#Umfrage – Wie der Start in den Arbeitsalltag von Gründer:innen aussieht

In unserem großen und beliebten Gründeralltag-Interview wollen wir regelmäßig sowohl von noch frischen als auch bereits etablierten Gründer:innen wissen: “Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?” Hier gibt es 15 Antworten auf diese wichtig Startup-Frage in der Übersicht.

Einen normalen Tag gibt es eigentlich nicht. Ich beginne meinen Tag mit einer Meditation, die mir hilft, präsent zu werden und meinen Fokus zu setzen. Ich glaube fest daran, dass Selbstwahrnehmung uns dabei hilft, unser soziales Bewusstsein zu erhöhen. Das wiederum hilft uns, eine größere Naturverbundenheit zu fühlen. Mein Vormittag ist geblockt für ‘Deep Work’. Den Rest des Tages verbringe ich mit Team- und Projektarbeit.


Dijana Galijasevic, Impact Hero

Nach dem Aufstehen prüfe ich zunächst die News und meine E-Mails und absolviere dann meine Morgenroutine. Anschließend übernimmt mein Kalender das Kommando – Meetings, Calls, Partner:innen- und Investor:innen-Termine bestimmen meinen Tag.


Fabian Mischlerooblee

Ich versuche in meiner ersten wachen Stunde das Telefon nicht anzufassen und zu lesen. Ab und zu auch Meditieren. Hier muss ich konsequenter werden.


Emil Aliev, niostem

Ein guter Start in den Tag ist entscheidend für einen erfolgreichen Arbeitstag, insbesondere als Unternehmer:in oder Gründer:in. Mein perfekter Morgen sieht so aus: Früh aufstehen – 1,5 Stunden vor Arbeitsbeginn –, gesund frühstücken, Sport machen und dann den bevorstehenden Tag planen. Dafür setze ich mich mit einer Tasse Kaffee hin und überlege: Was sind heute meine Ziele und Aufgaben, welche Meetings habe ich und wo liegen meine Prioritäten? So starte ich maximal motiviert und vor allem mit klaren Zielen vor Augen in den Tag. Abends mache ich das Ganze dann rückwärts. Quasi den Tag gedanklich “aufräumen”. Natürlich funktioniert das aber nicht immer. Es gibt auch Tage, an denen ich morgens aus dem Bett falle, einmal schnell die Familie drücke, mit einer Banane in der Hand ins Auto springe, dort meinen ersten Call habe und sich das den ganzen Tag so durchzieht, bis ich abends wieder müde ins Bett falle…


Jan Leisse, eleQtron

Mein normaler Arbeitsalltag startet um 07:10. Ja, ich weiß, andere stehen viel früher auf, aber da ich meistens im Homeoffice arbeite, bin ich dann auch schon so gegen 07:30 am Laptop und checke schon mal meine Mails. Danach diverse Onlinezeitungen und danach plane ich meinen Tag zusammen mit dem Team.


Heinz Bölling, Spoo Group

Ich starte gerne recht früh: Zwischen 6 und 7 Uhr, mit guter Laune und voller Energie. Eine kalte Dusche – nach der Warmen -, Deutschlandfunk Nova, ein leckerer Cappuccino – guten Kaffee habe ich durch meine Zeit bei Coffee Circle lieben gelernt – und der Tag kann kommen. Dann geht es ins Berliner Büro, in den “Maschinenraum”. Dort sitzen wir seit circa drei Jahren. Um 8:30 Uhr startet unser Gründerteam dann mit dem “Stand-up” – meistens allerdings im Sitzen. Wir besprechen hier die wichtigsten und dringendsten Themen für den Tag.


Helen Tacke, Cozero

Ich stehe gerne sehr früh auf und mache Sport. Dann nehme ich mir immer 20 Minuten Zeit, um zu meditieren. Erst danach klappe ich meinen Laptop auf und starte mit den High Prio Aufgaben. Ich versuche so gut wie möglich, den Vormittag zu nutzen, um die schwierigsten Tasks abzuhaken und lege dann erst für den Nachmittag meine Meetings an.


