Brennstoffzelle Upp lädt Gagdets via USB, macht tatsächlich marktreifen Eindruck (Hands-on Video)

Filed under: Alternative Energien

Mit vollmundigen aber leeren Brennstoffzellenversprechen könnten wir unseren Hobby-Keller tapezieren, auf dem Gebiet ist also Skepsis angebracht. Trotzdem scheint das USB-Ladegerät mit Brennstoffzellenstrom namens Upp von Intelligent Energy tatsächlich ein fertiges, marktreifes Produkt zu sein, das unsere US-Kollegen bereits in die Finger bekommen und für solide befunden haben. Bezeichnenderweise ist Upp kein Gadget für die verwöhnten Konsumenten unserer Breitengrade, vielmehr soll der 500-Gramm-Brocken in afrikanischen Ländern mit mangelhafter Stromversorgung vertrieben werden. Das Gerät soll dort für rund 150 Euro zu haben sein, was eine Brennstoffzelle für fünf Smartphone-Ladungen kostet, ist noch unklar. Video nach dem Break.

Gallery: USB-Brennstoffzelle Upp

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Apple verschickt Notiz, Stores sind offline: kommt heute das neue iPad mini Retina?

Filed under: iPad

Die oben zu lesende Nachricht soll Apple gestern laut diversen Quellen über seine GSX-Seite für Telekomanbieter verbreitet haben. Demnach käme das iPad mini Retina heute in folgenden Ländern raus: USA, Australien, China, Hong Kong, Japan, Neuseeland und Singapur. Auch wenn es ungewöhnlich klingt, dass dabei Europa erstmal ausgelassen wird, passt es zum Umstand, dass gegenwärtig alle Apple Stores offline sind. Warten wirs ab.

via Macrumors

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Moto G: Bei Amazon für 160 Pfund gelistet, Gerücht um Google Play Edition mit Android 4.4

Moto-G-Amazon-UK

Am Mittwoch will uns Motorola das Moto G vorstellen, bei dem es sich sehr wahrscheinlich um ein internationales Derivat des Moto X handelt, das mit abgespeckten Spezifikationen aber auch einem niedrigeren Preis auf die globalen Märkte kommt. Wie klein, das lässt nun eine Produktseite bei Amazon.co.uk erahnen. Ein Eintrag in der GFXBench-Datenbank bestätigt derweil die bereits kolportierte Hardware, erstmalig aber auch, dass das G bereits mit Android 4.4 KitKat laufen wird.

Seit uns in der vergangenen Woche Motorolas Flyer zum Launch-Event des Moto G am 13. November zusammen mit ein paar geleakten Specs erreichten, rätseln wir ein wenig, was die US-Amerikaner uns am Mittwoch präsentieren werden: Ein internationales Moto X oder ein Low-End-Gerät zum Niedrigpreis?

Nach neuesten Erkenntnissen sieht es aus, als wäre die letztere Vermutung richtig: Amazon Großbritannien listet das 4,5 Zoll-Smartphone zwar ohne Foto, dafür aber nun mit einem Preis von 160 GBP (rund 190 Euro). Es scheint also, als ob das G wie von uns bereits angenommen supergünstig werden wird, dafür aber auch Abstriche hinsichtlich der Spezifikationen im Vergleich mit dem Moto X gemacht werden müssen.

Das bestätigt ein Eintrag in der GFXBench-Datenbank, der von einem auf 1,2 GHz taktenden, vierkernigen Qualcomm Snapdragon MSM8226 Cortex A7-Prozessor (ein niedrig getakteter Snapdragon 400), einer Adreno 305 GPU und einem 1280 x 720 Pixel-Display spricht. Interessant ist die Angabe zum installierten OS: Android 4.4 steht da, obwohl bisherige Leaks noch von Android 4.3 sprachen.

Mtot-G-GFXBench

Nun verrät der ebenfalls im GFXBench abgebildete Codename des G aber noch ein Detail, das die Anwesenheit von KitKat erklären könnte: Als „falcon_gpe“ wird das Smartphone bezeichnet, und „gpe“ steht für … natürlich, Google Play Edition. Gut möglich also, dass das Moto G ein Google Play Edition-Smartphone wird, das eben gleich mit Android 4.4 kommt.

Dafür spricht übrigens auch, dass Google uns ebenfalls am 13. November neue Features für Google Now vorstellen möchte — wie könnte man das besser tun, als mit einem neuen GPE-Smartphone, dass eben hardwareseitig nicht so viel Beeindruckendes vorzuweisen hat ..?

