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Skeletal stem cells could regrow damaged bones

Believe it or not, scientists are still discovering new forms of stem cells — and these latest examples could shake up how doctors treat a multitude of common injuries. A Stanford-led research team has identified the human skeletal stem cell, helpin…

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3D-Druckbetten: Bessere Haftung für Standard-Filamente

Eines der häufigsten Probleme beim 3D-Druck ist die schlechte Haftung zwischen Filament und Druckbett. Wir erklären, welche Oberflächen zum besseren Halt der Materialien verhelfen.

Grundsätzlich gilt: Je präziser der Abstandes zwischen Druckdüse und Druckbett auf das Filament abgestimmt ist, desto besser haftet der Druck. Die erste Schicht sollte zudem deutlich langsamer gedruckt werden als der Rest des Objekts.

Wer sich nicht sicher ist, welches Filament das Richtige ist sollte sich unseren Ratgeber zu den Standard-Filamenten ansehen.

Polylactide (PLA) halten bei Raumtemperatur auf nahezu allen Standard-Druckbetten. Dennoch kommt es bei schlecht kalibrierten Druckern und insbesondere bei niedrigeren Temperaturen zu Haftungsproblemen. Um Haftung zu gewährleisten, bietet sich an, die Druckplatte mit einem handelsüblichen Klebestift zu bestreichen. Das klebrige Druckbett muss dann nach jedem Druck gesäubert werden — erfahrungsgemäß eine ganz schöne Sauerei. Bei beheizen Druckbetten funktioniert der Klebestift-Trick übrigens nicht. Der Kleber trocknet schnell aus und die Haftwirkung geht verloren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Bluetape oder Malerkrepp, das auf das eigentliche Druckbett aufgeklebt wird. Es bietet PLA gute Haftung und ist einfach und verhältnismäßig günstig verfügbar. Das Problem beim Tape: Das raue Klebeband überträgt sich auf das Druckobjekt und hinterlässt die Oberflächenstruktur auf dessen Unterseite. Außerdem hält das Klebeband nur einige Drucke, bevor es an Haftung verliert. Oft reißt es beim Lösen eines Drucks ein. Wer auf diese Lösung setzt, muss sein Bluetape regelmäßig austauschen. Und das kann — je nach Druckertyp — eine ganz schöne Fummelei sein. Die Klebeband-Lösung funktioniert bei beheizten und unbeheizten Druckbetten. Bluetape gibt es in Rollenform oder als zugeschnittene Bögen.

Deutlich länger haltbar und somit pflegeleichter sind sogenannte Dauerdruckplatten aus Polyetherimide (PEI). Ein bekannter Hersteller aus diesem Bereich ist Buildtak, deren Druckbett-Auflagen in verschiedensten Größen verfügbar sind. Die dünnen Kunststoffbögen werden auf das eigentliche Druckbett aufgeklebt und sorgen für gute Haftung auf kalten sowie warmen Oberflächen. Das Anbringen der selbstklebenden PEI-Bögen ist deutlich unkomplizierter als der Umgang mit Bluetape oder Kreppband. Die selbstklebenden Platten sind in verschiedenen Größen, Formen und Farben erhältlich.

Wer ein Heizbett einsetzt, sollte bei PLA die Temperatur auf 50 bis 60 Grad Celsius einstellen. So sollte das Filament auch auf dem Standard-Druckbett halten. Falls es trotzdem zu Haftungsproblemen kommt helfen, bis auf das Einschmieren mit Kleber, die oben genannten Varianten.

Alternativ bietet sich bei beheiztem Druckbett die Verwendung einer Filaprint-Druckplatte an. Diese ist zwar verhältnismäßig teuer, bietet aber einige Vorteile. So halten darauf auch andere Filamente und das Ablösen fertiger Drucke nach dem Abkühlen ist so komfortabel wie bei keiner anderen Lösung. Die abgekühlten Drucke lösen sich praktisch von alleine. Im warmen Zustand ist der Ausdruck jedoch fast nicht abzubekommen. Die Platten des Herstellers Filafarm sind in verschiedenen Größen erhältlich.

