Jabra Evolve3 45, 65 und 65 Flex: Drei neue Office-Headsets mit ANC für Anrufe

Jabra hat schon vor einer Weile seine neue Headset-Reihe Evolve3 präsentiert. Man startete zunächst mit zwei Modellen: den Evolve3 75 und 85. Das zuletzt genannte Flaggschiff hat Olli sogar schon getestet. Jetzt erweitert der dänische Hersteller die Reihe um drei neue Exemplare, nämlich die Evolve3 45, 65 und 65 Flex. Alle Modelle bieten laut dem Anbieter professionelle Sprachqualität plus In-Call-ANC.

Kurz gefasst steht das Jabra Evolve3 65 Flex für ein faltbares Premium-Headset für hybrides und mobiles Arbeiten. Das Evolve3 65 soll eine Option für konzentriertes Arbeiten im offenen Office sein. Der Einstieg in die Modellreihe, das Evolve3 45, ist ein On-Ear-Headset für den Büroalltag am Schreibtisch. Für Anrufe gibt es auch jeweils eine Sidetone-Funktion, damit ihr eure Stimme hören könnt. Jabra-ClearVoice-Technologie steht an allen Modellen stramm. Dies gilt auch für Bluetooth Low Energy für stabile Verbindungen.

Das Gerätemanagement funktioniert zentral über Jabra Plus und Jabra Xpress. Wie das höherwertige Jabra Evolve3 85, so kommt auch das neue 65 Flex ohne einen Mikrofonarm aus. Zudem lässt es sich für den Transport zusammenfalten. Für die Geräuschunterdrückung sind vier Mikrofone an Bord. In Sachen Klang wirbt Jabra mit Spatial Sound und Super Wideband. Als Akkulaufzeit bringt man bis zu 80 Stunden für Musik und 16 Stunden für Gespräche ins Spiel.

Das Jabra Evolve3 65 Flex.

Das Geschwistermodell Evolve3 65 nutzt dann wiederum einen integrierten Mikrofonarm plus drei weitere Mikrofone für die adaptive Geräuschunterdrückung und ClearVoice und soll in lauten Büroräumen aushelfen. Das Headset kann auf beiden Seiten getragen werden. Die Flip-up-to-mute- und Flip-down-to-talk-Funktion soll die Gesprächssteuerung vereinfachen. Auch hier sind Spatial Sound und Super Wideband vorhanden. In diesem Fall ergibt sich eine Gesprächszeit von bis zu 31 Stunden bzw. 59 Stunden Musikwiedergabe.

Folgt noch das Jabra Evolve3 45, ein On-Ear-Modell mit nur 100 Gramm Gewicht und drei Mikrofonen für In-Call-ANC und ClearVoice. Auch dieses Modell kann dank eines vollständig drehbaren Mikrofonarms auf beiden Seiten getragen werden. Die Flip-up-to-mute- und Flip-down-to-talk-Funktionen stehen abermals stramm. Als Akkulaufzeiten nennt der Hersteller hier 36 Stunden für Musik und 21 Stunden für Gespräche.

Ein USB-Adapter ermöglicht im Falle aller Modelle die schnelle Einrichtung und eine kabellose Verbindung. BT Native Support und Dual Connectivity erlauben es, gleichzeitig mit Computer und Mobilgerät verbunden zu bleiben. Einstellungen und Präferenzen lassen sich zudem über die mobile App Jabra Plus Mobile oder Jabra Direct individuell anpassen. Auch die Zertifizierungen für Microsoft Teams, Zoom und Google Meet sowie weitere Meeting-Plattformen liegen vor. Für mehr Langlebigkeit sind sowohl die Akkus als auch die Ohrpolster austauschbar.

Verfügbarkeit und Preise

Die Jabra Evolve3 65 Flex, Evolve3 65 und Evolve3 45 werden ab September 2026 in Schwarz erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 299 Euro für das Evolve3 65 Flex, 253 Euro für das Evolve3 65 und 199 Euro für das Evolve3 45. Weiter belesen könnt ihr euch zu den einzelnen Varianten auch schon auf der Herstellerseite.

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Meta limitiert Conversation Focus auf smarten Brillen – ganz ohne Server-Last

Meta zieht bei seinen Smart Glasses eine Grenze, die schwer nachvollziehbar ist. Ab sofort ist die Funktion Conversation Focus, die in lauten Umgebungen die Stimme eures Gesprächspartners verstärkt, auf drei Stunden pro Monat limitiert. Wer mehr will, muss zum Meta One Premium-Abo greifen, dort sind es dann immerhin 15 Stunden.

Das Kuriose daran: Conversation Focus läuft komplett auf dem Gerät. Die Funktion nutzt Beamforming und Spatial Processing direkt in der Brille, keine Meta-Server sind involviert. The Verge hat das nachgetestet, sogar mit ausgeschaltetem Internet und Flugmodus funktionierte die Funktion problemlos weiter. Warum also ein Rate-Limit für ein Feature, das gar keine Rechenlast bei Meta verursacht, bleibt offen.

Der Hintergrund dürfte finanzieller Natur sein: Meta hat kürzlich rund 8.000 Stellen abgebaut, um die eigenen KI-Investitionen zu stemmen, und macht seine Brillen durch den Wegfall des Ray-Ban-Namens gleichzeitig günstiger. Eine offizielle Erklärung für das Limit gibt es bislang nicht, Meta hat auf Anfragen noch nicht reagiert.

