NVIDIA schraubt weiter an der lokalen KI auf dem PC. Auf der COMPUTEX hat das Unternehmen mit RTX Spark ein Chip-System gezeigt, das KI-Agenten direkt auf Windows-Rechnern ordentlich Beine machen soll. Bedeutet: weniger Cloud, mehr Rechenarbeit lokal auf der eigenen Kiste, genau da, wo viele von euch ihre Daten vermutlich lieber sehen.
Konkret spricht NVIDIA von 1 Petaflop KI-Rechenleistung und 128 GB Unified Memory. Das ist natürlich kein klassischer Office-PC-Chip für E-Mails und Tabellen, sondern eher ein Ding für Entwickler, Kreative und alle, die mit lokalen Modellen, Agenten und dicken Workloads hantieren. Spannend ist dabei auch NVIDIA OpenShell, eine Runtime, mit der solche Agenten sicherer und sauberer auf Windows laufen sollen. NVIDIA verweist hier auf die Integration neuer Sicherheitsfunktionen von Microsoft.
Als Beispiele nennt NVIDIA unter anderem Hermes Agent und OpenClaw. Die sollen auf Windows-Systemen effizienter mit lokalen KI-Funktionen arbeiten können. Dazu kommen Verbesserungen bei der Inferenz-Performance: Bei llama.cpp spricht NVIDIA von bis zu 2x mehr Leistung. Wer lokal mit LLMs herumspielt, weiß: Das kann im Alltag den Unterschied machen zwischen „läuft irgendwie“ und „macht tatsächlich Spaß“.
Auch Kreativ-Software ist ein Thema. Adobe Photoshop und Blender werden genannt, also genau die Tools, bei denen lokale KI-Funktionen künftig vermutlich noch stärker in den Workflow rutschen. NVIDIA positioniert das Ganze damit nicht nur als Entwickler-Spielwiese, sondern auch als Werkzeug für Leute, die täglich mit Medien, 3D, Bildbearbeitung oder Automatisierung arbeiten.
Unterm Strich zeigt NVIDIA hier ziemlich klar, wohin die Reise geht: KI-Agenten sollen nicht nur irgendwo in der Cloud wohnen, sondern zunehmend lokal auf leistungsfähiger Hardware laufen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
