#StartupsToWath – “Wir machen Wärmepumpen zu einem No-Brainer”

#StartupsToWath

Das Kölner Startup Vamo sollte jeder auf dem Schirm haben. Das junge ClimateTech aus dem Rheinland setzt voll und ganz auf Wärmepumpen. Insgesamt konnte das Unternehmen bisher rund 10 Millionen einsammeln.

“Wir machen Wärmepumpen zu einem No-Brainer”

Mittwoch, 6. November 2024VonTeam

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Kölner Startup Vamo. Das junge ClimateTech aus dem Rheinland, 2022 von Laurenz Ohlig, Falk Hantl und Jan Ossenbrink gegründet, setzt auf Wärmepumpen. Das Team hilft seinen Kundinnen und Kunden dabei bei der Planung, Installation und Wartung. “Wir machen Wärmepumpen zu einem No-Brainer für alle. Der Umstieg auf die günstigste Heizform wird für Hausbesitzer ohne Risiko und Aufwand möglich”, sagt Gründer Ossenbrink.

Extantia Capital, Get Fund, neosfer, Caesar Ventures und Realyze Ventures investierten zuletzt 7 Millionen Euro in Vamo. “Das frische Kapital soll genutzt werden, um Vamo als führende Marke im Bereich nachhaltiger Heizlösungen zu etablieren, das Partnernetzwerk deutschlandweit auszubauen und das digitale Serviceangebot weiterzuentwickeln”, teilt das Team mit. Realyze, neosfer, Caesar und Business Angels investierten davor bereits 3 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt konnte das Unternehmen somit bisher rund 10 Millionen einsammeln.

“Vamo wird die Zukunft des nachhaltigen Heizens prägen. Wir unterstützen ein Team, das zeigt, dass der Wandel schneller, günstiger und mit Einsparungen für Kunden möglich ist.Vamo beweist, dass Innovation grüne Lösungen bezahlbarer macht, sagt Joern Carlos Kuntze von Extantia Capital. “Vamo hat eine besonders effiziente und zukunftsweisende Herangehensweise an das Thema Heizung. Der datenbasierte Ansatz von Vamo spart Energie, stabilisiert das Stromnetz und senkt CO2-Emissionen sowie Infrastrukturkosten”, ergänzt Florian Löbermann von Get Fund.

Und was bringt die Zukunft? “Wir haben einen sehr genauen Plan bis 2027, aber zu viele Details wollen wir nicht verraten”, sagt Ossenbrink. Klar ist aber, es geht bei Vamo langfristig um mehr als den Einbau von Wärmepumpen. Und genau das macht das Startup so spannend: “Langfristig baut das Unternehmen auf dieser Basis ein Netzwerk intelligenter Heizsysteme, das Energieeinsparungen und CO?-Reduktion im großen Stil ermöglicht”.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Vamo

#Umfrage – “Es wäre hilfreich, wenn es mehr lokale Risikokapitalgeber gäbe”

#Umfrage

Köln ist und bleibt eine Startup-Hochburg! Aber was wünschen sich Gründerinnen und Gründer für den Startup-Standort Köln? “Es fehlt an flexiblen Büroflächen, besonders wenn Startups wachsen und größere Räume benötigen”, sagt Santosh Satschdeva, Gründer von MySchleppApp.

“Es wäre hilfreich, wenn es mehr lokale Risikokapitalgeber gäbe”

Mittwoch, 30. Oktober 2024VonTeam

Regelmäßig bitten wir Gründerinnen und Gründer aus der Startup-Hochburg Köln zum großen Startup- und Standort-Interview. Eine Frage, die wir dabei allen jungen oder erfahrenen Entrepreneurinnen und Entrepreneuren stellen lautet: “Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?” Hier mehrere Antworten gebündelt in der praktischen Übersicht.

Erstens: Weiterhin tollen Support der lokalen Händler. Zweitens: Mehr Radwege. Drittens: Aufmerksamkeit und ein bisschen Support durch die Stadt.


