wer einen genauen Einblick in die technischen Spezifikationen der beiden Modelle bekommen will, dem sei mein Artikel zum Launch ans Herz gelegt. Um die Unterschiede zwischen dem (4a) und dem (4a) Pro auf dem Papier kurz zu resümieren: Beide Smartphones setzen auf ein ähnliches AMOLED-Panel. Das Pro-Modell fällt mit 6,83 Zoll (ca. 17 cm) minimal größer aus, legt auch bei der Peak-Helligkeit eine kleine Schippe mehr drauf und hat eine erhöhte, adaptive Bildwiederholrate von 144 Hz. Während im Phone (4a) der Snapdragon 7s Gen 4 zum Einsatz kommt, ist es beim Pro-Modell mit dem Snapdragon 7 Gen 4 jetzt der große Bruder und mit LPDDR5X auch der schnellere Arbeitsspeicher. Auch unterstützt nur das Pro-Modell eine eSIM.

Ansonsten: Das Nothing Phone (4a) Pro setzt auf ein Aluminium-Unibody-Design, im (4a) hingegen kommen Glas und Aluminium-Akzentezum Einsatz. Beim Triple-Kamera-Setup sind Tele (mit Periskop-Linse) und Ultraweitwinkel-Linse jetzt identisch. Sprich: Auch das normale (4a) kommt jetzt mit dedizierter Tele-Linse. Wohlgemerkt mit demselben Sensor wie im Nothing Phone (3). Einziger Unterschied neben schnellerer Bildverarbeitung im Pro-Modell sei nur der 50-Megapixel-Hauptsensor: Hier setzt das Pro-Modell auf den Sony LYT-700C als Sensor, das (4a) hingegen der Samsung GN9 (ebenfalls 50 Megapixel).

Ausgepackt und angefasst: Premium-Gefühle mit dem Aluminium-Design des Nothing (4a) Pro

Auch die beiden diesjährigen Modelle können beim Auspacken direkt durch ihre hochwertige Materialwahl sowie die Verarbeitung punkten. Das ist – Nothing-typisch – alles sehr stimmig, fasst sich super an und da gibt es auch absolut nichts zu meckern. Mit dem (4a) Pro legt man da durch das Aluminium-Unibody-Design nochmals eine Schippe drauf: Das wirkt echt Premium und durch das Metallgehäuse in einem Guss sticht man da auch diverse Flaggschiff-Modelle (mitunter das eigene Phone (3)) aus. Da möchte man echt kein Case drumherum packen.

Passt portfolioseitig übrigens auch super zu den Nothing Ear (3) sowie den Headphones (1), die ebenfalls auf eine massive Aluminium-Basis setzen.

Für Modelle mit solchen Abmaßen liegen beide Phone-(4a)-Modelle gut in der Hand. Die Buttons haben die guten Druckpunkte der letzten Generation, man hat aber die Button-Platzierung überarbeitet: Die hängen jetzt nicht mehr so tief und sind somit besser erreichbar.

Weitere Gedanken: Der Kamera-Buckel vom Phone (4a) fällt, trotz Periskop-Kamera, wesentlich kleiner aus. Der vom letztjährigen Pro-Modell war wirklich riesig. Man vereint somit die dedizierte Zoom-Kamera im kleineren Kamera-Buckel. Das dezentere Design des (4a) Pro wiederum dürfte vielen gefallen, die ansonsten nicht ganz mit dem Nothing-Look warm werden. Die transparenten Akzente hat man hier dezenter untergebracht. Holt mich (meine subjektive Meinung) tatsächlich sehr ab. Beim (4a) ist das eher Geschmackssache. Ich finde zudem angenehm, dass man einzelne Linsen nicht wie Türme erhebt, sondern man diese geschützt zusammenfasst. Das vereinfacht die Reinigung.

Nothing setzt bei beiden Geräten auf hochwertige AMOLED-Panels. Obwohl beide Geräte identisch groß sind, ist das Panel im Pro-Modell, dank minimal dünnerer Ränder, etwas größer. Die Panels spielen auf einem durchaus hohen Niveau und auch im Direktvergleich kann man da mit diversen Flaggschiffen sogar mithalten. Das Display ist scharf, Farben realitätsgetreu und Blickwinkel sind stabil. Auch bei Sonneneinstrahlung kann man die Geräte problemlos nutzen. Unterstützt wird eine Bildwiederholrate von 120 Hz bzw. 144 Hz, wobei weder die erhöhte Bildwiederholrate, noch die unterschiedlich bezifferte Peak-Helligkeit (4500 Nits vs. 5000 Nits) im Praxiseinsatz und somit Alltag eine Rolle spielen. Das ist auch kein Wunder, denn beim normalen Scrollen und Co. läuft auch das Pro-Modell im Regelfall auf 120 Hz. Nur bei einigen, ausgewählten Games (z. B.: Subway Surfers) werden die 144 Hz erreicht. Der Helligkeitsunterschied zu den Vorgängern fällt eher auf.