Frederic GoldkornQuerfeld

Ich bin ein richtiger Morgenmensch und liebe es früh zu starten, da ich mich morgens am besten konzentrieren kann und einen klaren Kopf habe. Direkt nach dem Aufstehen geht es deshalb für mich an den Schreibtisch und ich setze mich an die wichtigste Aufgabe für den Tag. Das gibt mir viel Gelassenheit für den restlichen Tagesablauf. Nach einer Meditation und einem Frühstück arbeite ich weitere Themen und E-Mails ab, so dass ich mich anschließend auf meine Meetings konzentrieren kann, ohne dabei die lange To-do-Liste im Kopf zu haben.


Markus Adler, Code Gaia

Mit einem Kaffee und einer kurzen Plank-Runde mit dem Team starten wir perfekt in den Tag.


Stefan Kick, Kartenliebe

Wenn Ihr jetzt eine vorbildliche Morgenroutine erwartet, muss ich Euch leider enttäuschen. Ich bin nicht Mitglied des 5 a.m. Clubs und gehe morgens auch nicht laufen. Ich bin sogar ganz furchtbar und checke direkt nach dem Aufwachen alle Shop KPIs und die wichtigsten Nachrichten. Alles so, wie man es nicht machen soll. Aber für mich klappt es super so! Da kann ich gleich während des Fertigmachens meinen Tag entsprechend (um)planen – denn sowas wie einen “Alltag” gibt es aus meiner Sicht im Startup sowieso nicht – und mein Kopf kann direkt loslegen. Im Anschluss düse ich ins Office und starte meinen Tag mit einem schwungvollen “Hallo” beim Team und einer Tasse Kaffee.


Romy Lindenberg, Shavent

Ich beginne immer mit einer Liste an top Prios für jeden Tag. Das brauche ich, um effektiv zu starten. Danach geht es in die Stand-ups. Wir haben ein Büro in Berlin und in Brüssel, daher ist die Abstimmung mit den Kollegen wichtig, um wirklich als Team zu arbeiten. Täglich teilen wir die Erfahrungen aus den verschiedenen Märkten, um voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Seit letztem Jahr bin ich neben meiner Rolle als Co-Founder und Deutschlandchef auch für das gesamte Marketing verantwortlich. Daher versuche ich mir die Vormittage freier zu halten, um am Stück fokussiert an den verschiedenen Themen zu arbeiten. Am Nachmittag sind dann viele Meetings und Video-Calls.


Tino Keller, Accountable

Nachdem ich meinen Sohn zur Schule gebracht habt, beginnt mein Arbeitsalltag normalerweise um 8 Uhr im Homeoffice. Bei einer Tasse Kaffee gehe ich meine To-


Do-Liste und Prioritäten für den Tag durch. Um mich besser auf bestimmte Aufgaben zu konzentrieren, organisiere ich meine Arbeit in Blöcke und versuche, sie in dieser Struktur über den Tag zu erledigen.


Christian RuffQrago

Ich wache meistens vor dem Wecker auf und werde von den ersten Sonnenstrahlen des Tages begrüßt. Wenn ich mich fertig gemacht habe, gehe ich jeden zweiten Tag ins Gym oder fahre mit dem Rad direkt ins Büro und hole mir auf dem Weg noch schnell etwas beim Bäcker. Währenddessen gehe ich im Kopf die Monthly, Weekly und Daily Goals durch. Im Büro findet sich dann allmählich das Team zusammen und wir tauschen uns zu den To-dos des Tages und weiteren Ideen und Gedanken aus. Im Anschluss geht’s motiviert an die Arbeit!


John Holzhauer, Semorai

Sehr klassisch mit “Aufstehen”. ? Danach gibt es Nachrichten des Tages bei einem Kaffee und oft einem Essig-Shot. Soll ja schön und gesund machen. Danach bringe ich unser Kind in die Schule, mache eine Stunde Sport, und dann fängt mein klassischer Arbeitsalltag an. Der ist vielfältig: Von der Entnahme von Geschmacksproben unserer frisch zubereiteten Produkte wie Brühen und Gewürzen über die Gestaltung unserer Etiketten und Visuals bis zum Laptop-Alltag mit Mails und Co. Bis 17 Uhr gebe ich Vollgas, danach hole ich unser Kind von der Schule ab und es ist erst mal Familienzeit. Abends heißt es dann noch mal weiterarbeiten.


