Motorola razr 50: Flip-Foldable mit großem Cover-Display

Das Motorola Razr 50 soll ein Flip-Phone mit großem Cover-Screen werden.

Das Motorola razr 50 soll ein Flip-Phone mit großem Cover-Screen werden.

Die offizielle Ankündigung des kommenden Foldables Motorola razr 50 steht noch aus, doch das mobile Endgerät ist bereits von der chinesischen Behörde TENAA zertifiziert worden. Inzwischen sind zudem sowohl Bilder als auch technische Daten zu dem Smartphone durchgesickert (via My Smart Price). So ist zu erkennen, dass das razr 50 ein besonders großes Außen-Display nutzen wird.

Ansonsten überwiegen aber die Gemeinsamkeiten mit dem Vorgängermodell. Das Motorola razr 50 bietet ein inneres OLED-Display mit 2.640 x 1.080 Pixeln als Auflösung und 120 Hz Bildwiederholrate auf 6,9 Zoll Diagonale. Außen sitzt ein OLED-Bildschirm mit 3,6 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1.056 x 1.066 Pixeln. Für den Akku stehen 3.950 mAh im Raum. Geladen wird mit 33 Watt. Als SoC dient wohl der MediaTek Dimensity 7300X. Diesem stehen dann je nach Konfiguration 8, 12 bzw. 16 GByte RAM und 128, 256, 512 GByte oder sogar 1 TByte Speicherplatz zur Seite.

Die Hauptkamera des Motorola razr 50 verwendet 50 (Weitwinkel) 13 (Ultra-Weitwinkel) Megapixel. In einem Punch-Hole sitzt zudem innen eine Selfie-Cam mit 32 Megapixeln. Den Fingerabdruckscanner bringt Motorola an der Seite unter. Das Foldable soll 171,3 x 73,9 x 7,2 mm messen und 188 g wiegen. Erscheinen soll das razr 50 wohl im Juni 2024. Ob es auch direkt in Deutschland startet und wie der Preis ausfallen wird, ist noch offen.

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Vier von fünf in Deutschland verkauften Fernsehern sind UHD-TVs

Die neuen Smart-TVs von Samsung erscheinen ab April 2024.

In Deutschland sind mittlerweile vier von fünf verkauften Fernsehern mit UHD ausgestattet.

Kein überraschendes Ergebnis: Laut dem CE-Branchenkompass Q1 2024 sind mittlerweile vier von fünf verkauften Fernsehern UHD-TVs. Über die Präferenzen der Käufer sagt das allerdings wenig aus, denn im Handel gibt es abseits des absoluten Einstiegssegments schlichtweg auch nur noch 4K- bzw. 8K-Fernsehgeräte. Zusätzlich vermerkt man, dass die Marktanteile „sehr großer“ (jenseits der 65 Zoll) Fernsehgeräte sowie der LCD-Modelle leicht zugelegt haben.

Seit Markteinführung wurden in Deutschland knapp 32 Millionen UHD-TVs abgesetzt, so der Branchenkompass. Der Anteil der UHD-Fernseher, die alle gängigen HDR-Verfahren darstellen können, legte in Q1 2024 um vier Prozentpunkte auf 26 Prozent zu (Q1 2023: 22 Prozent).

Fernsehgeräte jenseits der 65 Zoll gewinnen am Markt Anteile hinzu.

Fernsehgeräte jenseits der 65 Zoll gewinnen am Markt Anteile hinzu.

Ebenfalls nimmt der Anteil der Smart-TVs zu, die direkt die Fähigkeit mitbringen, Surround-Sound wiederzugeben. Hier lag der Anteil Ende Q1 2024 mit 42 Prozent zwei Punkte über dem Vorjahresniveau. 97 Prozent der in Q1 2024 verkauften Fernseher sind im Übrigen mit smarten Funktionen ausgestattet. Ich selbst wüsste da fast gerne, welche Geräte konkret die verbleibenden 3 % befüllen, da mir im Grunde keine aktuellen TVs ohne smarte Features mehr bekannt sind.

Markt für Consumer Electronics bleibt rückläufig

Insgesamt war der im Branchenkompass CE betrachtete Markt für das erste Quartal 2024 rückläufig. Die Zurückhaltung der Konsumenten spiegelt sich in der Umsatzentwicklung wider. Insgesamt belief sich der Umsatz 2023 auf 1,4 Mrd. Euro, rund 13 Prozent weniger als z. B. noch 2022.