Holz- und Metall-Filament sind ähnlich unkompliziert wie PLA. Bei ordentlicher Kalibrierung des Düsenabstands zum Druckbett haftet es auf fast allen Standard-Druckbetten. Wer trotzdem Probleme hat, kann auch hier zum Klebestift greifen. Zumindest bei unbeheizten Druckbetten. Wer ein Heizbett nutzt, sollte es auf 45 bis 60 Grad Celsius aufheizen, um optimale Haftung zu erreichen.

Bluetape und PEI sind ebenfalls geeignete Oberflächen für den Druck mit Holz oder Metall. Das Klebeband ist zwar günstiger, der Aufwand beim Anbringen und vor allem beim Auswechseln ist allerdings deutlich höher. PEI ist stabiler und hält dementsprechend länger.

Für Besitzer eines Druckers mit Heizbett lohnt sich auch für diese Filamenttypen die Anschaffung einer hochpreisigen Filaprint-Dauerdruckplatte.

Wer zum ersten Mal mit Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS) druckt und vorher nur Erfahrungen mit PLA gesammelt hat, merkt schnell, wie widerspenstig sich einige Filament-Typen verhalten. Für die Verwendung des Filaments ist grundsätzlich ein beheiztes Druckbett mit einer Temperatur zwischen 80 und 110 Grad Celsius notwendig. Bei Druckern ohne Heizbett ist die Verarbeitung selbst mit Tuning-Maßnahmen nicht möglich. Die hohe Oberflächentemperatur alleine reicht aber meist nicht, damit Drucke auf den Standard-Druckbetten halten. Da sich ABS beim Abkühlen stark zusammenzieht, haftet zwar das Objekt, die Ecken heben sich aber.

Eine Trick ist der Einsatz von Polyimid-Folien wie Kapton-Tape. Das hitzeunempfindliche Klebeband verbessert die Haftung von ABS signifikant. Die Oberfläche ist glatt und hinterlässt keine Abdrücke auf der Unterseite des Drucks. Wenn das Klebeband alleine nicht ausreicht, hilft eine zusätzliche Schicht Haarspray. Das sorgt für besseren Halt, macht aber eine Riesensauerei. Wer sein Druckbett nicht abnehmen kann, sollte davon Abstand nehmen. Ein weiterer Nachteil des Materials: ABS haftet zwar auf Kapton-Tape, nicht jedoch PLA. Wer beide Filamente im Wechsel druckt, muss ständig die Oberfläche seines Druckbetts austauschen. Auf Dauer ist das nicht nur nervig und zeitraubend, sondern auch teuer. Außerdem ist das Aufbringen des sehr dünnen Kapton-Tapes nicht unproblematisch. Wer nicht sauber arbeitet, hat Luftblasen und Falten in seiner Oberfläche. Diese sehen auf dem fertigen Druck unschön aus und vermindern außerdem die Haftwirkung.

Eine weitere Möglichkeit, ABS auf einer Druckplatte zum besseren Haften zu verhelfen, ist der Einsatz einer PEI-Dauerdruckplatte. Dieses lässt sich einfach anbringen und funktioniert auch mit PLA. Erfahrungsgemäß hält ABS extrem gut auf den oben bereits erwähnten Buildtak-Bögen. Das Problem: Wer den Abstand zwischen Düse und PEI-Oberfläche nur etwas zu klein einstellt, bekommt den fertigen Druck fast nicht mehr ab. Zwar helfen Zange, Spachtel und großer Kraftaufwand. Dann aber besteht die Gefahr, die Dauerdruckplatte zu zerstören. Erfahrungsgemäß passiert das relativ schnell. Wer jedoch den richtigen Düsenabstand gefunden hat, kann die PEI-Oberfläche über Monate verwenden.

