Datenschutz | Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff rechtfertigt Vorratsdatenspeicherung

 Datenschutz | Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff rechtfertigt Vorratsdatenspeicherung Andrea Voßhoff, die neu gewählte Bundesdatenschutzbeauftragte und frühere CDU-Bundestagsabgeordnete, hat ihre positive Grundhaltung zu der umstrittenen EU-Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung bekräftigt. “Meine Grundposition ist, dass eine datenschutzkonforme Vorratsdatenspeicherung ein wirksames Instrument der Kriminalitätsbekämpfung sein kann”, sagte Voßhoff dem “Spiegel”. “Auch das Bundesverfassungsgericht hat nicht das `Ob` der Mindestspeicherfristen in Frage gestellt, sondern nur das `Wie`”, betonte Voßhoff.

Aber sie wolle der baldigen endgültigen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über die Richtlinie nicht vorgreifen. “Ich warte sie mit großem Interesse ab.” Voßhoffs Berufung zur Datenschützerin war heftig kritisiert worden. Sie hatte sich bis vor kurzem als CDU-Rechtspolitikerin im Bundestag dafür eingesetzt, die umstrittene Datenspeicherung zur Kriminalitätsbekämpfung in Deutschland einzuführen, weil diese “dringend notwendig” sei.

Die Kritik nehme sie zwar zur Kenntnis, sagte Voßhoff. Den Vorwurf der mangelnden Kompetenz wies sie aber zurück: “Meine 15-jährige Parlamentserfahrung ist ein gutes Rüstzeug für meine neue Aufgabe.” Unter SPD-Innenpolitikern herrscht derweil Unmut darüber, dass die Parteispitze das wichtige Amt des Datenschutzbeauftragten der Union überlassen hat. “Es war ein Fehler, auf dieses Amt zu verzichten”, heißt es. Schon in den Koalitionsverhandlungen hatten Union und SPD vereinbart, dass CDU und CSU diesen Posten besetzen dürften, die Sozialdemokraten dafür das Amt des Wehrbeauftragten.

“Wir können nicht im Wahlkampf die Union beim Thema NSA vor uns hertreiben, um ihr nach der Wahl dieses Bürgerrechtsthema zu schenken”, sagte ein SPD-Innenpolitiker.

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Lauschangriff | Kooperation zwischen BND und NSA erst 2014

 Lauschangriff | Kooperation zwischen BND und NSA erst 2014

Die Bundesregierung rechnet laut eines “Spiegel”-Berichts frühestens Mitte Januar mit dem Abschluss einer geheimen Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem US-Geheimdienst NSA, die unter anderem Garantien gegen Lauschangriffe enthalten soll.

“Vor der Obama-Review geht voraussichtlich nichts mehr”, sagte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter dem “Spiegel”. Gemeint ist eine angekündigte Erklärung des US-Präsidenten Barack Obama über die inhaltliche Ausrichtung der NSA. Derzeit verhandeln BND-Präsident Gerhard Schindler und NSA-Chef Keith Alexander über den Wortlaut der Vereinbarung. Im Kern geht es um die Garantie der “Vertraulichkeit der Kommunikation der Partner”.

In Anhängen zu der Vereinbarung sollen die einzelnen Aussagen ergänzt werden, etwa durch Artikel 10 des Grundgesetzes, der das deutsche Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis regelt. Zeitgleich zur Unterzeichnung strebt die Bundesregierung eine gemeinsame politische Erklärung an. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) nimmt unterdessen US-Einrichtungen in Deutschland ins Visier.

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen erklärte die Bundesregierung, das BfV habe “Luftaufnahmen von Liegenschaften der USA in Deutschland angefertigt, um deren Dachaufbauten dokumentieren zu können”. Bereits im Frühjahr überflog ein mit Spezialkameras ausgerüsteter Hubschrauber der Bundespolizei im Auftrag des BfV diplomatische Vertretungen in Berlin.