Mehr TVs beherrschen inzwischen alle gängigen HDR-Verfahren.

Mehr TVs beherrschen inzwischen alle gängigen HDR-Verfahren.

Ich denke jedoch auch, dass viele Menschen während der Corona-Krise neue TVs gekauft haben und nun nicht schon wieder einen zwingenden Grund sehen, ein Upgrade durchzuführen.

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Fiio FA19: In-Ear-Kopfhörer für 1.099 Euro

Fiio FA19: Die neuen In-Ear-Kopfhörer kosten über 1.000 Euro.

Fiio FA19: Die neuen In-Ear-Kopfhörer kosten über 1.000 Euro.

Wer sich In-Ear-Kopfhörer kaufen möchte, kann in verschiedenen Preisklassen schauen. Allerdings sind die neuen Fiio FA19 da eine Klasse für sich. Sie kosten direkt über den Hersteller nämlich satte 1.099 Euro. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um ein kabelloses Modell. Die neuen In-Ears sind in Zusammenarbeit mit dem Audiospezialisten von Knowles entstanden und sollen auch für den Monitoring-Bereich geeignet sein.

So verspricht Fiio durch ein spezielles Gehäuse und technische Optimierungen eine besonders saubere Basswiedergabe. Ebenfalls sollen Mitten und Höhen extrem klar voneinander abgesetzt sein. Auch der Tragekomfort soll die Konkurrenz schlagen, sodass man hier eben ein Flaggschiff für höchste Ansprüche bieten will. Das kann man aber natürlich bei diesem Preis auch absolut verlangen.

Das Kabel der Fiio FA19 wirkt recht ausgefallen.

Das Kabel der Fiio FA19 wirkt recht ausgefallen.

Nutzer haben die Wahl zwischen zwei Hör-Modi: Der Monitor-Modus legt es auf einen besonders sauberen und detaillierten Klang an, während im Hi-Fi-Modus Midrange- und Bassbereich stärker betont werden. Eine weitere Besonderheit der Fiio FA19 ist, dass pro Earbud gleich 10 Mini-Treiber zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um Balanced-Armatur-Treiber von Knowles. Die Treiber sind nicht nur klein, sondern auch verzerrungsarm. Der Aufbau ähnelt klassischen Lautsprechern, denn die einzelnen Treiber teilen sich die Frequenzbereiche auf, wodurch sich eben auch der differenzierte Sound ergeben soll.

Fiio FA19: Kabel mit 224 Adern

Auch das Kabel der Fiio FA19 ist einigermaßen ausgefallen, denn es setzt auf acht Stränge mit jeweils 24 Adern – also 224 Adern aus reinem Silber insgesamt. Anstecken könnt ihr die Kopfhörer via 3,5 mm oder auch Pentaconn-Stecker mit 4,4 mm. Solltet ihr nun über das Gebotene staunen und euch selbst einmal einen Eindruck verschaffen wollen: Auf der High End 2024 in München zeigt Fiio die FA19 in Halle 1 an seinem Stand – vom 11 bis 12. Mai 2024.

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Forscher entwickeln Plastik, das sich durch integrierte Bakterien selbst zersetzen kann

Wissenschaftler haben ein besser abbaubares Plastik entwickelt.

Wissenschaftler haben ein besser abbaubares Plastik entwickelt.

Mehrere Wissenschaftler haben gemeinsam eine Plastik-Variante entwickelt, die deutlich leichter abgebaut werden kann als ähnliche Materialien. Erreicht hat man dies dadurch, dass spezielle Bakterien sozusagen direkt in das Plastik eingearbeitet werden.

Die gewählten Bakterien sind in der Lage, das Plastik zu verdauen. Dabei war es für die Forscher eine Herausforderung, Bakterien zu finden, die einerseits das Plastik zersetzen können und andererseits nicht während der Verarbeitung des Materials durch die dafür notwendige Hitze abgetötet werden. Dies gelang, indem man der Evolution etwas auf die Sprünge half und spezielle Stämme auswählte und in mehreren Generationen vermehrte, welche sich als widerstandsfähig erwiesen.

