ARM könnte einen Referenz-Chip produzieren

ARM entwickelt Chip-Designs, welche dann Partner wie MediaTek, Qualcomm, Samsung und viele mehr für ihre SoCs als Basis nutzen. Eigene Chips stellt ARM allerdings bisher nicht her. Da soll es laut der Financial Times jedoch bald eine Abweichung geben. Zumindest ein Referenz-Exemplar wolle ARM angeblich fertigen lassen.

In den Verkauf gehen sollen diese Prototypen hingegen nicht. Da will ARM natürlich auch nicht mit den eigenen Partnern konkurrieren. Vielmehr soll es darum gehen, mit so einem Muster den Partnern eindrucksvoll vorführen zu können, wozu die eigenen Designs in der Lage sind. ARM hat diese Behauptungen bisher aber weder dementiert noch bestätigt.

ARM will wohl auch versuchen, neue Partner zu gewinnen, insbesondere aus der PC-Industrie. Da nutzt zwar Apple eigene Lösungen auf ARM-Basis, im dominierenden Windows-Ökosystem geht es aber kaum voran. Generell will sich ARM breiter aufstellen, denn man ist von relativ wenigen, hochkarätigen Partnern abhängig.

Demnach sah es etwa 2020 so aus, dass ARMs 20 größte Kunden für 86 % des Umsatzes standen. Schon der Verlust weniger Schlüsselkunden könnte ARM also in eine Krise stürzen. In jenem Punkt muss man also schauen, wie man sich gefestigter aufstellen kann.

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Chromebooks: Für Schulen laut Studie oftmals Fehlinvestitionen

Chromebooks verkaufen sich insbesondere im Bildungsbereich sehr gut. Doch geht man nach einer Untersuchung des US Public Interest Research Group Education Funds, dann sind die oft günstigen Notebooks mit Fokus auf Web-Anwendungen für Schulen und Universitäten oft keine sinnvolle Investition. Denn der Verschleiß sei größer als bei anderen Modellen.

Vor drei Jahren kauften in den Vereinigten Staaten viele Schulen Chromebooks. Doch mittlerweile sind viele der Geräte defekt oder beschädigt. Am Ende seien sie daher laut dem US Public Interest Research Group Education Fund (via The Verge) oftmals weniger nachhaltig und langfristig gesehen teurer als höherwertige Notebooks, die länger durchhalten.

Die kurze Lebensdauer der Chromebooks führt zu hohen Kosten für Neuanschaffungen – die Schulen zahlen also im Endeffekt oft doppelt. Zumal die Chromebooks leider in der Regel schwerer zu reparieren oder mit Upgrades zu versehen seien, als die Windows-Konkurrenten. Das gelte speziell für Verschleißteile wie die Tastaturen, Scharniere oder die Bildschirme.

Teilweise seien die Preise auch unverhältnismäßig: In einigen Fällen sollte eine Ersatz-Tastatur für ein Chromebook im Wert von 200 US-Dollar schon wieder 89,99 US-Dollar kosten. Das macht die Reparatur unwirtschaftlich. Dazu komme die Update-Versorgung: Google verspreche zwar acht Jahre ab der Zertifizierung, ab der Erteilung dauere es jedoch, bis die Geräte wirklich bei den Institutionen vorlägen. Dann seien oft nur noch Zyklen von vier bis fünf Jahren drin.

Schulen können ihre alten Chromebooks daher schwer weiterverwenden oder verkaufen, sodass sie entsorgt werden müssten. Man fordert hier, dass Google zumindest das „Automatic Update Expiration“-System abschafft und Partner wie Acer länger Ersatzteile vorhalten. Eine Standardisierung der Komponenten könnte zudem die Kosten für Ersatzteile senken.

Google selbst hat auf Anfrage von The Verge nur eine allgemeine Ansage getätigt und sich darauf berufen, Chromebooks würden lange mit Updates versorgt und im Funktionsumfang stets verbessert. Sie seien daher für den langfristigen Einsatz geeignet.

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Google Pixel Fold: Video zeigt den Faltmechanismus

Ein neues Video zum kommenden Google Pixel Fold ergänzt die just durchgesickerten, technischen Daten auf der visuellen Ebene. Der kurze Clip stammt vom Leaker Kuba Wojciechowski und zeigt in sechs Sekunden den Faltmechanismus des kommenden Foldables.