Thomas Krämer, Forest Gum

Wir sind mit dem Startup-Standort Köln sehr zufrieden und haben von den vielfältigen Fördermöglichkeiten, die Köln und NRW bieten, stark profitiert. Für den Standort Köln habe ich jedoch zwei kleinere Wünsche: Erstens, eine bessere Koordination und weniger Fragmentierung der verschiedenen Startup-Programme und -Initiativen. Eine gut abgestimmte Förderlandschaft würde es uns erleichtern, schneller die passenden Ressourcen und Unterstützung zu finden und effektiver zu nutzen. Zweitens, wünsche ich mir frischen Wind bei den Netzwerkevents. Neue, wertvolle Kontakte zu knüpfen ist in der Startup-Welt schließlich immer von großer Bedeutung. Und wenn es noch ein dritter Wunsch sein soll, dann das Köln sich genauso weiterentwickelt wie bisher. Die Stadt geht in die absolut richtige Richtung, und ich hoffe, dass dieser Fortschritt auch künftig anhält!


Nele Stadtbaeumer, grievy

Drei weitere, richtig starke Erfolgsstories aus Köln, die es zu einem globalen Industry Leader schaffen.


Lasse Diener, bezahl.de

Erstens: Verbesserte Infrastruktur. Schnellere und zuverlässigere Bahnverbindungen ins Ruhrgebiet und in die deutschen Metropolen. Zweitens: Visum und Förderprogramme für Tech Talente. Unkompliziertes Einstellen von Tech-Talenten aus dem Ausland. Drittens: Weitere Startup-Erfolgsstories im Rheinland wie LeanIX, DeepL, SoSafe, etc.


Nick Stodt, peopleIX

Erstens: Köln verzeichnet eine wachsende Anzahl von Investoren, aber es gibt noch nicht so viele Venture-Capital-Firmen und Business Angels wie in Berlin oder München. Startups, die größere Finanzierungsrunden abschließen möchten, müssen oft außerhalb der Region suchen. Es wäre hilfreich, wenn es mehr lokale Risikokapitalgeber gäbe, die gezielt in regionale Startups investieren. Zweitens: Zwar gibt es in Köln bereits einige Co-Working-Spaces und Gründerzentren, aber es fehlt an genügend erschwinglichen und flexiblen Büroflächen, besonders wenn Startups wachsen und größere Räume benötigen. Eine gut abgestimmte Förderlandschaft würde es uns erleichtern, schneller die passenden Ressourcen und Unterstützung zu finden und effektiver zu nutzen. Eine gut abgestimmte Förderlandschaft würde es uns erleichtern, schneller die passenden Ressourcen und Unterstützung zu finden und effektiver zu nutzen. Die Stadt könnte Maßnahmen ergreifen, um den Zugang zu bezahlbaren Gewerbeflächen zu verbessern und damit Startups in verschiedenen Wachstumsphasen zu unterstützen. Drittens: Die Universitäten und Fachhochschulen in Köln sind bereits gut vernetzt, aber es gibt noch Raum für eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Gründern. Mehr technologische Transferprogramme, Inkubatoren an Universitäten und spezielle Förderungen für studentische Gründungen könnten dazu beitragen, dass mehr Forschungsergebnisse in Startups umgesetzt werden.


Santosh Satschdeva, MySchleppApp

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): MySchleppApp

#Umfrage – “Es ist einfacher ein Local Hero zu sein”

#Umfrage

Köln rockt! Aber was genau ist in Köln einfacher als in Berlin – und umgekehrt? “Köln ist zwar nicht so bekannt wie Berlin, hat sich aber zu einem wichtigen Standort für junge, innovative Unternehmen entwickelt”, sagt Santosh Satschdeva, Gründer von MySchleppApp.