Die teuerste Lösung ist auch bei ABS die Verwendung einer Filaprint-Dauerdruckplatte. Bei einer Druckbett-Temperatur ab 110 Grad Celsius bietet sie erfahrungsgemäß sehr guten Halt. Ist das ABS abgekühlt, löst sich der Druck ohne Kraftaufwand. Es ist bei dieser Lösung wichtig, die Dauerdruckplatte nicht mit bloßen Händen anzufassen. Bereits minimale Fettspuren auf der Oberfläche verringern die Haftung extrem.

Wer PETG als Filament verwendet, benötigt ein beheiztes Druckbett. Die optimale Temperatur der Druckunterlage liegt bei 75 bis 90 Grad Celsius. Es gibt zwar vereinzelte Berichte, dass PETG auch ohne Heizbett auf Bluetape oder einer Klebeschicht hält. Aber die Erfahrung zeigt, dass dies normalerweise nicht klappt.

Zusätzlich bietet sich zur Verbesserung der Haftung auch für dieses Filament die Verwendung von Bluetape, beziehungsweise Malerkrepp, an. Die Lösung ist günstig, allerdings nicht sehr langlebig.

Wer keine Lust hat, das Klebeband ständig auswechseln, kann bei PETG zur Filaprint-Platte greifen. Durch die Kompatibilität mit fast allen Filamenten relativiert sich der hohe Preis.

Auf PEI hält PETG ebenfalls, zumindest wenn der Abstand zwischen Druckkopf und Druckbett ideal eingestellt ist. Allerdings ist die Haftung oft so gut, dass die Druckplatte beim Entfernen des Druckobjektes sehr schnell kaputt geht. Wir raten daher von dieser Kombination ab.

Zum Druck flexibler Objekte aus Thermoplastischem Polyurethan (TPU), wie Schutzgehäuse für Kameras, ist kein beheiztes Druckbett notwendig. Das TPU-Filament ist auch ansonsten verhältnismäßig einfach zu drucken — vorausgesetzt man benutzt keinen Bowden-Extruder. Wer ein Heizbett verwendet sollte es auf 45 bis 60 Grad Celsius aufheizen.

Wer — trotz der von Haus aus guten Hafteigenschaften — Probleme hat, sollte es mit Bluetape oder Malerkrepp probieren. Wer mit dem Klebeband arbeitet, muss es aufgrund der geringen Haltbarkeit regelmäßig wechseln. Das ist auf Dauer zeitaufwändig und teuer. Außerdem überträgt sich die grobe Oberflächenstruktur des Klebebandes auf die Unterseite des Drucks.

Komfortabel ist die Verwendung einer Druckunterlage aus PEI. Diese ist deutlich stabiler und mittelfristig nicht teurer als Klebeband.

Für Drucker mit Heizbett ist die teure Filaprint-Oberfläche für TPU ebenfalls geeignet. Wer die Investition nicht scheut, bekommt eine stabile und sehr zuverlässige Druckunterlage, auf der auch flexible Filamente zuverlässig halten.

Besitzer eines Druckers ohne Heizbetts sollten erfahrungsgemäß zu einer PEI-Dauerdruckplatte greifen. Diese bietet allen nutzbaren Filamenttypen ausreichend guten Halt und die Kosten sind nicht besonders hoch.

Wer nur bei niedrigen Zimmertemperaturen Haftungsprobleme hat, kann auch zum günstigen Klebestift greifen. Das Reinigen ist mit der Zeit aber nervig und der Kleber daher keine vernünftige Dauerlösung.

Wer ein beheiztes Druckbett nutzt, sollte sich eine teure, aber für praktisch alle Materialtypen geeignete Filaprint-Dauerdruckplatte zulegen. Die Anschaffungskosten sind auf den ersten Blick zwar recht hoch, aber auf lange Sicht lohnt sich die Investition in diese sehr haltbare und zuverlässige Lösung.

