UniFi Dream Machine Beast vorgestellt: Noch mehr Performance & noch größere Setups

Während die Ausführungen der UniFi Dream Machine Pro (zuletzt mit der Dream Machine Pro Max aus des vergangenen Jahres) für die meisten Privathaushalte wohl ohnehin schon überdimensioniert sind, legt Ubiquiti mit der jüngsten Neuvorstellung nochmals eine Schippe drauf. Mit der UniFi Dream Machine Beast hat man ein noch performanteres Modell der eierlegenden Wollmilchsau fürs UniFi-Ökosystem vorgestellt.

Die UniFi Dream Machine Beast stellt die nächste und leistungsstärkste Evolution der UniFi-Gateways im Rack-Mount-Format (1U) dar. Dank UniFi OS vereint man sämtliche Lösungen für Netzwerk (UniFi Network), aber auch Kameraüberwachung (UniFi Protect) & Co in einem Gerät. Man richtet sich an Kunden mit anspruchsvollen Workloads, etwa (kleinere und mittelständische) Unternehmen. Die Hardware ist darauf ausgelegt, auch für die kommenden Jahre ausreichende Performance zu bieten – entsprechende Software-Updates sollen ebenfalls stetig kommen.

Unter der Haube werkelt der ARM Neoverse N2 als Chipsatz. Jener soll für die notwendige Rechenpower sorgen. Die Dream Machine Beast erreicht mit 25 Gbps das Siebenfache bei IPS und IDS Performance. Auch sind über siebenmal mehr Clients (über 7500 Clients) möglich und die WireGuard-Performance fällt mit 1,81 Gbps vierfach gegenüber der Dream Machine Pro aus. Sprich: Entsprechende Performance beim Routing, der Firewall oder auch dem VPN-Durchsatz ist hier gegeben.

Für UniFi Protect können wahlweise 100 HD-Kameras, 60 2K-Kameras oder 40 Kameras mit 4K-Auflösung verwaltet werden. Gespeichert werden Aufnahmen auf die integrierte 128 GB große SSDs sowie HDDs, die in zwei 3,5-Zoll-Slots ihren Platz finden.

Neben zwei 1 GbE-Ports sind 8 Ports mit 10 GbE (RJ45) verbaut. Weitere 10G entfallen auf einen SFP Port. Zudem sind auch zweimal 25G (SFP28) möglich. Standardmäßig funktioniert einer der 25G-Ports und der 10GbE RJ45 als WAN, theoretisch lassen sich aber bis zu acht WAN-Ports nutzen. PoE-Ports gibt es keine, was in Anbetracht dessen, wie man das Gerät positioniert, nicht verwundert. Das läuft dann über separate Switches.

Ansonsten? An der Front findet sich das übliche 1,3 Zoll (ca. 33 Zentimeter) große Touch-Display für Informationen auf einen Blick. Auch übliche Funktionen wie den Shadow Mode, Gateway Failover oder auch das DC Power Backup bringt man mit.

Die bessere Ausstattung der Dream Machine Beast schlägt sich in einem Preis von 1605 Euro nieder. Jener fällt damit mehr als doppelt so hoch aus, wie bei der UniFi Dream Machine Max (641 Euro).

Specification UDM Beast UDM Pro Max UDM SE UDM Pro
Price (EU Store) 1,605 € 641 € 534 € 404 €
Processor 8-core ARM Neoverse N2 (ARM v9) @ 2.1 GHz Quad-core ARM Cortex-A57 @ 2.0 GHz Quad-core ARM Cortex-A57 @ 1.7 GHz Quad-core ARM Cortex-A57 @ 1.7 GHz
System Memory 16 GB 8 GB 4 GB 4 GB
On-board Storage 128 GB SSD 128 GB SSD 128 GB SSD
IDS/IPS Throughput 25 Gbps 5 Gbps 3.5 Gbps 3.5 Gbps
Simultaneous Users Connected 7,500 2,000 1,000 1,000
UniFi Devices Supported  750 200 100  100
1 GbE RJ45 Ports 2 8 8 (incl. 6× PoE, 2× PoE ) 9
2.5 GbE RJ45 Ports 1 1 (WAN)
10 GbE RJ45 Ports 8
10G SFP Ports 2 2 2 (1 WAN, 1 LAN) 2
25G SFP28 Ports 2
PoE Support No No Yes (2× PoE , 6× PoE — 802.3af/at) No
HDD Bays (NVR) 2× 3.5″ 2× 3.5″ (RAID) 1× 3.5″ 1× 3.5″
Camera Capacity 100 HD / 60× 2K / 40× 4K 50 HD / 25× 2K / 15× 4K 24 HD / 14× 2K / 8× 4K 24 HD / 14× 2K / 8× 4K
Form Factor Rack mount (1U) Rack mount (1U) Rack mount (1U) Rack mount (1U)
LCM Display 1.3″ touchscreen 1.3″ touchscreen 1.3″ touchscreen 1.3″ touchscreen
Power Supply AC/DC internal, 150W AC/DC internal, 100W AC/DC internal, 240W AC/DC internal, 50W
Redundancy Shadow Mode (VRRP), Gateway Failover, DC Power Backup Shadow Mode (VRRP), Gateway Failover, DC Power Backup Shadow Mode (VRRP), Gateway Failover, DC Power Backup Shadow Mode (VRRP), Gateway Failover, DC Power Backup
Weight 5.5 kg 4.7 kg 5 kg 3.9 kg

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Vodafone: SuperTOBi bekommt KI-Boost von Google




Vodafone verpasst seinem Chatbot TOBi eine Frischzellenkur. Nach sieben Jahren im Dienst setzt der Anbieter nun auf generative KI von Google, um die bisherigen starren Entscheidungsbäume abzulösen. Der neue SuperTOBi greift automatisch auf Webseiten und interne Produktinfos zu, was die Kommunikation flüssiger macht.