Jörg Daunke, J.Kinski


Bevor ich ganz klassisch den Laptop aufklappe, muss ich erst mal Kinder zur Kita bringen. Dann Kaffeemaschine und Slack hochfahren. Montags gibt es bei uns außerdem direkt als ersten Termin einen sogenannten Status. Das bedeutet, jeder fasst für den Rest zusammen, was für ihn oder sie die Woche ansteht.


Toyah Diebel, Buttz

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Interview – “Als Gründer wird das Startup fast Teil der eigenen Persönlichkeit”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Wir hätten früher akzeptieren müssen, dass wir nicht für jedes Problem eine eigene Lösung finden müssen”, resümiert Daniel Porzig vom Kölner Startup heygrün.

“Als Gründer wird das Startup fast Teil der eigenen Persönlichkeit”

Mittwoch, 31. Juli 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Daniel Porzig von heygrün. Das Kölner Startup hilft seiner Kundschaft bei der Planung und Umsetzung von Dachbegrünung.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Mit einer großen Kanne Früchtetee und einem Blick in die Mails. Anschließend folgt eine kleine Priorisierung der täglichen Aufgaben. Oft gibt es ein kurzes Team-Meeting, um den Tag zu planen und sicherzustellen, dass alle auf dem gleichen Stand sind.

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?


Körperliche Bewegung tut mir besonders gut, um abzuschalten. Egal ob Fitnessstudio, Tennis oder Spikeball – Hauptsache Bewegung.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest Du gerne vor der Gründung gewusst?


Gründen ist eine Achterbahn, und jedem geht es so. Es laufen immer Dinge nicht wie geplant. Vor allem als Gründer wird das Startup fast Teil der eigenen Persönlichkeit. Jeder Rückschlag trifft einen deutlich härter als in einem Angestelltenverhältnis. Jedoch ist es wichtig, einfach weiterzumachen. Wenn man hartnäckig dabei bleibt und sich kontinuierlich verbessert, kommt auch die nächste Auffahrt bei der Achterbahn.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?


Das richtige Gründungsteam zu finden. Am Ende ist es wie eine Heirat, die man in kurzer Zeit eingeht. Vor allem, wenn man ein Team mit verschiedenen Kompetenzen zusammenstellt und die Person vorher nicht kennt, ist es wirklich wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Man muss sich persönlich verstehen, von den Skills passen, von der Vision und auch von der notwendigen Risikobereitschaft stimmen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?


Als Gründer muss man sich zwangsläufig in eine Menge verschiedener Themen einarbeiten. Teilweise ist es wichtig, damit man selbst versteht, wie die Dinge funktionieren und um sie später besser zu steuern. Teilweise hilft es aber auch früher mal andere zu fragen, wie sie es gelöst haben, oder mit Freelancer zusammenzuarbeiten. Das kostet teilweise Geld, erspart einem jedoch einiges an Zeit. Wir hätten früher akzeptieren müssen, dass wir nicht für jedes Problem eine eigene Lösung finden müssen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Habe eine Vision, für die es sich lohnt zu arbeiten, und weiß ganz genau, was du wirklich brauchst. Ansonsten ziehst du nicht die richtigen Mitarbeiter an.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Validiere deine Idee möglichst schnell und gehe früh an den Markt. Sprich mit möglichst vielen über deine Idee und habe keine Angst, dass jemand diese klaut. Wir sind bereits verhältnismäßig früh gestartet mit einem MVP-Geschäftsmodell, bei dem wir den Kunden befähigen, die Dachbegrünung selbst durchzuführen. Im Nachhinein hätten wir noch radikaler Features entfernen können. Die Erkenntnisse, die man durch tatsächliche Kundeninteraktionen am Markt bekommt, sind immer aussagekräftiger als jedes vorherige Kundeninterview. Zudem zeigen diese die Schwachpunkte auf die es wirklich ankommt.

Ohne welches externes Tool würde Dein Startup quasi nicht mehr existieren?


Unser CRM-System, da unsere kompletten Prozesse über Automatisierungen und Schnitsstellen zu anderen Programmen gesteuert werden. Es ist das Herzstück von heygrün. Ohne die sauberen Prozesse hätte ich längst den Überblick über die Anfragen verloren.

Wie sorgt Ihr bei Eurem Team für gute Stimmung?


