Oldschool-Cartridges fürs Handy

Das japanische Startup Beatrobo hat eine hübsche Idee: Spiele-Cartridges, die man in den Kopfhörer-Ausgang seines Smartphones steckt. Die “Pico Cassette” beinhaltet aber kein Spiel, sondern überträgt unhörbare Töne, die in entsprechend vorbereiteten Apps Inhalte freischaltet. Das kann für DLC verwendet werden, soll aber auch ganz un-antipiratisch auch zur Übertragung von Speicherständen benutzt werden können.

Bis jetzt ist die “Pico Cassette” nur eine Tech-Demo, aber Beatrobo spricht angeblich schon mit Partnern und plant eine Crowdfunding-Aktion.

Und klar: Ein großer kommerzieller oder kultureller Erfolg dürfte das nicht werden – aber angenommen die Technik ist nicht längst von irgendeinem Patentamt dieser Welt geschützt, dann könnte das ein nettes Gimmick als Dreingabe für zum Beispiel Burger-Tüten, Games-Heftchen oder Modeläden werden.

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Crowdfunding: Kickstarter wird gemeinnützig | #Startups

Crowdfunding | Kickstarter wird gemeinnützig #Startups

Kickstarter ändert seine Unternehmensform und wird in den USA eine Public-benefit Corporation (PBC). Hierbei handelt es sich laut Statut um ein „gewinnorientiertes Unternehmen, das einen Mehrwert für die Allgemeinheit schafft“.

Kickstarter setzt sich somit bestimmte Standards hinsichtlich des unternehmerischen Zwecks und unterliegt verschärften Rechenschafts- und Transparenzpflichten. So wird das Unternehmen Verpflichtungen bezüglich des Datenschutzes eingehen und 5 Prozent des jährlichen Gewinnes einsetzen, um Kunstausbildungen zu fördern und gesellschaftliche Ungleichbehandlung zu bekämpfen.

Bereits im Mai hatte Yancey Strickler, CEO bei Kickstarter, in Deutschland betont, mit Kickstarter niemals an die Börse zu wollen.

Crowdfunding | Kickstarter wird gemeinnützig

Kickstarter sieht sich selbst als Dienstleister für Künstler, Erfinder und Maker, um neue Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

In Deutschland ist Kickstarter erst im April 2015 gestartet – Eigenangaben zufolge aber bereits sehr erfolgreich: Insgesamt sollen deutsche Kickstarter Projekte mit € 5.896.138 finanziell unterstützt worden sein. Ingesamt wurden bis dato 109 deutsche Kickstarter Projekte laut @Kickstarter_Germany erfolgreich finanziert.

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Session Buddy: So habt ihr Sessions mit Google Chrome im Griff

sessionbuddyAls Google Chrome auf den Markt kam, da lachten viele Menschen – bot der Browser doch initial wirklich nur rudimentäre Funktionen an. Wie es in den letzten Jahren gekommen ist, das wissen wir alle. Um Chrome herum existiert ein florierendes System mit Erweiterungen und Apps – was 49 Prozent aller Leser dieses Blogs dazu bringt, Chrome zu nutzen. In Sachen Erweiterungen bin ich – viele Leser wissen dies sicherlich – ein Minimalist. Ich versuche möglichst viel mit möglichst wenig zu erreichen – und Erweiterungen, die keinen Dauernutzen bringen, fliegen raus. Eine Erweiterung, die ich momentan mal wieder teste, ist der Session Buddy, der bei vielen Nutzern seit Jahren eine Bank ist.

Was diese Erweiterung macht, ist eigentlich flott erklärt. Ihr könnt geöffnete Fenster und Tabs in Sessions sichern. Habt ihr beispielsweise 10 geöffnete Tabs aus dem privaten Bereich offen, so könnt ihr diese in einer Session (per Kontextmenü) sichern, den Browser oder die Tabs schließen, um später wieder in die Session zu starten. Die gesicherten Sessions bleiben zum späteren Aufruf gesichert und lassen sich über das Icon der Erweiterung einsehen.

sessionbuddy

Einzelne Sessions enthalten den Seitentitel, sodass ihr schnell einsehen könnt, welche Seiten eine Session enthält. Nicht mehr benötigte Seiten können direkt aus einer Session geschmissen werden, der Klick auf das (X) macht es möglich. Solltet ihr Bedarf an so einer Erweiterung haben, dann schaut sie euch ruhig an. Spart auch nicht mit einem Blick in die Einstellungen des Session Buddys, denn die Erweiterung bietet nützliche Einstellungsmöglichkeiten, um noch produktiver mit ihr zu arbeiten.

