Test: 4K/UHD-Player Sony UBP-X700 – sehr gut & günstig

Der günstige Sony UBP-X700 schluckt neben allen gängigen Discs auch 3D-Blu-rays, bringt viele Streaming-Apps mit und glänzt im Test mit einfacher Bedienung und gutem Bild.

Im Test erweist sich der Sony UBP-X700 als unkompliziert. Er nimmt alle getesteten Discformate, USB-Sticks und externen Festplatten ohne Murren. Dabei überzeugt er mit einem scharfen, farbtreuen Bild und immersiven Soundformaten (Dolby Atmos). Mehr kann man in dieser Preisklasse nicht erwarten. Das merkt man an anderer Stelle. Design und verwendeten Materialien hinterlassen keinen besonders guten Eindruck. Die gegenüber den getesteten Konkurrenten kompaktere Bauweise wird aber sicher den einen oder anderen Käufer ansprechen. Schade ist, dass sich der Player nicht mit einer App übers Tablet oder Smartphone steuern lässt, obwohl Sony so eine grundsätzlich im Angebot hat. Vielleicht liegt es daran, dass die App Video & TV SideView: Remote in Apples App Store katastrophale 1,6 von 5 Sternen hat. Davon abgesehen zeigt der Sony UBP-X700 im Test keine Schwächen.

Der gut ausgestattete Sony UBP-X700 ist mit 32 cm recht schmal, dabei aber sehr vielseitig. Er beherrscht 3D und bringt einige Apps mit, darunter Amazons Prime Video, Netflix, YouTube und den Arthaus-Filmstreamer MUBI. Der integrierte WLAN-Adapter (mit MIMO), HDR10, Dolby Vision und Dolby Atmos sind weitere technische Highlights.

Ein nettes kleines Feature, das seltsamerweise nicht alle 4K-Player beherrschen, ist das Last Scene Memory. So kann das Abspielen des zuletzt abgespielten Films an der Stelle fortgesetzt werden, an der zuletzt unterbrochen wurde. Außerdem lässt sich der Player dank der übersichtlichen Fernbedienung und logisch organisierten Menüs einfach und selbsterklärend steuern.

Im Rahmen dieser Themenwelt testen wir einzeln fünf günstige UHD-Player und fassen die Ergebnisse anschließend in einem Vergleichstest zusammen. Für zusätzliche Informationen empfehlen wir unsere Kaufberatung: 4K/UHD-Blu-ray-Player ab 100 Euro.

  • Sony UBP-X700 (Testbericht)
  • LG UBK90 (KW15)
  • Samsung UBD-M7500 (KW16)
  • Panasonic DP-UB154 (KW17)
  • Sony UBX-X800M2 (KW18)
  • Vergleichstest (KW19)

Wahl der Sprache, kurzer Hinweis auf 4K-Kabel, die automatische Netzwerkinstallation per Lan-Kabel ist nach nur einer Minute abgeschlossen. Das ist ein wirklich flott und unkompliziert. Wählt man bei der Installation WLAN als Verbindung zum Internet, dauert es etwas länger. Unterstützt der eigene Router WPS, geht auch das sehr flott. Bei der Grundeinrichtung nervt Sony nicht mit einer Zwangsanmeldung bei einem Sony-Dienst, wie das etwa der Samsung UBD-M7500/ZG oder viele Player mit Android Betriebssystem versuchen. Überhaupt verzichtet der Sony auf überflüssigen Schnickschnack. Das unterstreichen auch die schwarz-weißen, klar strukturierten Menüs. Nur die Übersichtsseite mit den im Kacheldesign angeordneten Apps ist grafisch gestaltet.

Bedient wird der UBP-X700 ausschließlich mit der Fernbedienung. Am Gerät kann man den Player nur ein- und ausschalten sowie die Disks einlegen beziehungsweise auswerfen. Passend zum schmalen Formfaktor des Players ist auch die nicht beleuchtete Fernbedienung kompakt, dabei aber recht übersichtlich. Die Tasten haben unterschiedliche Farben und Größen und sind sinnvoll angeordnet. Daran gewöhnt man sich auch bei Dunkelheit schnell. Die integrierten Tasten für die Bedienung des Fernsehers funktioniert nicht nur bei Sony-Geräten.