Quelle: AndroidOS.in, AndroidOS.in

Weiterführende Artikel:

  • Moto G: Specs geleakt, Vorstellung am 13. November
  • Android 4.4 KitKat-Features: Optimierung für Low End-Geräte, bessere Unterstützung für Sensoren, Infrarot, Bluetooth & mehr
  • Android 4.4 KitKat: Optimiert für Google TV-Nachfolger „Android TV“ Gerücht


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Google: ART könnte Dalvik VM schon in der nächsten Android-Version ersetzen

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Mit Android 4.4 KitKat hat Google heimlich, still und leise eine alternative virtuelle Ausführungsumgebung namens ART eingeführt, die in Zukunft die in die Jahre gekommene Dalvik VM ersetzen wird. Dass dies schon früher der Fall sein wird, als allgemein angenommen, bestätigt Mountain View nun in einem neuen Bericht. Bereits in der nächsten Android-Version könnte es soweit sein.

Android 4.4 KitKat, so versprach Google im Vorfeld der Veröffentlichung der aktuellen Android-Version, werde das Betriebssystem für jeden erfahrbar machen. Inzwischen ist klar, dass dieses Versprechen vor allem darauf abzielt, Android so zu optimieren, dass es auch auf schwächerer Hardware läuft — und zwar nicht nur durch reduzierten Speicherbedarf, sondern allem Anschein auch eine neue Ausführungsumgebung.


(YouTube-Direktlink)

Bislang setzt Android auf die Dalvik Virtual Machine, um Anwendungscode auszuführen. Diese ist im Gegensatz zur Java VM registerbasiert, verarbeitet Code also ähnlich wie moderne Prozessoren, was in einem Geschwindigkeitsvorteil resultiert. Dalvik wurde seit der Vorstellung von Android ständig weiterentwickelt und erweitert, 2010 beispielsweise um einen Just in Time-Compiler. Nun aber könnte die VM das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben: Android 4.4 KitKat enthält als experimentelles Feature die alternative Ausführungsumgebung ART (Android Runtime).

ART wurde entwickelt, um die Altlasten von Dalvik nicht weiter mit sich herumschleppen zu müssen, so Android-Entwickler Dave Burke gegenüber readwrite. Aufgrund seines Alters habe man Dalvik zuletzt nicht mehr aktiv weiterentwickelt, sondern nur noch angepasst und optimiert. ART dagegen betrachte man als eine Art Dalvik 2.0, gleichzeitig Neustart und Weiterentwicklung.

Im Grunde ist ART schon vollständig nutzbar und spürbar schneller als Dalvik, im nächsten Schritt müssen App- und Chipset-Entwickler die Kompatibilität ihrer Produkte mit der neuen Runtime optimieren. Zu diesem Zwecke wird ART in Android 4.4 als Alternative angeboten. Schon in der nächsten Android-Version, so orakelt Burke ohne sich festlegen zu wollen, könnte ART Dalvik dann vollständig ersetzen.

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Wer ein Nexus 5 oder ein anderes Gerät mit Android 4.4-ROM besitzt, kann sich selbst ein Bild von ART und seiner Leistung machen. Dazu müssen zunächst mit wiederholtem Tippen auf die Build-Nummer im Einstellungsmenü „Über das Telefon“ die Entwickleroptionen aktiviert werden. In diesen wird ART dann als alternative Runtime angeboten. Nach einem Neustart, bei dem alle Apps an die neue Umgebung angepasst werden, ist ART aktiv.

Mein Nexus 5 läuft nun schon seit 2 Tagen mit ART, ohne dass es zu Instabilität oder anderen Problemen kam. Im Gegenteil: Es fühlt sich an, als sei die Akkulaufzeit leicht gestiegen. Aber das könnte auch nur der Placebo-Effekt sein …

Wie einige Leser richtig bemerkt haben, scheint sich WhatsApp nicht mit ART zu vertragen. Wer den Messenger benutzt, sollte also vorerst bei Dalvik bleiben.