Wer meine Testberichte kennt, der weiß, ich bin absolut kein Fan von nichtssagenden Benchmarks. Im Zusammenspiel aus Prozessor, Nothing OS und der Bildwiederholrate ergibt sich ein butterweiches Nutzungserlebnis. Ich habe zu keiner Zeit mit der Nutzung sehnlichst ein aktuelles Flaggschiff-Modell gewünscht. Klar, kleinere Unterschiede gibt es da, etwa beim Öffnen von Apps. Der Unterschied zwischen (4a) und (4a) Pro macht sich auch eher bei Kleinigkeiten, wie der Verarbeitung von Bildern nach dem Auslösen bzw. den Ladezeiten der Galerie direkt nach dem Schießen eines Fotos bemerkbar. Starke Behauptung: Das Gros der Nutzer bekommt hier ein performantes und alltagstaugliches Gerät, dem nichts fehlt.

Auch wenn mir bisher die Langzeiterfahrungen zu den beiden Geräten fehlen, empfand ich den Standby-Verbrauch (Nothing-untypisch) als vergleichsweise hoch. Ich kam mit beiden Geräten in der Alltagsnutzung problemlos über den Tag, aber sowas hängt bekanntlich sehr stark von diversen Nutzungsszenarien ab. Tendenziell fällt die Laufzeit beim normalen (4a) eher etwas höher aus, was am etwas schwächeren Chipsatz liegen dürfte und dass die Glyph hier eben auch nicht dauerhaft leuchtet, beziehungsweise leuchten kann. Aufgeladen wird dank 50-Watt-Betankung sehr flott. Drahtloses Aufladen gibt es nicht, das dürfte so einer der größeren Abstriche zu Flaggschiff-Modellen sein.

Triple-Kamera: Zweimal Periskop-Linse zum Mitnehmen bitte

Für den aufgerufenen Preis besitzen beide Smartphones eine überdurchschnittlich gute Kamera. Bei Tageslicht kann man detailreiche Resultate einfangen. Nothing-typisch kann man mit einer sehr natürlichen Farbgebung und natürlichen Hauttönen punkten. Mit Presets können Nutzer hier nach eigenem Gusto nachsteuern. Wer gerne mit der Ultraweitwinkel-Kamera fotografiert, der wird an beiden Modellen keinen Gefallen finden. Im Vergleich zu aktuellen Flaggschiff-Modellen wird man vor allem bei der Low-Light-Performance in die Tasche gesteckt. Unbearbeitete Bilder in voller Auflösung könnt ihr an dieser Stelle einsehen.

Nothing Phone (4a)

Beim Hauptsensor setzt man bei (4a) und (4a) Pro in diesem Jahr nicht auf identische Sensoren. Während das Pro-Modell auf einen Sony-Sensor setzt, kommt beim normalen (4a) ein Samsung-Sensor zum Einsatz. Gemeinsam haben beide Sensoren ein schönes, natürliches Bokeh durch den großen Sensor. Im Direktvergleich sind Bilder mit dem (4a) Pro einen Tick schärfer. Ohne diesen zu haben würde ich in den meisten Szenarien aber recht ähnliche Resultate bescheinigen – auch im Vergleich zum (3a) Pro.

Nothing Phone (4a) Pro

Nothing Phone (4a) Pro

Das Nothing Phone (4a) erbt die Periskop-Kamera, die im vergangenen Jahr noch dem Pro-Modell vorbehalten war. Für Aufnahmen mit einem Zoomfaktor von bis zu 10 liefert das nicht nur brauchbare Resultate, sondern echt schöne Ergebnisse. Alles darüber hinaus, taugt teils nicht mal für die Schnappschussqualität, da pokert man wie andere Hersteller mit übertriebenen Zoom-Raten und verschlimmbessert per Post-Processing. Problematisch wird es auch bei schnell bewegenden Objekten, etwa Tieren.

Weiterhin ist die Ultraweitwinkel-Kamera das schwächste Glied im Triple-Kamera-Gespann: maximal für Schnappschüsse ausreichend. Es mangelt an Lichtstärke und zu den Rändern hin werden die Aufnahmen deutlich unschärfer. Das ist schade, zumal nach der Kritik im vergangenen Jahr sich in diesem Bereich nichts getan hat.