Gut, dass Funktionen wie Tonformat und Untertitel direkt angesteuert werden können, der Samsung UBD-M7500/ZG nervt dagegen mit einer zu komplizierten Klickorgie. Beim Sony-Player werden Sprach-/Tonformat sowie die Untertitel bei jedem Drücken der entsprechenden FB-Taste eine Sprach-/Tonspur oder Untertitel weitergeschalten. Bei 30 Untertiteln oder mehreren Sprach-/Tonformaten ist das umständlich. Alternativ kann man deshalb beides auch übers Menü auswählen. Mit Pop Up/Menu kommt man auch während eines laufenden Films zu den Einstellungen und kann die Untertitel oder Sprach-/Audio so komfortabler wechseln.

Neben der farblich deutlich abgesetzten weißen Netflixtaste gibt es auch eine zweite, frei programmierbare Lieblings-App-Taste. Infos zur Videoauflösung des gewählten Audioformats finden sich hinter der Display-Taste. Die Infos sind hier nicht alle selbsterklärend. Ist der Player eingeschaltet, erkennt man dies nur an einem diskreten grünen LED. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Man vermisst das Display aber eigentlich nur beim Abspielen von Audio-CDs und anderen Audioinhalten.

Die Übertragung von Musik, Videos, Fotos oder einfach dem Displayinhalt des Smartphones geht ohne Schwierigkeiten vonstatten. Dafür muss die App Bildschirmspiegelung auf dem Sony-Player gestartet und die entsprechende Funktion auf dem Smartphone oder einem anderen Miracast-fähigen Gerät aktiviert werden. Ein Klick auf Home trennt die Verbindung wieder. Beides funktioniert einfach und zuverlässig. Airplay-Unterstützung gibt es aber nicht.

Weder bei 4K/UHD-Blu-rays noch bei den anderen getesteten Medien haben wir an Bild und Ton des Sony UBP-X700 etwas auszusetzen. Der Player kann es durchaus auch mit teureren Geräten aufnehmen. Viele Bildparameter können eingestellt werden, die meisten Filmfans kommen aber mit den vorgegebenen Modi aus. Auch beim Upscaling von Full-HD-Inhalten überzeugt der Player. Der Sony UBP-X700 unterstützt zudem sowohl HDR10 als auch Dolby Vision, HDR10+ hingegen nicht. Das ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Helligkeitspegel und Farbwiedergabe überzeugen ebenso wie Schärfe und Schwarzwert. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein anständiger 4K-Fernseher (Kaufberatung UHD-TVs: 4K-Fernseher für jeden Geldbeutel) oder 4K-Beamer (Marktübersicht: 4K-Beamer werden bezahlbar).

Der Sony UBP-X700 hat zwei HDMI-Ausgänge, einen audiovisuellen Port und einen nur für Audiosignale. Für ältere Verstärker gibt es zudem einen digitalen optischen Ausgang. Die Internetanbindung klappt über der LAN (Ethernet/RJ45) und WLAN (IEEE802.11b/g/n mit Übertragungsrate von bis zu 600 Mbit/s, 2,4 MHz). In die Front ist für externe Festplatten, USB-Stick, Handy oder Tablet zudem ein USB 2.0-Anschluss integriert. Damit kann man sich Bilder, Audiodateien und Videos von externen Medien ansehen beziehungsweise anhören. Das hat im Test ohne Probleme funktioniert. Mehr Anschlüsse braucht es für die meisten Nutzer auch nicht.

Der Sony liest zahlreiche Discs, wir haben mehrere getestet und hatten hierbei keine Probleme. Auch die Bild- und Ton-Qualität ist sehr gut. Das Einlesen einer 4K/UHD-Blu-ray dauert etwa 25 Sekunden, dabei bleibt das Laufwerk recht leise. Auch beim Abspielen von Blu-rays ist der Player kaum zu hören, selbst wenn der Ton abgestellt wird – ein weiterer Pluspunkt.