Quelle: readwrite via reddit

Weiterführende Artikel:

  • CyanogenMod 11: Arbeiten an Custom ROM auf Android 4.4 KitKat-Basis begonnen
  • Galaxy Nexus: Neue Treiber machen stabiles Custom ROM mit Android 4.4 KitKat möglich(er)
  • Android 4.4-Launcher: Zunächst Nexus 5-exklusiv, vorerst kein Release im Play Store


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Android 4.4 KitKat: Die Google-Suche ist der Launcher

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Google hat mit Android 4.4 den Launcher nicht nur optisch überarbeitet, sondern unter der Haube elementare Änderungen vorgenommen. Wie Ron Amadeo von Ars Technica herausfinden konnte, wurde die Launcher-App durch die Google-Suche, also dem Kern-Element des Unternehmens aus Mountain View, ersetzt und fungiert nun praktisch als Homescreen. Er vergleicht dieses Konzept mit Facebooks Home-Launcher, der letztlich auch als eine Verlängerung des sozialen Netzwerks verstanden werden kann.

„Back to the Roots“ – zu gut Deutsch: „Zurück zu den Wurzeln“ – so kann man Googles Herangehensweise an den Android 4.4-Homescreen wohl verstehen. Anstelle der bisherigen Vorgehensweise, einen separaten Launcher zu entwickeln und diesen mit entsprechendem Such-Widget und Google Now-Shortcut zu versehen, hat Google sein Kernprodukt – namentlich die Suche – zum eigentlichen Launcher umgemodelt.

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Google hat, wie Ron Amadeo von Ars Technica während einer Untersuchung des Android 4.4-Codes entdecken konnte, dem klassischen Launcher den Rücken gekehrt und mit KitKat eine komplette Neuentwicklung vollbracht, die sich im Ansatz an Facebook Home orientiert. So ist die Such-App nicht nur ein Bestandteil des Home-Screens – sie IST der Homescreen. Alles, was man auf dem Homescreen sieht – also Wallpaper, App-Icons, Widgets und der App-Drawer, werden allesamt über die Such-App bezogen.

Aus diesem Grund ließ sich auch vermutlich die am gestrigen Freitag nicht einfach die aufgetauchte GoogleHome-Launcher-APK separat installieren. Es war stattdessen erforderlich, dass sowohl die neue Google-Such-App als auch die neue Version der Google Play-Services im Bundle installiert werden mussten.

Um diese Abkehr vom klassischen Launcher hin zum Google-Suche-„Launcher“ näher zu belegen, hat Amadeo eine Übersicht erstellt, mit der aufgezeigt wird, dass viele der Launcher-Funktionen in die Google-Such-App ausgelagert wurden. Seinen Aussagen zufolge fungiert die GoogleHome-APK lediglich als eine Art Assistenz-Anwendung, mit der die Google-Suche als Homescreen-App identifiziert wird:

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Durch diese neue Herangehensweise kann Google sein Kernprodukt tiefer in Android integrieren. Dass die Suche nun der Launcher ist und Google Now – letztlich auch ein Bestandteil der Suche – zu einem Teil des Homescreens wird, könnte nur den Anfang einer weiter reichenden Entwicklung darstellen. Wie dieser Weg aussieht, ist schwer vorherzusagen, es könnte aber durchaus sein, dass Google Now noch prominenter in Android eingebunden werden könnte.

Eine weitere aktuelle Neuerung, die aufzeigt, dass Google auf eine engere Verknüpfung von Suche und Android abzielt, zeigt sich übrigens auch in der neuen Funktion App-Indexing. Denn Entwickler haben mit dieser Funktion die Möglichkeit, bestimmte Inhalte einer Website oder eines Suchergebnisses direkt mit eine korrespondierenden Android-App zu verknüpfen.

App Indexing erklärt:


(YouTube-Direktlink)

Bleiben wir aber im Jetzt und dem neuen Launcher, denn KitKat ist noch nicht einmal offiziell – außer für das Nexus 5 – verfügbar, wenngleich erste Custom ROMs bereits die Runde machen. Der GoogleHome-Launcher könnte womöglich seinen Weg auch in den Play Store finden und somit für viele Nutzer verfügbar werden, um die neue Google-Experience nutzen zu können – dies deutete sich schon vor Wochen an. Auch Ron Amadeo geht fest davon aus, da es sich letzen Endes „nur“ um eine neue Version der Google-Suche-App handelt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Google die neue Version freigibt, die nach aktuellen Informationen Android 4.1 voraussetzt.

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Der neue Google-Experience-Launcher lässt sich bereits jetzt, beispielsweise auf dem Nexus 4, installieren

In diesem Artikel zeigen wir, wie man den Android 4.4-Launcher bereits jetzt installieren kann.

Was denkt ihr über diese Entwicklung – wird euch das nun zu viel des Guten, oder haltet ihr es für den richtigen Weg, mit dem Google eine noch bessere User-Experience liefern dürfte?

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