WP-Appbox: Session Buddy (, Chrome Web Store) →

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Apple Music Festival mit Pharrell Williams, One Direction, Florence + & Co.

Apple Music Festival mit Pharrell Williams, One Direction, Florence + & Co.

Apple lässt es auch in diesem Herbst ordentlich krachen und holt zum anstehenden Apple Music Festival die Superstars Pharrell Williams, One Direction, Florence + The Machine und Disclosure als Headliner für das 2015 Apple Music Festival im Londoner Roundhouse.

Und das (zweit-)beste daran: Apple wird die Auftritte kostenlos an Musikfans auf der ganzen Welt übertragen.

Rundum das Apple Music Festival gibt es laut dem US-Konzern Berichterstattung auf „Beats 1″ plus Backstagenews und Videomaterial direkt von den Künstlern über Apple Music Connect.

„Beats 1″ versteht Apple als „bisher erste Live-Radiosender, der sich vollständig der Musik und Musikkultur widmet“. Mit Apple Music Connect können Künstler etwa Liedtexte, Backstage-Fotos und Videos teilen oder ihren neuesten Song für Fans direkt von ihrem iPhone aus veröffentlichen.

Das iTunes Festival startete im Londoner Institute for Contemporary Arts im Jahr 2007 und war seither Gastgeber für mehr als 550 Künstler, die vor über einer halben Millionen Fans und weiteren vielen Millionen Zuschauern, online oder auf Abruf, aufgetreten sind. Unter den bisherigen Künstlern waren Adele, Beck, Coldplay, Elton John, Foo Fighters, Justin Timberlake, Kings of Leon, Lady Gaga, Katy Perry, Maroon 5, Muse, Sir Paul McCartney und viele weitere.

+ Links: www.apple.com/de/music/connect | www.apple.com/de/music/radio

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Windows 10: DoNotSpy10 – von Nutzern kritisierte Datenschutz-Einstellungen tweaken

Jonas Zimmermann war in der letzten Zeit fleißig. Der kam bereits 2010 mit der Software Tweak Me! ums Eck, die diverse Einstellungsmöglichkeiten an Windows unter einer Oberfläche vereinte. Nun ist Windows 10 da und das neue System bringt viele neue Dinge mit. Doch nicht nur Funktionen überraschen den Nutzer – auch diverse Einstellungen bezüglich des Datenschutzes kritisierten die Nutzer. Ein paar der Kritikpunkte hatten wir in diesem Beitrag zusammengefasst. Hier greift nun das kostenfreie Tool DoNotSpy10 ein.

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Was es macht, ist schnell erklärt: es fasst die meist kritisierten Punkte unter einer Oberfläche zusammen und erlaubt das Deaktivieren einzelner Funktionen. Hierbei nutzt DoNotSpy10 nicht nur die Möglichkeiten, die das System dem Benutzer auch in der Oberfläche bietet, auch über die Registry werden Funktionen auf Wunsch abgeschaltet. DoNotSpy10 ist Freeware und in den Sprachen Deutsch und Englisch verfügbar (je nach aktueller Systemsprache).

Das Tool bietet zu jedem Tweak eine Erklärung an, was deaktiviert wird. Per Knopfdruck lassen sich alle Einstellungen rückgängig machen (einige treten erst nach einem Neustart in Kraft). Persönliche Anmerkung: ich war Tester für das Tool und konnte auf meinem Test-System keine Anomalien feststellen. Auf Wunsch bietet das Tool vor Ausführen das Erstellen eines Wiederherstellungspunktes an. Das sollte das mindeste sein, was ihr vor dem Einsatz solcher Tools macht.

> Download DoNotSpy10

UPDATE: Der Installer bringt Open Candy mit. Achtet auf JEDEN Fall darauf, eine benutzerdefinierte Installation durchzuführen, wenn ihr den Kram nicht wollt – was mehr als verständlich ist. Unterstützen lässt sich der Entwickler dennoch über seine Seite.


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