Folgende Medien spielte der Sony UBP-X700 in unserem Test ab:

  • Ultra-HD-Blu-ray
  • Video CD
  • Audio CD, auch Super Audio CD
  • CD-Daten – CD-R, CD-RW 8 cm und 12 cm mit Film-, Musik und Fotodateien
  • DVD (Video)
  • Weitere DVD-Formate: DVD-R, DVD-ROM, DVD-RW, DVD-R, DVD+R, DVD+RW 8cm und 12cm werden unterstützt, RW-RW nur finalisiert
  • DVD Audio (getestet mit TACET Real Surround Sound)
  • Externe HDD/USB (getestet mit USB 3-HDD und USB 2-Stick) Videos in unterschiedlicher Auflösung, Audiotracks und Bilder
  • Miracast (Computer, Smartphone & Tablets)

Der Sony-Player hat uns gut gefallen. Er spielt fast alles ab, beherrscht selbst Dolby Vision und Atmos, bringt viele Film- und Streaming-Apps mit und ist einfach zu bedienen. Wir vermissten lediglich eine App zur Steuerung, was die übersichtliche kleine Fernbedienung verschmerzbar macht. Insgesamt ein kompakter, gut ausgestatteter Player zum vernünftigen Preis.

Mehr technische Details, die beim Kauf eines UHD-Players wichtig sind, verraten wir in unserer Kaufberatung: 4K/UHD-Blu-ray-Player ab 100 Euro.

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Full-HD-Beamer Acer H6517ABD im Test: gut und kompakt

Kompakt Bauweise und starke Leistung zu einem attraktiven Preis, das verspricht Acer beim H6517ABD. Der Test verrät, wie gut der Beamer wirklich ist.

Es ist kein Wunder, dass auf der Acer-Website kein Hinweis auf einen Design-Preis zu finden ist. Durch alle Produktkategorien zieht sich eine optische Beliebigkeit – und das trifft vielleicht sogar ganz besonders bei den Beamern zu. Auch der hier getestete H6517ABD ist genauso wie der Acer H7550ST (Testbericht)
keine außergewöhnliche Schönheit: Will man das Design beschreiben, ist das Wort „zweckmäßig“ zutreffend. Das Gehäuse besteht komplett aus weißem Kunststoff, so fällt er weder im Office noch im Krankenhaus störend auf. Acer hat dem Beamer fast an jeder Seite große Öffnungen für die Luftzirkulation spendiert, damit ihm im Betrieb nicht zu warm wird. Im Test wurde der Beamer etwa in Kopfhöhe hinter den Sitzgelegenheiten aufgestellt. Und tatsächlich strömt aus den Öffnungen fühlbar und hörbar warme Luft heraus. Weniger gut zu hören ist dagegen der kleine 1-W-Lautsprecher – besonders, wenn der Sound gegen die Eigenlautstärke des Beamers arbeiten muss.

Die wichtigsten Bedienelemente wie Menü-Tasten und Power-Button sind dezent an der Oberseite untergebracht. Außerdem lässt sich die Bildgröße durch einen Zoom-Ring verändern, die Bildschärfe wird wiederum direkt an der Linse per Focus-Ring justiert. Die Eingänge sind überschaubar: Ein VGA-Eingang für den Büro-Einsatz mit altem Equipment, ein HDMI-Eingang und ein Klinkenstecker, mit dem Sound zum Beamer geführt wird. Außerdem ein Eingang für das Stromkabel. Die Linse wird von einem abnehmbaren Plastikdeckel geschützt. Dieser ist für den Transport sehr nützlich. Sollte der Beamer fest an einer Zimmerdecke montiert werden, verliert der Deckel allerdings seinen Sinn, da er dann nur schwer erreichbar ist.

Der H6517ABD ist 9,3 cm hoch und hat eine Standfläche von 31,4 cm × 22,3 cm, also etwas mehr als die Fläche es DIN-A4-Blatts. Mit 2,5 kg ist der Beamer kein Leichtgewicht, für den Transport liegt dem Gerät aber eine praktische Tragetasche bei, in die auch Kabel und mitgelieferte Fernbedienung passen.