Es ist wichtig, über Stress und andere Verpflichtungen offen zu reden, damit das Team einen unterstützen kann. Zudem hilft es, alles nicht zu ernst zu nehmen, um den Spaß an der Arbeit nicht zu verlieren. Regelmäßige Team-Events schaffen auch einen Raum auch mal über nicht Business relevante Dinge zu sprechen und noch enger als Team zusammenzuwachsen.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?


Ganz zu Beginn, als ich die Idee mit der Plattform für Dachbegrünung hatte, habe ich es einfach auf LinkedIn gepostet und nach Leuten gesucht, die sich mit Dachbegrünung auskennen und mir weiterhelfen können. Am Ende hatten sich auf den LinkedIn-Beitrag über 50 Personen proaktiv bei mir gemeldet. Ich hätte niemals mit so einem Feedback gerechnet, da ich selbst kein großes Netzwerk hatte. Im Urlaub war ich dann jeden Tag drei Stunden damit beschäftigt, den ganzen Leuten zu antworten und Termine zu vereinbaren. Ich war überrascht, wie viele Leute einem helfen wollen und vor allem, wie viele echte Verbindungen man über LinkedIn knüpfen kann. Also früh nach Feedback fragen und auf LinkedIn aktiv zu sein hilft!

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Interview – “Gründen war schon immer ein Traum von mir”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Ich würde anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben, dass sie keine Angst haben sollen anzufangen: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt. Perfektionismus bringt niemanden weiter”, sagt Evan Petkov von Optiml.

“Gründen war schon immer ein Traum von mir”

Freitag, 26. Juli 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Evan Petkov, Gründer von Optiml. Das Zürcher SaaS-Start-up bietet “Immobilienunternehmen und Beratern eine Plattform, um finanziell und ökologisch ausgewogene Entscheidungen für Sanierungs- und Dekarbonisierungsstrategien zu treffen”.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Als Gründer eines Startups ähnelt der Arbeitsalltag oft einer Achterbahnfahrt. Man schlüpft in viele verschiedene Rollen, das ist aber auch genau der Reiz an der Position. An manchen Tagen ist der Kalender voll mit Kundengesprächen, operativen Aufgaben und, hoffentlich nicht, zu dringenden Problemlösungen. An anderen Tagen kann ich strategischer und durchdachter vorgehen, ohne dass ich viele Termine habe oder für Probleme auf Abruf bereit bin. Was ich jeden Tag versuche, ist, den Tag mit ein bis zwei Stunden für mich allein zu beginnen, um die Morgenstunden konzentriert zu nutzen.

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?


Sport bietet mir den besten Ausgleich. Aber es kann schwierig sein, ihn einzuplanen, besonders während den kalten Monaten. Wenn es wärmer ist, betreibe ich hauptsächlich Ausdauersport wie Radfahren, Laufen und Schwimmen. Hier hilft es, sich selbst kleine Motivationen zu setzen. Dieses Jahr habe ich mich zum Beispiel für den Zürcher Triathlon angemeldet. Als ich noch an der Uni war, habe ich als Hobby zwischendurch selbst Bier gebraut. Ich genieße also noch heute ab und zu ein gutes Bier.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest Du gerne vor der Gründung gewusst?


Als Entwickler des ersten Produkts der Optiml-Software während meines PhDs fiel es mir bei der Gründung schwer, das Produkt loszulassen und den Stab an das Team zu übergeben. Dieser Schritt war aber nötig, damit ich mich auf den Aufbau von Optiml als Firma konzentrieren konnte. Ich hätte vorher nicht erwartet, dass mir – als Ingenieur im Herzen – die technischen Details so fehlen würden! Ich wünschte, ich hätte vorher gewusst, wie viel es bedeutet, in eine Führungs- und Management-Rolle hineinzuwachsen. Vor allem, wenn diese Rolle so gar nicht der eigenen Ausbildung entspricht. Trotzdem bin ich froh, heute da zu sein, wo ich bin, denn Gründen war schon immer ein Traum von mir.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?


