Open-Source-Projekt erweitert Support für Nvidia Reflex und AMD Anti-Lag 2 unter Linux

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Solltet ihr am PC spielen, dann sagen euch bestimmt die Techniken Nvidia Reflex und AMD Anti-Lag 2 etwas. Die sind dazu gedacht, die Eingabeverzögerung zu senken. Technischer Hintergrund: CPU und GPU werden sozusagen dynamisch miteinander synchronisiert, sodass das Rendering in Spielen optimiert wird. Unter Linux widmet sich nun ein Open-Source-Projekt der erweiterten Implementierung. Das Besondere: Dies soll herstellerübergreifend funktionieren.

Das Open-Source-Projekt nennt sich schlicht und ergreifend „low_latency_layer„. Es sorgt unter Linux dafür, dass Nvidia Reflex und AMD Anti-Lag 2 z. B. auch mit Intel-GPUs funktionieren. Im Grunde handelt es sich dabei um einen zwischengeschobenen Vulkan-Layer. Dadurch könnt ihr z. B. auch Nvidia Reflex mit AMD-GPUs kombinieren. Der Entwickler Nicolas James hat sich der Sache angenommen, da er mit der bisherigen Implementierung unter Linux unzufrieden gewesen ist.

Die Verwendung ist aber mit etwas Frickelei verbunden, denn ihr benötigt auch DXVK-NVAPI oder Alternativen. Am Ende könnt ihr jedoch so in einigen Szenarien eine bessere Möglichkeit erhalten, die Eingabeverzögerung zu senken, als unter Windows 11. Das ist schon eine coole Sache, die manchen Linux-Gamer sicherlich begeistern dürfte.

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