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ZTE Quartz: So soll die Android Wear-Smartwatch aussehen

Es wird eine spannende Woche, wenn man sich für Android Wear interessiert. Nicht nur Android Wear 2.0 mit seinen Neuerungen soll erscheinen – da war ja auch noch die neue LG Smartwatch, die in zwei Ausführungen erscheinen soll. Doch auch ZTE soll bald etwas in petto haben, so könnte der Hersteller mit der Android Wear-Smartwatch namens Quartz ums Eck kommen, wie man bei Venturebeat berichtet. Mit der Modellnummer ZW10 hat die Smartwatch die Bluetooth-Zertifizierung durchlaufen, bis auf nicht finales Promo-Material und das hier im Beitrag eingebundene Bild hat man nicht viel zu sehen bekommen.

Man weiss, dass sie rund ist, zudem 3G-tauglich ist. Mal schauen, wie sich ZTE von den anderen Herstellern absetzen kann, vieles wird da sicherlich nur über den Preis gehen. Da die Smartwatch noch in der Entwicklung steckt, sollte man mit ihr nicht zum Mobile World Congress rechnen, der Ende Februar stattfindet.

 

Action Launcher bekommt neue Pixel-Features

Die Android-Welt lädt zum Anpassen ein, besonders, wenn man einen der zahlreiche Dritt-Launcher nutzt. Einer von diesen ist der Action Launcher von Chris Lacy, den wir hier schon des Öfteren mit seinen Neuerungen im Blog hatten. Nun gibt es wieder frische Funktionen, zuerst allerdings nur für Nutzer, die die Betaversion des Action Launchers nutzen. Nutzt man diese, so bekommt man ab sofort das Design des Pixel Launchers zu sehen, wenn man die App Shortcuts nutzt, die vorher als Quickcuts bekannt waren.

 

Diese App Shortcuts können auch in Verbindung mit der Shutter-Funktion genutzt werden, zudem können wie beim Pixel Launcher die App Shortcuts direkt aus dem Menü gezogen und auf dem Bildschirm platziert werden. Ebenfalls gibt es für alle Anpassungswilligen neue Indikatoren für Cover, Shutter und App Shortcuts. Laut Lacy wird die Finalversion mit den Neuerungen noch einige Wochen auf sich warten lassen, dies als Info für alle, die zwar den Action Launcher nutzen, die Betaversion aber links liegen lassen.

 

Test: Lenovo B – ein echtes Basic-Smartphone

Das
Lenovo Bist ein Einsteiger-Smartphone mit einer absolut minimalistischen Ausstattung. Es ist hauptsächlich zum Telefonieren gemacht. Aber kann man ein Android-Smartphone, das schon ab 90 Euro zu haben ist, auch zum Surfen und Spielen nutzen? Wir haben es getestet.

Das Lenovo B wurde zur IFA 2016 in Berlin
vorgestellt. Es ist eines von vier neuen Smartphones, die der Hersteller parallel zur der hochwertigen Produktlinie Moto anbietet. Die unverbindliche Preisempfehlung ist 99 Euro – für den Preis ist es beispielsweise bei
Media Marktzu haben. Im Preisvergleich kostet das Lenovo B bei günstigen Quellen schon ab
90 Euro. Darf man für das Geld viel erwarten? Lasst uns schauen.

Im Lieferumfang sind drei Teile vorhanden: das B, ein USB-Kabel mit microUSB-Anschluss sowie ein Netzgerät mit einer Ausgangsstromstärke von 1 Ampere. Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Klinke lassen sich zwar am Lenovo B anschließen, werden jedoch nicht mitgegeben.

Das Betriebssystem ist das schon etwas betagte Android OS 6.0 Marshmallow. Anders als bei den Brüdern
Lenovo P2,
K6und
C2– wobei letzteres auch nur etwa 10 Euro mehr kostet – soll das B nicht auf das aktuelle Android 7 (alias Nougat) aktualisiert werden. Trotzdem fliegen hin und wieder einige Sicherheits- und Optimierungs-Updates auf das Telefon rein, die das System sicherer machen sollen.