An Strom anschließen, Zuspieler per HDMI einstecken – fertig: Der erste Start ist in wenigen Augenblicken erledigt, das Leuchtmittel kommt recht schnell auf Betriebstemperatur. Das übersichtliche Menü führt fix zu den benötigten Einstellungen, allerdings wird Anfangs kaum etwas verändert werden müssen. Je nach Position des Beamers und dessen Abstand zur Wand muss die Bildschärfe direkt am Gerät mit dem Plastikring an der Linse nachjustiert werden.

Im Test steckte im HDMI-Eingang ein Amazon Fire TV Stick (Testbericht), der Strom dafür kam allerdings nicht über den Beamer, hierfür musste ein längeres USB-Kabel genutzt werden. Bei einer Deckenmontage wäre dies ärgerlich, da so ein weiteres Kabel an der Wand heruntergeführt werden müsste. Mit dem Einschalten des Beamers erschien in wenigen Augenblicken der Startbildschirm des Mediensticks. Als Nächstes haben wir einen AV-Receiver von Sony per HDMI verbunden. Da der Beamer nur über einen HDMI-Eingang verfügt, musste dafür der Firestick entfernt werden. Und genau hier zeigt sich die Schwäche zu weniger Eingänge: Wird ein Beamer fest montiert, möchte man Zuspieler nicht ständig wechseln müssen, ein zweiter Eingang wäre für diesen Zweck sinnvoll. Wird der Beamer vor allem mobil genutzt, stellt sich das Problem sicher nicht.

Je nach Raumbeleuchtung sollte die Helligkeit der Lampe oder der Kontrast verändert werden. Auch verschiedene Voreinstellungen, die per Menü ausgewählt werden, sorgen für eine Verbesserung des Bildes. Leider verfügt der Beamer nicht über eine Lense-Shift-Funktion, wodurch ein Bild per Menü horizontal oder vertikal verschoben werden kann. Dadurch muss das Gerät relativ mittig vor der zu bespielenden Wand platziert werden. Allerdings verfügt der H6517ABD über eine automatische Trapezkorrektur, wodurch das Bild auch leicht von unten an die Wand projiziert werden kann. Außerdem erkennt der Beamer automatisch, ob er über Kopf angebracht wurde und wechselt in den entsprechenden Modus

Der Beamer kann Inhalte im 3D-Format abspielen. Allerdings wird hierfür eine optional erhältliche Shutter-Brille benötigt.

Die native Auflösung des Beamers beträgt 1920 × 1080 Pixel, es handelt sich also um einen Full-HD-Beamer. Die Lampenleistung liegt bei 195 W, im Betrieb ist die Lichtausbeute mit 3200 lm sehr hoch, wodurch selbst bei nicht komplett abgedunkelten Räumen ein gutes Bild an die Wand geworfen wird. Allerdings wird das gute Ergebnis mit lauten Nebengeräuschen eingekauft: Im Betrieb fährt der Lüfter stark nach oben, in einigen Situationen war sogar leicht ein hochfrequentes Pfeifen deutliche wahrnehmbar. Offenbar kein Einzelfall in diesem Test, denn einen ähnlichen Effekt beschreiben andere Nutzer des Modells in verschiedenen Foren.

Je nach Abstand zur Wand lässt sich das Bild per Zoom-Ring vergrößern oder verkleinern. So ist es auch möglich, den Beamer für ein großes Bild relativ nah an die Wand zu platzieren. Im Test war der Beamer etwa vier Meter von der Wand entfernt, die Bilddiagonale betrug dann ebenfalls rund vier Meter. Wer seinen Beamer deutlich näher an der Wand plazieren möchte, dem Empfehlen wir unseren Vergleichstest günstiger Kurzdistanzbeamer und die Einzeltests zu Xiaomi Laser Projector (Testbericht), LG HF85JS (Testbericht), Acer H7550ST (Testbericht) und Optoma GT1080 Darbee (Testbericht).

