iOS & OS X: TripMode überwacht eure Megabyte beim Tethering

Noch immer gibt es hierzulande Datenpakete, bei denen man genau hinschaut, ob man auch wirklich einen Monat mit dem vorgegebenen Volumen hinkommt. Man will sich ja schließlich nicht mobil gedrosselt von Seite zu Seite quälen. Schlimmer wird es aber, wenn man den Hotspot anwirft, weil man in der Bahn arbeiten will und das einzige Netz, welches vielleicht verfügbar ist, ist das eigene Mobilfunknetz (wobei ich das bei einer Bahnreise innerhalb von Deutschland für ebenfalls unrealistisch halte).

Tripmode

Jedenfalls: nutzt man sein iPhone zum Tethering mit dem MacBook, so können unter Umständen die wenigen Megabyte im Inklusivvolumen schnell weggeluscht werden. Man nehme Dropbox oder andere Sync-Apps mal als Beispiel, die bei Verbindung mit dem Internet erst einmal ordentlich Daten verballern könnten. Abhilfe will hier das bei Producthunt vorgestellte Tool TripMode schaffen.

Die App überwacht im Hintergrund nicht nur den Traffic, der so verbraucht wird – man kann einzelne Apps auch reglementieren, so beispielsweise Dropbox beim Tethering automatisiert untersagen, dass es die aktive Netzverbindung nicht nutzen soll. Man muss diese Apps also nicht immer händisch beenden – das macht ihr höchstwahrscheinlich jetzt so.

Kurzform: TripMode zeigt an, was einzelne Apps durch Tethering verbrauchen, ihr könnt diesen auch schnell den Zugang sperren. 4,99 Dollar kostet die App zur Einführung, wer sie nur wenig nutzt, der kann die kostenfreie Variante nutzen, sie erlaubt die Nutzung von 15 Minuten am Tag.

 

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SmartHealth | Mehr Startups setzen auf Internet-Medizin

mehr Startups setzen auf Internet-Medizin

Nun entsteht also auch in Deutschland eine ganze Startup Branche zum Thema Internetmedizin: Patienten verwenden das Internet zunehmend im Kontext ihrer individuellen Bedürfnisse und ihrer ärztlichen Therapie. Vor allem für Inhalte zugeschnitten für ihre Behandlung, Behandlungsalternativen und ärztliche Zweitmeinungen interessieren sich die Menschen.

Webdienste und Apps, die auf bestimmte Therapien zugeschnitten sind zeigen Potential die Therapietreue, das Patientenverhalten und somit die Versorgung verbessern zu können. Das zeigt die 4. Nationale EPatient Online-Befragung „ EPatient Survey 2015“, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Mit 10.700 Teilnehmern ist sie die bislang größte Umfrage zur Internetnutzung bei Gesundheitsfragen im deutschsprachigen Raum.

Das Internet entwickelt sich in Richtung medizinische Therapie

Verbessertes Gesundheitsverhalten durch Internet und Apps

Der EPatient Survey 2015 bestätigt internationale Publikationen, dass internetbasierte Informationsangebote und therapiebegleitende Dienste die medizinische und medikamentöse Therapie nachweislich optimieren können. Fast die Hälfte der Befragten gab an, die Anweisungen ihres Arztes zu ihren Medikamenten aufgrund von Informationen aus dem Netz besser zu verstehen und zu befolgen. Insgesamt sagen 38%, das Internet habe ihnen im Alltag und im Umgang mit ihrer Erkrankung seelisch, beruflich und praktisch geholfen. Jeder dritte gab an, durch eine App für seine Medikamente mit der regelmäßigen Einnahme besser umgehen zu können.

Dem Interesse der Menschen an Gesundheitsinformationen entspricht auch das große Interesse an Apps, die in Kombination mit einem Messgerät für Körperdaten, Bewegung und Sport angewendet werden. Bereits 20% der Befragten nutzen solche Angebote.