Als Amerikaner war es definitiv nicht einfach, ein Spin-off an der ETH Zürich zu gründen, es gab Visaprobleme und rechtliche Fragen zu klären. Diese wichtigen und “showstopping” rechtlichen Aspekte waren definitiv der härteste Teil, vor allem weil diese am Anfang in einer so fragilen Unternehmensphase zu bewältigen waren. Gerade im Vergleich mit einer Gründung in den USA hatten wir überraschend viele Hürden zu überwinden.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast und was hast Du aus diesen gelernt?


Ich würde sagen, es gibt zwei Dinge, die ich als größere Fehler betiteln kann. Zum einen habe ich aufgrund mangelnder Hiring-Erfahrung zu Beginn zwei Mitarbeitende schnell wieder entlassen müssen. Der Fehler lag also darin, die falschen Personen für unser Startup eingestellt zu haben. Die beiden haben die Software in ihrer Gänze nicht verstanden und standen entsprechend auch nicht zu 100 Prozent hinter dem Produkt. So etwas findest du am Anfang schwer in Interview-Gesprächen heraus, ist mir aber doch ein großes Learning. Fehler Nummer zwei ist, dass wir uns zu Anfang vermehrt auf den Schweizer Markt konzentrieren wollten, was gar nicht nötig war, wie wir kurz darauf feststellen durften. Das Interesse an unserer Dekarbonisierungs- und Sanierungsoftware für Immobilien war so groß, dass es weit über die Grenzen von Europa hinausreichte. Wir haben bereits vor dem offiziellen Software-Launch im April 2024 Pilotprojekte mit den größten Gebäudeeigentümern in Europa und den USA durchgeführt. Und nun im April im DACH-Raum und UK gelauncht. Mit anderen Worten: Wir konzentrieren uns von jetzt an auf mehrere Länder, und natürlich vor allem auf die, wo wir das meiste Potential für die Dekarbonisierung von Immobilien sehen – Immer mit dem Ziel im Hinterkopf, die CO2-Emissionen des Gebäudesektors so schnell wie möglich und kosteneffizient herunterzufahren.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Die Einstellung der Mitarbeiter:innen ist meiner Meinung nach der wichtigste Aspekt für Unternehmen in der Frühphase, aber auch eine der am schwersten fassbaren, wenn man sich meine Geschichte von gerade anhört. Man kann auf dem Papier erstaunlich gute Kandidaten und Kandidatinnen haben, trotzdem kann die Persönlichkeit nicht zum Team passen. Einer der besten Wege, die wir für uns gefunden haben, ist, die Stellenbeschreibung mehrmals zu iterieren. Und auch, die Stellenausschreibung umfassend zu gestalten, um sehr verschiedene Profile anzusprechen. Wir führen zudem mehrere Interviews durch und veranstalten auch ein kleines “lockeres” Treffen mit allen Teammitgliedern, um zu schauen, wie der kulturelle Fit ist. Die Rollen im Startup entwickeln sich so schnell, dass man Menschen braucht, die unternehmerisch und “out of the box” denken können.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Ich würde anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben, dass sie keine Angst haben sollen anzufangen: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt. Perfektionismus bringt niemanden weiter. Versendet eure Prototypen, führt Gespräche, holt euch Kundenfeedback ein und iteriert. Wenn euer Produkt bereits funktioniert, habt ihr quasi zu spät mit diesen Prozessen angefangen. Es gibt so viel zu sagen zu einer Gründung, aber am wichtigsten ist es denke ich, tolle und auch passende Investoren zu finden, solche, die euch eure Geschichte selbst erzählen lassen und die euer Team vervollständigen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): Optiml

#Umfrage – Hürden, die auf dem Weg zur Gründung lauern

In unserem großen und beliebten Gründeralltag-Interview befragen wir in regelmäßigen Abständen Gründer:innen über ihre Erfahrungen. Eine Frage die wir dort sowohl frischen und aufstrebenden als auch etablierten Entrepreneur:innen stellen, lautet: “Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?” Hier gibt es nun eine Auswahl von 15  Antworten darauf.

Seinem Ziel und seiner Vision treu zu bleiben und nicht jedes Feedback von vermeintlichen “Experten” direkt anzunehmen, ohne zu hinterfragen. Außerdem, einen guten Programmierer zu finden, der auch gut ins Team passt.


