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True-Wireless-Kopfhörer TWS i7S im Test: Billiger Airpod-Klon

Komplett kabellose Kopfhörer im schicken Airpod-Design für einen Bruchteil des Apple-Preises: Ist das ein Schnäppchen oder herausgeworfenes Geld? Wir haben es ausprobiert.

Optisch erinnern die TWS i7S ganz klar an die erfolgreichen Airpods von Apple (Testbericht) – eine 1:1-Kopie sind sie trotzdem nicht. Dafür sind sowohl die Kopfhörer als auch die Ladeschale zu groß. Der zweite große Unterschied ist der verwendete Kunststoff. Er wirkt minderwertig und billig. Insbesondere die Ladeschale hinterlässt keinen stabilen Eindruck. Die aus mehreren Einzelteilen zusammengeklebten In-Ear-Gehäuse sind nicht perfekt zusammengefügt, was zu spürbaren Übergängen führt.

Die beiden True-Wireless-Ohrstöpsel verfügen über je einen Bedientaster und eine Status-LED. Auf der Unterseite sitzt die ungeschützte Ladebuchse – ein Magnet für Staub und Fussel. Wer die i7S nicht in Benutzung hat, sollte sie deshalb nur in der Ladeschale aufbewahren. Das Herausfischen von Staubflocken ist schwierig bis unmöglich.

Die Ladeschale mit aufklappbarem Deckel verfügt über eine Micro-USB-Buchse, einen Bedientaster und zwei Status-LEDs. Die zwei Federstiftkontakte zum Laden der Ohrstöpsel funktionieren, hinterlassen aber keinen stabilen Eindruck.

Zum Laden des in der Schale verbauten Akkus gehört ein 15 cm langes Micro-USB zum Lieferumfang. Eine kurze englische Anleitung ist ebenfalls beigepackt.

Die Bedienung ist einfach und logisch – wenn man bedenkt, dass die i7S als Stereo-Set und als Einzelkopfhörer genutzt werden können. Das Laden der beiden In-Ears startet nach einem kurzen Druck auf den Bedientaster der Ladebox. Sind sie fertig aufgeladen, folgt das Verbinden zum Smartphone oder Tablet. Dazu werden die beiden Ohrstöpsel entnommen und zeitgleich mit dem Bedientaster eingeschaltet. Geschieht das nicht synchron, verbindet sich nur zuerst eingeschaltete Kopfhörer.

Während des Betriebs startet und stoppt und startet der Bedientaster die Musikwiedergabe. Anrufe annehmen und beenden klappt ebenfalls mit dem Taster. Ausschalten und eine erfolgreiche Verbindung zum Smartphone quittieren die Kopfhörer mit einer kurzen englischen Sprachmeldung.

Der Tragekomfort ist wirklich schlecht. Die Kunststoff-Stöpsel sind derart unbequem, dass wir nach maximal 30 Minuten Ohrenschmerzen bekommen und eine Pause brauchen. Das liegt in erster Linie am Fehlen von weichen Silikon-Adaptern, wie sie beispielsweise bei den Bluetooth-Headsets von ifrogz (Testbericht) oder Taotronics (Testbericht) zum Einsatz kommen. Bei uns sitzen die i7S zwar zuverlässig, andere Nutzer beklagen sich allerdings über unzureichenden Halt. Ohne die Silikon-Adapter ist der Sitz allein von Form und Größe des Ohrs abhängig.

Die Reichweite und Verbindungsqualität sind dagegen erstaunlich gut. Beim Musik hören können wir den Raum wechseln, ohne dass es zu Abbrüchen oder Verzerrungen kommt. Maximal sind Distanzen zwischen 8 und 10 Metern möglich.

Die Status-LEDs an den Ohrstöpseln blinken während der Nutzung in grellem blau. Das Licht ist insbesondere bei der Nutzung in dunkler Umgebung deutlich zu hell und störend.