Orientierung durch Ärzte und Krankenkassen gewünscht

Circa 40 Millionen Deutsche (50 Mio. Menschen im D,A,CH-Raum), können aktuell über mehr als 8000 Webdienste und Apps zu Gesundheitsthemen verfügen. Die Umfrage zeigt, dass sich Nutzer in diesem wachsenden digitalen Gesundheitsmarkt Orientierung durch Ärzte und Krankenkassen wünschen. So möchten Patienten Medikamenten-Apps lieber von ihrem Arzt (57%) oder ihrer Krankenversicherung (38%) erhalten als von Google oder App-Stores. Von den Krankenversicherungen wünschen sie sich außerdem geprüfte Übersichten zu empfehlenswerten Webseiten und Apps.

Online-Terminvergabe, digitale Gesundheitsakten und App-gestützte Nachsorge

Potential zeigt die Studie auch für Online-Dienste zur Vereinbarung von Arztterminen sowie für digitale Gesundheitsakten, in denen die eigenen Behandlungsdaten zusammen mit Röntgenbildern, Arztbriefen, etc. gesammelt werden. Rund ein Drittel der Befragten wünscht sich solche Angebote. Und immerhin 16% würden nach Klinik- und Reha-Aufenthalten gern eine digitale Nachsorge in Anspruch nehmen, etwa in Form von App-gestützten Lernprogrammen zu ihrer Krankheit, um die weitere Behandlung nach der Entlassung zu optimieren.

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Autonomes Fahren Google Roboter-Autos kommen noch im Sommer #VIDEO

Autonomes Fahren: Google Roboter-Autos kommen noch im Sommer

Google bringt die ersten selbstfahrenden Autos aus eigener Entwicklung im Sommer auf die Straße: Der Internet-Konzern hatte den Prototypen eines kleinen elektrischen Zweisitzers im vergangenen Jahr vorgestellt. Jetzt sollen einige Fahrzeuge durch die Google-Heimatstadt Mountain View fahren, wie Projektchef Chris Urmson in einem Blogeintrag ankündigte.

Die aktuellen Test-Versionen werden noch abbaubare Lenkräder sowie Beschleunigungs- und Bremspedale haben. In Zukunft will Google bei seinen selbstfahrenden Autos aber auf diese klassischen Bedienelemente verzichten und die Kontrolle komplett dem Computer überlassen.

Die Höchstgeschwindigkeit der neuen Prototypen sei auf rund 40 Kilometer pro Stunde gekappt, schrieb Urmson. Das ist auch das geplante Tempo der Stadtwagen, das es Google erlaubt, die Konstruktion der Fahrzeuge unter anderem mit dem Verzicht auf Airbags zu vereinfachen.

Google hatte die Arbeit an selbstfahrenden Autos bereits 2009 gestartet und baute die Technik bisher in Fahrzeuge anderer Hersteller wie Toyota ein. Laut diese Woche veröffentlichten Angaben gab es in dieser Zeit elf kleinere Unfälle – dabei sei das selbstfahrende Auto kein einziges Mal der Grund gewesen. Insgesamt seien die Roboter-Wagen inzwischen über 2,7 Millionen Kilometer gefahren, davon rund 1,6 Millionen im autonomen Betrieb.

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Huawei P8 Lite vorgestellt, ab Mitte Mai für 249 Euro verfügbar

Das bereits letzte Woche erwartete P8 Lite von Huawei wurde nun offiziell vorgestellt. Überraschend ist hier eventuell der Zeitpunkt, das Gerät selbst hatten wir ja bereits im Vorfeld durch diverse Leaks beleuchtet. Vor allem aber preislich könnte das P8 Lite eine sehr gute Alternative zum Huawei P8 darstellen, es kostet nämlich nur die Hälfte. Das P8 Lite kommt etwas kleiner daher, bietet ansonsten eine solide Ausstattung, die dem Smartphone durchaus eine Daseinsberechtigung in der Mittelklasse geben.

Huawei_P8_Lite

Ein 5 Zoll Display ist an Bord des P8 Lite, dieses löst 1.280 x 720 Pixel auf. Auch beim P8 Lite verbaut Huawei einen eigenen Prozessor. Zum Einsatz kommt der Octa-Core HiSilicon 620 (1,2 GHz, 64-Bit), dem 2 GB RAM zur Seite stehen. 16 GB Speicher bietet das Gerät zudem, diesen kann man mittels microSD-Karten um bis zu 128 GB erweitern. Das Design des Gerätes ist an das Huawei P8 angelehnt und es kommt mit Android 5.0.