Acer nennt die Bildoptimierungen Colorboost 3D und Colorsafe II. Gemeint ist damit, dass die Kombination spezieller Algorithmen mit dem DLP-Chipsatz und des Farbrades für ein optimales Bildergebnis sorgen soll. In der Praxis war das Bild in der Tat sehr farbintensiv und kontrastreich, vielleicht sogar ein wenig künstlich. Je nach Lichtverhältnissen und Sehgewohnheiten lassen sich verschiedene Szenarien aktivieren, die das Bild entsprechend optimieren. Darüber hinaus können Helligkeit oder Farbintensität manuell verändert werden. Uns erinnerte es etwas an die Darbee-Bildoptimierung des Optoma GT1080 Darbee (Testbericht).

Nach mehreren Tagen im Betrieb zeigen sich Höhen und Tiefen. Das projizierte Bild des Beamers ist sehr ordentlich: Full-HD-Inhalte werden gestochen scharf dargestellt, die Helligkeit ist ausreichend und die Farben wirken gut. Insgesamt ist das Resultat an der Wand erfreulich, aber nicht herausragend. Das positive Ergebnis beim Bild wird zudem deutlich von den lauten Lüftergeräuschen getrübt. Im Eco-Modus wird der Lärm leicht reduziert, bleibt aber hörbar. Hier empfiehlt es sich, den Beamer möglichst weit weg von den Sitzplätzen zu installieren, optimalerweise an der hinteren Zimmerdecke.

Auch wenn wir es begrüßen, dass die Linse von einer Plastikkappe geschützt werden kann, ist dies nur beim Transport sinnvoll. Bei einer Festinstallation an der Decke erreicht man die Kappe nur schwer. Für einen aktuellen Beamer in dieser Preisklasse ist ein HDMI-Eingang zu wenig, den VGA-Anschluss wird man gerade Zuhause kaum nutzen. Die Tragetasche ist praktisch, für einen mobilen Beamer ist der H6517ABD aber eigentlich zu schwer. Für eine feste Installation ist er dafür nicht optimal durchdacht.

Bei einem UVP von rund 600 Euro liegt der H6517ABD von Acer im Vergleich zur Qualität preislich im Mittelfeld. Der Marktpreis liegt aber inzwischen deutlich darunter, was den Beamer zu einem guten Deal macht.

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Huawei Finanzvorständin verwendet praktisch nur Apple-Geräte

Huawei hat mit seinem neuen Huawei P30 Pro Flaggschiff-Smartphone mit Android in den letzten Tagen viele Schlagzeilen gemacht. Tatsächlich sind das Huawei P30 und P30 Pro wirklich spannende Geräte, die besonders in Sachen Kamera-Technik auch endlich Innovationen in den Smartphone-Markt bringen. Natürlich gilt abzuwarten, wie sich die Technologien dann im Realgebrauch schlagen, aber die ersten Eindrücke sind jedenfalls sehr vielversprechend.

All diese Innovationen sind vielen Kunden nicht genug und nicht nur der Plattform-Umstieg von iOS auf Android ist für viele eine Hürde. Besonders für langjährige iPhone-Nutzer gestaltet sich der Umstieg dank proprietären Zubehörs und der fehlenden Verfügbarkeit vieler Apple-Apps unter Android zu einer echten Schwierigkeit.

Huawei Managerin verwendet nur Apple-Produkte

Man würde allerdings davon ausgehen, dass die hochrangige Huawei-Managerin Meng Wanzhou, die nebenbei gesagt auch die Tochter des Huawei-Gründers ist, nicht zu dieser Gruppe gehört. Der Finanzvorstand von Huawei trug nämlich bei ihrer umstrittenen Verhaftung in Kanada nämlich praktisch ausschließlich Apple-Geräte bei sich. Die Huawei CFO verwendete als Haupt-Smartphone ein iPhone 7 Plus, hatte daneben auch noch ein MacBook Air sowie ein iPad Pro bei sich. Dass auch noch ein Huawei Mate 20 RS Porsche Edition in ihrer Tasche gefunden wurde ohne SIM-Karte, macht die ganze Sache nicht besser.

Weshalb Meng Wanzhou zu dieser Zeit nur Apple-Produkte bei sich hatte, ist leider nicht bekannt. Es sieht allerdings so aus, als würde die hochrangige Managerin des Unternehmens privat die Produkte von Apple vorziehen. Angesichts der Innovationen, die Huawei auch Herstellern wie Apple voraus hat, ist das gewiss enttäuschend.

