Kindle-Update 5.19.3.0.1 bringt bessere PDF-Nutzung

Amazon schiebt mal wieder ein Firmware-Update für aktuelle Kindle-Modelle raus, Version 5.19.3.0.1 ist das nun. So wie es ausschaut, wird die aktuell für alle Reader ab 2024 verteilt. Wie üblich wird von Verbesserungen beim Leseerlebnis gesprochen, konkret tut sich vor allem etwas bei PDFs, die per USB auf den Reader geschoben werden.

Genau diese USB-PDFs hängen funktional oft hinter den direkt in der Cloud gekauften Büchern her. Mit dem neuen Update holen sie auf, Text lässt sich jetzt markieren, hervorheben und mit Notizen versehen, die Navigation wurde überarbeitet. Gerade wer Fachtexte, Unterlagen aus dem Job oder Skripte liest, profitiert davon, weil sich Inhalte strukturierter durcharbeiten lassen.

Spannend wird es auf Geräten mit Stiftunterstützung. Auf dem Kindle Scribe kann direkt in die PDFs geschrieben werden, handschriftliche Ergänzungen landen also direkt auf den Dokumenten. Für viele ersetzt das dann eher den Ausdruckenstapel auf dem Schreibtisch, Notizen müssen nicht mehr über Umwege in irgendwelchen Apps landen.

Wer einen Kindle Colorsoft oder einen Kindle Scribe Colorsoft nutzt, bekommt zudem PDFs in Farbe angezeigt, was bei Charts, Diagrammen, Präsentationen oder Lehrmaterial einen deutlichen Unterschied machen kann. Schwarzweiße Tabellen sind damit nicht mehr Pflichtprogramm, farbige Markierungen und Legenden bleiben lesbar.

Amazon erwähnt im Changelog wie immer noch Leistungsverbesserungen, Fehlerkorrekturen und allgemeine Anpassungen, Details gibt es dazu wie üblich nicht.

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CallYa Jahrespaket M: Mehr Daten, gleicher Preis

Vodafone schraubt am CallYa-Jahrespaket M und legt beim Datenvolumen nach. Statt 180 GB sind ab dem morgigen 9.4. 250 GB drin, der Preis bleibt bei 99,99 Euro für 365 Tage. Gilt nicht nur für Neukunden, auch bestehende CallYa-Jahrespaket-M-Nutzer werden umgestellt, allerdings erst mit der nächsten fälligen Abbuchung. Aktiv werden muss dafür niemand.

Die Struktur der CallYa-Jahrespakete bleibt gleich: XS bringt 20 GB für 49,99 Euro, M kommt nun mit 250 GB für 99,99 Euro, XL liegt bei 1.000 GB für 199,99 Euro. Das Volumen lässt sich über das ganze Jahr verteilen, es gibt also keine klassische monatliche Datenbegrenzung. Wer im Sommer mehr zieht und im Winter weniger, muss nichts umbuchen oder anpassen.

Alle CallYa-Jahrespakete hängen am Vodafone-5G-Netz, sofern vor Ort verfügbar. Wer ein aktuelles Smartphone mit eSIM hat, kann die Tarife auch ohne Plastik-SIM nutzen. Telefonie funktioniert auf Wunsch über WLAN via Wifi-Calling, was in Gebäuden mit dünner Mobilfunkabdeckung hilfreich sein kann. Kennt ihr ja.

Interessant wird es in Kombination mit einem Vodafone-Festnetzanschluss. Über die GigaKombi gibt es in allen CallYa-Tarifen monatlich 1 GB Daten on top. Beim Jahrespaket M landen dadurch unterm Strich 263 GB im Jahr, wenn die Prepaid-Karte im gleichen Haushalt registriert ist. Wer also ohnehin bereits bei Vodafone im Festnetz hängt, nimmt das Zusatzvolumen ohne Mehrkosten mit.

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Kindle Shop: Aus für alte Modelle, Amazon kappt den Support

Amazon räumt im Kindle-Regal auf. Wer noch einen richtig alten Reader nutzt, bekommt ab dem 20. Mai 2026 ein Problem, denn dann endet der Support für Kindle-Geräte, die 2012 oder früher auf den Markt kamen. Betroffen sind die allerersten Generationen, konkret Kindle der 1. und 2. Generation, Kindle DX und DX Graphite, Kindle Keyboard, Kindle 4, Kindle Touch, Kindle 5 sowie der erste Kindle Paperwhite.

Wichtig ist, was danach noch geht und was nicht. Auf den Geräten vorhandene Bücher bleiben lesbar, der Reader verwandelt sich also nicht schlagartig in Elektronikschrott. Neue Inhalte lassen sich aber nicht mehr kaufen, ausleihen oder herunterladen. Das gilt auch für bereits gekaufte E-Books, die noch nicht lokal auf dem Gerät liegen, die lassen sich ab dem Stichtag nicht mehr nachladen – außer auf andere Kindle-Geräte natürlich.