Nothing OS, Glyph & Co

Auf beiden Geräten werkelt Nothing OS 4.1 auf Basis von Android 16. Das Betriebssystem ist mittlerweile sehr erwachsen und setzt auf eine durchgängige, abgestimmte Benutzererfahrung. Die eigenen Apps wirken weitgehend wie aus einem Guss und greifen nahtlos ineinander. Wer den Look nicht ganz so fühlt, der kann ein sehr Android-natives Erlebnis auswählen. Missfallen dürfte einigen, dass man diverse Social-Media-Apps vorinstalliert. Das wäre neben Facebook und Instagram auch TikTok.

Nothing garantiert nach eigenen Angaben zwar sechs Jahre Sicherheitspatches, die OS-Updates hätten aber gerne länger sein dürfen als die beworbenen drei Jahre. Damit gewinnt man gegenüber der Google-Pixel-a-Reihe und Samsungs A-Serie keinen Preis.

Beim Glyph-Interface gibt es inzwischen einige (nützliche) Anwendungsfälle (Timer, Benachrichtigungen, etc.) und es ist ein Hingucker. Beide haben zudem eine rotleuchtende Aufnahme-LED. Während das (4a) die Glyph-Bar mitbringt, die neben einer Status-Anzeige lediglich eher eine allgemeine Benachrichtigungs-LED darstellt, kann man beim Pro-Modell mehr personalisieren, etwa spezielle Benachrichtigungssymbole hinterlegen. Das pixelige Glyph Interface passt super zum sonstigen Nothing-Look. An Drittanbieter-Unterstützungen großer Apps hat sich hier aber weiter nicht viel verändert. Von daher bleibt es, außerhalb einiger Usecases (Benachrichtigungen, Uhrzeit, Countdown beim Selbstauslöser, Visualisierung der Lautstärke), eher eine Spielerei. Für das Pro-Modell gibt es aber findige Entwickler in der Community.

Der Fingerabdruckscanner arbeitet weiter optisch und identisch zuverlässig. Hier kann man Flaggschiffen mit Ultraschallsensor (das Phone (3) hat übrigens keinen) nicht das Wasser reichen. Nothing baut auch sukzessive den Essential Hub aus, weiterhin aber mit Ausbaupotenzial.

Unterm Strich: Für den Großteil der Nutzer dürfte das (4a) sogar ausreichen

Nothing hat seine A-Reihe solide weiterentwickelt. Diese fällt sehr hochwertig aus und mutet in vielen Punkten (Display, etc.) an, wie ein Flaggschiff-Gerät. Damit hat man abermals ein durchaus attraktives Gesamtpaket geschnürt. Die (durchaus solide) Periskop-Kamera wandert vom Pro-Modell ins normale (4a) und das zu einem Kostenpunkt ab 349 Euro und bei einem signifikant kleineren Kamera-Buckel. Da bekommt man wirklich sehr viel fürs Geld und die Aufpreise für mehr Speicher sind fair bemessen. Ich würde wohl in den wenigsten Fällen mein Flaggschiff-Gerät vermissen – vor allem, wenn man nicht den Direktvergleich hat.

Hatte ich im vergangenen Jahr noch zum Pro-Modell geraten, würde ich in diesem Jahr sagen, dass man das Standard-Modell quasi ebenbürtig aufgewertet hat, nicht zuletzt aufgrund der Periskop-Linse. Das Unibody-Gehäuse im Pro ist schon ein Premium-Feeling der Extraklasse und auch die Glyph Matrix ist ein Hingucker, für die meisten aber eher eine Spielerei. Ansonsten? Die Unterschiede bei Hauptkamera, Display sowie Chipsatz-Performance sind marginal. Und der eSIM-Support trennt noch das (4a) vom (4a) Pro.

Klar, Abstriche gibt es bei beiden Modellen. Die dürften für viele Nutzer aber absolut verschmerzbar sein: So gibt es kein Wireless Charging und auch die Kamera kann (logischerweise) nicht an die Performance aktueller Flaggschiff-Smartphones heranragen, wenngleich die Qualität von Hauptkamera und Zoomkamera durchaus ausreicht. Und sind wir mal ehrlich, die meisten konsumieren ihre Fotos ohnehin nur auf dem Smartphone oder versenden diese (im Optimalfall) komprimiert über WhatsApp und Co weiter.

