NullPlayer für macOS unterstützt Winamp-Skins, Plex, Sonos und mehr

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Wer Musik lieber vom eigenen Server streamt, stolpert ab und an über die Unzulänglichkeiten der offiziellen Apps. Der Entwickler des NullPlayers hatte laut eigenen Aussagen keine Lust mehr auf die fehlerhafte Sonos-Anbindung von Plexamp und hat kurzerhand eine eigene Lösung für macOS gezimmert. Das Programm ist kostenlos, quelloffen und in Swift geschrieben. Optisch erinnert das Ganze an die Ära von Winamp 2.x, ist aber eine komplette Eigenentwicklung ohne alten Code-Ballast.

Die Stärke liegt in der tiefen Integration verschiedener Backends. Das Tool versteht sich mit lokalen Ordnern, Plex, Jellyfin, Emby und Navidrome beziehungsweise Subsonic. Nutzer können ihre Bibliotheken durchsuchen, Radiomixe starten und auch die Wiedergabe direkt an Sonos-Lautsprecher senden. Dabei unterstützt die App Multi-Room-Gruppen und filtert automatisch Formate, mit denen die Hardware sonst Probleme hätte. Wer lokale Dateien bevorzugt, nutzt den integrierten HTTP-Server für das Streaming auf die Boxen. Auch Chromecast, DLNA und AirPlay sind mit an Bord.

Die Oberfläche lässt sich über ein Skin-System auf JSON-Basis anpassen. Wer es nostalgisch mag, lädt klassische Winamp-Skins im Format .wsz aus dem Netz, der Link dazu ist direkt in der App hinterlegt, ich habe gleich einmal testweise den klassischen Winamp-Skin eingestellt.

Technisch bietet der Player Funktionen wie einen 21-Band-Equalizer, lückenlose Wiedergabe und Crossfade. Ein Feature ist der Daten-Reiter, der Hörgewohnheiten über alle Quellen hinweg analysiert und in Diagrammen aufbereitet. So sieht man auf einen Blick, welche Künstler oder Genres am häufigsten laufen.

Neben Musik spielt NullPlayer auch Videos in gängigen Formaten wie MKV oder MP4 ab und bietet eine Anbindung an Internetradio-Kataloge. Für Bastler gibt es zudem einen Headless-Modus für das Terminal und Unterstützung für Discord Music Presence. Die Bewertung von Titeln erfolgt direkt über das Album-Cover und wird mit dem jeweiligen Server synchronisiert.

Klar: Wer nur ein bisschen lokale Musik abdudeln will, der hat vielleicht schon so seine Favoriten, ich fand den Nullplayer dahingehend interessant, dass er in der Winamp-Optik daherkommt und eben Streaming-Software-Anbindung und diverse Audio-Ziele unterstützt. Falls ihr euch das Ganze anschauen wollt: ihr findet das Projekt auf GitHub.

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