Kritisch wird es, wenn an den Einstellungen gespielt wird. Wer den alten Kindle nach dem 20. Mai 2026 abmeldet oder auf Werkseinstellungen zurücksetzt, bekommt ihn nicht mehr in ein Amazon-Konto eingebucht. Ohne erneute Registrierung ist der Reader praktisch tot, genutzt werden kann er dann gar nicht mehr. Wer das Gerät noch verwenden möchte, sollte also jede Art von Reset nach dem Datum vermeiden.

Amazon versucht, den Abschied etwas abzufedern und verteilt einen Rabattcode an Betroffene für neue Modelle. Über jenen gibt es 20 % Nachlass auf ausgewählte Kindle-Geräte, der Code soll bis zum 20. Juni 2026 gültig sein.

Wer nicht direkt neue Hardware kaufen möchte, kann seine Bücher weiterhin über die kostenlosen Kindle-Apps auf Android, iOS, Mac und PC lesen, dazu kommt Kindle für Web im Browser.

Betroffene Geräte:

  • Kindle: Kindle (1. Generation, 2007), Kindle DX und DX Graphite (2009 und 2010), Kindle Keyboard (2010), Kindle 4 (2011), Kindle Touch (2011), Kindle 5 (2012), und Kindle Paperwhite (1. Generation, 2012).
  • Kindle Fire Tablets: Kindle Fire (1. Generation, 2011), Kindle Fire (2. Generation, 2012), Kindle Fire HD 7 (2012), Kindle Fire HD 8.9 (2012).

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Kartenzahlung statt „Cash only“: Vorstoß gegen Barzwang und Steuertricks

In Berlin hängen immer noch Zettel mit „Nur Barzahlung“ an der Kasse, gerade in kleineren Läden und Lokalen. CDU und SPD im Abgeordnetenhaus wollen das so nicht mehr stehen lassen und planen eine Bundesratsinitiative, die digitale Zahlungsmittel zur Pflicht machen soll. Die Idee: Wer etwas verkauft, soll neben Bargeld mindestens eine Karten- oder digitale Zahlungsoption anbieten, von ein paar Ausnahmen abgesehen.

Der Fahrplan sieht laut Tagesspiegel so aus, dass die Fraktionsspitzen von CDU und SPD das Projekt auf ihrer Klausur am 20. und 21. April im Berliner Umland offiziell anschieben. Nach Informationen aus der Koalition ist das mit Finanzsenator Stefan Evers bereits durchgesprochen, seine Verwaltung verspricht sich mehr Transparenz bei Zahlungen und damit auch einen besseren Blick auf mögliche Steuertricks. Zielrichtung ist der Bund, denn dort steht im Koalitionsvertrag von Union und SPD zwar schon länger, dass echte Wahlfreiheit beim Bezahlen kommen soll, passiert ist bisher aber wenig.

Parallel verweist der Bund auf das „Single Currency Package“ der EU. Darüber sollen eigene europäische Bezahllösungen gestärkt werden, damit man weniger von US-Diensten wie Visa, Mastercard oder Paypal abhängt. Die Europäische Zentralbank arbeitet am digitalen Euro, der frühestens 2029 in der Fläche landen soll, Guthaben dann als digitaler Euro im Handywallet und direkt an der Kasse nutzbar. Außerdem wird Wero als europäische PayPal-Alternative ausgerollt. Berlin will trotzdem früher ansetzen und über eine Änderung im Bürgerlichen Gesetzbuch oder der Gewerbeordnung Druck machen.

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Disney Heroes: Battle Mode macht dicht, Termine stehen fest

PerBlue zieht bei Disney Heroes: Battle Mode den Stecker. Das Studio hat angekündigt, den Betrieb des Free-to-play-Titels einzustellen, der seit Jahren auf Android und iOS unterwegs ist. Die Entscheidung wird als schwer beschrieben, intern hing für viele wohl eine Menge Nostalgie an dem Projekt, Stichwort Kindheitserinnerungen und Disney-Figuren.

Für Spieler ist vor allem wichtig, ab wann welcher Schritt greift. In-App-Käufe mit Echtgeld werden am 30. April 2026 deaktiviert. Am gleichen Tag verschwindet Disney Heroes: Battle Mode aus den bekannten App-Stores. Wer das Spiel bis dahin nicht installiert hat, kommt offiziell nicht mehr dran. Wer es bereits auf dem Gerät hat, kann aber weiter zocken, die Server laufen noch bis zum 31. Mai 2026 weiter.

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