Die rückseitige Kamera des Huawei P8 Lite löst 13 Megapixel auf, zusätzlich stehen diverse Kamerafunktionen zur Verfügung. Auch die Frontkamera kann sich sehen lassen. 5 Megapixel Auflösung bietet sie und eignet sich auch für Groufie- oder Panorama-Aufnahmen. Der Akku bietet eine Kapazität von 2.200 mAh, ist also eine ganze Nummer kleiner als der des Huawei P8. Dennoch sollen sich Gesprächszeiten von bis zu 20 Stunden erreichen lassen, eine Nutzungsangabe mit eingeschaltetem Display liefert Huawei aber nicht. Das Huawei P8 Lite versteht sich zudem mit dem LTE-Netz, sorgt dank Unterstützung von LTE Cat4 für Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s.

Die Maße des Huawei P8 Lite betragen 143,0 x 70,6 x 7,7 mm und das Gerät wiegt 131 Gramm. Ab Mitte Mai wird das Huawei P8 Lite in den Farben Schwarz und Weiß in Deutschland verfügbar sein und je nach Anbieter auch in einer Dual-SIM-Variante angeboten. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 249 Euro. Klingt nach einem guten Preis für das Gebotene, wenn die Verarbeitung nur annähernd so gut ist wie beim P8 – und danach sieht es zumindest auf dem Bild aus.

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Wearables | Apple Watch: Warteschlangen im Netz, nicht vor Stores

 Wearables | Apple Watch: Warteschlangen im Netz, nicht vor Stores

Die Premiere eines neuen Apple-Produkts war in den vergangenen Jahren stets mit langen Schlangen vor den Apple Stores verbunden. Zum Auftakt der Vermarktung der Apple Watch buhlten die Fans aber nicht auf dem Bürgersteig um die Gadgets, sondern im Internet.

Der Vertrieb der Computeruhr Apple Watch hat ohne die für den Start eines neuen Apple-Produkts sonst üblichen langen Schlangen von Kaufinteressenten begonnen. Vor dem Apple Store in Berlin stellten sich morgens nur rund 30 Kunden an, um die Smartwatch anzuprobieren und vorzubestellen. Apple hatte Kunden gezielt dazu angehalten, die Computeruhr im Internet zu bestellen. Im Online-Store von Apple waren die vorhandenen Lagerbestände nach wenigen Minuten ausverkauft.

Schon kurz nach dem Start der Vorbestellungsphase wurde für die meisten der 38 Apple-Watch-Modelle weltweit auf ein Lieferdatum «in 4 bis 6 Wochen» oder auf den Juni verwiesen. Die Auslieferung der ersten Bestellungen startet in zwei Wochen (24. April).

Die Chefin der Apple Stores weltweit, Angela Ahrendts, hatte bereits angekündigt, Kunden auf den Online-Store zu verweisen. In den Laden-Geschäften von Apple und einigen ausgewählten Mode-Boutiquen wird die Uhr den Kaufinteressenten nur vorgestellt. Der eigentliche Kauf findet online statt. Besitzer einer Apple Watch, die die Einrichtung der Uhr und die Verbindung mit dem iPhone nicht selbst vornehmen wollen, können dazu einen weiteren Termin in einem von Apples Geschäften vereinbaren.

Die Apple Watch wird in drei Produktfamilien angeboten. Das Einsteiger-Modell «Watch Sport» aus Aluminium kostet zwischen 399 und 449 Euro. Die Modellreihe «Watch» aus Edelstahl ist zwischen 649 und 1249 Euro zu haben. Für die goldene «Watch Edition» verlangt zwischen 11 000 und 18 000 Euro. Die teuersten Modelle werden erst ab Juni ausgeliefert.

Analysten haben sehr unterschiedliche Prognosen über den Markterfolg der Smartwatch von Apple abgegeben. Während Piper Jaffray für 2015 einen Absatz von acht Millionen Uhren vorhersagt, rechnet Global Securities Research mit 40 Millionen Geräten. Auch andere Hersteller wie Samsung oder Motorola haben bereits Smartwatches im Programm. Genaue Verkaufszahlen geben sie meist nicht bekannt.

Foto: dpa

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