FRITZ!Labor für das FRITZ!OS 8.50 veröffentlicht: Das steckt drin




FRITZ! hat den Startschuss für die Testphase von FRITZ!OS 8.50 gegeben. Das neue Labor steht ab sofort bereit und macht mit Version FRITZ!OS 8.40 den Anfang auf der FRITZ!Box 7590 AX. Wer das Modell im Einsatz hat, kann also ab sofort die neuesten Funktionen ausprobieren, bevor sie final für alle erscheinen. In den kommenden Monaten sollen weitere Modelle folgen. Ein interessanter Punkt für Besitzer der FRITZ!Box 5690 Pro ist die kommende Unterstützung als Matter-Bridge, die im Laufe des Labors für dieses Modell nachgereicht wird.

An der Oberfläche und im Hintergrund hat sich einiges getan. Der Assistent für den Wechsel auf eine neue FRITZ!Box wurde überarbeitet und erlaubt nun das Aussortieren alter Geräte vor dem Umzug. An Bord ist die neue Erreichbarkeit über die Adresse fritzbox.local, was nervige Browserwarnungen beim lokalen Zugriff minimieren sollte. Auch die MyFRITZ!App wird stärker eingebunden und soll künftig Empfehlungen zur Optimierung des Heimnetzes direkt auf das Smartphone liefern.

In Sachen Sicherheit gibt es nun Warnhinweise, wenn Nutzer potenziell riskante Portfreigaben einrichten möchten. Die Kindersicherung liefert im Protokoll detailliertere Infos darüber, welches Gerät genau eine blockierte Adresse aufrufen wollte. Wer smarte Steckdosen wie die FRITZ!Smart Energy 200 oder 210 nutzt, kann eine Überlastschaltung konfigurieren, die bei zu hoher Leistung nach einer gewissen Zeit abschaltet. Zudem lassen sich Routinen im Smart Home nun durch mehrere verschiedene Auslöser starten.

Auch die Telefonie bekommt Updates spendiert. Ein neuer einfacher Modus erlaubt es, die Softkeys am Telefon direkt als Schnellwahltasten zu nutzen. Für Notfälle gibt es einen SOS-Ruf, der bis zu vier Kontakte nacheinander anruft, wobei sich die Dauer und Wiederholung der Anrufe festlegen lässt. Wer seine Kontakte sortieren möchte, kann Rufnummern innerhalb eines Eintrags jetzt auch direkt am FRITZ!Fon verschieben.

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Proton Pass: KI-Agenten sicher an die Leine nehmen

Proton schraubt weiter an seinem Passwortmanager (nutzt den wer von euch?) und bringt mit Proton Pass für KI-Agenten eine Funktion an den Start, die den Umgang mit automatisierten Helfern sicherer machen soll. Wer KI-Tools nutzt, steht oft vor dem Problem, dass diese für ihre Arbeit Zugriff auf Logins oder API-Schlüssel benötigen. Bisher war das oft eine eher unsichere Angelegenheit, bei der man Zugangsdaten manuell und unverschlüsselt teilen musste. Das neue System setzt hier auf spezielle Zugriffstoken, mit denen man genau festlegen kann, worauf eine KI zugreifen darf und worauf nicht.

Der Nutzer kann dedizierte Tresore erstellen und diese für den KI-Agenten freigeben. Dabei gibt es keine Schreibrechte, die KI kann die Daten also nur lesen, aber nichts verändern oder löschen. Eine Sache ist die Transparenz, denn jede Anfrage der KI muss mit einer Begründung versehen werden. Über detaillierte Audit-Logs lässt sich im Nachhinein genau nachvollziehen, wann welcher Zugriff erfolgte. Zudem lassen sich Ablaufdaten für die Token festlegen oder der Zugriff kann mit einem Klick sofort entzogen werden.

Die Macher hinter Proton wollen damit eine Brücke schlagen zwischen der Produktivität durch KI und dem Schutz der Privatsphäre. Gerade für Firmen, die laut Studien oft noch vor dem breiten Einsatz von KI zurückschrecken, könnte das ein Weg sein, Workflows wie die Analyse von Bankdaten oder das Verwalten von Tickets sicherer zu gestalten. Die Einrichtung soll dabei recht simpel über die Einstellungen von Proton Pass laufen, wo man das Token generiert und an den entsprechenden Workflow übergibt.