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Streaming services in talks to release movies in IMAX theaters

Outside of Netflix's Crouching Tiger, Hidden Dragon sequel, streaming movies haven't really had a chance to shine on IMAX screens. They might make a regular appearance before long, though. IMAX chief Richard Gelfond told investors that his company…

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„Shadow of the Tomb Raider“ angezockt: Wehret den Anfängen

Diese Woche ist der Spieleherbst in die nächste Runde gegangen: Nach „Yakuza Kiwami 2“ sowie „Dragon Quest XI“ und natürlich auch „Spider-Man“ ist ein weiterer hochkarätiger Titel erschienen. In „Shadow of the Tomb Raider“ kehrt Gaming-Urgestein Lara Croft zurück. Es handelt sich hier um den dritten Teil der Reboot-Reihe, welche im Jahr 2013 unter der Schirmherrschaft von Crystal Dynamics noch zu PS3- und Xbox-360-Zeiten ihren Anfang genommen hatte. Ich habe mir das aktuelle Game, den direkten Nachfolger zu „Rise of the Tomb Raider“, mal an meiner Xbox One X angeschaut.

Während „Rise of the Tomb Raider“ 2015 zunächst temporär exklusiv für Microsofts Konsolen erschien, ist der Nachfolger direkt für alle Plattformen zu haben. Mir haben die beiden Vorgänger persönlich sehr gut gefallen. Lara Croft wurde in ein zeitgemäßeres Licht gerückt und kann nun als Protagonistin mit mehr als einer üppigen Oberweite bestechen. Das Gameplay der ersten beiden Spiele erinnerte mich auf angenehme Weise an die Titel der Reihe „Uncharted“. Insofern habe ich mir auch von „Shadow of the Tomb Raider“ wieder ein Action-Adventure erhofft, dass mich mit in fremde Länder mitnimmt, Schurken umnieten und Gräber ausräubern lässt.

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Video-Link: https://youtu.be/xC72QwTiWaE

Spannenderweise liegt der Schwerpunkt des neuen Games dann auch tatsächlich stärker als bei den beiden Vorgängern auf letzterem: Es gibt deutlich mehr Gräber. Außerdem sind die Rätsel in jenen auch eine ganze Ecke herausfordernder als noch in „Rise of the Tomb Raider“. Sprich hier muss man wesentlich mehr sein Köpfchen anstrengen, um auf einen grünen Zweig zu kommen bzw. die verborgenen Schätze zu ergattern. Mit so einer Neufokussierung hatte ich vor dem Anspielen nicht unbedingt gerechnet.

Empfinde ich aber als durchaus sinnige Veränderung: „Rise of the Tomb Raider“ wirkte auf mich manchmal doch etwas zu krawallig. In „Shadow of the „Tomb Raider“ sind die Areale, in denen man sich bewegt, nun etwas größer und nicht so sehr mit Gegnerhorden überzogen. Dadurch tendiert man eher dazu Wege auszuprobieren und dem Entdeckungsdrang zu frönen. Erneut spielt dabei auch ein Crafting-System eine große Rolle. Durch beispielsweise das Erlegen von Tieren sammelt ihr Materialien und könnt dadurch eure Waffen, wie den bereits aus den Vorgängern bekannten Bogen, aufwerten.

Dabei ist die Lara, die man in „Shadow of the Tomb Raider“ verkörpert, bereits eine andere als noch 2013 im ersten Teil der Reboot-Reihe. Die Protagonistin wirkt selbstbewusster, abgebrühter und den Herausforderungen von Anfang an gewachsen, die sich ihr entgegen stellen. Während der Charakter gereift ist und die Bedeutung der Rätsel-Gräber gewachsen ist, bleibt der Rest des Gameplays aber weitgehend identisch. Das führt auch dazu, dass man recht klar sagen kann: Wer „Tomb Raider“ (2013) und „Rise of the Tomb Raider“ mochte, der wird auch „Shadow of the Tomb Raider“ mögen. Wer mit den Vorgängern jedoch nicht richtig warm wurde, dürfte seine Meinung aufgrund des neuen Games kaum ändern.

