Uber bringt Robotaxis nach München: Kooperation mit Autobrains und NVIDIA




In München tut sich demnächst etwas in Sachen autonomes Fahren. Uber arbeitet mit Autobrains und NVIDIA zusammen, um einen Robotaxi-Dienst in der bayerischen Landeshauptstadt an den Start zu bringen. Die technische Basis bildet die NVIDIA DRIVE Hyperion Plattform, während Autobrains seine sogenannte Agentic AI beisteuert. Das System setzt nicht auf ein starres Modell für alle Situationen, sondern nutzt verschiedene spezialisierte Agenten, die einzelne Fahrsituationen bewerten und Entscheidungen in Echtzeit treffen.

München wurde aufgrund der dichten Innenstadt, der Autobahnanbindungen und der rechtlichen Rahmenbedingungen als erster Standort gewählt. Ein interessanter Aspekt bei der Sache ist der OEM-agnostische Ansatz. Das bedeutet, dass die Technologie nicht an einen bestimmten Autohersteller gebunden ist, sondern auf verschiedenen Fahrzeugplattformen integriert werden kann. Damit will man das Problem umgehen, dass autonomes Fahren bisher oft teure Spezialumbauten erforderte.

Sobald die behördlichen Genehmigungen vorliegen, sollen die ersten Fahrzeuge über das Uber-Netzwerk vermittelt werden. Für Autobauer bietet das Modell einen Weg, ihre Fahrzeuge ohne eigene Software-Entwicklung in einen autonomen Ride-Hailing-Dienst einzubinden. Letztlich geht es darum, die Technik weg von isolierten Testflotten hin zu einer skalierbaren Infrastruktur im Stadtverkehr zu führen. Ob und wie schnell das im Münchner Alltag reibungslos funktioniert, bleibt abzuwarten.

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EU-Automarkt: Elektroautos legen kräftig zu

Autobahn / Symbolbild

Der europäische Automarkt zeigt sich im bisherigen Jahresverlauf trotz politischer Unruhen stabil. Die Neuzulassungen kletterten laut Branchenverband ACEA (Verband der europäischen Automobilhersteller) bis April 2026 um 4,2 Prozent nach oben. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch das anhaltende Interesse an elektrifizierten Antrieben, wobei neue Steuererleichterungen und Förderprogramme in den großen EU-Staaten den Verkauf ankurbeln.

Mittlerweile kommen reine Elektroautos auf einen Marktanteil von 19,7 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr ein Plus bedeutet. Insgesamt wurden in den ersten vier Monaten 746.899 Batteriefahrzeuge zugelassen. Besonders in Italien, Frankreich und Deutschland brummt das Geschäft mit Zuwachsraten zwischen 41 und 73 Prozent. Hybride ohne Stecker bleiben mit 38,2 Prozent Marktanteil die beliebteste Wahl der Käufer, während Plug-in-Hybride bei 9,6 Prozent liegen.

Klassische Verbrenner verlieren dagegen weiter an Boden. Die Neuzulassungen von Benzinern sackten um fast 18 Prozent ab. In Frankreich war der Rückgang mit über 36 Prozent massiv, aber auch in Deutschland und Spanien geht es zweistellig bergab. Der Marktanteil von Benzinern liegt nur noch bei 22,5 Prozent. Diesel spielen mit 7,7 Prozent fast gar keine Rolle mehr, der Abwärtstrend setzt sich dort ungebremst fort. Zusammen kommen Diesel und Benziner lediglich noch auf 30,2 Prozent am Gesamtmarkt.

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Umfrage-Auswertung: So plant unsere Community in Sachen E-Auto

Anfang Mai hatten wir hier im Blog mal wieder eine kleine Bestandsaufnahme gestartet. Uns hatte interessiert, wie es bei euch in Sachen Elektromobilität aussieht, vor allem vor dem Hintergrund der angezogenen Spritpreise und den Diskussionen um neue Förderungen. Knapp 6.000 Leser (genauer gesagt 5.988) haben auf den Knopf gedrückt und abgestimmt. Hier ist das Ergebnis der Umfrage.