Die Oberfläche auf dem B ist übersichtlich gehalten, obgleich einige Müll-Applikationen vorinstalliert und sinnigerweise im Ordner „Großartige Apps“ platziert sind. Glücklicherweise lassen sie sich entfernen, dann gewinnt man wieder etwas Speicherplatz von den acht GByte zurück. Ab Werk stehen dem Nutzer 3,7 GByte zur Verfügung, der Rest geht für das Betriebssystem drauf. Zur Erweiterung lässt sich eine microSD-Speicherkarte einsetzen, sie ist jedoch auf 32 GByte begrenzt.

In dem 9,9 Millimeter dünnen und 144 Gramm schweren Lenovo B arbeitet der Quad-Core-Prozessor MTK 6735 von MediaTek. Dem steht ein Arbeitsspeicher von einem GByte zur Seite. Die Geschwindigkeit des Smartphones ist durchschnittlich bis mäßig. Ruckler gibt es im Normalfall keine, unter Volllast stößt das Gerät jedoch oft an seine Grenzen. Das Schnellste ist es nicht, aber für Gelegenheitsnutzer, die erreichbar sein wollen, WhatsApp benutzen und zwischendurch im Internet Nachrichten lesen oder nach dem Wetter schauen, ist es ausreichend. In das Internet geht das Lenovo B LTE und WLAN nach dem 802.11n-Standard, zusätzlich gibt es Bluetooth 4.0. Auf Wunsch kann der Nutzer zwei Datenkanäle bündeln und so das Herunterladen von Dateien beschleunigen. Für diesen Zweck, der den Namen Turbo-Download trägt, werden das mobile und lokale Internet kombiniert, dabei fallen also Kosten an – beziehungsweise das Inklusiv-Volumen des Internet-Tarifs. Insgesamt haben die Verbindungen in Sachen Klang, Empfang und Qualität einwandfrei funktioniert.

Das Lenovo B gibt es in einer Single- und in einer Dual-SIM-Variante. Wir hatten die Dual-SIM-Variante im Test.

Der Akku des Lenovo B hat eine Nennladung von 2000 mAh. Durch das Abnehmen der Kunststoffrückseite des Telefons kann der Energiespeicher vom Nutzer selbst ausgetauscht werden. Das Vollaufladen dauert um die zwei Stunden. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite gibt es eine Kamera mit zwei beziehungsweise fünf Megapixel. Beiden fehlt ein Autofokus. Die Bildqualität unterstreicht noch einmal die Preisklasse dieses Smartphones. In nahezu allen Fällen wird das Umgebungslicht falsch interpretiert. Die Folge ist ein umstimmiger Weißabgleich; bei Kunstlicht wirken Menschengesichter leicht bläulich. Für den einen oder anderen Schnappschuss reicht’s, aber wer Anspruch an Fotos setzt, muss leider mehr investieren.

Das Display des Lenovo B ist 4,5 Zoll in der Diagonale groß und macht das Telefon kompakt. Eine Bedienung mit einer Hand ist problemlos möglich – ein echter Segen für manche, anderen wiederum ist das zu klein. Mit einer Auflösung von FWVGA, also 854 × 480 Pixeln, ist die Darstellung nicht nur museal, sondern auch grobpixelig. Aber das ist dummerweise nicht alles, was es zu kritisieren gibt: die Farben des Bildschirms fallen besonders auf. Beziehungsweise gar nicht, denn die Sättigung ist gering, sodass die Anzeige einer grauen Tafel gleicht. Hinzu kommt, dass das Panel nicht optisch laminiert ist. Der Luftraum zwischen dem Schutzglas raubt nicht nur Helligkeit, sondern verursacht Reflexionen – damit lässt sich die Anzeige bei Lichteinfall schlechter ablesen.

