Google Chrome: Update schließt aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke

Anwender sollten einmal schauen, dass sie den Browser Chrome aktualisieren, sofern sie diesen im Einsatz haben. Der Stable-Channel wurde auf Version 108.0.5359.94 für Mac und Linux und 108.0.5359.94/.95 für Windows aktualisiert. Google schließt damit genau eine Lücke, die mit dem Schweregrad „Hoch“ bewertet ist und von der bekannt ist, dass sie mittels eines Exploits bereits ausgenutzt wird. Gelistet ist die Lücke unter CVE-2022-4262, Details wurden noch nicht bekannt gegeben, da wartet man wie üblich darauf, dass die meisten Nutzer mit einer sicheren Version unterwegs sind.

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Internet Archive ab sofort auch mit Anwendungen und Co. vom PalmPilot

Gar nicht mal so selten haben wir hier im Blog das Internet Archive erwähnt, das ihr hier finden könnt und das sich als riesengroße Sammlung kostenloser Inhalte aus allen Ecken des Internets versteht. Ganz neu dabei sind nun aber auch Anwendungen, Widgets und vor allem Spiele des legendären PalmPilots. Kennt der eine oder andere von euch sicherlich noch aus vergangenen Zeiten und war seinerzeit durchaus als revolutionär zu bezeichnen.

Und wer bisher noch nicht genügend Zeit im selbsternannten Internet-Archiv verbracht hat, der wird das vielleicht damit nun tun – allein um der Erinnerungen wegen.

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Google: Duplex on the Web wird noch dieses Jahr eingestellt

Google Duplex sagt womöglich dem einen oder anderen von euch noch etwas. Der Google Assistant ruft für euch und in eurem Namen Restaurants, den Frisör und so weiter an und vereinbart telefonisch Termine (und vice versa). Die Stimme des Assistant und die Wortwahl ist dabei so realistisch, dass der Nutzer eventuell nicht zwischen Mensch und Maschine unterscheiden kann. Aus diesem Grund gibt sich der Assistant zu Beginn des Gespräches als solcher zu erkennen. Eine Weiterentwicklung von Duplex sorgte als „Duplex on the Web“ dann dafür, dass man dank einer Reihe von KI-gesteuerten Diensten auf diversen Webseiten vereinfacht Bestellung von Essen, den Kauf von Kinokarten und mehr vornehmen konnte. Alles in den USA selbstverständlich, hierzulande wurde die Funktion nie veröffentlicht.

Das wird wohl auch nicht mehr passieren, denn Google teilt auf der zugehörigen Supportpage nun mit, dass jene Supportdienste schon ab diesem Monat nicht mehr zur Verfügung gestellt werden:

Duplex on the Web is deprecated, and will no longer be supported as of December, 2022. Any automation features enabled by Duplex on the Web will no longer be supported after this date.

Duplex selbst soll allerdings weiter optimiert und ausgebaut werden, heißt es bei TechCrunch. Sicherlich werden viele Nutzer nun raunen, dass Google also einfach nur weiter und weiter Dienste beerdigt, meiner Meinung nach geht hier bei Duplex on the Web aber auch nicht wirklich etwas verloren. Immerhin mussten auch die Webseitenbetreiber der Unterstützung des Dienstes zustimmen, viel von gesehen und gehört hat man da am Ende nicht.

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Shadow Drive: Cloud-Speicherlösung startet – kostenloser Speicherplan verfügbar

Die meisten werden Shadow sicher aus dem Cloud-PC-Bereich kennen. Im Frühjahr gab man eine geplante Neuausrichtung bekannt. Schon damals kündigte man an, eine Cloud-Speicherlösung an den Markt bringen zu wollen. Mit Shadow Drive ist es nun soweit und die Cloud-Lösung von Shadow debütiert auf dem europäischen Markt.

Bei Shadow Drive setzt man auf eine Ende-zu-Ende-Datenverschlüsselung. Die Cloud-Lösung sei zudem erschwinglich. Shadow Drive wurde in Zusammenarbeit mit Nextcloud entwickelt. Verfügbar sind zudem zahlreiche Nextcloud-Module, WebDAV-Kompatibilität sowie die Anbindung an diverse Software.

Bis zu 20 GB Speicherplatz sind kostenlos. Eine Premium-Variante bietet man für 8,99 Euro pro Monat an einen Speicherplan mit 2 TB an. Das Angebot ist aber völlig unabhängig von Shadow PC, dort ist ein Abo also nicht Voraussetzung.

Shadow Drive verfügt über ein Webinterface sowie über Windows-, macOS-, Linux-, Android- und iOS-Anwendungen, die teils noch in der Beta befindlich sind. Der Dienst ist in europäischem Besitz und mit europäischem Sitz. Daten von europäischen Nutzern verbleiben somit komplett in Europa.

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EU-Parlament: DDoS-Attacke pro-russischer Hackergruppe legte Webseite lahm

„Terrorismus-Unterstützer“ – eben jene Bezeichnung für Russland wurde nun auch vom Europäischen Parlament akzeptiert und von der Mehrheit der Abgeordneten abgenickt. Es gab hierbei zwar einige Enthaltungen, die Aussage dahinter bleibt aber dennoch strikt und klar: Die russische Föderation ist ein „staatlicher Terrorismus-Unterstützer“ und bedient sich „terroristischer Methoden“. Und kaum war jene Stellungnahme ausgesprochen, da zeigte die englischsprachige Webseite des Parlaments schon erste Anzeichen, mit Überlastung zu kämpfen zu haben. Roberta Metsola, die EU-Parlamentspräsidentin, bestätigte den Vorfall auf Twitter:

The @Europarl_EN is under a sophisticated cyberattack. A pro-Kremlin group has claimed responsibility.

Our IT experts are pushing back against it & protecting our systems.

This, after we proclaimed Russia as a State-sponsor of terrorism.

My response: #SlavaUkraini

— Roberta Metsola (@EP_President) November 23, 2022

Demnach habe sich eine pro-russische Hackergruppe namens „Anonymous Russia“ zu den DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) bekannt. Vermutlich handelt es sich hierbei aber, wie häufiger in der letzten Zeit, eher um vorübergehende Störmaßnahmen als um wirklich Schaden anrichtende Angriffe. Laut Metsola arbeiten die IT-Kräfte des Parlaments bereits unter Hochdruck daran, alles wieder in Gang zu bekommen und vor weiteren Attacken von außerhalb zu sichern.

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