“Es ist einfacher ein Local Hero zu sein”

Mittwoch, 23. Oktober 2024VonTeam

Regelmäßig bitten wir Gründerinnen und Gründer aus der Startup-Hochburg Köln zum großen Startup- und Standort-Interview. Eine Frage, die wir dabei allen jungen oder erfahrenen Entrepreneurinnen und Entrepreneuren stellen lautet: “Was ist in Köln einfacher als in Berlin – und umgekehrt?” Hier mehrere Antworten gebündelt in der praktischen Übersicht.

In Köln lassen sich schnell neue Kontakte knüpfen. Wir sind offen, herzlich und gehen unkompliziert aufeinander zu – das ist typisch für die rheinische Mentalität. Die Leute sind gut drauf. Es gibt ein starkes Gemeinschaftsgefühl, wo man sich unter die Arme greift. Obwohl Köln eine größere Stadt ist, ist die Start-up-Szene wirklich überschaubar. Die Berliner Szene kenne ich nur von einzelnen tollen Startups und bin selbst nicht sehr oft vor Ort. Ich denke aber die große Vielfalt bringt einen enormen Vorteil und bei Events und Konferenzen gibt es super Netzwerkmöglichkeiten. Dort triffst du auf Talente und Ideen aus der ganzen Welt, was den Austausch und die Inspiration auf ein anderes Level hebt.


Thomas Krämer, Forest Gum

Da wir mit grievy bisher keine Niederlassung in Berlin haben, kann ich nur spekulieren. Ich vermute Köln bietet im Vergleich zu Berlin: stärkere Sichtbarkeit, leichtere Fördermöglichkeiten und eine große Vielfalt an Unternehmens-Kunden. Andererseits denke ich, dass es in Berlin einfacher ist, wichtige Stakeholder aus der Startup-Szene kennenzulernen und wertvolle Vernetzungen zu schaffen. Die Stadt bietet zahlreiche Gelegenheiten, um Kontakte zu knüpfen und sich mit relevanten Akteuren der Branche auszutauschen. In Köln trifft man jedoch regelmäßig vertraute Gesichter.


Nele Stadtbaeumer, grievy

Es ist einfacher in Köln ein Local Hero zu sein, der sowohl für die Presse als auch potenzielle Talente sichtbar ist. Außerdem fällt es uns hier leichter, Geschäftsbeziehungen aufzubauen – das liegt wohl an der Rheinländischen, offenen Art. Das Netzwerk an Gründer:innen und Investor:innen sowie die Events sind aber natürlich bei weitem nicht mit denen in Berlin zu vergleichen. Der Mittelpunkt der Startup Welt ist weiterhin Berlin – auch wenn unser persönlicher Mittelpunkt Köln ist.


Lasse Diener, bezahl.de

In Köln lassen sich schneller und direkter persönliche Kontakte knüpfen, was insbesondere für junge Startups äußerst wertvoll ist. Berlin bietet durch die internationale Bekanntheit als Startup-Hub einen Vorteil in der Sichtbarkeit.


Nick Stodt, peopleIX

Köln ist zwar nicht so bekannt wie Berlin, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für junge, innovative Unternehmen entwickelt. In Köln ist die Startup-Szene kleiner und übersichtlicher als in Berlin. Dadurch ist es oft einfacher, Zugang zu relevanten Kontakten zu finden und in bestehende Netzwerke aufgenommen zu werden. Die Start-up-Community ist gut vernetzt, und der Austausch zwischen Gründern, Investoren und Mentoren ist persönlicher. Dies kann gerade für neue Gründer hilfreich sein, da sie schneller Unterstützung und Rat finden. Berlin hingegen bietet einen größeren Zugang zu internationalen Talenten, Risikokapital und mehr Aufmerksamkeit. Beide Städte haben also ihre eigenen Vorteile – die Wahl hängt stark davon ab, welche Prioritäten Gründer haben und in welcher Branche sie tätig sind.