Laut Vodafone löst das System nun 74 Prozent aller Anfragen in weniger als zehn Sekunden komplett eigenständig. Das sind rund 25 Prozent mehr gelöste Anliegen im Erstkontakt als zuvor. Der Bot versteht jetzt auch vage Formulierungen oder Schachtelsätze und liefert direkt passende Anleitungen, statt nur auf Handbücher zu verweisen.

Während der Bot einfache Aufgaben rund um die Uhr übernimmt, sollen sich die menschlichen Mitarbeiter auf die wirklich komplizierten Fälle konzentrieren. Die Qualität der Dialoge wird weiterhin täglich von Personal geprüft und nachjustiert, teilt Vodafone mit.

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EU-Kommission plant einheitliche Altersprüfung bis Ende 2026




Die EU-Kommission hat am 29. April 2026 eine Empfehlung verabschiedet, die einen gemeinsamen Standard für die Altersverifikation im Netz festlegt. Ziel ist ein EU-weites System, das bis zum 31. Dezember 2026 für alle Bürger verfügbar sein soll. Dabei steht der Schutz von Minderjährigen im Vordergrund, da laut aktuellen Zahlen etwa 24 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren wöchentlich mit Inhalten für Erwachsene konfrontiert werden.

Technisch setzt die Behörde auf das Prinzip der Datensparsamkeit. Nutzer sollen nachweisen können, dass sie ein bestimmtes Alter erreicht haben, ohne ihr exaktes Geburtsdatum oder ihre Identität preiszugeben. Das Verfahren bestätigt lediglich, ob jemand beispielsweise über 18 Jahre alt ist. Diese anonymen Belege sollen Tracking verhindern und die Privatsphäre wahren. Als Grundlage dienen offizielle Dokumente wie Personalausweise, Reisepässe oder Bank-IDs. Grundsätzlich hatte man da bereits Mitte April eine Blaupause vorgestellt, die unter bestimmten Voraussetzungen wohl flott umgehbar war.

Die Mitgliedstaaten sind jetzt jedenfalls angehalten, nationale Umsetzungspläne zu erstellen und dabei auf einen technischen Entwurf der Kommission zurückzugreifen. Dieser lässt sich in die kommenden „EU Digital Identity Wallets“ integrieren, die jeder Mitgliedstaat bis Ende 2026 kostenlos bereitstellen muss. Ein Verzeichnis vertrauenswürdiger Anbieter soll sicherstellen, dass die verwendeten Lösungen hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards erfüllen. Unabhängige Dritte prüfen die Einhaltung dieser Vorgaben.

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Mistral stellt Medium 3.5 vor und bringt Coding-Agenten in die Cloud

Mistral baut sein Angebot rund um Le Chat und Vibe weiter aus. Neu ist vor allem Mistral Medium 3.5, das künftig als Standardmodell in Le Chat dient und auch Devstral 2 im Vibe-CLI beerbt. Weiterhin lassen sich Coding-Agenten nun auch remote in der Cloud starten und können dort länger an Aufgaben arbeiten, während man selbst etwas anderes macht.

Laut Mistral handelt es sich bei Medium 3.5 um ein 128B-Modell mit 256k Kontextfenster. Es soll Instruktionen, Reasoning und Coding in einem Modell vereinen. Dazu kommen ein konfigurierbarer Denkaufwand pro Anfrage, Vision-Fähigkeiten und wohl eine starke Eignung für agentische Aufgaben.

Neu ist zudem ein Work-Modus in Le Chat, der komplexere, mehrstufige Aufgaben über mehrere Tools hinweg erledigen können soll. Vibe-Sessions kann man aus dem CLI oder direkt aus Le Chat in die Cloud schieben, damit diese dort parallel weiterlaufen.

Preislich nennt Mistral für die API 1,5 Dollar pro Million Input-Token und 7,5 Dollar pro Million Output-Token. Open Weights sollen zudem über Hugging Face bereitstehen. Schön, dass Mistral als europäisches Unternehmen wieder mehr News macht.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

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Google Übersetzer bringt jetzt ein Tool zum Üben der Aussprache mit (US only)

Nur kurz notiert, als Ausblick für Nutzer der Google-Übersetzer-App. Im Rahmen der Translate-App für Android kann man fortan nicht nur einen zusätzlichen Kontext zur Übersetzung sowie Alternativen erhalten. Google hat in die App jetzt ein Tool zum Üben der Aussprache integriert. Jenes analysiert mithilfe von KI die Sprache und gibt sofortiges Feedback. So soll man an der eigenen Aussprache, auch ohne reale Gesprächspartner, feilen können.

Verfügbar ist die Funktion allerdings bislang nur in den USA und Indien sowie in den Sprachen Englisch, Spanisch und Hindi. Mal schauen, ob und wann Google die Funktion auch für europäische Nutzer und weitere Sprachen ausrollt.

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