Ihr müsst im neuen Serienteil aber nicht nur beim Erkunden der Gräber stärker das Köpfchen anstrengen: Viele Abschnitte sind dieses Mal auch nur durch Schleichen zu lösen, statt durch stumpfes Rumgeballer. Neu ist dabei etwa, dass sich Lara mit Schlamm einreiben kann. Klingt fast so, als müsste man da als Mann Herzchen in den Augen bekommen, hat aber eher darin seinen Sinn sich besser vor Gegnern tarnen zu können. Statt den Herzchen landet so also leichter der Pfeil im Auge. Spaß macht es aber auch die Gegner mit vergifteten Pfeilen paranoid zu machen, so dass sie sich dann gegenseitig attackieren. Derlei Sperenzchen haben mir zuletzt auch in etwa „Mittelerde: Schatten des Krieges“ jede Menge Freude bereitet.

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Video-Link: https://youtu.be/Tu5GbyGiDPY

Die KI ist dabei allerdings generell eher mäßig, eine Schwäche, die „Shadow of the Tomb Raider“ von den beiden Vorgängern geerbt hat. Manchmal knüppelt man einen Feind um, während sein Kumpan direkt daneben steht und offenbar vergessen hat das Hörgerät anzuknipsen. Denn der Kamerad starrt unbeeindruckt weiter ins Leere, während seine Kumpels hinter ihm das Zeitliche segnen. Allerdings gibt es auch Szenarien, in denen einen Gegner plötzlich mit Adleraugen erspähen, obwohl das selbst mit einem Nachtsichtgerät mit mehrfacher Vergrößerung ein Kunststück hätte sein müssen. Mit anderen Worten, die KI ist zwar nicht die Schlechteste, die man von dieser Art Game erwarten kann, aber diese unberechenbaren Einlagen, trüben sporadisch das Spielerlebnis leicht.

Außerdem fühlt sich Lara im Nahkampf weiterhin leicht tolpatschig an. Besser ist es, stets Gegner entweder im Stillen oder wenn schon mit Krawall, dann mit Feuerwaffen auszuschalten. Hier gibt es dann wieder im Verlauf der Story einige schöne Gefechte, welche sich durchaus mit den rasanten Skriptsequenzen aus „Uncharted 4: A Thief‘s End“ messen können. Wenn man von Cover zu Cover hechtet, Molotowcocktails schmeißt und den Salven der Feinde ausweicht, dann kommt man sich durchaus vor wie in einem Actionfilm.

Kritik auf hohem Niveau ist dafür angebracht, dass die Spielareale wiederum in „Rise of the Tomb Raider“ etwas abwechslungsreicher gewesen sind, als in der aktuellen Fortsetzung „Shadow of the Tomb Raider“. Vor allem da man in den Hub-Bereichen, in denen sich auch einige Stadtbewohner tummeln, relativ wenig fabrizieren kann. Die Dschungel-Areale in Peru sind zudem etwas unübersichtlich, weil es manchmal schwer fällt, einen Baum vom anderen zu unterscheiden, könnte man sagen. Dafür macht es mehr Spaß als erwartet, die zusätzlichen Artefakte und Schatztruhen aufzustöbern, welche die Entwickler in jenen Bereichen versteckt haben. Spielerisch erhält man dadurch zwar im Grunde keine Vorteile, es macht aber Laune auf diese Weise die liebevoll gestaltete Spielwelt etwas mehr kennenzulernen.

Letzteres lohnt sich, denn „Shadow of the Tomb Raider“ ist zwar in meinen Augen nicht so beeindruckend wie etwa ein „Assassin‘s Creed Origins“, „Far Cry 5“ oder „Spider-Man“, enthält aber ausreichend visuelle Verfeinerungen, um etwa den Vorgänger in den Schatten zu stellen. An der Xbox One X kann man das Game in Fast-4K mit 30 fps zocken oder aber in 1080p mit fast durchgängigen 60 fps loslegen. Beides hat seine Reize und es ist schön, dass die Entwickler dem Spieler die Wahl lassen. Auch die Soundkulisse macht einiges her – egal ob ihr auf Deutsch oder auf Englisch zockt, beide Synchros sind wirklich gelungen. Die Musik hält sich dabei mehr im Hintergrund bzw. unterstreicht dezent die Atmosphäre, als dass sie euch nach dem Zocken noch im Gedächtnis bleiben dürfte.