Santosh Satschdeva, MySchleppApp

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): bezahl.de

#DHDL – fredis Kinderdusche, bae treat, CityCaddy, Bulgurcups, Season treten vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Montag flimmert bei Vox erneut die erfolgreiche Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der aktuellen Folge pitchen fredis Kinderdusche, bae treat, CityCaddy, Bulgurcups und Season.

fredis Kinderdusche, bae treat, CityCaddy, Bulgurcups, Season treten vor die Löwen

Montag, 21. Oktober 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Auch im Jubiläumsjahr wittert das mehrköpfige Löwenrudel in der mittlerweile 16. Staffel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, der Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Diversity-Löwin Tijen Onaran.

Die DHDL-Startups der Woche

fredis Kinderdusche aus Stralsund


Mit fredis Kinderdusche möchten Astrid Förster (35) und Rico Priewe (35) das Leben der Kinder und der Eltern erleichtern. “Duschen ist für viele Kinder ein Graus. Besonders, wenn es um das Thema Haarewaschen geht”, weiß die zweifache Mutter. Oft liege es daran, dass die Badezimmer auf die Größe der Erwachsenen ausgerichtet seien. Alles wirkt steril, Waschbecken und Toilette sind zu hoch angebracht und aus der Duschbrause kommt massig Wasser. Damit es künftig keinen Frust und Tränen mehr bei den Kindern gibt, und keinen Stress bei den Eltern, hat das Gründerpaar fredis Kinderdusche entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet ist und so für maximalen Duschspaß sorgen soll. Sie besteht aus einem Panel, die es mit vielen unterschiedlichen Motiven, wie z. B. einem Wal, einem Feuerwehrauto oder einer Weltkarte gibt. Auf der Rückseite befinden sich vier Saugnäpfe und spezielle Klebepads für raue Wände, die eine leichte Installation garantieren. “Damit muss weder gebohrt werden und es wird kein Werkzeug benötigt”, verspricht Rico Priewe. Im Lieferumhang enthalten ist ein Duschschlauch sowie der dazugehörige Adapter, so soll sich alles leicht an die gängige Armatur anschließen – sowohl für Dusche als auch Badewanne. fredis Kinderdusche ist flexibel an die Größe des Kindes anpassbar und die Kinder können selbst zwischen zwei Duschmodi wählen – ein punktueller oder breiter Wasserstrahl. Ihr Ziel: Den Kindern endlich zu ermöglichen, selbstbestimmt zu duschen. Um fredis Kinderdusche auf dem breiten Markt zu etablieren und so das Leben von Millionen von Familien zu erleichtern, sind Astrid Förster und Rico Priewe auf der Suche nach einem strategischen Investor. Ihr Angebot an die Löwen: 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile an dem Familienunternehmen.

bae treat aus A- St. Johann in Tirol


Laura Schmidel (26) und Lorena Unterrader (25) bringen ihre Soft-Haferriegel und gefüllten Bites mit Präbiotika in die Höhle. Warum noch ein neuer Riegel? “Scheinbar gesunde Haferriegel enthalten in Übermaßen Zucker und bieten kaum einen Nährwert”, so Laura Schmidel. Lorena Unterrader ergänzt: “Wir wollten den echten Haferriegel mit Mehrwert mit viel Geschmack, wenig Zucker und extra Präbiotika.” Herausgekommen ist bae – die Marke für Produkte, die den Darm glücklich machen sollen. Sie enthalten neben 35 Prozent Hafermehl auch Nussmus, Buchweizen und eine spezielle Präbiotika-Mischung. “Präbiotika sind die kleinen Helden in unseren Soft Hafer-Riegeln und gefüllten Bites! Sie kommen in Form von resistenten Tapiokafaserdextrin und Agaven-Inulin vor. Präbiotika sind nicht verdauliche Nahrungskomponenten, die das Wachstum und die Aktivität nützlicher Darmbakterien fördern, was zur Erhaltung einer gesunden Darmflora beiträgt. Zudem enthalten sie 40 Prozent weniger Zucker als vergleichbare Produkte bei vollem Geschmack”, erklärt Lorena Unterrader. In ihrem Sortiment bieten die Gründerinnen drei verschieden Sorten “Brownie Haselnuss”, “Banana Schoko Crunch” und “Apfel Crunch Zimt” an, sowie Bites mit cremiger Extra-Füllung in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Alle Produkte sind vegan und in Bio-Qualität. Um mit ihrem Startup wachsen zu können, suchen Laura Schmidel und Lorena Unterrader einen strategischen Investor und benötigen ein Investment von 180.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie 20 Prozent ihrer Firmenanteile an.

