GMX macht das Postfach schlauer: KI-Funktionen für alle Nutzer gestartet

GMX bohrt sein Postfach mit generativer KI auf und bringt damit Funktionen direkt in die Browser-Ansicht, die man sonst eher von spezialisierten Schreib-Tools kennt. Der Anbieter setzt dabei auf eine eigene Infrastruktur in deutschen Rechenzentren, um den Datenschutz zu wahren. Die neuen Werkzeuge erlauben es, lange Texte wie Newsletter oder Verträge auf Knopfdruck zusammenfassen zu lassen. Das klappt neben Deutsch auch in Englisch, Französisch und Spanisch. Wer selbst vor einem leeren Blatt sitzt, kann sich beim Formulieren von Antworten unter die Arme greifen lassen oder fertige Entwürfe in andere Sprachen übersetzen.

Ein interessanter Aspekt ist die neue Suche für Nutzer von PremiumMail. Statt sich mit einzelnen Schlagworten durch den Posteingang zu wühlen, versteht das System nun Fragen in natürlicher Sprache. Man fragt also einfach nach dem Verbleib eines Pakets oder sucht nach dem Gutscheincode aus einer alten Mail. GMX betont, dass die Daten nicht an externe Firmen abfließen und auch nicht zum Training der Modelle genutzt werden. Die Funktionen starten ab sofort als Beta-Phase für Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Während das Zusammenfassen und Schreiben für alle offensteht, bleibt die intelligente Suche vorerst zahlenden Kunden vorbehalten.

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Airbnb erweitert seine Angebote

Airbnb bohrt seine Plattform auf und will im Sommer 2026 mehr sein als nur eine reine Bettenvermittlung. Brian Chesky und sein Team haben sich vorgenommen, die gesamte Reisebegleitung in die App zu packen. Das Ganze geht über die bisher bekannten Unterkünfte und Erlebnisse hinaus und deckt jetzt auch die praktische Logistik ab.

Ein großer Brocken sind die neuen Services. Wer keine Lust hat, nach der Ankunft erst einmal den nächsten Supermarkt zu suchen, kann sich Lebensmittel direkt in die Unterkunft liefern lassen. In Zusammenarbeit mit Instacart stehen in über 25 US-Städten Lieferungen bereit. Wer für mindestens 50 US-Dollar (etwa 46 Euro) bestellt, bekommt 10 US-Dollar (zirka 9 Euro) Rabatt. Auch der Weg vom Flughafen zur Unterkunft soll entspannter werden. Über Welcome Pickups lassen sich in 160 Städten Fahrer buchen, die den Flugstatus im Auge behalten und die Gäste direkt am Terminal einsammeln. Hier gibt es für Nutzer einen Nachlass von 20 Prozent.

Sollte die Unterkunft noch nicht bereit oder der Rückflug erst spät abends sein, greift die Kooperation mit Bounce. An über 15.000 Standorten in 175 Städten lässt sich das Gepäck zwischenlagern, wobei Airbnb-Kunden 15 Prozent weniger zahlen. Sogar Mietwagen wandern direkt in die App. Passende Fahrzeuge werden basierend auf der Unterkunft und der Gruppengröße vorgeschlagen. Wer das erste Mal ein Auto über die Plattform bucht, erhält 20 Prozent des Preises als Guthaben für künftige Reisen zurück.

Für Fußballfans wird es im Rahmen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 exklusiv. In den Austragungsstädten gibt es spezielle Events, wie etwa Watch-Partys mit Abby Wambach in Los Angeles oder Trainingseinheiten mit Javier Mascherano. Als hätte man nicht schon genug Geld verbrannt.Aber auch abseits des Platzes wird das Angebot an Sightseeing und kulinarischen Touren massiv ausgebaut.

Interessant ist der Schwenk hin zu Boutique-Hotels. Airbnb listet nun verstärkt unabhängige Hotels in Metropolen wie New York, Paris oder Singapur. Große Ketten bleiben draußen, stattdessen konzentriert man sich auf Häuser mit individuellem Design. Hier gibt es eine Bestpreisgarantie und bis zu 15 Prozent Guthaben für die nächste Buchung einer privaten Unterkunft.

Unter der Haube spielt künstliche Intelligenz eine größere Rolle. Da angeblich niemand Lust hat, tausende Rezensionen zu lesen, fassen KI-Modelle die wichtigsten Punkte wie Lage und Ausstattung zusammen. Auch beim Vergleichen von Favoriten auf der Wunschliste hilft die Technik mit Zusammenfassungen. Gruppenreisen sollen durch gemeinsame Reisepläne und Kartenansichten, die auch Fahrzeiten berücksichtigen, einfacher planbar werden. Ein neues soziales Feature erlaubt es zudem, sich mit Freunden zu vernetzen, um deren Reiseziele und Bewertungen auf einer Karte zu sehen.

Sollte es mal klemmen, soll ein KI-Assistent in elf Sprachen weiterhelfen. Dieser greift auf die Reisedetails zu und bietet interaktive Lösungen im Chat an. Später im Jahr soll das System auch per Sprache bei Anrufen unterstützen.