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Google veröffentlicht Health CLI für den Zugriff auf Gesundheitsdaten

Google hat mit der Health CLI ein neues Kommandozeilenwerkzeug vorgestellt, das Entwicklern und interessierten Nutzern den Zugriff auf Gesundheitsdaten erleichtern soll. Die Open-Source-Anwendung ist auf die Arbeit im Terminal sowie den Einsatz mit KI-Agenten ausgelegt und greift über die Google Health API auf Gesundheits- und Fitnessdaten zu.

Über die CLI lassen sich mehr als 40 Gesundheits- und Fitnessmetriken abrufen. Dazu gehören unter anderem Aktivität, Schlaf, Herzfrequenz und VO?max. Die Daten stammen aus der Google Health App und können auch Informationen von unterstützten Geräten wie dem Google Fitbit Air umfassen. Welche Daten verfügbar sind, richtet sich nach den Berechtigungen und Einwilligungen des jeweiligen Google-Health-API-Projekts.

Google sieht verschiedene Einsatzmöglichkeiten für das Werkzeug. So lassen sich beispielsweise automatisierte Dashboards erstellen, langfristige Gesundheitstrends auswerten oder individuelle Workflows aufbauen. Denkbar sind etwa automatische Auswertungen von Schlaf- und Erholungsdaten, das Verknüpfen der Trainingsbereitschaft mit dem Kalender oder Benachrichtigungen, wenn persönliche Gesundheitswerte von der gewohnten Basis abweichen.

Die CLI unterstützt mehrere Ausgabeformate. Gesundheitsdaten können als JSON, CSV oder in Tabellenform im Terminal exportiert und anschließend in eigene Anwendungen oder Dashboards übernommen werden. Der Einstieg erfolgt über das Open-Source-Repository auf GitHub.

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Samsung Galaxy Glasses: Leak zeigt App und Bediengesten

Samsung und Google haben ihre smarten Brillen zwar schon offiziell angeteasert, doch bis zum Release ist noch etwas Zeit. Neue Leaks von SammyGuru geben jetzt einen ersten Blick auf die Software und Bedienung der Galaxy Glasses.

Los geht’s mit der Galaxy Glasses Manager App, die künftig die zentrale Anlaufstelle für alles rund um die Brille sein wird. Dort verwaltet man Updates, Einstellungen und einzelne Features. Nach dem ersten Start und der Vergabe der nötigen Berechtigungen führt euch die App durch das Pairing.

Im Hauptmenü der App warten Optionen wie Kamera, KI-Assistenten, Benachrichtigungen vorlesen, Erweiterte Funktionen, Barrierefreiheit und Meine Brille suchen. Laut SammyGuru dürften noch weitere Einstellungen dazukommen, die sich aber nur mit angeschlossener Brille freischalten lassen. Auch ein automatischer Import von Fotos und Videos auf euer Smartphone scheint vorgesehen zu sein.

Der zweite Leak zeigt die Gestensteuerung der Galaxy Glasses in Videoform. Ein Wisch nach vorne oder hinten mit einem Finger auf dem Touchpad wechselt den Musiktitel. Nimmt man einen zweiten Finger dazu, regelt die gleiche Wischbewegung die Lautstärke. Ein Tap auf das Touchpad pausiert oder startet die Wiedergabe und dient gleichzeitig zum Annehmen von Anrufen.

Oben am Bügel, nahe dem Scharnier, sitzt der Kamera-Button. Ein kurzer Druck macht ein Foto, ein langer Druck startet die Videoaufnahme, zum Stoppen drückt man erneut. Damit auch die Umgebung mitbekommt, dass gefilmt wird, sollen zwei LEDs verbaut sein: eine nach vorne gerichtete für Passanten und eine zweite, die dem Träger signalisiert, dass die Kamera noch aktiv ist. Aufnahmen landen laut Leak in der Now Bar, wo man sie direkt anschauen und neu zuschneiden kann.

Wie erwähnt, offizielle Termine gibt es noch nicht, Samsungs Feuerwerk der Produktneuheiten wird aber sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Kann mir auch vorstellen, dass man da bald mit neuem Tracker ohne Display Unternehmen wie Whoop und Co. angreift.

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Amazfit Cheetah 2 Ultra erhält Update mit Fokus auf Navigation und GPS

Amazfit spendiert der Cheetah 2 Ultra ein größeres Software-Update. Im Mittelpunkt stehen dabei Verbesserungen für Trailrunner und Ultraläufer. Der Hersteller schraubt sowohl an den Navigationsfunktionen als auch an der GPS-Leistung und der Kartenbedienung.

Neu sind unter anderem erweiterte Navigationsdaten während einer Strecke. Die Uhr zeigt künftig zusätzliche Informationen wie die Distanz bis zum nächsten Checkpoint, verbleibende Höhenmeter und Abstiege sowie den geschätzten Kraftaufwand bis zum Ziel an. Gerade bei längeren Trailruns sollen Läufer ihre Kräfte dadurch besser einteilen können.

Auch die GPS-Erfassung wurde laut Amazfit weiter optimiert. Vor allem in anspruchsvollen Umgebungen soll die Uhr Distanzen und das Tempo noch präziser aufzeichnen.

Darüber hinaus wurde laut Changelog die Bedienung der Karten überarbeitet. Die Navigation während des Laufens soll intuitiver funktionieren, sodass sich die Karte auch in technisch anspruchsvollen Passagen oder bei schnellen Downhills einfacher bedienen lässt.

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