Die Klangqualität der i7S ist zum Musikhören ungenügend. Tiefe Töne und satter Bass sind ebenso wenig vorhanden, wie ausgeglichene Töne im mittleren Bereich. Die hohen Töne sind dominant und völlig übersteuert. Durch das Fehlen von Silikon-Adaptern dringen sämtliche Außengeräusche ungefiltert ans Ohr. Die Soundqualität ist mit der von billigen Kopfhörern aus den 80er Jahren vergleichbar.

Zum Telefonieren ist der Klang zwar ausreichend, allerdings macht hier das Mikrofon Probleme. Die Gesprächspartner hören Rauschen und eine leise, blecherne Stimme. Für Telefonate in lauter Umgebung sind die i7S somit nicht geeignet. Als Not-Headset für den Mietwagen die Qualität gerade so ausreichend.

Beim Ansehen eines Videos kam es zu deutlichen Latenzproblemen, Ton und Bild waren nicht synchron.

Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von drei bis vier Stunden an. Im Test halten die Tue-Wireless-Kopfhörer deutlich kürzer. Beim Musikhören in mittlerer Lautstärke halten sie etwa zwei Stunden lang durch. Zum Aufladen kommen die beiden In-Ears wieder in die Ladeschale. Wie voll die Ohrstöpsel und der Akku in der Ladeschale sind, erschließt sich uns, trotz zahlreicher Status-LEDs, nicht. Deshalb lässt sich auch nicht sagen, wie lange die Akkus für eine vollständige Ladung brauchen.

Die i7S sind unter verschiedenen Bezeichnungen und mit unterschiedlichen Herstellerlabels gelistet. Neben der von uns getesteten Variante in Weiß, stehen noch andere Farben und Muster zur Verfügung. Die Preisspanne der Airplug-Klone liegt zwischen 15 und 25 Euro.

Die i7S unbequem und haben eine miese Soundqualität. Selbst bei einem Import-Preis von unter 10 Euro raten wir von Kauf ab.

Wer günstige und gut klingende Bluetooth-Kopfhörer braucht, sollte unbedingt zu einem anderen Modell greifen. Wenn es kein True-Wireless-Headset sein muss, empfehlen wir den Blick auf die ebenfalls günstigen TT-BH26 von Taotronics (Testbericht) oder die Plugz Wireless von ifrogz (Testbericht).

Sollen es komplett kabellose Kopfhörer sein, empfehlen wir unseren Vergleichstest von 15 Wireless Kopfhörern zwischen 25 und 200 Euro.

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Frühwarnsystem Fake News: Fraunhofer sagt Falschnachrichten den Kampf an

Fraunhofer Frühwarnsystem sagt Fake News den Kampf an

Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE hat ein Software-Tool auf Basis maschinellen Lernens entwickelt, das die rasante Verbreitung von Falschinformationen über soziale Netzwerke zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung eindämmen soll. Auch Hasskommentare können automatisiert erkannt werden.

Das selbstlernende Programm wertet Daten aus Social-Media-Beiträgen aus, um gezielt verbreitete Desinformationen oder Hetz-Beiträge herauszufiltern. Es kann nach Angaben der Entwickler auf die Erkennung unterschiedlicher Arten von Texten trainiert werden und Behörden als Frühwarnsystem dienen.

Frühwarnsystem Fake News: Auswertung von Inhalten und Metadaten

Dazu klassifiziert und bewertet das System zum einen die Inhalte von Texten, berücksichtigt aber ausserdem weitere Informationen – etwa wann und wie häufig eine Meldung abgesetzt wird oder wie Accounts von Social-Media-Nutzer*innen vernetzt sind.

Gefüttert wird das Frühwarnsystem Fake News mit Datenbanken aus Texten von seriösen Quellen und Fake News, die nach bestimmten Merkmalen durchsucht werden, beispielsweise nach fehlerhaften Formulierungen und ungewöhnlichen Wortkombinationen in Zusammenhang mit aktuellen Themen. Für die Unterscheidung von echten und falschen Meldungen spielt den Forscher*innen des Fraunhofer FKIE zufolge die Auswertung der Metadaten eine entscheidende Rolle.