Evelyn WagnerCompounder

Wenn man sich auf das Abenteuer einer Gründung einlässt, legt man auf die allgemeine Zustimmung im Freundes- und Bekanntenkreis sehr viel wert. Gerade bei einer derart verrückten Idee wie einer High-Tech Wasserpistole war der Zuspruch zu meinem Vorhaben zunächst recht verhalten. Hier ist es wichtig, an seiner Idee weiterhin festzuhalten und an sich zu glauben. Es lohnt sich! Nun sind alle begeistert von SPYRA und können sich den Sommer gar nicht mehr ohne eine epische Wasserschlacht vorstellen. Eine große Hürde ist also, Indikatoren, Eindrücke und Feedback – besonders in der Frühphase – selber möglichst losgelöst und neutral zu bewerten und diese weder klein zu reden noch zu überhöhen.


Sebastian WalterSpyra

Meine größte Hürde war definitiv die deutsche Bürokratie. Alles andere schien irgendwie überwindbar. Gerade, wenn man mit einem MVP agil und schnell auf den Markt gehen will, ist man schon erstaunt, dass die üblichen Prozesse rund um die Gründung so lange brauchen. Ich habe unfassbare 8 Wochen alleine auf meine Steuernummer gewartet.


Claudia Voigt, Who said

Ich glaube für mich war die größte Hürde anfangs mit meiner Idee ganz alleine zu sein und kein Geld zu haben, um diese Idee Realität werden zu lassen. Zum Glück konnte ich aber sehr schnell Leopold als meinen Co-Founder gewinnen. Er bringt die wirtschaftlichen und digitalen Kompetenzen in unser Gründerteam, während ich den medizinischen Hintergrund mitbringe. So ergänzen wir uns total gut und haben genau die Voraussetzungen geschaffen, um die Idee von Doctorflix realisieren zu können.


Hans LennartzDoctorflix

Tatsächlich oft bürokratische Herausforderungen mit diversen Ämtern.


Jakob Jakubov, Get Your Sports

Mich vor der Kamera zu zeigen – ich fühle mich eigentlich am Schreibtisch oder Labor wohler und würde mich am liebsten nur auf die Produktentwicklung konzentrieren. Aber heute steht man als Gründer:in auch stark im Fokus, muss ständig zeigen, dass man alles hinbekommt. Und gerade im Beauty Bereich hat man ständig das Gefühl perfekt sein zu müssen, weil man ja die Marke repräsentiert, aber ich bin ja auch ein Mensch und krieg mal ein Pickel oder fühle mich nicht gut und dann musst du eben trotzdem vor die Kamera. Das ist besser geworden, aber lieben werde ich es, glaube ich, nie.


Hana BoppreDusa & Kamen

Da wir als Portalbetreiber lediglich nur die Plattform zur Verfügung stellen, und die Lieferung unseren türkischen Supermarkt – Partner übernehmen, war die größte Hürde zu Beginn diese Märkte als Partner zu gewinnen. Wir mussten “Platzhirsche”, die über 30 Jahre auf dem Markt existieren und mittlerweile in der 3. Generation das Geschäft führen, zum Thema Digitalisierung überzeugen – und das meistens zu Beginn auch noch telefonisch.


Orhan Esginbabafresh.de

Da ich vor der Gründung quasi keine Vorkenntnisse im Bereich des Lebensmittelmarktes hatte, war vor allem der Start von el origen eine große Herausforderung. Da kamen auf einmal Sachen auf mich zu, mit denen ich mich vorher kaum auseinandergesetzt hatte. Bio-Zertifizierungen, Logistikabläufe oder die Suche passender Produzenten – das war alles sehr viel auf einmal. Eine Menge Schweiß, Energie und natürlich die motivierten Menschen, die mir tatkräftig zur Seite standen, haben es möglich gemacht, dass ich heute mit Stolz auf das blicken kann, was wir bisher schon erreicht haben.


Gordon Proxel origen

Vor der Gründung auf die Idee zu kommen, dass Gründen überhaupt eine Option für mich ist. In meinem Umfeld (Familie/Freunde) war niemand selbständig oder hat gegründet. Als der Wunsch während des Studiums in mir aufkam, habe ich mich nicht getraut. So war ich zunächst angestellt. Zwar habe ich dort viel gelernt, war aber nicht so richtig glücklich. Seit der Gründung Hersteller zu finden, die in plastikfreie Verpackungen abfüllen können. Die Reinigungsmittelbranche ist sehr auf Plastik fixiert. Genau das zu verändern ist ja unser Ziel. Beim Waschpulver und Spülmaschinenpulver haben wir das schon geschafft. Bei unserem ersten Produkt – Hand-Spülmittel – sind wir noch immer nicht ganz am Ziel. Plastikfrei zwar schon, aber die Abfüllung müssen wir noch selbst organisieren.