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Lenovo stellt Konzept für mächtigen Notebook-Akku mit 1.000 Wh/l vor

Lenovo hat ein neues Proof-of-Concept vorgestellt: den nach eigenen Angaben weltweit ersten Silizium-Anoden-Akku für Notebooks mit 1.000 Wh/l. Das entspricht gegenüber vorherigen Generationen einer Erhöhung der Energiedichte um mehr als 10 %. Aktuell ist das Ganze zwar noch ein Konzept, soll aber weiterentwickelt werden, um in Zukunft den Laptops des Herstellers eine erhöhte Akkulaufzeit ohne Kompromisse zu gewähren.

Denn Lenovo erreicht über den Konzept-Akku eine Kapazität von bis zu 99,9 Wh ohne die benötigte Grundfläche gegenüber bisherigen Modellen erhöhen zu müssen. Daher soll die ED1000-Akkutechnologie für einen echten Durchbruch stehen. Sie wurde laut Lenovo in Zusammenarbeit mit der Shanghai Jiao Tong University entwickelt. Pompös spricht man gar direkt von einem neuen Industriestandard und Chancen für Hochleistungs-Notebooks ohne Kompromisse.

Parallel dazu hat Lenovo auch noch neue ThinkPads und ThinkStation-Workstations der P-Serie mit GPUs der Reihe Nvidia RTX Pro (Blackwell) ins rechte Licht gerückt. Darunter sind das ThinkPad P14s i Gen 7, das ThinkPad P14s Gen 7 AMD, das ThinkPad P16s i Gen 5, das ThinkPad P16s Gen 5 AMD, das ThinkPad P1 Gen 9 und der Desktop-PC ThinkStation P5 Gen 2.

Die neuen Modelle wurden für Studenten, Ingenieure, Datenwissenschaftler und alle dazwischen entwickelt. Geeignet sind sie also für CAD, BIM, Data Science, KI-Entwicklung und vieles mehr. In der gesamten ThinkPad-P-Serie arbeiten dedizierte NPUs und Intel- und AMD-Prozessoren. Über die Leistung hinaus sind die Workstations durch Lenovo ThinkShield geschützt, darunter Schutzmaßnahmen auf BIOS-Ebene.

Verfügbarkeiten

  • Das Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 AMD wird ab April 2026 in ausgewählten Märkten weltweit erhältlich sein.
  • Das Lenovo ThinkPad P14s i Gen 7 wird ab Mai 2026 in ausgewählten Märkten weltweit erhältlich sein.
  • Das Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 AMD wird ab Juni 2026 in ausgewählten Märkten weltweit erhältlich sein.
  • Das Lenovo ThinkPad P16s i Gen 5 wird ab Mai 2026 in ausgewählten Märkten weltweit erhältlich sein.
  • Das Lenovo ThinkPad P1 Gen 9 wird ab Juni 2026 in ausgewählten Märkten weltweit erhältlich sein.
  • Die Lenovo ThinkStation P5 Gen 2 wird ab April 2026 in ausgewählten Märkten weltweit erhältlich sein.

Preise nennt Lenovo nicht, da sich die Geräte direkt an Geschäftskunden richten.

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Amazon plant wohl Smartphone-Comeback




Wer erinnert sich noch an das Fire Phone aus dem Jahr 2014? Das Gerät entwickelte sich schnell zum Ladenhüter und gilt als einer der größeren Flops in der Hardware-Geschichte des Konzerns. Nun, über ein Jahrzehnt später, scheint man in Seattle einen neuen Anlauf zu wagen. Berichten zufolge arbeitet die Geräte-Sparte von Amazon intern unter dem Codenamen „Transformer“ an einem neuen Mobiltelefon.

Das Projekt wird angeblich von der internen Gruppe „ZeroOne“ vorangetrieben, die unter der Leitung des ehemaligen Microsoft-Managers J Allard steht, den man noch von der Xbox oder dem Zune kennen könnte. Anders als beim ersten Versuch soll diesmal der Fokus stark auf künstlicher Intelligenz und dem Sprachassistenten Alexa liegen. Die Idee dahinter ist wohl, den Nutzer durch den Tag zu begleiten und Amazon-Dienste tief im System zu verankern, ohne dass man sich zwingend auf einen klassischen App-Store verlassen muss. KI-Funktionen könnten hierbei herkömmliche Apps ersetzen.

Dabei orientiert man sich offenbar auch an minimalistischen Konzepten. Als Inspiration wird unter anderem das Light Phone genannt, ein reduziertes Gerät, das in den USA 700 US-Dollar kostet. Amazon prüft wohl verschiedene Formfaktoren, darunter auch ein sogenanntes „Dumbphone“ mit eingeschränkten Funktionen, das als Zweitgerät oder zur Reduzierung der Bildschirmzeit dienen könnte. Tjoa, mal schauen. Amazons Geräte mit Displays ziehen sich ja generell auch den Unmut zu, Werbung und so….

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