
Google bohrt Gemini für den Mac kräftig auf. Wer bisher nur das Chat-Fenster oder das Bildschirm-Teilen genutzt hat, bekommt laut Bericht bald wohl deutlich mächtigere Werkzeuge an die Hand. Das mögliche Ziel: Google will mit Claude Cowork gleichziehen und Gemini zu einem echten Agenten machen, der den Rechner steuert und Dateien sortiert. Ein Blick in den Programmcode verrät, dass die Software künftig über Bildschirmzugriff und Bedienungshilfen direkt auf die Maus und die Tastatur zugreifen kann.
Der Fokus liegt dabei auf der Organisation lokaler Daten. Geplant ist etwa das automatische Auslesen von Rechnungen oder Berichten aus Ordnern, um die Daten direkt in Google Sheets zu übertragen. Auch das Aufräumen von Chaos auf dem Schreibtisch oder im Download-Ordner steht auf dem Plan. Gemini soll Dateien nach Kontext gruppieren, Archive anlegen oder hunderte Files anhand ihrer Metadaten einheitlich umbenennen.
Neben der lokalen Dateiverwaltung greift der Assistent auch tiefer in Google Workspace ein. So lassen sich aus Meeting-Transkripten oder Notizen direkt Entwürfe für Follow-up-Mails erstellen. Wann die Funktionen für alle Nutzer final landen, bleibt abzuwarten.
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