Wir selbst wissen die Innovationen des Konzerns durchaus zu schätzen, haben wir das Huawei MateBook X Pro immerhin als besten Laptop 2018 ausgezeichnet.


via mspu / Quelle: Twitter

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M.2-NVMe Samsung 970 Evo Plus im Test

Die NVMe-SSD Samsung 970 Evo Plus verspricht mehr Leistung als die normale 970 Evo. Wir schicken sie durch unsere Benchmarks.

Die Evo-Plus-Reihe sitzt bei Samsungs SSDs zwischen der Evo und Pro. Es sind quasi die Produkte für Nutzer, die etwas mehr Power haben möchten, aber den Aufpreis für die Pro-Serie scheuen.

Im Testfeld unserer M.2-NVMe-SSDs hat es zunächst die 970 Evo Plus mit 250 GByte Speicherplatz geschafft. Wie auch bei der Samsung 970 Evo sind diese Geräte technisch die langsamsten, mit mehr Speicherplatz kommen dann auch schnellere Chips zum Einsatz. Wir planen noch Tests der großen Modelle und liefern die Werte dann nach. Ansonsten sind in dieser Themenwelt bereits folgende Beiträge erschienen:

  • Ratgeber SSD, HDD, NVMe
  • Test WD Black
  • Test Corsair MP 510
  • Test Samsung 970 Evo

Die M.2-NVMe von Samsung kommt mit einer Betriebsdauer von 150 TBW, spricht Samsung garantiert 150 Terabytes Written für den Speicher. In der Praxis halten die Datenspeicher deutlich länger durch, wie der Langzeittest der c’t zeigt.

Im ezFIO und Crystal Mark 5.5 bestätigt der Datenspeicher die Positionierung von Samsung. Er ist schneller als die gleich große Samsung 970 Evo. In unseren ezFIO-Benchmark, den wir im Artikel zur WD Black genauer erklären, schafft die Samsung 970 Evo Plus im Durchschnitt 27.011 IOPS. Damit schneidet sie besser ab als die 970 Evo und schlägt die WD Black.

Der Benchmark zeigt sehr gut, dass die 970 Evo Plus den geringen Aufpreis durchaus wert ist. Sie schlägt die normale 970 in unserem gemischten Test, der zufällige Daten liest und schriebt, ziemlich deutlich. Wie die 970 Evo ist die Plus-Variante bei einer Queue-Tiefe von 2 sehr gut. Das ist deswegen so wichtig, da die typischen Einsatzszenarien eine Queue-Tiefe zwischen 1 und 4 anfordern. Sprich, ein hoher Wert hier kann sich im Alltag bemerkbar machen. Wie immer haben wir die Benchmark-Rohdaten hier als Google Doc freigegeben.

Der Crystal Disk Mark 5.5 bestätigt die Ergebnisse, die Samsung 970 Evo Plus ist gerade bei Schreibaufgaben deutlich schneller als die gleich große 970 Evo. Allerdings hat sie ebenso Probleme bei sehr großen Daten. Im Test sieht man gut, wie die Schreibgeschwindigkeit beim Benchmark mit 16 GByte großen Dateien deutlich nach unten geht. Dieses Verhalten konnten wir beispielsweise bei der WD Black nicht nachvollziehen.

Die Evo-970-Plus-Serie erfüllt ihr Versprechen. Sie übertrifft die bereits gute Leistung der Evo 970 nochmals. Interessant ist, dass auch diese Variante Geschwindigkeitseinbußen bei sehr großen Dateien hat. Da die Samsung 970 Evo Plus nur minimal mehr kostet als die 970 Evo, lohnt es sich, hier zur Plus-Variante zu greifen.

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Top-10: Die besten Smartphones mit Android 9 Pie bis 250 Euro

Ein gutes Android-Smartphone muss nicht teuer sein: In dieser Bestenliste zeigt TechStage zehn Geräte mit aktuellem Android 9 Pie bis 250 Euro.