Dabei wurde auch die US-Botschaft fotografiert. Und Ende August, unmittelbar nachdem der “Spiegel” mit Verweis auf Snowden-Dokumente über Spionageaktivitäten im Frankfurter US-Generalkonsulat berichtet hatte, ließ das BfV Luftaufnahmen von dortigen Dachaufbauten machen. “Es ist ja nett, dass die deutsche Spionageabwehr jetzt gegen Liegenschaften der US-Freunde losschlägt”, spottet der grüne Parlamentarier Hans-Christian Ströbele.

Die Dachaufbauten zu dokumentieren sei aber “eher lächerlich und reicht nicht zur Aufklärung”.

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Gadgets | Dosh Syncro, die schicke iPhone5-Geldbörse

DOSH Syncro iPhone5 Case & Geldbörse

Ebenso praktische wie ansehnnliche Gadget-Idee aus Down Under: Eine Geldbörse mit integrierter iPhone 5 Hülle ist die neueste Erfindung der australischen Designer von dosh in Sydney – mit dem “Syncro” genannten Gadget lassen sich iPhone 5, Kredikarten sowie Banknoten zusammen transportieren.

Unterm Strich rationalisiert die kompakte Syncro-Hülle alle Hosentaschen auf das Wesentliche.  Continue reading “Gadgets | Dosh Syncro, die schicke iPhone5-Geldbörse”

Teardown: iFixit zerlegt Valve Steam Machine

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Vor zwei Tagen haben wir dank Entwickler Corey Nelson in diesem Video die erste auseinandergebaute Steam Machine gesehen. Meistens sind die Sezierprofis von iFixit am schnellsten, aber eine Steam Machine ist eben schwerer aufzutreiben als aufzuschrauben. Nun haben sie es doch irgendwie geschafft und sich über die Spielkonsole hergemacht. Weil die Steam Machine von Anfang an so konzipiert ist, dass sie der Nutzer öffnen und modifizieren kann, ist ihr sehr gutes Abschneiden auf der Reparierbarkeits-Skala keine Überraschung: Mit 9 Punkten fehlt ihr nur ein Punkt zur Höchstbewertung. Die Begründung für das fehlende Pünktchen: Das RAM lässt sich nicht einfach ausbauen, und die präzise Kabelführung wird ohne Anleitung beim Wiederzusammenbau zu einer kniffeligen Angelegenheit. Die Foto-Anleitung findet ihr hier – auch wenn sie für die meisten reine Theorie bleiben wird, denn bisher hat Valve erst 300 Prototypen an Beta-Tester verschickt. iFixit hat die einzelnen Komponenten übrigens auch auf der Seite pcpartspicker.com gelistet und kommt grob auf einen Preis von 1.300 Dollar.

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LG hat den ersten Fernseher mit webOS am Start

Filed under: Fernseher, webOS

Neue Fernseher von LG waren heute schon Thema, diese Geschichte hier jedoch, ist eine Herzensangelegenheit. Mit unklarem Ausgang. Auf einer Tagung in Seoul kündigte LG an, auf der CES auch einen Fernseher mit webOS zeigen zu wollen. Die Hardware – mit einem 2,2 GHz schnellen Doppelprozessor und 1,5 GB RAM, erlaubt Multitasking.

LG scheint es ernst zu meinen. So soll auch das in die Jahre gekommene SDK wieder aufgelegt werden, um Entwicklern die Möglichkeit zu geben, für die Plattform Apps anzubieten. Fernseher mit webOS sollen LGs aktuellen SmartTV-Linie nicht ablösen, sondern ergänzen. Die Hoffnung ist, durch das einfache und verständliche User Interface mehr Konsumenten für die Zusatz-Features der Fernseher erst zu interessieren und dann zu begeistern.

Gerüchte, dass sich LG für webOS interessiert, tauchten zum ersten Mal im Herbst 2012 auf. Im Februar 2013 kaufte das koreanische Unternehmen das Betriebssystem.

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