Carolin Möllenbeckooohne

Die Gründung an sich war recht easy, wir haben ziemlich schnell das Gründerstipendium.NRW bekommen und waren damit ein Jahr abgesichert. Es hat sich auch alles sehr organisch entwickelt, vom ersten Treffen mit Abi im Schwimmbad im April 2018 über die Bewerbung beim Gateway Exzellenz Startup Center der Uni Köln, die uns das Gründerstipendium vorgeschlagen haben bis zur offiziellen Gründung im November und den ersten Kaffeeverkäufen ist nicht viel Zeit vergangen. Die wirklichen Herausforderungen kamen erst später mit Corona und Co. Da standen wir vor der Herausforderung, dass wir ursprünglich als Bürokaffee-Marke gestartet sind und auf einmal niemand mehr im Office war. Wir haben dann den Pivot zum Lebensmitteleinzelhandel gemacht. Wir haben viel gelernt in der Zeit.


Kalie-Martin ChengPlastic2Beans

Ich musste mehr als drei Monate auf meine Steuernummer warten, das war schon ein Stück. Und: Als Branchenfremder kannte ich mich nicht in der Fashionbranche aus: Eine große Hürde war es daher, ein Netzwerk aus Textilfabriken in Europa zu finden, die bereit waren mit einem Startup zusammenzuarbeiten und neue, innovative Produkte im Athletic Wear Bereich zu entwickeln.


Dominic Hammannportance

Es gibt natürlich mehrere, ich denke die Marktvalidierung ist eine große Herausforderung. Gibt es Nachfrage? Wieso kaufen so wenige? Stimmt der Preis? Natürlich aber auch der Wettbewerb, der bei Periodenprodukten sehr groß ist. Immerhin kauft die Mehrheit der Frauen konventionelle Tampons, die günstiger sind. Viele Frauen wissen nicht über die schädlichen Chemikalien und Pestizide in konventionellen Tampons bescheid. Deshalb ist es unsere Aufgabe mit Cheer Frauen darüber aufzuklären.


Sidney von GuggenbergCheer

Als Startup im Gesundheitssektor muss man viel Zeit mitbringen. Zulassungsbescheide, Warten auf Ethikkommissionen, Verhandlungen mit Krankenkassen – hier tickt die Uhr einfach langsamer und die Branche ist weniger schnelllebig. Das verstehen nicht immer alle Geldgeber:innen, sodass von außen viel Druck entstehen kann, dem man standhalten muss. Hier die richtigen Investor:innen zu finden, war definitiv eine Mammutaufgabe.


Magnus Schückes, Elona Health

Die größten Hürden waren die Finanzierung des Gründungsvorhabens und die Umsetzung des Produktes durch die Entwickler. Eine Produktidee in die Realität umzusetzen ist oft schwierig, aber man muss dranbleiben und irgendwann klappt es.


Alexander Thelen, mammaly

Eine der größten Hürden war es für mich, die richtigen Mitgründer:innen zu finden. Ich hatte zwar die Idee, aber kein Netzwerk in der Tech- oder Versicherungsbranche.


Hedda Båverud Olsson,Lassie

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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#Interview – “Sobald die Kids in der Kita sind, wird das Kinderzimmer zum Homeoffice”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Arbeitet fokussiert an eurem Product-Market-Fit und der Erfolg kommt mit der Zeit. Hierbei ist oftmals Geduld gefragt”, gibt Tom Apel von Papas Shorts anderen Gründer:innen als Tipp.

“Sobald die Kids in der Kita sind, wird das Kinderzimmer zum Homeoffice”

Freitag, 26. April 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Tom Apel von Papas Shorts. Das Startup aus Berlin bietet zeitlose und bequeme Herrenhosen.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Als Papa von zwei Kleinkindern beginnt mein Tag meist vor dem Sonnenaufgang und sobald die Kids in der Kita sind, wird das Kinderzimmer zum Homeoffice. Dann werden zuerst die Verkaufszahlen vom Vortag gecheckt, bevor eine Priorisierung der Tagesaufgaben anhand meines Kalenders und Notizblocks erfolgt.