Erkennbar wird dadurch etwa, ob Bots für die Verbreitung eingesetzt werden und aus welchem Land Falschmeldungen in Umlauf gebracht werden oder eine Fake-News-Kampagne losgetreten wurde.

Fake News tarnen sich als seriös

Die Forscher*innen des Fraunhofer FKIE konzentrieren sich mit ihrer Software derzeit auf Twitter und Webseiten. Die eigentlichen Fake News seien über die Links zu finden, die beispielsweise in den Tweets auf dem Kurznachrichten-Dienst veröffentlicht und verbreitet werden.

Die Falschmeldungen werden in der Regel auf Webseiten placiert, die die Auftritte von Nachrichtenagenturen imitieren und nur schwer von den Originalen zu unterscheiden seien. Oftmals lägen den Falschnachrichten Meldungen der Nachrichtenagentur DPA zugrunde, die sprachlich verändert wurden.

Sowohl verschiedene Behörden als auch Unternehmen setzen nach Angaben der Entwickler die Software ein.

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Chrome now supports your PC’s media keys

Chrome is finally y to make use of your keyboard's media buttons. Google has released the polished version of Chrome 73, and its centerpiece is support for the media keys on many newer PC keyboards. You'll need a Mac, Windows or Chrome OS syste…

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Apple: „It’s show time“-Event im Livestream verfolgen

Wie Apple kürzlich bekannt gab, wird am 25. März um 18:00 Uhr deutscher Zeit das nächste Apple-Event stattfinden, welches unter dem Motto „It’s show time“ steht. Dieses könnt ihr natürlich auch im Livestream verfolgen. Der Konzern aus Cupertino hat dafür eine separate Webseite geschaltet, über die ihr euch auch einen Termin in den Kalender schmeißen könnt.

Der Stream erfordert ein iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 10 oder neuer, einen Mac mit min. macOS Sierra 10.12 oder einen Windows 10-PC und Microsoft Edge, andere Browser können natürlich ebenfalls genutzt werden. Sicherlich wird auch der Apple TV die Veranstaltung über die Apple Events-App auf den großen Bildschirm bringen.

Auch wenn ihr nicht live dabei sein könnt, werdet ihr direkt nach dem Event alle Informationen zu den Vorstellungen bei uns finden. Wir sind schon ziemlich gespannt, was Apple alles aus dem Ärmel zieht.

-> Zum Beitrag Apple: „It’s show time“-Event im Livestream verfolgen

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Google Voice Access für Android unterstützt nun auch Deutsch


Google Voice Access ist ein Android-Tool, das Menschen die Bedienung von Smartphones ermöglicht, wenn sie Probleme mit dem Handling eines Touchscreen haben. Die Befehle werden dann per Sprache gegeben. Also nicht nur solche, die man auch über den Google Assistant geben könnte, sondern eben zur Navigation auf dem Smartphone. Zurück, zum Startbildschirm und solche Geschichten.

Gefehlt hat Voice Access bislang die Unterstützung für weitere Sprachen. So konnte man die App zwar auch in Deutschland nutzen, musste sich aber mit der englischen Sprache begnügen. Das ändert sich mit dem aktuellen Update, vier neue Sprachen werden unterstützt – darunter auch Deutsch, das sollte für viele durchaus eine Verbesserung darstellen.

Neben der Neuerung der Unterstützung für weitere Sprachen, gibt es auch eine neue Einstellung zur Steuerung der Aktivierung, wenn man einen Anruf erhält. Und die App wurde dahingehend angepasst, dass sie nun auch Displays mit Aussparungen besser unterstützt.

Voice Access (Kostenlos, Google Play) →

-> Zum Beitrag Google Voice Access für Android unterstützt nun auch Deutsch

-> Zum Blog Caschys Blog

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