Erhältlich in den zwei Farben Schwarz und Weiß, ist das Lenovo B ein einfaches Budget-Smartphone zum kleinen Preis. Ausreichend für Telefonieren, WhatsApp nutzen, Surfen und hin und wieder Mal ein Bild machen. Gut gefallen hat uns der schnelle Zugang zum Internet. Der Akku schafft es auf einen Tag.

Für wen ist es also gemacht? Ein erstes Handy für heranwachsende Kinder oder ein Zweittelefon für’s Wochenende. Viel erwarten darf man nicht, auch keine Software-Updates – die Funktion ist mehr Schein, als Sein. Unsere Empfehlung: Für gut 10 Euro mehr gibt es das deutlich bessere
C2 von Lenovo.

Lenovo B Schwarz(heise Preisvergleich)

Lenovo B Weiß(heise Preisvergleich)

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Samsung HW-K950: die Soundbar mit Dolby Atmos ausprobiert 4k

Nachdem ich mich dem Heimkinotraum KS9590 gewidmet habe, wollte ich mir auch mal was in Richtung entsprechendem Sound auf die Ohren geben. Das Problem: Der KS9590 ist nach dem Test zurück an Samsung gegangen und mein Wohnzimmer ist auch partout nicht für Samsungs Sound-Prunkstück geeignet, die Samsung HW-K950 Soundbar mit Dolby Atmos.

Perfekt also, dass Samsung ein kleines Presse-Stelldichein zu der Soundbar im Kölner Hyatt veranstaltet hat – die Gelegenheit für mich, Atmos mal in Ruhe und nicht im üblichen Messe-Zirkus zu genießen.

Die erste Frage ist natürlich, was Dolby Atmos überhaupt ist. Dem ein oder anderen wird Dolby Atmos vielleicht schon mal im Kino aufgefallen sein. Statt herkömmlichen Surround-Sound wird der Ton nicht nur von den Seiten, sondern auch der kompletten Decke abgespielt, sodass man je nach Inhalt einen „3D-Sound“ erreicht. Im Gespräch mit Maria Mahler von Samsung Electronics Deutschland,  Stefan Kramper, Sales Director GSA bei Dolby Laboratories und dort verantwortlich für DACH, Nordics und Osteuropa, Holger Lehmann, Mischtonmeister – Gründer & Geschäftsführer u.a. von Rotor Film Babelsberg, Europas größtem Dolby Atmos Studio und Sascha Köllnreitner, Regisseur – u.a. bekannt für den ersten Dokumentarfilm mit Dolby Atmos wurden dann die technischen Details erläutert und es gab eine Blick hinter die Soundkulisse, denn: einfach den Sound aufnehmen ist für das Kino bei Dolby Atmos eher nicht der Fall.

Maria MahlerStefan Kramper, Holger Lehmann, und Sascha Köllnreitner (von rechts aus)

Zwar kann man sich etwa in der Premier League schon ein Spiel pro Spieltag in Dolby Atmos anschauen, in der Regel müssen aber Toningenieure ran, die hier viel nach vertonen und inszenieren. Die Idee ist, dass zum einen der Ton eine neue Ebene bekommt, zum anderen aber auch Objekte innerhalb des Tons x-,y- und z-Koordinaten bekommen und so für das menschliche Ohr lokalisiert werden können. Im Kino wird das gerne über Systeme mit 64 Lautsprechern und mehr realisiert – das wiederum wird in den heimischen vier Wänden schwierig, dazu käme neben der Installation ein entsprechender AV-Receiver, die Anschaffungs- und Installationskosten sind hierfür entsprechend hoch. Außerdem: Wenn ich zu meiner Freundin gehen und vorschlagen würde, doch jetzt mal die Wände für ein paar Boxen aufzureißen, würde das – unabhängig ob Mietwohnung oder nicht – schwierig 😉

Der Ansatz Samsungs mit der HW-K950 ist daher ein anderer: Dolby Atmos ohne Probleme bei der Installation einfach in das Heimkino bringen. Hierfür setzt die Soundbar selber auf neun nach vorne gerichtete Lautsprecher (für jeweils Höhen, Mitten und Tiefen nach links, rechts und mitte) plus zwei zusätzliche Lautsprecher die in einem gewissen Winkel nach oben gerichtet sind.

