Balkonkraftwerk-Umfrage Juni 2026: Steht die Mini-Solaranlage schon bei euch oder plant ihr noch?




Das Thema Balkonkraftwerke ist aus der Tech- und Gadget-Welt einfach nicht mehr wegzudenken. Spätestens seit den Erleichterungen durch das Solarpaket und der vereinfachten Anmeldung im Marktstammdatenregister ist der Einstieg für Mieter und Eigenheimbesitzer so smooth wie nie zuvor. Anstecken, einspeisen, den Zähler rückwärts drehen sehen (zumindest metaphorisch), die Hürden sind quasi im Keller.

Hier im Blog haben wir ja schon etliche Modelle durchgehechelt, über Wechselrichter-Updates berichtet und über Sinn und Unsinn von dicken Speicher-Akkus für die Mini-PV-Anlage diskutiert. Für die einen ist es das perfekte Hobby, um das Smarthome mit noch mehr Verbrauchsdaten zu füttern, für die anderen einfach eine solide Möglichkeit, die Grundlast des Haushalts zu drücken und ein paar Euro bei der Stromrechnung abzugreifen.

Da sich der Markt rasant weiterentwickelt hat und die Preise für 800-Watt-Sets mittlerweile im absolut erschwinglichen Bereich liegen, wollen wir mal horchen, wie es bei euch in der Community aussieht. Habt ihr den Schritt schon gewagt oder zuckt der Bestell-Finger noch?

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Neuzulassungen im Mai 2026: Elektroautos legen zu

Autobahn / Symbolbild

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die frischen Zahlen für den Mai 2026 vorgelegt und unterm Strich bleibt der Markt mit 239.448 neuen Pkw stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Interessant ist die Verteilung, denn während das gewerbliche Geschäft leicht schwächelt, ziehen die privaten Zulassungen spürbar an. Bei den deutschen Herstellern sieht es gemischt aus. Smart ballert mit einem massiven Plus nach vorne, auch Mini und Opel stehen gut da. Die Schwergewichte wie VW, Mercedes und BMW mussten Federn lassen, wobei Volkswagen trotz der Einbußen weiterhin den größten Brocken am Markt hält.

Richtig Bewegung ist bei den Importeuren drin. Tesla und BYD schießen mit dreistelligen Zuwachsraten durch die Decke. Auch MG Roewe und Renault konnten ordentlich zulegen, während es für Marken wie Toyota oder Hyundai eher mau aussah. Skoda behauptet sich hier weiterhin als stärkste ausländische Kraft auf dem deutschen Markt. Bei den Bauformen bleibt der SUV der Liebling der Käufer, gefolgt von Kleinwagen und der Mittelklasse.

Ein Blick auf die Antriebe zeigt, wohin die Reise geht. Elektroautos (BEVs) verzeichnen einen Sprung von fast vierzig Prozent und machen nun ein Viertel aller Neuzulassungen aus. Hybride sind ebenfalls gefragt und stellen den größten Anteil, während reine Benziner und Diesel weiter an Boden verlieren. Erdgas spielt überhaupt keine Rolle mehr, dafür erlebt Flüssiggas eine kleine Renaissance auf niedrigem Niveau.

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Tesla Supercharger for Business: Kalkulator für eigene Ladestationen ist online




Tesla bohrt sein Angebot für Geschäftskunden auf und schaltet eine neue Webseite samt Kostenrechner frei. Das Modell sieht vor, dass Unternehmen die Hardware kaufen und unter eigenem Namen betreiben. Tesla liefert dabei das komplette Paket aus Technik und Software, kümmert sich um die Wartung und das Backend, während der Betreiber das eigene Logo auf die Säulen klebt und die Preise selbst festlegt.

Der neue Kalkulator soll Transparenz schaffen, wie schnell sich die Anschaffung durch die Ladevorgänge rechnet. Tesla verspricht eine Verfügbarkeit von 97 Prozent und übernimmt die Fernüberwachung sowie Reparaturen. Die Standorte tauchen automatisch in der Navigation der Fahrzeuge auf, was für zusätzliche Kundschaft am eigenen Standort sorgen könnte. Verwaltet wird das Ganze über ein Portal, in dem Auslastung und Umsätze einsehbar sind.