Die neuen KI-Zugriffstoken sind ab sofort verfügbar und kosten keinen Aufpreis, sofern man zahlender Kunde ist. Das umfasst die Tarife Proton Pass Plus, Pass Professional, Proton Unlimited sowie die Family- und Workspace-Pakete. Wer also ohnehin im Proton-Kosmos unterwegs ist und viel mit Automatisierungen experimentiert, kann sich die Neuerung ab sofort in seinem Account anschauen.

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Telekom MagentaZuhause wird teurer

Die Deutsche Telekom dreht an der Preisschraube für Bestandskunden. Betroffene Nutzer erhalten derzeit Post oder E-Mails, in denen der Bonner Konzern über Anpassungen bei den monatlichen Grundgebühren informiert. Als Grund führt das Unternehmen gestiegene Kosten für den Netzbetrieb sowie die allgemeine Wartung der Infrastruktur an.

Konkret steigt beispielsweise der Preis für den Tarif MagentaZuhause L inklusive MagentaTV Smart ab dem 1. Juli 2026 um 2,00 Euro. Statt der bisherigen 54,95 Euro werden dann 56,95 Euro fällig. Neukunden sind derzeit gar schlechter dran, die würden für das Paket meines Wissens knapp 59 Euro bezahlen, wobei die Telekom ja auch diese Quatschangebote macht, bei denen man x Monate weniger zahlt.

Zur Erhöhung: Wer die Kröte nicht schlucken möchte, kann den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Dieses Sonderkündigungsrecht gilt drei Monate lang ab Erhalt der Benachrichtigung, greift jedoch frühestens zum Stichtag der Preiserhöhung. Wer gar nichts unternimmt, zahlt ab Sommer automatisch den höheren Betrag.

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NASA baut eine Mondbasis

Bildrechte und -quelle: NASA

Das wird sicher interessant: Die NASA hat für den kommenden Dienstag, den 26. Mai um 14:00 Uhr EDT (20:00 Uhr MESZ), eine Pressekonferenz angekündigt. Im Hauptquartier in Washington dreht sich dann alles um die Pläne für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond.

Administrator Jared Isaacman und weitere Verantwortliche geben Einblicke in den aktuellen Fortschritt des Programms. Es geht dabei vor allem um neue Partner aus der Industrie und die kommenden Missionspläne. Die Behörde möchte am lunaren Südpol eine Infrastruktur schaffen, die sowohl wissenschaftliche als auch kommerzielle Aktivitäten langfristig ermöglicht. Wer zuschauen möchte, findet den Livestream auf NASA oder dem YouTube-Kanal der Weltraumorganisation.

Diese Missionen gelten als wichtiges Fundament für spätere bemannte Flüge in Richtung Mars. Alles in allem wirkt das wie der nächste logische Schritt in der aktuellen Phase der Raumfahrt, um die Präsenz fernab der Erde weiter auszubauen. Informationen zu den genauen technischen Details der Mondbasis dürften dann im Rahmen der Übertragung folgen.

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SpaceX reicht Börsenunterlagen ein

SpaceX hat offiziell seine S-1-Unterlagen bei der SEC eingereicht und bereitet damit den Gang an die Börse vor. Das Kürzel soll SPCX lauten. Sollte es bei den zuletzt kolportierten Dimensionen bleiben, könnte das Ganze einer der größten Börsengänge überhaupt werden.

Interessant ist vor allem der Blick unter die Haube. 2025 kam SpaceX laut Wall Street Journal auf 18,67 Milliarden Dollar Umsatz. Mehr als 11 Milliarden Dollar davon steuerte Starlink bei. Gleichzeitig schrieb das Unternehmen über 4,9 Milliarden Dollar Verlust, die Investitionen stiegen laut New York Times auf 20,7 Milliarden Dollar.

Mit an Bord ist inzwischen auch xAI. Laut Unterlagen machte xAI 2025 zwar 3,2 Milliarden Dollar Umsatz, verlor operativ aber 6,4 Milliarden Dollar. SpaceX verkauft Investoren zudem große Zukunftsmärkte rund um KI, „orbital AI compute“, Mond- und Mars-Infrastruktur. Allein der adressierbare Markt wird intern mit 28,5 Billionen Dollar beziffert.

In den Risikohinweisen steht auch klar, dass einige dieser Märkte noch gar nicht existieren oder sich anders entwickeln könnten. Musk soll über Supervoting-Aktien zudem 85 Prozent der Kontrolle behalten. Für Anleger wird das also weniger eine klassische Raumfahrt-Wette, sondern eher ein Paket aus Starlink, Raketen, KI-Ambitionen und sehr viel Musk-Kontrolle.

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