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Video-Link: https://youtu.be/YC0D2EAVMIw

Was die Geschichte des Games betrifft, so konnte sie meiner Ansicht nach schon bei „Tomb Raider“ und „Rise of the Tomb Raider“ keinen Blumentopf gewinnen. Doch das sah anno dazumal bei den alten Games genau so aus. Die Handlung um Laras Weiterentwicklung, Besessenheit von der Schatzjagd und ihren moralischen Kompass funktioniert in erster Linie, weil ihr mit ihrem Partner Jonah ein sympathischer Gegenpart gegenübersteht. Ich bin allerdings gerne drangeblieben und die Cutscenes im Spiel sind nach wie vor sehr filmreif inszeniert – besser als der Kinofilm aus diesem Jahr, von dem ich absolut nicht begeistert gewesen bin.

„Shadow of the Tomb Raider“ beendet die Reboot-Trilogie auf mehr als würdige Weise. Zwar bietet das Action-Adventure im Gameplay nur wenige dramatische Neuerungen, der verlagerte Fokus auf die Herausforderungs-Gräber und das Lösen von Rätseln führt das Spiel aber auf angenehme Weise etwas mehr zu den Ursprüngen zurück. Es liegt hier jedenfalls ein technisch und spielerisch wirklich gutes Game vor, das mit Main-Story und Nebenaufgaben gut 20 Stunden bestens unterhält. Da kann man kleinere Mankos bei der KI leicht verzeihen, wenn Laras neues Abenteuer die Spannung über die gesamte Spieldauer dermaßen hoch hält.

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Musik-Streaming: Spotify steht weiter unangefochten an der Spitze

Im Markt für Musikstreaming gibt es zwar etwas Bewegung, laut den aktuellen Zahlen der Marktforscher von MIDiA Research ist Spotify aber weiterhin mit rund 38 % der internationalen Marktanteile führend. Rund 83 Mio. Abonnenten soll die Plattform aktuell versammeln. Mehr als alle anderen Anbieter vermochte es Spotify dabei im ersten Halbjahr 2018 neue Kunden zu gewinnen. So wuchs man um 11,9 %. Insgesamt sollen dabei derzeit weltweit rund 229,5 Mio. Menschen ein Musikstreaming-Abonnement unterhalten. Ende 2017 waren es noch 198,6 Mio. Menschen. MIDiA Research spricht in diesem Bezug von einem gesunden Wachstum für die Branche.

Bis mindestens Mitte 2019 rechnen die Analysten damit, dass dieses Wachstum auch weiterhin anhalten werde. Vor allem in Ländern wie Brasilien, Japan, Mexiko und Russland sei noch Ausbaupotential vorhanden. Nach Spotify ist übrigens Apple Music mit 19 % Marktanteil die zweitstärkste Kraft im Streaming-Markt. 43,5 Mio. Abonnenten versammelt der Dienst von Apple mittlerweile. Zudem konnte man das zweitstärkste Wachstum aller Anbieter erzielen. Auf Platz 3 folgt dann Amazon mit Prime Music bzw. Music Unlimited. Allerdings stagniert dieses Angebot bei 12 % Marktanteil. 27,9 Mio. Abonnenten sind es hier, die sich den Diensten hingeben.

In der obigen Grafik seht ihr dann auch, wie sich andere Anbieter wie Google, Pandora und natürlich auch Deezer schlagen. Für das zweite Halbjahr 2018 rechnet MIDiA Research wie bereits erwähnt weiterhin mit einem gesunden Wachstum. Habt ihr ebenfalls bereits bei einem der Anbieter ein Abonnement abgeschlossen? Und werde ihr dabei bleiben oder frönen einige von euch vielleicht lieber physischen Tonträgern wie CDs und LPs?

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