CityCaddy aus Hamburg


Elke Jensen (74, Design-Professorin a.D.) möchte in der Höhle eine ganz besondere Botschaft vermitteln: “Wir sollten alle einen anderen Blick auf das Alter bekommen. Das Alter ist nicht nur etwas Hartes, sondern hat auch sehr schöne Seiten. Freut Euch aufs Alter!” Gemeinsam mit Ulrike Mann (50) möchte die 74-Jährige ältere Menschen stilvoll in Bewegung bekommen. Elke Jensen selbst ist eine begeisterte Geherin und kommt im Schnitt auf ihre 10.000 Schritte täglich: “Gehen fördert die mentale Gesundheit, sie fördert die körperliche Fitness und hält uns frisch. Doch manche Menschen haben gewisse Schwächen und es bedarf an Unterstützung, um diese Bewegungen machen zu können.” Mit ihrem CityCaddy hat sie einen exklusiven Alltagsbegleiter für alle Menschen entwickelt, die sich mehr Stabilität beim Gehen wünschen und sich an einem schönen Design erfreuen. Dabei definiert er eine neue Produktkategorie und füllt die Lücke zwischen dem klassischen Einkaufstrolley und Rollator, ohne dass es langweilig oder wie ein medizinisches Produkt aussieht. Mit einem einfachen Wechsel der Position vom Schieben zum Ziehen lassen sich Stufen leicht überwinden und Rolltreppen problemlos nutzen. Der CityCaddy hat eine abnehmbare Tasche, ist stufenlos höhenverstellbar, einfach zusammenklappbar und der Wegrollstopper sorgt dafür, dass er nicht wegdriftet. Mit einem Investment von 300.000 Euro sollen u. a. die Marketingaktivitäten ausgebaut werden. Im Gegenzug bietet Elke Jensen 15 Prozent der Firmenanteile an.

Bulgurcups aus Köln


Gründer Muhammet Bulat (30) nimmt die Löwinnen und Löwen mit in die Welt der Aromen und Traditionen des Orients. Mit seinem Startup Bulgurcups möchte er nun endlich ankommen und die Investor:innen von seinen gesunden Instant-Fertiggerichten begeistern. Bulgur ist fester Bestandteil der orientalischen Küche und ein echtes Superfood. Die Getreidekörner werden zuerst dampfgegart, dann getrocknet und anschließend je nach Bedarf zerkleinert. “Durch diesen schonenden Prozess sind so gut wie alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien erhalten”, erklärt der Gründer. Trotzdem ist Bulgur hier in Deutschland noch nicht sehr verbreitet und das möchte er nun ändern. Seine Bulgurcups sind innerhalb von fünf Minuten fertig, zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten mit einem hohen Gemüseanteil sowie vegan und proteinreich. Im Gegensatz zu herkömmlichen Instantgerichten enthalten die Bulgurcups kein Palmöl, keine Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Ein Deal ist für Muhammet Bulat überlebenswichtig: “Ich bin gerade an der Liquiditätsgrenze. Wenn ich jetzt kein Investment bekomme, dann muss ich aufhören.” Sein Angebot: 80.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Obwohl es Food-Liebhaber Ralf Dümmel und seinen Löwen-Kolleg:innen schmeckt, steigt einer nach dem anderen aus. Ein erneuter Fehlschlag für den sichtlich emotionalen Gründer. Oder doch nicht?