Ansonsten erahnt man im kurzen Video den Rahmen um den Hauptbildschirm. Die Größe des Google Pixel Fold könnte dem Oppo Find N2 ähneln. Das Smartphone soll einen Hauptbildschirm mit 7,6 Zoll mitbringen. Wiederum soll das äußere Display auf 5,8 Zoll kommen. In beiden Fällen soll es sich um OLEDs mit 120 Hz handeln. Als Maße stehen 158,7 x 139,7 x 5,7 mm im Raum. 8,3 mm könnte das Modell dick sein, wenn man den Kamerabuckel einrechnet.

??? pic.twitter.com/zTpEo18K4y

— Kuba Wojciechowski :3 (@Za_Raczke) April 22, 2023

Als SoC des Google Pixel Fold soll der Tensor G2 herhalten. Die Vorstellung des neuen Foldables könnte bereits auf der Google I/O am 10. Mai 2023 stattfinden. Der Verkauf soll dann im Juni 2023 beginnen. Preislich könnte es ab 1.799 US-Dollar losgehen.

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OnePlus Pad kann vorbestellt werden

Das OnePlus Pad kann ab sofort auf der Website des Herstellers vorbestellt werden, der Preis des Tablets wird jedoch erst am 25. April bekannt gegeben. Wer sich für das OnePlus Pad interessiert, der muss derzeit eine Anzahlung von 99 Euro erbringen, wird der Restbetrag zwischen dem 25. und 28. April bezahlt, bekommen Kunden ein 80-Watt-SuperVOOC-Ladegerät von OnePlus im Wert von 39 Euro gratis dazu. Persönlich finde ich diese Art der Angebote etwas schräg, denn der Kunde leistet eine Anzahlung für ein Gerät, dessen Preis eben nicht bekannt ist. Neben der Ladegerät-Aktion gibt es eine weitere, bei der Vorbesteller, die eine Tastaturhülle oder Stylus bekommen können.

Das OnePlus Pad verfügt über einen 11,61 Zoll (ca. 29 cm) großen LC-Bildschirm. Dieser hat eine Auflösung von 2800 x 2000 Pixel (296 PPI), ein Seitenverhältnis von 7:5 und Abmessungen von 258 x 189 x 6,5 Millimeter. Während die Bildwiederholrate des Panels zwischen 60 und 144 Hz variiert, sind auch Abtastraten von bis zu 144 Hz möglich. Die Helligkeit des Displays gibt OnePlus mit 500 Nits an.

Im Inneren des Aluminium-Unibody-Gehäuses arbeitet ein MediaTek Dimensity 9000 mit einem 5G-Modem im Schlepptau. Neben 5G sind in Sachen Konnektivität auch Wi-Fi 6 sowie Bluetooth 5.3 an Bord. Dazu kommen 8 GB Arbeitsspeicher (LPDDR5) sowie 128 GB Speicherplatz (UFS 3.1).

Als Akkukapazität stehen 9510 mAh/36,99 Wh auf dem Datenblatt des 552 Gramm leichten Tablets, die sich dank 67 Watt Ladeleistung (SuperVOOC) am USB-C-Port schnell wieder aufladen lassen. Eine weitere Besonderheit? Gleich vier Lautsprecher sind im OnePlus Pad verbaut. Man brüstet sich mit einer Dolby-Atmos-Zertifizierung, für das Display gibt es das Pendant „Dolby Vision“.

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Samsung Free wird zu Samsung News

Samsung wendet sich einem Re-Branding zu: Samsung Free steht an den hauseigenen Endgeräten ab One UI 3.0 zur Verfügung und ist eine Art Alternative zu Google Discover. Das heißt, es handelt sich um einen Content-Aggregator, der euch Artikel, Videos, Podcasts und auch Spiele an einem Platz vorschlägt. Wie der Name „Free“ schon sagt, sind die Inhalte gratis. Doch jetzt ändert man den Namen: von Samsung Free zu Samsung News.

Die Funktionen bleiben ähnlich, aber der Name ändert sich, wie SamMobile berichtet. Allerdings gibt es auch eine Anpassung der Bedienung, denn die Tabs für Lesen (Read) und Anhören (Listen) verschmelzen. Auch sollen, wie der neue Name andeutet, News mehr in den Fokus rücken. Deswegen kickt Samsung dann auch die Tabs für Watch und Play. Spiele und Videos sind also für die Südkoreaner da nicht mehr interessant. Stattdessen will man Inhalte aus dem linearen Fernsehen sowie Spiele weiter in Samsung TV Plus und in seinem Game Launcher anbieten.

Samsung News statt Samsung Free sollte bei auch nach dem Update 6.0.1 prangen. Die Veränderung wird bei allen Usern schrittweise ab dem 18. April 2023 greifen.

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