  • Die Elektro-Fraktion liegt vorn: Satte 32 % (1.906 Votes) der Teilnehmer sind bereits elektrisch unterwegs und haben den Umstieg hinter sich. Dazu gesellen sich 22 % (1.300 Votes) mit einem klaren „Jau“, sie planen also fest den Kauf eines Stromers. Macht zusammen über die Hälfte der Community, die dem E-Auto positiv gegenübersteht oder es bereits nutzt.
  • Die Verbrenner-Verteidiger: Auf der anderen Seite gibt es die Fraktion, die der alten Technik treu bleiben möchte. 26 % (1.561 Votes) gaben an, so lange wie möglich einen Verbrenner fahren zu wollen. In den Kommentaren spiegelt sich das oft in den Argumenten rund um fehlende eigene Lademöglichkeiten (Stichwort: keine eigene PV-Anlage oder Wallbox) oder das Budget bei Gebrauchtwagen wider.
  • Autolos oder unentschlossen: Spannend sind auch die restlichen Zahlen. 13 % (766 Votes) sagen ganz klar, dass sie überhaupt kein Auto benötigen oder wollen, sei es durch guten ÖPNV, das Fahrrad oder das Deutschlandticket. Die restlichen 8 % (455 Votes) sind sich schlichtweg noch unsicher, wohin die Reise geht.

Die Tech-Affinität im Blog merkt man dem Ergebnis durchaus an, der Anteil der E-Autofahrer und -Planer ist im Vergleich zum bundesweiten Gesamtfahrzeugbestand erwartungsgemäß hoch. Dennoch bleibt ein harter Kern von gut einem Viertel der Leser, der sich derzeit (noch) nicht mit dem Akku auf Rädern anfreunden kann oder will.

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Quartalszahlen: Elektroautos hängen Verbrenner ab

Autobahn / Symbolbild

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat frische Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt. Von den insgesamt 948.567 neu zugelassenen Pkw rollten 607.303 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben vom Hof der Händler. Das entspricht einem Marktanteil von satten 64,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kletterte das Interesse an Autos mit Elektro-, Hybrid-, Gas- oder Wasserstoffantrieb damit um 19,0 Prozent nach oben.

Rein elektrisch betriebene Autos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge machten zusammen 34,5 Prozent aller Neuzulassungen aus. In absoluten Zahlen sind das 327.648 Neuwagen, was ein Plus von 32,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 bedeutet. Werfen wir einen Blick auf die reinen Stromer, also Battery Electric Vehicles (BEV): Hier wurden 223.980 Einheiten neu angemeldet.

Damit sichern sich die reinen Elektroautos einen Anteil von 23,6 Prozent am Gesamtmarkt. Das ist ein deutlicher Sprung von 41,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Richtung scheint also klar zu sein, auch wenn der Markt insgesamt immer mal wieder schwankt. Wer also demnächst ein neues Auto bestellt, greift statistisch gesehen immer häufiger zum Stecker.

Passend dazu könnt ihr noch an unserer Umfrage diesen Monat teilnehmen:

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Mehr Vernetzung für die Stadt: Acer zeigt neue E-Mobility-Hardware

Acer baut das Angebot für den Stadtverkehr weiter aus und zeigt auf der Computex neue Hardware für den Asphalt. Mit dem Acer Nitro eCity Plus kommt ein frisches E-Bike für Pendler in den Handel, das flexibel beim Gepäcktransport ist und einen entnehmbaren Akku für das Laden im Büro besitzt. Wer es kompakter mag, greift zum Acer ES Series 3 Select. Dieser faltbare E-Scooter wiegt wenig und ist für 349 Euro ab Juni erhältlich. Damit alles zusammenpasst, startet Acer die eMobility App als zentrale Schaltstelle. Die Software verwaltet Fahrdaten und den Akkustatus für beide Fahrzeugtypen. Über das Smartphone lassen sich Licht oder Wegfahrsperre nun per Sprachbefehl steuern. Die App schlägt zudem Alarm, wenn das abgeschlossene Rad unerlaubt bewegt wird. Während der Scooter zeitnah erscheint, müssen Interessenten beim E-Bike noch bis September warten, wobei Acer hier die Preise für den europäischen Markt erst später verrät. Ebenso fehlen bislang genaue technische Daten.

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