Die Zeiten sind vorbei, als Smartphones der mittleren Preisklasse unschön verarbeitet, langsam oder mit miserabler Kamera ausgestattet waren. Schon für zwei- bis dreihundert Euro bekommt der Käufer ein vernünftiges Gerät mit ordentlicher Hardware. Im Vergleich zur Luxusklasse bedeutet das natürlich Verzicht, konkret etwa auf drahtloses Laden oder Wasserfestigkeit. Die Auswahl in der Mittelklasse ist groß, wir haben 78 solcher Smartphones getestet und zeigen unsere Top-10.

Auf dem zehnten Platz befindet sich das Google Pixel XL. Das mittlerweile zwei Jahre alte Smartphone überzeugt mit einer guten Kamera und einer spitzenmäßigen Verarbeitung. Darüber hinaus bietet es ein 5,5 Zoll großes OLED-Display mit hoher Auflösung von Quad-High-Definition (2560 × 1440 Pixel). Anfangs offeriert für 1000 Euro, kostet es heute nur noch ein Fünftel des ursprünglichen Preises. Im Test schnitt es mit einer Note von 2 (gut) ab. Zu den Nachteilen des Gerätes zählt das hohe Gewicht sowie das inzwischen nicht mehr zeitgemäße Design.

Testbericht zum Google Pixel XL

Das Honor Play dagegen ist ein modernes Smartphone aus dem Jahr 2018. Es kostet 249 Euro und landet auf dem neunten Platz. Der Hersteller Huawei vermarktet das Gerät hauptsächlich als Gaming-Smartphone, doch die gute Ausstattung und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis machen es zu einem guten Allrounder. Übrigens: Echten Gaming-Smartphones wie dem Razer Phone 2 (Testbericht) oder dem Xiaomi Black Shark (Testbericht) kann es weder kaum das Wasser reichen, da fehlt einfach die Leistung und das gewisse Extra. Im Test bekam das Honor Play die Note 2 (gut).

Testbericht zum Honor Play

Eins der günstigsten Smartphones in dieser Auflistung ist das Nokia 3.1 des finnischen Startups HMD Global. Obwohl es mit 125 Euro nur die Hälfte wie andere Modelle kostet, landet es auf Platz acht. Es hat eine hohe Verarbeitungsqualität sowie ein helles Display mit 5,2 Zoll in der Diagonale. Das Nokia 3.1 kam 2018 auf den Markt und dank Android One wird es die nächsten Jahre noch Updates und Upgrades erhalten, das macht es zu einem nachhaltigen Smartphone. Einen großen Nachteil hat das Nokia-Smartphone dann allerdings doch: Es besitzt keinen Fingerabdrucksensor zum Entsperren des Gerätes. Wer darauf verzichten kann, sollte definitiv einen genaueren Blick auf das Gerät werfen.

Testbericht zum Nokia 3.1

Ein Nokia folgt dem anderen: Das 7 Plus ist mittlerweile ein Jahr alt und kostet rund 250 Euro. Im Test überzeugt es mit seiner hohen Verarbeitungsqualität und starken Akku mit einer Nennkapazität von 3800 mAh. Die Laufzeit des Nokia 7 Plus beträgt fast zehn Stunden bei dauerhafter Videowiedergabe und ungefähr zwei Tage bei moderater Nutzung. Wem jedoch ein kleines und leichtes Smartphone wichtig ist, der sollte lieber einen Bogen um das Nokia 7 Plus machen: Es ist 158 mm hoch und 183 g schwer.

Testbericht zum Nokia 7 Plus

Auf dem sechsten Platz landet das Xperia XZ1 von Sony. Das ehemalige Top-Smartphone des japanischen Herstellers ist 2017 gegen das Galaxy S8 (Testbericht) angetreten, das heute noch 375 Euro kostet. Das Sony-Smartphone liegt bei 240 Euro und ist damit 135 Euro günstiger als sein damaliger Konkurrent. Das Xperia XZ1 hat ein helles Display und Stereo-Lautsprecher. Im Test hat es mit der Note 3 (mittelmäßig) abgeschnitten. Grund hierfür sind die schwache Kamera und die magere Akkulaufzeit, die zum Zeitpunkt mit iPhone und Galaxy nicht mithalten konnten. Außerdem fehlte ein Schnellladegerät im Lieferumfang.