Die Technik basiert auf den V4-Schaltschränken, die Spannungen zwischen 400 V und 1.000 V unterstützen. Eine einzelne Säule schafft bis zu 500 kW. Das System ist so ausgelegt, dass acht Säulen weniger als 1 MW benötigen, um fast immer die volle Ladeleistung zu liefern. Mittlerweile stehen in Europa über 20.000 Supercharger an mehr als 1.700 Standorten bereit. In Deutschland sind es aktuell 3.900 Ladepunkte an über 320 Standorten. Wer in das Geschäft einsteigen will, findet das Tool nun direkt bei Tesla.

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Bosch bringt Licht ins Dunkel beim Gebrauchtmarkt für E-Bikes

Wer ein gebrauchtes E-Bike sucht, steht oft vor der Frage, wie es eigentlich um den Akku und den Motor steht. Von außen sieht man den Komponenten die bisherige Belastung nicht an, was den Kauf vielleicht zur Glückssache macht.

Bosch eBike Systems führt deshalb Certified by Bosch ein, ein digitales Zertifikat für das smarte System. Das Dokument zeigt den Zustand von Antrieb und Energiespeicher zum Zeitpunkt der Prüfung an. Die Bewertung erfolgt über ein Sterne-System, wobei mehr Sterne für einen besseren Zustand stehen.

Käufer sehen Details wie die Ladezyklen und die Restkapazität des Akkus in Prozent. Beim Motor fließen die gefahrene Strecke und die bisherige Beanspruchung in die Wertung ein. Das Zertifikat liefert zudem die Rahmennummer, das Modelljahr und einen Check, ob das Rad in der Flow-App als gestohlen gemeldet ist oder Tuning-Spuren aufweist.

Ein QR-Code dient zur Verifizierung der Echtheit, damit niemand mit gefälschten Dokumenten trickst. Als erster Partner steigt der Refurbishment-Spezialist Rebike im Juli 2026 ein. Dort werden die zertifizierten Räder zunächst in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden online sowie in eigenen Stores und bei Decathlon verkauft. Später folgen weitere Länder wie Italien oder Spanien. Ab Anfang 2027 können dann auch normale Fahrrad-Fachhändler in Europa dieses Zertifikat ausstellen.

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E-Autos: Mehr Förderung vom Staat, weniger Rabatt vom Hersteller

Bild: Stellantis

Die Bundesregierung will mit einer neuen E-Auto-Prämie den Verkauf von E-Fahrzeugen in Deutschland deutlich ankurbeln. Schon vor der Einführung wurde allerdings unterschiedliche Kritik daran laut. Eine pessimistische Prognose scheint sich jetzt tatsächlich zu bewahrheiten: Hersteller beginnen als Nebeneffekt der Förderung nämlich, ihre Rabatte zurückzufahren.

Zumindest geht dies aus dem monatlichen Neuwagen-Marktbericht des privaten Center Automotive Research (CAR) hervor. Dort spekuliert man, dass die gesunkenen Rabatte eine direkte Auswirkung der neuen, staatlichen Förderung sein könnten. Man mutmaßt, dass die Autobauer in dieser Situation einmal austesten, was sich so am Markt machen lässt. Allerdings ist einzuwenden: Eine Kausalität lässt sich hier nicht zweifelsfrei beweisen. Es könnte also auch eine simple Korrelation sein.

Jedenfalls hat sich der Abstand zwischen den E-Auto- und Verbrenner-Verkaufspreisen wieder vergrößert. Zudem zeigen die Erhebungen (via Tagesschau): Bei den 20 meistverkauften E-Fahrzeugen in Deutschland ist der durchschnittliche Rabatt durch die Händler / Hersteller von 19,5 % im Januar 2026 auf zuletzt nur noch 18,6 % gesunken.

Die Elektroautos blieben daher zuletzt im Durchschnitt rund 1.971 Euro teurer als vergleichbare Verbrenner – da ist die staatliche Förderung jedoch noch nicht berücksichtigt. Die sinkenden Preisnachlässe konnte CAR dabei vor allem bei kleineren E-Autos beobachten. Pikanterweise passen diese eben am ehesten in das Anforderungsprofil und Budget der förderberechtigten Haushalte.

Zwar gibt es also aktuell weniger attraktive Rabatte, aber im Gebrauchtwagenmarkt tut sich zeitgleich etwas. Gab es vor fünf bis sechs Jahren noch kaum gebrauchte E-Fahrzeuge auf dem Markt, so steigt das Angebot inzwischen zusehends an. In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 wechselten demnach bundesweit knapp 120.000 gebrauchte E-Autos den Besitzer. Das sind fast doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum 2025 und fast dreimal so viele wie von Januar bis April 2024.

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