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Google verteilt aktuell den Sicherheitspatch für Mai 2026. Was für die meisten Nutzer nach einer Randnotiz klingt, bringt für Bastler eine wichtige Änderung mit. Beim Pixel 10 sowie den Pro-Modellen und dem Fold wird mit diesem Update der Bootloader aktualisiert. Das sorgt dafür, dass eine Anti-Rollback-Sperre greift. Wer die neue Software installiert hat, kommt nicht mehr auf ältere Versionen von Android 16 zurück.
Google nutzt dieses Verfahren nicht zum ersten Mal. Der Hintergrund ist die Sicherheit, da so das Ausnutzen bekannter Lücken in alten Softwareständen verhindert wird. Problematisch wird die Sache durch das System der nahtlosen Updates. Pixel-Smartphones besitzen zwei Slots für das Betriebssystem. Schlägt der Start nach einem Update im aktiven Slot fehl, versucht das Gerät normalerweise, über den zweiten Slot zu booten. Liegt dort noch ein alter Bootloader, der nicht mehr mit der neuen Sperre kompatibel ist, startet das Telefon gar nicht mehr. In diesem Fall ist das Gerät unbrauchbar.
Wer sein Smartphone ganz normal über die Systemeinstellungen aktualisiert, muss nichts befürchten. Wer allerdings manuell Factory Images flasht oder am System schraubt, sollte vorsichtig sein. Google rät dazu, das OTA-Image nach dem ersten erfolgreichen Bootvorgang ein zweites Mal manuell einzuspielen. So landen der neue Bootloader und die aktuelle Firmware in beiden Slots, was das Risiko eines Bricks bei Fehlern minimiert.
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