Dazu kommen zwei Satelliten hinter den Zuhörer, die ebenfalls direkt und nach oben den Sound abspielen. Ein Subwoofer vervollständigt das System.

Das hat so mehrere Vorteile: auf der Hand liegt, dass über die 500 Watt RMS insgesamt der Ton sehr ordentlich ist. Die nach oben gerichteten Lautsprecher schicken den Ton dann an die Decke, welche diesen wiederum an den Zuhörer von oben abstrahlt. Hierfür wäre es jetzt bei mir mit den Dachschrägen absolut suboptimal gewesen, bei herkömmlichen Decken zwischen 2,9 und 4 Metern Höhe aber optimal. Das Soundergebnis ist ein absolutes Erlebnis. In verschiedenen Demos kann man die Regentropfen um sich herum hören, den Helikopter am Himmel mit den Ohren orten und die Boeing 747 bei der Landung dicht über dem Kopf verfolgen.

In Aktion konnte man sich bei Samsung „Everest“ und „Mad Max – Fury Road“ anschauen. Die Unterschiede liegen hier an den Filmen selber. Bei Everest kam besonders zu tragen, was Sascha Köllnreitner für die eigene Dokumentation vorher bereits erklärt hatte: Dolby Atmos bietet hier eine sehr gute Möglichkeit, die Szenerie und Atmosphäre so auch über den Ton zu kreieren und definieren, dass der Zuschauer noch mehr in den Film eintauchen kann. Wie sehr dabei der Ton entscheidend ist, habe ich allerdings erst gemerkt, als dieser bei manchen Szenen von Everest komplett verstummt ist. Dann merkt man erstmal wie viel man hört und wie sehr dies einen in den Film eintauchen lässt. Bei Mad Max wiederum ist besonders in den Action-Szenen der Ton auf Dolby Atmos gemischt, sodass man hier Explosionen und Schrapnelle mit dem Ohr orten kann. Was mich dabei freute: Es ist nicht aufdringlich und künstlich, wie dies bei dem ganzen 3D-Kino sonst gerne der Fall war. Dolby Atmos unterstreicht vielmehr den Film als solches. Wenn man die kleinen Glöckchen im Himalaja bei „Everest“ im Rücken über einem hört, dann baut dies eine Kulisse weiter auf und wirkt nicht gekünstelt.

Videolink

Fazit: es funktioniert erstaunlich gut und einfach. Die Samsung HW-K950 kommuniziert drahtlos mit den Satelliten und dem Subwoofer, einfach alles aufgestellt, an den Strom angeschlossen – fertig. Für das Video hatte ich ein wenig umgeräumt und war erstaunt, dass nur der Stecker wieder in die Steckdose musste und quasi sofort alles fertig verbunden war. Receiver oder Blu-Ray-Player müssen den Weg noch über die Soundbar via HDMI gehen, ansonsten funktioniert alles herrlich einfach und kabellos. Das Sounderlebnis ist natürlich abhängig vom Material. Im Fernseh-Alltag wird man Dolby Atmos dabei wohl kaum finden, viel mehr wird man hierfür auf entsprechende Blu-Rays oder Streaming-Angebote setzen müssen. Bei bestimmten Demos (Helikopter, Boeing 747) ist das Ergebnis absolut beeindruckend, bei Filmen sorgt es dagegen nicht ganz so pointiert für den Wow-Effekt, sondern zieht einen mehr in die Handlung und Atmosphäre des Films. Für 1.499 Euro UVP (mit den beiden Satelliten, 1.299 Euro ohne) sicherlich keine günstige Anschaffung – das ist Dolby Atmos aber derzeit nie und gemessen an der Qualität dürften Audiophile hier sicherlich hellhörig werden.

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