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Vodafone: Schnellere Uploads im 5G-Netz möglich

Vodafone werkelt am 5G-Netz und spendiert dem Upload einen Schub. Das Zauberwort heißt Uplink Carrier Aggregation mit TX-Switching. Dahinter verbirgt sich die Bündelung mehrerer Funkkanäle im 5G-Standalone-Betrieb, um Daten flotter vom Smartphone ins Netz zu schieben. Wer oft große Videos in die Cloud jagt oder soziale Netzwerke füttert, profitiert von einer Steigerung der Geschwindigkeit um etwa 30 Prozent, behauptet zumindest Vodafone.

In der Theorie sind damit Raten von bis zu 200 Mbit/s möglich, während unter Laborbedingungen sogar Spitzen von 273 Mbit/s gemessen wurden. Den Anfang machen Mobilfunkstandorte auf Basis von Ericsson-Technologie. Die Hardware-Seite ist momentan noch überschaubar, da lediglich das Xiaomi 15 Ultra und das Xiaomi 17 Ultra das Verfahren unterstützen. Da es sich um einen offiziellen Standard handelt, dürften andere Hersteller bald nachziehen. Die reale Geschwindigkeit hängt wie immer von der lokalen Netzauslastung ab, logo – aber der Grundstein für effizienteres Arbeiten von unterwegs ist gelegt.

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Zoom: Agentenbasierte Suche und My Notes landen auf dem Smartphone

Neuigkeiten aus dem Hause Zoom. Die bringen ihren KI-gestützten Notizassistenten „My Notes“ aufs Smartphone und erweitern die agentenbasierte Suche, um die Arbeit mit Zoom zu erleichtern.

Bei „My Notes“ handelt es sich um einen KI-gestützten Notizassistenten. Dieser fertigt nicht nur ein bloßes Transkript eines Gesprächs an, sondern strukturiert jenes und hält nächste Schritte fest.

Die Funktion funktioniert plattformübergreifend und somit neben Zoom auch bei Videokonferenzen in Microsoft Teams oder auch Google Meet. Ab sofort steht My Notes auf dem Smartphone zur Verfügung. Sowohl für virtuelle Meetings, als auch für Meetings vor Ort.

Aus den angefertigten Notizen lassen sich direkt automatisierte (und rollenbasierte) Workflows, etwa Follow-Up-E-Mails oder Tickets erstellen, um weitere Arbeitsschritte einzuleiten. Notizen und Transkripte werden nahtlos zwischen Mobilgerät und Desktop synchronisiert. Auf Wunsch können Zusammenfassungen auch mit einem Team über Zoom Canvas, Chat oder Slack geteilt werden.

Neu ist zudem eine intelligente, agentenbasierte Suche. Im Vergleich zur herkömmlichen Suche soll diese nicht nur innerhalb der Zoom-App funktionieren, sondern auch auf Daten aus angebundenen Business-Anwendungen zugreifen. Zoom nennt da beispielsweise Salesforce für Kontoinformationen oder Workday für Mitarbeiterdaten als zwei von zehn Drittanbieter-Konnektoren. Es gibt jetzt zudem ein Plugin für OpenAI Codex, das die agentenbasierte Suche nutzt und auch auf My-Notes-Inhalte Zugriff gibt.

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UniFi 5G Backup vorgestellt: 5G-Mobilfunk für die Ausfallsicherung vom UniFi-Netzwerk

Vor einigen Jahren hatte ich im Rahmen eines Testberichts das UniFi-LTE Pro als Mobilfunkbackup fürs UniFi-Netz vorgestellt. Mit dem UniFi 5G Backup gibt es nun einen 5G-fähigen Nachfolger, der überraschend auch noch wesentlich kostengünstiger ausfällt und in einem schmaleren Gehäuse um die Ecke kommt.

UniFi 5G Backup bohrt ein vorhandenes UniFi Gateway um Mobilfunkfähigkeiten auf und soll hier als Failover dienen. So lässt sich das 5G Backup an einen beliebigen Ethernet-Port im Setup klemmen und per Standard-PoE mit Strom versorgen. Es bedarf nicht extra eines WAN-Ports. Dies erlaubt eine flexible Platzierung für entsprechende Signalstärke. Ubiquiti verspricht eine unkomplizierte Konfiguration und eine nahtlose Integration in die bestehende Infrastruktur – Plug-and-Play eben. Sollte die primäre Internetverbindung ausfallen, springt das UniFi 5G Backup ein und soll eine nahtlose Netzversorgung sicherstellen.

Es lassen sich sämtliche Daten-Tarife nutzen. Unterstützt wird neben einer physischen nanoSIM auch eine eSIM, um schnell zwischen verschiedenen Anbietern zu wechseln. Der maximale Downlink im 5G-Netz (5G SA) beträgt 220 Mbps bzw. 120 Mbps im Uplink. Damit kann man sicherlich nicht die maximalen 5G-Raten ausschlachten, dafür ist das Gerät aber auch nicht gedacht. Im 4G-Netz fallen die Raten nur minimal geringer aus.

Auf der Front gibt es ein 1,14 Zoll (ca. 3 cm) großes Display für Statusmeldungen, wie die Empfangsstärke. Die weitere Einrichtung und Verwaltung erfolgt via UniFi Network 10. Dort lässt sich das Failover-Verhalten anpassen und aktivieren, für welche Netzwerke oder Clients das Backup aktiviert sein soll.

Kostenpunkt: Knapp 107 Euro (inkl. Mwst) und damit 60 Prozent weniger als das LTE Pro. Das UniFi 5G Backup ist allerdings erst ab Juni 2026 verfügbar.

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