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?


Da unterstützen mich meine Kinder und weisen mich im Ernstfall lautstark darauf hin, dass ich das Handy doch bitte weglegen soll. Ansonsten hilft mir Sport sehr gut beim Abschalten. Seit knapp 3 Jahren habe ich Beachvolleyball für mich entdeckt.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest Du gerne vor der Gründung gewusst?


Dass das Gründerdasein manchmal auch einsam sein kann, war mir so nicht bewusst. Gerade durch Homeoffice kommt es vor, dass ich den ganzen Tag in den eigenen Vier Wänden verbringe und da fehlt mir die Kaffeepause mit den Kollegen doch manchmal ein wenig.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?


Im ersten Jahr nach Gründung war die größte Herausforderung für mich den richtigen Fokus zu finden. In kurz: Was sind die Hebel, die uns wirklich nach vorn bringen? So habe ich beispielsweise gelernt, dass Social Media für mich weder Leidenschaft noch Wachstumshebel ist und ich stattdessen mit Native Ads deutlich mehr Neukunden für einen attraktiven Preis gewinnen kann.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?


In den ersten Jahren sind wir zu häufig den “sicheren Weg” gegangen. Beispielsweise wussten wir, dass die Nachfrage für unsere Jogger Hosen sehr hoch ist. Dennoch haben wir uns dafür entschieden unsere Liquidität nicht zu gefährden und folglich eine vergleichbar kleinere Produktbestellung aufgegeben. Heute greifen wir in derartigen Situationen auf kurzfristige Darlehen (z.B. Paypal Businesskredite) zurück, um unser Umsatzpotential nicht durch fehlende Produktverfügbarkeit einzuschränken.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Tatsächlich haben wir unsere besten Mitarbeiter bisher über persönliche Empfehlungen bekommen. Die Schwägerin einer alten Kollegin leitet jetzt unser Logistikteam, ein guter Bekannter unterstützt uns in der IT und all unsere Fotografen kamen bisher aus dem persönlichen Umfeld.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Arbeitet fokussiert an eurem Product-Market-Fit und der Erfolg kommt mit der Zeit. Hierbei ist oftmals Geduld gefragt, aber sobald ihr die richtigen Hebel für Wachstum gefunden habt, kann es ganz schnell gehen. Nutzt das Momentum und lasst euch nicht von außen verunsichern. Und vor allem, habt Spaß auf eurer Reise!

Ohne welches externes Tool würde Dein Startup quasi nicht mehr existieren?


Tatsächlich muss ich hier Slack nennen. Bis vor 2 Jahren habe ich mich noch komplett dagegen gewehrt aber mittlerweile ist Slack bei allen Agenturen, mit denen wir zusammenarbeiten, das Standard-Kommunikationstool. Bedeutet also: ohne Slack, keine Agenturzusammenarbeit mehr. Das ist für mich als E-Mail-Dinosaurier immer noch schwer zu verdauen.

Wie sorgt Ihr bei Eurem Team für gute Stimmung?


In regelmäßigen Abständen ist es einfach wichtig, dass wir uns als 2er Gründerteam auf ein Bierchen zusammensetzen. Da wird dann auch nicht über Arbeit gesprochen,


sondern gemeinsam über das Leben philosophiert, die großen Gefühle unserer Kinder ausgewertet oder mittelmäßige Dad Jokes ausgetauscht. Es ist so wichtig sich auch mal bewusst ablenken zu lassen.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?


2019 durfte ich mit meiner Frau (US-Amerikanerin) mal wieder das Landesamt für Einwanderung in Berlin besuchen. Unsere vorherigen Besuche endeten nicht selten in


Verzweiflung, Wut und vereinzelten Tränen. Von daher war ich umso erfreuter als mich der Mitarbeiter erkannte und seine Begeisterung für Papas Shorts zum Ausdruck


brachte. Das war tatsächlich das erste und einzige Mal, dass wir das LEA mit einem Lächeln verlassen haben.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben):  Papas Shorts

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