Die Bakterien schwächen das Plastik dabei nicht, sondern stärken es laut den Forschern sogar. Dabei werden die Bakterien in Sporenform im Plastik verarbeitet, sie sind also zunächst inaktiv. Das ist ja auch notwendig, sonst würden sie das Material direkt angreifen. Vielmehr sollen die Sporen dann aktiviert werden, wenn das Plastik entsorgt wird. Dies funktioniert, da die Sporen erst „zum Leben erwachen“, wenn die Umweltbedingungen günstig sind.

Plastikfressende Bakterien greifen nur TPU an

Im Ergebnis „schlafen“ die Bakterien, wenn das Material z. B. für ein Kabel verwendet wird, „erwachen“ aber, wenn dasselbe Kabel dann in einer Müllhalde landet und z. B. die umgebende Erde und Feuchtigkeit die Sporen sozusagen aktiviert. Zu erwähnen ist allerdings, dass die Bakterien aus der Studie nur TPU (Thermoplastische Polyurethane) angreifen. Dies sind besonders weiche Kunststoffe, wie sie eben z. B. Kabel ummanteln oder in Fahrradschläuchen stecken können.

Die entsprechende Studie wurde im Open Access, also im freien Zugriff, im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht. Wie ihr wohl erahnen könnt, ist aber noch offen, ob dieses Plastik mit Bakterien in der Praxis wirklich im Massenmarkt einsetzbar wäre. Es ist aktuell noch weitere Forschung notwendig. Etwa wäre das Ganze nicht so fein, solltet ihr z. B. mit schmutzigen Händen ein Kabel anfassen und dann würde bereits der Zersetzungsprozess beginnen.

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Bose Soundlink Max: Tragbarer Bluetooth-Lautsprecher für 449 Euro

Der Bose Soundlink Max kostet 449 Euro.

Der Bose Soundlink Max kostet 449 Euro.

Bose hat in dieser Woche einen neuen Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt: den SoundLink Max. Dieses Modell kommt in den Farben Schwarz und Blau in den Handel und kostet 449 Euro. Vorbestellungen sind ab dem 14. Mai 2024 möglich. Die Auslieferung beginnt dann ab dem 4. Juni 2024. Ein Vorzug dieses Lautsprechers für unterwegs ist, dass er nicht nur SBC und AAC unterstützt, sondern auch Qualcomm aptX Adaptive.

Zusätzlich könnt ihr den Bose SoundLink Max dank Google Fast Pair einfacher mit mehreren Android-Geräten koppeln. Dabei nutzt der Lautsprecher als Basis drei Schwallwandler und zwei passive Radiatoren für den Tieftonbereich. Ebenfalls erwähnt der Hersteller, dass die gleiche digitale Signalverarbeitung zum Einsatz komme, wie in den Soundbars des Unternehmens. So will man Verzerrungen minimieren.

Der Bose SoundLink Max kostet stolze 449 Euro.

Der Bose SoundLink Max kostet stolze 449 Euro.

Der Stahlgehäuse des Bose SoundLink Max ist mit Pulver beschichtet und von Silikon ummantelt. Dadurch soll der Speaker extrem robust sein – nicht nur gegen Stürze und Stöße, sondern auch gegen Korrosion und UV-Strahlung. Nach IP67 ist er zudem gegen Staub und Wasser resistent. Als Begleitung dient die offizielle App von Bose, in der ihr auch auf einen Equalizer zurückgreifen könnt.

Bose setzt auf Personalisierung des SoundLink Max

Dabei misst der Bose SoundLink Max 26,5 x 12 x 10,5 cm und wiegt etwa 2,5 kg. Der integriert bereits einen Kordel-Griff, der abnehmbar ist. Für diesen gibt es zudem verschiedenes Farbzubehör, wenn ihr den Look des Lautsprechers abändern wollt. Alternativ könnt ihr auch einen längeren Kordel-Trageriemen nachkaufen und den Speaker damit wie eine Tasche über der Schulter tragen.

Den Bose SoundLink Max gibt es auch in Blau.

Den Bose SoundLink Max gibt es auch in Blau.

Der SoundLink Max kommt auf eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden. Dank seines USB-C-Ports könnt ihr ihn obendrein als Powerbank für andere Geräte einsetzen. Per Tastendruck lässt sich auch von der Bluetooth-Wiedergabe zum AUX-Eingang wechseln. Wer mag, belegt den Shortcut-Button um, so kann dann Spotify Tap Verwendung finden. Vielleicht interessiert sich ja der ein oder andere Leser für den Bose SoundLink Max? Oder ist euch der ausgerufene Preis dann doch zu hoch?

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