Season aus Viersen


Gründerin Shanel Chien (30) hat in ihrem Leben bereits schwere Zeiten durchmachen müssen, denn sie litt unter Depressionen. Auf der Suche nach sich selbst lernte sie sich und ihren Körper immer besser kennen. Die Auseinandersetzung mit ihrem Zyklus brachte sie am Ende auch auf ihre Geschäftsidee: Season. Eine Zyklus-App, die menstruierenden Personen helfen soll, ihr Leben entsprechend der jeweiligen Zyklusphase sinnvoll zu planen. “In den vier verschiedenen Phasen des Zyklus fühlen wir uns anders. Wir können manche Dinge besonders gut und manchmal weniger gut. Leider wissen die Wenigsten davon und können ihren Zyklus nicht zu ihrem Vorteil nutzen”, so die Gründerin. Die Zyklus-Kalender App Season beinhaltet den klassischen Terminkalender und die Vorausschau zeigt an, in welcher hormonellen Phase man sich befindet wird. Entsprechend der jeweiligen Phase gibt es eine Sport- und Ernährungsempfehlung. Löwin Tijen Onaran ist von der Gründerin und ihrer Geschichte zu Tränen gerührt. Aber wird sie auch 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile investieren?

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#Brandneu – 5 frische Kölner Startups, die wir auf dem Radar haben

#Brandneu

In Köln tummeln sich zahlreiche spannende Startups. Hier wieder einige – insbesondere noch frische – Kölner Startups, die wir ganz genau im Auge behalten. Dies wären Kaam-in, Neonto, Sheers, Datendo und Better Cakez.

5 frische Kölner Startups, die wir auf dem Radar haben

Mittwoch, 16. Oktober 2024VonTeam

In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder spannende neue Startups in der Domstadt entstanden. Einige noch sehr neue Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

Kaam-in


Hinter Kaam-in aus Köln verbirgt sich ein Pflege-Netzwerk, das indische Pflegekräfte in den DACH-Raum vermittelt. “Unsere Mission ist es, Brücken zwischen indischen Fachkräften und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern zu bauen”, ist in der Selbstbeschreibung der von Baicy Terbrüggen gegründeten Firma zu lesen.

Neonto


Neonto, von Achim Reiz, Pascal Sommer und Christian C. Finn in Köln ins Leben gerufen, hilft Unternehmen dabei, das Potential ihrer eigenen Daten zu nutzen. “neonto provides a software for quality management of knowledge graphs. It constantly checks whether a knowledge graph is evolving as it should. With more than 200 different metrics, we can really measure (almost) everything”, heißt es.

Sheers


Die junge Firma Sheers, von Tatjana Peters und Laura Walter an den Start gebracht, bringt den “ersten Rum für Frauen, der nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich auf eine weibliche Zielgruppe ausgerichtet ist und den männlich dominierten Rummarkt ordentlich aufmischt”, auf den Markt.

Datendo


Das LegalTech-Startup Datendo aus Köln digitalisiert für Unternehmen mit Hilfe einer SaaS-Lösung “die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten”. “Datendo bietet die Datenschutz-Lösung, die sich Ihrem Unternehmen anpasst”, heißt es auf der Website der von Tobias Reinhardt und Olaf Schürmann gegründeten Firma.

Better Cakez


Better Cakez aus Köln hat “gesunden” Kuchen im Angebot. “Unsere drei Snack-Kuchen to go sind mit bis zu 34% Gemüse vollgepackt, glutenfrei, vegan, ohne raffinierten Zucker, ohne künstliche Konservierungsstoffe, ohne Palmöl und das alles in Bio-Qualität und einer langen Haltbarkeit ohne Kühlung”, sagt Gründerin Isabelle Forster.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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Foto (oben): Shutterstock

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