Testbericht zum Sony Xperia XZ1

Das One ist Motorolas erstes Smartphone mit dem Betriebssystem Android One. Zumindest für den deutschen Markt, in den USA gab es zuvor das Moto X4. Das Gerät mit Updates für drei Jahre und Upgrades für zwei Jahre kostet 195 Euro und schafft es auf den fünften Platz. Es hat ein ansprechendes und modernes Design, ähnlich dem Honor Play. Dazu ist es noch gegen Spritzwasser geschützt. Gegen das Motorola One sprechen sein niedrig auflösendes Display sowie dessen geringe Helligkeit.

Testbericht zum Motorola One

Das Nokia 7.1 ist dem Motorola One äußerlich und technisch ähnlich, nur besser. Auch das 7.1er läuft mit Android One und ist damit gut für die nächsten Jahre gewappnet, was aktuelle Software betrifft. Das Display des Nokia 7.1 ist hochauflösend und hell, es wirkt deutlich besser ab als da Motorola One. Zudem liefert die 12-Megapixel-Kamera anständige Bilder. Mit einem Preis von rund 250 Euro ist das Nokia 7.1 zwar etwas teurer als das Motorola, unterm Strich lohnt sich der Aufpreis.

Testbericht zum Nokia 7.1

Das P Smart (2019) von Huawei holt Bronze. Für den Preis von 200 Euro bietet es eine Dualkamera, ein 6,21 Zoll großes Display mit quasi-randlosem Design und viel Leistung für nahezu jedes Anwendungsszenario. Mit einer Leuchtkraft von 485 cd/m2 zählt das Display zu den hellsten in dieser Auflistung. Unschön am Huawei P Smart (2019) sind der alte Micro-USB-Anschluss, das etwas anfällige Acrylgehäuse sowie die mittelmäßige Kamera. Nichtsdestotrotz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Testbericht zum Huawei P Smart (2019)

Wie so oft scheitert es an den kleineren Dingen; so erreicht das Nokia 6.1 lediglich den zweiten Platz. Das Android-One-Smartphone gibt es ab 169 Euro, dafür bietet es eine ziemlich gute Verarbeitung mit Metallgehäuse und ein Schnellladegerät mit USB-C. Die Kamera ist gut, allerdings reagiert der Autofokus etwas langsam. Hinzu kommt, dass die Display-Helligkeit etwas schwach ist.

Testbericht zum Nokia 6.1

Auf dem ersten Platz befindet sich nach wie vor das unschlagbare Mi A2 von Xiaomi. Das Smartphone kostet mittlerweile 169 Euro und schlägt sich in jeder Disziplin gut. Besonders hervorzuheben ist die hohe Verarbeitungsqualität des Gerätes: Gehäuse aus Metall, nahtlose Übergänge und weiche Kanten. Ausgestattet mit Android One und dessen Software- und Update-Versprechen, arbeitet das Mi A2 schnell und ohne Verzögerungen. Die Dualkamera macht schöne Aufnahmen, guckt aber etwas stark aus dem Gehäuse heraus. Wem das nicht stört, der wird das Xiaomi-Smartphone liebgewinnen.

Testbericht zum Xiaomi Mi A2

Neben Kamera, Display und Verarbeitung sollten Käufer bei der Auswahl nach dem perfekten Mittelklasse-Smartphones auf die Software respektive die Betriebssystem-Version achten. Alle hier aufgelisteten Geräte laufen mit Android 9 Pie – entweder ab Werk oder durch den Erhalt eines Upgrades –, dennoch lohnt sich in erster Linie ein Smartphone mit Android One. Es ist nachhaltiger und langlebiger, weil es stets sicherheitsrelevante Updates bekommt.

Das technisch beste Gerät für wenig Geld ist das Xiaomi Mi A2. Darüber hinaus ist das Nokia 7.1 eine gute Alternative, wenn es bisschen teurer, aber dafür etwas moderner sein darf. Auch der Blick auf die ehemaligen Top-Smartphones, die inzwischen mit der aktuellen Mittelklasse vergleichbar sind, lohnt sich: Das Pixel XL ist ein Kamera-Monster und das Xperia XZ1 ein gutes Multimedia-Smartphone.

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